SOS.Boy schrieb:
Ich habe bemerkt das man mit OpenOffice zwar relativ gute Textverarbeitung machen kann, aber die Präsentationen stockern und echt schlecht sind und unbrauchbar.
Die Unbrauchbarkeit der Ergebnisse liegt in den wenigsten Fällen am Programm selbt. Wenn man nur Vorlagen auswählen und ein paar Klicks machen kann, ist das Ergebnis immer bescheidend.
OpenOffice bietet der überwältigenden Anzahl an Nutzern die Funktionen, die sie benötigen. Nenne mir eine Funktion, die Powerpoint 2007 hat, die man unter OpenOffice nicht realisieren kann.
Ähnlich sieht es bei Excel und Word aus. Wer kilometerlange Tabellen mit Funktionen und Makros hat, der greift fast automatisch zu Excel. Aus gutem Grund. Doch für die Vereinsverwaltung oder den Wochenplan reicht jede andere Tabellenkalkulation. In der Textverarbeitung würde sogar Abiword die meisten zufrieden stellen, doch hat fast jeder Officeuser den Eindruck, er verpasse etwas, wenn er nicht Word nähme.
Der Datenaustausch ist gerade ein Argument gegen Microsoft Office. Man sollte sich vor Augen halten, dass man anderen Anwendern Microsoftformate aufzwingt, wenn man etwa docx weitergibt.
Nicht umsonst macht es Microsoft den Raubkopierern einfach, da sie weiterhin Corporate Lizenzen verkaufen. Man schaue auf den Marktplatz hier im Computerforum, staune, dass fast jeder Microsoft Office einsetzt, aber nur alle Jubeljahre eine Officelizenz weiter verkauft wird. Dabei müsste bei dem großen Kreis an Office 2007 Anwendern fast jeder seine Office 2003 Lizenz anbieten, oder?
Ich vermute, dass um die 70-80% aller User Raubkopien einsetzen. Die Preisreduzierung von Microsoft Office wird mehr legale Lizenzen bringen, doch immer noch gilt der Leitspruch, dass eine kopierte Lizenz besser ist als OpenOffice.