OdinHades
Commodore
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- Nov. 2014
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Und auch wenn wir weiterhin ignorieren, dass China die CO2-Neutralität anstrebt, entbindet uns das nicht von unseren eigenen Verpflichtungen. Die Emissionen müssen auf 0 runter. Punkt. Nicht heute und nicht morgen, das lässt sich nicht erreichen. Aber so früh wie möglich. Um das zu erreichen, müssen wir heute aktiv werden, statt die Füße in die Luft zu legen, in den Sessel zu pupsen und zu sagen: "Tja, kann man nix machen".
Zudem verbauen wir uns mit dem Beharren auf überholter und schmutziger Technologie die eigenen wirtschaftlichen Chancen. Denn Green Tech ist nicht nur ein Vehikel, um Klimaschutz zu betreiben. Es ist auch der entscheidende Faktor in der Wirtschaftswelt von Morgen. Der Autohersteller BYD hat just in diesem Jahr Volkswagen in China als größten Autobauer abgelöst. BYD baut keine klassischen Verbrenner mehr, lediglich Hybridfahrzeuge finden sich noch im Portfolio. Der mit Abstand am schnellsten wachsende Autokonzern ist Tesla - bekanntlich komplett mit Elektrofahrzeugen.
Währenddessen setzt die hiesige Branche auf Luxusfahrzeuge, die kein Mensch bezahlen kann und wird sich in ein paar Jahren darüber wundern, abgehängt worden zu sein. Selbes Spiel bei den erneuerbaren Energien. Politisch motiviert wurden dieser Branche hierzulande immer wieder Steine in den Weg gelegt. Mittlerweile haben viele Unternehmen aufgegeben. Den Ton gibt China an. Die Produktionskapazitäten für Solar, Batterien und Wind überstrahlen dort sämtliche andere Nationen, so ich Informationen der Wochenendausgabe des Handelsblatts Glauben schenken darf. China wird mit dem Kram in Zukunft richtig Geld verdienen.
Währenddessen schlägt man sich in Deutschland die Köppe darüber ein, Verbrenner bis zum Sankt-Nimmerleinstag zu verwenden und ja keine Windräder in Bayern zu bauen. Der Klimawandel wird noch immer nicht ernst genug genommen und es reicht ein Regentag in Stuckenborstel aus, damit ein Pulk an Idioten ins Netz schreit "icH mERk gAr niX voN KliMAwaNDel, trolololol!".
Ebenfalls aus dem Handelsblatt dazu ein treffender Kommentar aus einem Essay über das Werk "Ecotopia":
Sich einzubilden, einfach wie bisher weitermachen zu können, ist einfach nur blanke Idiotie, um es mal ganz knallhart auszudrücken. Es gibt keinen Weg zurück in Zeiten, die ohnehin nur in den verklärten Köpfen einiger Menschen existieren. Es wird nicht wieder "alles gut" und das Klima wird sich auch nicht mehr fangen. Wir können nur jetzt damit anfangen, die weitere Entwicklung zu mildern. Und das geschieht anderswo sehr wohl bereits, und das im großen Stil. Wer jetzt nicht investiert, wird morgen obsolet sein. Selbst die USA haben das erkannt, und so Trump dort nicht alles über den Haufen wirft, werden Erneuerbare Energien und Green Tech dort in den nächsten Jahrzehnten der mit Abstand am schnellsten wachsende Markt sein.
Am Thema Klimaschutz hängt ein ewig langer Rattenschwanz, und wer sich dem Thema verschließt, wird abgehängt. In mehrfacher Hinsicht. Mit dem teilweise schon hirnrissigen Widerstand gegen vergleichsweise milde Eingriffe setzen wir uns selbst nicht nur eine Mauer in den Weg. Wir nutzen die Gelegenheit auch gleich, und schlagen uns an selbiger fröhlich den Schädel ein. Aber im komplett debilen Zustand lässt sich die Fahrt im V8 zum nächsten Grillfest wahrscheinlich sowieso besser ertragen und auch die 50 °C im Schatten in den 30er Jahren sind dann wahrscheinlich gar nicht mehr so schlimm.
Also was soll's, hurra! Oder so.
Zudem verbauen wir uns mit dem Beharren auf überholter und schmutziger Technologie die eigenen wirtschaftlichen Chancen. Denn Green Tech ist nicht nur ein Vehikel, um Klimaschutz zu betreiben. Es ist auch der entscheidende Faktor in der Wirtschaftswelt von Morgen. Der Autohersteller BYD hat just in diesem Jahr Volkswagen in China als größten Autobauer abgelöst. BYD baut keine klassischen Verbrenner mehr, lediglich Hybridfahrzeuge finden sich noch im Portfolio. Der mit Abstand am schnellsten wachsende Autokonzern ist Tesla - bekanntlich komplett mit Elektrofahrzeugen.
Währenddessen setzt die hiesige Branche auf Luxusfahrzeuge, die kein Mensch bezahlen kann und wird sich in ein paar Jahren darüber wundern, abgehängt worden zu sein. Selbes Spiel bei den erneuerbaren Energien. Politisch motiviert wurden dieser Branche hierzulande immer wieder Steine in den Weg gelegt. Mittlerweile haben viele Unternehmen aufgegeben. Den Ton gibt China an. Die Produktionskapazitäten für Solar, Batterien und Wind überstrahlen dort sämtliche andere Nationen, so ich Informationen der Wochenendausgabe des Handelsblatts Glauben schenken darf. China wird mit dem Kram in Zukunft richtig Geld verdienen.
Währenddessen schlägt man sich in Deutschland die Köppe darüber ein, Verbrenner bis zum Sankt-Nimmerleinstag zu verwenden und ja keine Windräder in Bayern zu bauen. Der Klimawandel wird noch immer nicht ernst genug genommen und es reicht ein Regentag in Stuckenborstel aus, damit ein Pulk an Idioten ins Netz schreit "icH mERk gAr niX voN KliMAwaNDel, trolololol!".
Ebenfalls aus dem Handelsblatt dazu ein treffender Kommentar aus einem Essay über das Werk "Ecotopia":
[...]
Das Ringen der Menschen um einen Ausweg aus der globalen Klimakrise erinnert an das "Duell mit Knüppeln" von Francisco Goya: Zwei Männer gehen mit Stöcken aufeinander los und bemerken nicht, dass sie knietief im Treibsand stecken. Mit jeder Bewegung, mit jeder Sekunde, in der es ums Rechthaben geht, wächst die Gefahr, vom Sand verschlungen zu werden. Was könnte die Männer innehalten lassen? Was könnte sie wachrütteln aus der Verbohrtheit?
Wir sollten uns mehr intellektuelle Courage zutrauen und konkrete Bilder von der Zukunft entwickeln, nach denen wir streben oder an denen wir uns reiben können. Nicht Künstliche Intelligenz wird den CO2-Anstieg verhindern, sondern Politik, an deren Anfang Ideale und Träume stehen müssen. [...]
Sich einzubilden, einfach wie bisher weitermachen zu können, ist einfach nur blanke Idiotie, um es mal ganz knallhart auszudrücken. Es gibt keinen Weg zurück in Zeiten, die ohnehin nur in den verklärten Köpfen einiger Menschen existieren. Es wird nicht wieder "alles gut" und das Klima wird sich auch nicht mehr fangen. Wir können nur jetzt damit anfangen, die weitere Entwicklung zu mildern. Und das geschieht anderswo sehr wohl bereits, und das im großen Stil. Wer jetzt nicht investiert, wird morgen obsolet sein. Selbst die USA haben das erkannt, und so Trump dort nicht alles über den Haufen wirft, werden Erneuerbare Energien und Green Tech dort in den nächsten Jahrzehnten der mit Abstand am schnellsten wachsende Markt sein.
Am Thema Klimaschutz hängt ein ewig langer Rattenschwanz, und wer sich dem Thema verschließt, wird abgehängt. In mehrfacher Hinsicht. Mit dem teilweise schon hirnrissigen Widerstand gegen vergleichsweise milde Eingriffe setzen wir uns selbst nicht nur eine Mauer in den Weg. Wir nutzen die Gelegenheit auch gleich, und schlagen uns an selbiger fröhlich den Schädel ein. Aber im komplett debilen Zustand lässt sich die Fahrt im V8 zum nächsten Grillfest wahrscheinlich sowieso besser ertragen und auch die 50 °C im Schatten in den 30er Jahren sind dann wahrscheinlich gar nicht mehr so schlimm.
Also was soll's, hurra! Oder so.