Welches Wirtschaftsmagazin abonnieren?

FidelZastro

Commander
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Okt. 2008
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3.032
Ich möchte gerne ein Wirtschaftsmagazin anstelle einer für mich überflüssigen Tageszeitung bestellen, da mein Wirtschaftsrechtstudium sehr Rechtslastig ist möchte ich mich privat etwas um die andere Hälfte kümmern, vorerst habe ich leider keine Zeit, als Gasthörer an anderen wirtschaftswissenschaftlichen Vorlesungen teilzunehmen.

Ich habe eine gewisse Affinität zu Ökonomie / Volkswirtschaftslehre, habe dieses Studium aber abgebrochen, weil mir zu wenig konkret in der Praxis relevante Inhalte dabei waren - fundierte Grundkenntnisse sind aber vorhanden.

Also, welche Zeitung sollte ich eurer Meinung nach bestellen? Derzeit denke ich vor alllem an den britischen "Economist".
Sowas wie "Manager Magazin" ist bei mir gerade mal für einen müden Lacher gut ;)
 
"The Economist" ist finde ich unschlagbar.
 
Du solltest vielleicht im gut sortierten Zeitschriftenhandel nachschauen und das eine oder andere Probeexemplar kaufen. Wenn dir eins gefällt kaufst du es im nächsten Monat/Woche/Zeiteinheit noch einmal. Und wenn es dir wieder gefällt, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Abo dieser Zeitung ein Reinfall ist.

Ohne Abo entfällt zwar die Kostenersparnis, in der Themenwahl bzw. bei sich ändernden Schwerpunkten bist du flexibler!

Immer diese Wirtschaftler und Juristen :lol:

Grüße Quick
 
also ich lese auch

Täglich: Handelsblatt
Wöchentlich: Wirtschaftswoche
"The Economist" ist finde ich auch unschlagbar.

Alle drei nur zu empfehlen

mfg
 
Muss es ein wöchentlich/monatlich erscheindendes "Magazin" sein?

Wenn eine Wochenzeitung auch geht, empfehle ich dir die F.A.S. !
Der Teil "Wirtschaft" und "Geld & Mehr" ist für mich (17) schon ein
halbes Wirtschaftsmagazin, als Ergänzung zur Tageszeitung.

Die WiWo ist als "reines" Magazin ansonsten schon nicht schlecht ;)

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie schon erwähnt: Handelsblatt.

Auch wenn sich mir -- politisch links orientiert -- bei den Kommentaren teils die Fußnägel hochbiegen. ;)
Info-technisch fühl ich mich mit dem Blatt und zusammen mit diversen Online-Angeboten von anderen Zeitungen/Zeitschriften aber am besten aufgehoben.

Achja, das Teil ist halt schon ziemlich unhandlich, in engen Hörsälen manchmal bissl nervig. :p
 
"politisch links orientiert"

Dann würd ich lieber die Taz lesen, wenn du deine Füße schonen willst! :)
Wobei du nichtgrade nobelpreisverdächtige Kommentare, zu komplexen
Wirtschaftsthemen erwarten darfst!

Ich finde das Format des Handelsblattes übrigens genau richtig!
Eventuell auch noch die FTD, wobei das Online-Angebot besser ist,
als die gedruckte Version :)

mfg
 
Die taz lese ich lieber online. Die Inhalte, die sie in der gedruckten Zeitung bringen, hol ich mir ohnehin im Internet, dafür mag ich dann kein Geld ausgeben (auch wenn die taz es nötig hätte^^). Das Handelsblatt ergänzt meine sonstigen Lesegewohnheiten am besten, weil ich mich dann zwangsläufig verstärkt mit wirtschaftlichen Dingen auseinandersetze. Wird bezahlt, wird also auch gelesen. ;)

Wenn ich deren Inhalte online lesen will, denk ich mir leider zu oft "och, das brauchste jetzt aber grade nicht" und klick weiter. Bei 'ner gedruckten Zeitung mach ich das nicht. Ist für mich also praktisch 'ne Art Selbsterziehung. :freak:
 
Die Kolumnisten in der Taz waren bevor sie bei der Taz angefangen haben,
bestimmt Wirtschaftsreporter beim Tigerenten Club ;)
Selbe intelektuelle Glanzleistungen kann man auch in der FR vorfinden! :D

Spaß beiseite. Das Magazin "Capital" werd ich mir
mal morgen aus reiner Neugierde besorgen.
Kann dann auch zu diesem Magazin was sagen!

mfg
 
Die Bezeichnung "Wirtschaftsjurist" führen im Wesentlichen zwei Personengruppen:

Volljuristen (also mit 2. Staatsexamen) mit einer wirtschaftswissenschaftlichen Zusatzqualifikation wie etwa einem Vordiplom in BWL sowie

Absolventen des Studiengangs Wirtschaftsrecht, der an etwa 20 Hochschulen (bis auf wenige Ausnahmen Fachhochschulen) in Deutschland angeboten wird. Sie führen dann Bezeichnungen wie "Diplom-Wirtschaftsjurist (FH)".

Ich werde mein Studium (hoffentlich ;) ) mit dem Grad "Bachelor of Laws" abschließen.

Der Studiengang Wirtschaftsrecht ist wie der Name vermuten lässt ein interdisziplinärer Studiengang mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Recht, die Gewichtung unterscheidet sich zwischen den Hochschulen allerdings etwas. Bei mir sind es etwa 50% juristische Inhalte, hauptsächlich (Wirtschafts-)Privatrecht, International Sales Law etc., 30% Wirtschaft (Rechnungswesen, ABWL, Grundzüge VWL, Finanzmathematik etc.) sowie sogenannte "Schlüsselqualifikationen" (IT, Sprachen usw.).

Die Berufsbilder sind vielfältig, ausgerichtet ist der Studiengang sicher insbesondere auf juristische Tätigkeiten in der Privatwirtschaft, da auch der beste Anwalt ohne profunde wirtschaftliche Kenntnisse ein Unternehmen nur schwer beraten kann. Es gibt aber auch immer wieder kuriose Stellenausschreibungen (eine größere Anwaltskanzlei mit mehreren Büros suchte jüngst einen Diplom-Wirtschaftsjuristen als Leiter einer Niederlassung - hier wäre der FHler also sogar Chef der Volljuristen gewesen ;) ) Auch viele Versicherungen, Banken und Consulting-Firmen / Wirtschaftsprüfer stellen in größerem Stil Wirtschaftsjuristen ein.
 
Naja klingt für mich eher wie kein echter Jurist aber auch kein echter BWL.
Viel erfolg bei der Berufssuche
 
Dr_Sascha schrieb:
... kein echter Jurist aber auch kein echter BWL.
Viel erfolg bei der Berufssuche

Diese Leute sind durchaus gefragt. Nicht immer muss es ein Anwalt sein, um in einem Unternehmen Veträge zu prüfen oder aufzusetzen. Anwälte braucht man bei Streitfällen, sonst eigentlich nicht.

Vorteil ist daneben, das diese Leute aus dem Studium ein breites Spektrum an wirtschaftlichen Kenntnissen mitbringen, was den Volljuristen völlig fehlt - es sei denn, sie haben neben dem sehr unfangreichen Jurastudium noch was mit BWL gemacht, was zu bezweifeln ist.

Die Wirtschaftsjuristen können ein Team von Volljuristen anleiten und sie mit "Voll-BWLern" kombinieren. Wer soll das machen? Der Wirtschaftsjurist, der beide Lager vereint, aber nicht unbedingt spezialisiert sein muss! Und FH oder UNI ist heute eh Wurscht, die UNIS leisten noch einen Forschungsbeitrag.

Und einen Voll-BWLer braucht es auch nicht immer, gerade die Leute, die sich auf breiter Ebene ausrichten, sind den Spezialisten berufschancenmäßig oft voraus. Die echte Praxis und das profunde Wissen erwirb eh jeder "on the job", nicht im Studium, und das wissen auch die Unternehmen.

Es ist wie in der Natur, die Tiere, die sich auf eine Sache spezialisiert haben, sterben am ehesten aus, nur anpassbare, wandelbare Tiere, die nicht auf eine besondere Nahrung angepasst sind, kommen durch ;).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
"Naja klingt für mich eher wie kein echter Jurist aber auch kein echter BWL.
Viel erfolg bei der Berufssuche
"

Meinung zum Niveau des Beitrages: " pull up! pull up! "
Nicht jeder Rechtsberater, muss gleich als Anwalt vor Gericht tätig sein!

@ FidelZastro

Studierst du an der Bucerius Law School in Hamburg?
Wenn ja, nicht schlecht! Ist auch eine Alternative für mich später :)
 
Zuletzt bearbeitet:
hehe.. pull up.. gnihihihi.



Absolventen im Wirtschaftsrecht sind sogar relativ gefragt, da sie zahlenmäßig relativ gering vertreten sind. Und wie Fu Manchu schon sagte. Viele Firmen können mit Volljuristen nichts anfangen, da sie keine wirtschaftliche Kenntnisse mitbringen.
Da bleiben nur die Anwaltskanzleien und echte Juristen haben dann eher Probleme bei der Jobsuche, weil jedes Jahr trotz des doch recht harten Studiums sehr viele ihren Abschluss machen.. oder um Simpsons zu zitieren "auf jeden US Amerikaner kommen zwei Anwälte!".
 
Zuletzt bearbeitet:
chön :)

Noch mal zum Thema (das solls ja auch noch geben). Wenn es darum geht, sich in die Wirtschaft einzulesen, dann empfehle ich auch "übergreifende" Zeitungen und Magazine. So verbinden Blätter wie die FAZ Politik und Wirtschaft und zeigen auch Zusammenhänge auf. Auch "Die Zeit" (mein Lieblingsblatt) ist gut, wenn es um Zusammenhänge über das Thema Wirtschaft hinausgeht, aber der Faden nicht abreißen soll.
 
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