Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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Erkekjetter schrieb:
Ich habe nicht mit einem Wort gesagt, dass es ums abbezahlen geht. Sondern ums INSTANDHALTEN, wozu eine energetische Sanierung nach x Jahren nun mal gehört....
Dann erkläre mir nochmal den kausalen Zusammehang zwischen deinem Satz, und dass dadurch "ALLE" leiden müssen. Ich warte.
 
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JimmyTheApe schrieb:
Kein Problem, hier wird ihnen geholfen
Wenn es um Hilfe geht, ist Annalena Bärbock von den Grün*innen zur Stelle - natürlich nur, um uns mit ihren irrwitzigen Ideen und ihrer blinden Ideologie weiter ins Unglück zu stürzen. Diese realitätsfremde Spinnerin gehört in die Kategorie Hilf-los!

Junge, das ist ja genial. :D Das kann 1:1 von einigen hier kommen. Ich brech' ab.
 
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Andy8891 schrieb:
Die privaten Haushalte sollten eher Klimaanlagen für den heißen Sommer gefördert bekommen.
Aktuell gibt es 25% Förderung, wenn deine Innengeräte + das Außengerät einer Energie-Effizienzklasse von A++ entspricht. Bedingung dafür ist, dass die Klimaanlage auch zum Heizen benutzt werden kann. In meinem Fall ist das eine Luft/Luft-Wärmepumpe. Habe ebendiese Förderung gerade am Laufen und warte nur noch auf die Rückmeldung vom BAfA.
 
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Skaiy schrieb:
Das kann 1:1 von einigen hier kommen. Ich brech' ab.
Das selbe dachte ich auch und fühlte mich glatt an einige Foristen erinnert 😄
 
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Ich kann momentan Rücklagen aufbauen, WEIL ich im Eigentum wohne und damit eben kein "passives Einkommen" mehr mitfinanziere.

Klingt verrückt ... der Platz, den ich momentan habe, würde mich am Wohnungsmarkt deutlich mehr kosten, als ich monatlich verdiene. Ich werde einen Mitbewohner in mein Haus nehmen, und da der "normale" Miete zahlen möchte ... also in etwa 6,- pro m² ... (ich sprach ja von "normal" und nicht von "ortsüblich + 10%" - die Aufwärtsspirale, die uns als Mietpreisbremse untergejubelt wurde*), bleiben bei mir momentan jeden Monat gut 700,- zum Leben übrig. Ich bin sparsam genug, dass ich ganz locker 500,- im Monat beiseite legen kann ... wenn der Mitbewohner erstmal eingezogen ist. Das sind 6k im Jahr ... und nach zwei oder drei Jahren wäre damit die WP Nebst einbau bezahlbar.
Ich kann momentan mehr Geld zurücklegen, als mein vorheriges Mietklo (WG-Zimmer unter 12m²) gekostet hat. 5k im Jahr sind definitiv drin ... nur weil ich keine überzogene Kaltmiete mehr zahle.

Aber: Wenn ich das Haus gekauft hätte, statt ein schuldenfreies Haus zu erben, dann sähe das dank der Kreditzinsen ganz anders aus ... dafür bräuchte ich einen mindestens 4 mal so hohen Verdienst (Netto), um überhaupt noch in diesem Leben von den Schulden wieder runter zu kommen.
Ein verschuldetes Haus hätte ich als Erbe ausgeschlagen ... einfach, weil ich meinen Hals nicht freiwillig in die Schlinge legen will.
Bauen oder Kaufen ist momentan definitiv keine Option, wenn man nicht richtig gut verdient (definitiv so viel, dass man auf ein paar Euro schon Spitzensteuersatz zahlt (Jahresbrutto 260k aufwärts).

Wenn es das Erbe nicht gegeben hätte, würde ich definitiv noch zur Miete wohnen ... und würde mich weiter darüber ärgern, dass fast 50% des Mietpreises einfach das Passiveinkommen des Besitzers sind und ich keinen Einfluss drauf habe, wie der in seine Hütte investiert (man kann viel Geld versenken und dabei nur Makulatur betreiben).

Gerade Menschen, die ihr Wohneigentum vermieten können, leben um einiges günstiger, als Menschen in Mietwohnungen oder solche, die ihr Eigentum nicht vermieten.
Bei denen, die es vermieten, habe ich absolut kein Verständnis dafür, wenn keine Rücklagen aufgebaut wurden. Ihr kassiert für jeden m² jährlich gut €150,-, obwohl er euch faktisch nichtmal ein Drittel davon kostet.

Ich nutze mein doch recht niedriges Einkommen, um eine Rücklage aufzubauen ... und es klappt. Ich habe das vor 2 Jahren noch nicht geglaubt, und habe meinem Vater daher immer wieder gesagt, dass ich mir das Haus nicht leisten kann ... warum er daraufhin immer nur abgewiegelt und gelächelt hat, habe ich erst verstanden, als ich die tatsächlichen Kosten des Hauses kannte.
Die Hütte mit fast 100m² Wohnfläche und Garten kostet mich momentan knapp 100,- mehr, als ich jetzt für mein vorheriges 12m² Wohnklo in einer WG an Miete zahlen müsste (natürlich hat der Vermieter den Mieterwechsel für eine saftige Erhöhung genutzt ... "Inflationsausgleich" für sein Passisveinkommen ... wenn das alle Vermieter so machen, dann gibt das einen schönen Inflations-Booster).


*) bitte nicht falsch verstehen ... ohne diese "Mietpreisbremse" würden sich die Kaltmieten jährlich wohl mittlerweile verdoppeln.
 
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Erkekjetter schrieb:
17 Mio sind trrotzdem Unfug. Du glaubst doch nicht das aus 45 Mio nur 17 Mio "Wertschöpfung betreiben"....

Leider von 2017 so großer Unfug scheint das nicht zu sein auch wenn ich gerne mehr Quellen bzw bessere hätte suche weiter.

Noch einmal.

Es ist anscheinend so gerechnet, das es nur 27Millionen Nettosteuerzahler gibt die mehr Steuern bezahlen als diese Transferleistungen erhalten und davon sind dann noch die Beamten abzuziehen und deswegen sind es nur 15-17Millionen.

Wenn ich das Kindergeld für zwei Kinder nehme und gucke was ich im Jahr Lohnsteuer zahle, sieht es nicht gut auf für Vater Staat.
 
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Nur sind die bürger halt nicht die einzigen steuerzahler. Das ist doch eine komplette milchmädchenrechnung und zwischen Wertschöpfer und Nettosteuerzahler ist auch nochmal ein ganz gewaltiger ubterschied.
 
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drago-museweni schrieb:
Nettosteuerzahler
Also mein AG zahlt im Jahr mehr Steuern als ich jemals in meinem Leben bezahlen könnte.
Warum werden Firmen komplett aus der Rechnung raus gelassen?
 
@JimmyTheApe
Gute Frage, ich denke mal da ging es rein um die Personen, ohne Firmen liest sich vermutlich auch besser als mit den Firmen, die das ganze wieder relativieren.
 
drago-museweni schrieb:
ohne Firmen liest sich vermutlich auch besser
Oder es lässt sich viel einfacher Stimmung damit machen.
 
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Ja das lässt sich nicht abstreiten.
 
SE. schrieb:
Schrieb ich doch. Der Zubau von Kohle ist vor allem überwiegend ungenutztes Backup, soweit ich weiß.[...]
Ist das so?

Die Kohleförderung in China im zeitlichen Verlauf...

1689788101210.png

link

2021: 4.126 Mio. t Kohle

2022: 4.560 Mio. t Kohle

Ein Plus von 434 Mio. t Kohle.

Das entspricht 1.171 Mio t CO2. (nur für Kohle, ohne Gas, Öl,...)

Deutschland wies im Jahr 2022 einen CO2-Gesamtausstoß von 666 Mio. t CO2 auf.

Nur der Zuwachs in China bei Kohle entspricht fast dem Doppelten der deutschen CO2-Gesamtemissionen.

Und völlig ignoriert wird der riesige chinesische Militärappart. Oder wird Taiwan mit EE angetriebenen Schiffen, Flugzeugen und Panzern bedroht und demnächst eventuell angegriffen?

Und dann China als Vorbild der deutschen Grünen. Fehlt nur noch ein Verweis auf den EE-Ausbau in Russland und Nordkorea.
 
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SW987 schrieb:
Und dann China als Vorbild der deutschen Grünen.
Ich kenne die Position der Grünen dazu nicht, du? China ist führend beim Ausbau der EE weltweit. Das ist eine Feststellung, die nachgewiesenermaßen wahr ist.
 
SE. schrieb:
Das ist eine Feststellung, die nachgewiesenermaßen wahr ist.
Und es ist nachgewiesen wahr, dass sie der größte CO2 Emittent der Welt sind und die Entwicklung dort nach oben zeigt. Wie man das stur ignorieren kann...so stumpf runterbeten, dass die aber ach so viel EE machen bringt doch nichts, wenn die Welt dennoch immer mehr dank China und Co. in die Luft blasen. Die müssten quasi heute damit aufhören, damit die Erwärmung einigermaßen gestoppt wird. Tun sie aber nicht. Ganz im Gegenteil, das wird die nächsten 50 Jahre locker so weitergehen und das Volk ist riesig, dürstet immer mehr nach Gütern. Das wird also immer mehr. Schwellenländer entwickeln sich auch. Der Energiebedarf steigt also.
 
Und wir drehen uns wieder im Kreis. Dass China also Co2 ausstößt, ist das Totschlagargument dafür, dass wir hier nichts zu tun brauchen. Schön mit dem Finger auf andere zeigen, praktischerweise zeigt man dann auch immer von sich selbst weg. Schön bequem in alten Mustern hängen bleiben, kuschelig wird's ja jetzt eh, wenn Temperaturen über 40 °C zur Regel statt zur Ausnahme werden. Hey, vielleicht sollte man positiv an die Sache herangehen, wenn wir jetzt kräftig mitmachen und beim Pro-Kopf-Verbrauch weiterhin fleißig in den Top 5 dabei sind, knacken wir bis 2100 vielleicht auch die 50 °C!

Dass China bis 2060 die Klimaneutralität anstrebt, ignorieren wir einfach und unterstellen ihnen, dass sie dieses Ziel eh nicht erreichen werden. Denn wann hat China denn bitte überhaupt mal irgendein Ziel erreicht? Außerdem haben sie ja Militär und so und die Statistiken stimmen eh nicht.

Ich bin mit der Politik von China im Übrigen auch nicht einverstanden. Aber es wird sich hier alles immer schön so zurechtgebogen, dass man am Ende zum Schluss kommt, nichts tun zu müssen und sich fein säuberlich der eigenen Verantwortung entziehen zu können. China hingegen hat erkannt, dass die Energiewende nicht nur eine Bürde ist, sondern auch wirtschaftliche Chancen mit sich bringt. Chancen, die wir hier seit Jahrzehnten liegen lassen, teilweise mit Ansage an die Wand fahren, nur damit Porsche bis zum Ende aller Tage Verbrenner bauen darf. Und am Ende gucken wir dann wieder blöd aus der Wäsche, wenn wir schlicht abgehängt werden. Dann will's auch wieder keiner geahnt haben.

Es ist eine ganz einfache Rechnung. China ist für China verantwortlich, wir sind für den Dreck vor der eigenen Haustür verantwortlich.
 
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getexact schrieb:
Nur in eure Birne passt die Logik nicht rein, dass wir machen können was wir wollen, es wird am Klima nichts ändern.
Falsch. Es gibt beim Klimawandel kein schwarz oder weiß, an oder aus. Mit jedem Gramm CO2 in der Atmosphäre steigert sich die Wahrscheinlichkeit von z.B. Extremwettereignissen und den damit verbundenen Folgen.

Der Atmosphäre ist es dabei herzlich egal, ob dass CO2-Molekül nun Rot mit Hammer und Sichel angemalt ist, oder Schwarz-Rot-Gold daherkommt. Die Auswirkungen sind die gleichen, also sind wir in der Pflicht unseren Ausstoß zu verringern.

Völlig unabhängig davon welche Nation der Welt in welchem Ranking den Spitzenplatz besetzt, denn man bedenke, dass solche willkürlichen Grenzen lediglich vom Problem ablenken.
 
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getexact schrieb:
Die Realität nicht zu akzeptieren, dass wir heute alle ein E-Auto kaufen könnten und alle ne WP eingebaut bekommen würden, würde nix bringen. Nada. Nix. Niente. Geht in eure Birne rein? Nein. Schade.
Natürlich brint es was, vielleicht nicht für DICH aber die Generationen nach dir. Geht das nicht in DIENE Birne rein ? Aber die sind DIR ja eh egal.

Diese Denkweise ist der Grund warum wir aktuell da sind wo wir sind.
 
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getexact schrieb:
Und es ist nachgewiesen wahr, dass sie der größte CO2 Emittent der Welt sind
Es ist auch das Land mit den meisten Bewohnern... Es ist nur zu erwarten und völlig unüberraschend, dass viele Menschen mehr CO2 produzieren als wenig. Ich kann dieses Scheinargument nicht mehr hören...
 
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@getexact Was ist eigentlich der Punkt auf den du hinaus möchtest? Wir brauchen nichts zu tun solange China aufhört einen ähnlichen Lebensstandard wie wir anzustreben? Die sollen die Bedürfnisse ihrer Bewohner bitte komplett ignorieren, damit wir Deutschen die es schon zu relativem Reichtum geschafft haben (mit riesigem CO2 Ausstoß) weniger unter dem Klimawandel leiden müssen?

Die haben doch genau wie wir das Problem die Bevölkerung halbwegs zufrieden zu halten unter der Berücksichtigung das wir nachhaltiger werden müssen. Energie brauchen sie so oder so und kurzfristig muss auch die Kohle dafür herhalten. Wäre cool wen das auch ohne gehen würde, aber so ist es nun mal nicht.
 
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