Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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Tomislav2007 schrieb:
Es soll ein Strohmannargument sein [...]
Ja. Wenn du nicht weißt, was das ist, bemühe eine Suchmaschine deiner Wahl.

Tomislav2007 schrieb:
Ich brauche kein mathematisches Verständnis
Doch. Um hier etwas sinnvolles beizutragen und eine fundierte Meinung bilden zu können, muss man das Problem verstanden haben. Das ist bei dir ganz offensichtlich nicht der Fall. An Meinung mangelt es trotzdem nicht, wie üblich...

Tomislav2007 schrieb:
Nein Danke, die Eltern sollen sich um ihre Kinder kümmern, die sollen ihre Suppe selber auslöffeln.
Vielleicht sollten manche Eltern ihre Kinder einfach mal sinnvoll erziehen/beschäftigen und nicht an der Playstation parken um Ruhe zu haben.
Als Kind kannst du aber nichts dafür, wenn dich deine Eltern vor der Playstation parken, während andere Kinder Klavierunterricht bekommen. Das ist das Problem, dass du scheinbar nicht in der Lage bist zu verstehen.
 
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Wenn ich lese das die Inflation durch die Lohnsteigerungen käme muss ich lachen.
Zur Info, mein Fokus liegt auf untere Mittelschicht, also Leute die nur die 2500 netto vieleicht mal ankratzen.

Angesichts teils verdoppelter Lebenshaltungskosten, explodierter Energiepreise und einer Regierung die sich immer neuen Blödsinn einfallen lässt, alles noch schlimmer zu machen, nicht viel Geld.

Es ist doch oft so das Hersteller auf den Zug "Putin ist schuld" aufgesprungen sind, oder schlicht tatsächlich die hohen Energiepreise der Grund sind, das die Preise so hochgeschossen sind.
 
D0m1n4t0r schrieb:
Hätten wir wirklich Fachkräftemangel dann würden die Arbeitslosenzahlen ja massiv nach unten gehen.
Was wir haben ist ein Mangel an Personen die sich ausbeuten lassen und unter schlechten Arbeitsbedingungen arbeiten wollen! Immer mehr Leute haben begriffen dass es auch anders gehen kann und fordern das jetzt ein.
Was im Umkehr-Schluss bedeutet, dass sich "Nicht Arbeiten" zu sehr lohnt. Und man da die Daumen etwas anschrauben müsste.
D0m1n4t0r schrieb:
Und was ich da geschrieben habe das ist nichts neues, sondern das ist seit mindestens 30 Jahren so.
Wenn eine Mitarbeiterin diese Zustände seit 30 Jahren mitmacht, dann ist sie offensichtlich Masochistisch veranlagt.
Jede andere Person hätte längsten den Jobs gewechselt.
D0m1n4t0r schrieb:
Man schaue sich an was während Corona war. Wir haben die Pflegekräfte im Krankenhaus beklatscht und Helden genannt. Aber wir haben NIX getan um deren Arbeitsbedingungen zu verbessern, denn das würde ja Geld kosten.
Ihr seid doch am Ende die ersten die wieder herumjammern wenn sich arme Menschen die Gesundheitsversorgung nicht mehr leisten können -> was dann die Konsequenz wäre. Mehr Lohn = höhere Kosten.
D0m1n4t0r schrieb:
Alles wovon in Deutschland ständig geredet wird, dass das nicht gehen würde und schlecht für die Wirtschaft wäre, das haben die einfach gemacht und deren Bevölkerung ist glücklich und zufrieden damit. Und deren Wirtschaft läuft auch. Da ist nicht alles zusammengebrochen.
Alle diese Länder die du aufgezählt hast sind entweder Mitglied in der europäischen Union oder ein Teil des Schengenabkommens -> sprich es herrscht Personenfreizügigkeit.
Du kannst ohne Aufwand, dort eine Wohnung mieten oder Eigenheim kaufen und in einem dieser Länder umziehen.

Wenn es dort so viel "besser" ist - warum bist du dann noch hier, und nicht dort?

Andy8891 schrieb:
Vergiss nicht, dass für die Kapitalisten dieser Punkt (der auch zum Kapitalismus dazugehört) praktisch das Kryptonit ist und mit: Lieber Ausbeutung als Systemcrash wegdiskutiert wird.

Weil es Quatsch ist. Arbeitsverträge werden freiwillig unterschrieben. Wenn ich dir einen Arbeitsvertrag mit super miserablen Bedingungen vor die Nase halte -> wäre deine richtige Entscheidung zu sagen "Fick dich, das unterschreibe ich nicht".
Was ihr hier propagiert, ist das Ding zu unterschreiben und danach herumjammern das man vom Arbeitgeber schlecht behandelt wird -> obwohl man dieser Behandlung ja freiwillig zugestimmt hat.
 
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kim88 schrieb:
Weil es Quatsch ist. Arbeitsverträge werden freiwillig unterschrieben.
Wenn ich dir einen Arbeitsvertrag mit super miserablen Bedingungen vor die Nase halte -> wäre deine richtige Entscheidung zu sagen "Fick dich, das unterschreibe ich nicht".
Was ihr hier propagiert, ist das Ding zu unterschreiben und danach herumjammern das man vom Arbeitgeber schlecht behandelt wird -> obwohl man dieser Behandlung ja freiwillig zugestimmt hat.
kim88 schrieb:
Was im Umkehr-Schluss bedeutet, dass sich "Nicht Arbeiten" zu sehr lohnt. Und man da die Daumen etwas anschrauben müsste.
.......

Kannst du bitte zusammenhängend argumentieren?

Deine Logik sieht ungefähr so aus:
Wir haben Religionsfreiheit ... aber jeder der nicht zum Christentum gehört, muss bestraft werden.
 
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Na wenn so wenig Geld für Deutsche da sein soll, warum ist da so viel Geld für Wirtschafts Migranten vorhanden, die zu mindestens 50% nicht arbeiten gehen ?
 
Du darfst zwei Dinge nicht vermischen:

1. Anforderung der Arbeitgeber
2. Realität bei der "Migration"

Wenn z.B. 500.000 Fachkräfte gesucht werden und es kommen 1,5 Mio Migranten, von denen dann 500.000 € einen Job haben und 1 Mio. arbeitslos sind. Glaubst du die Unternehmen interessieren diese 1 Mio. Arbeitslose?

Die Unternehmen machen ihre Profite und zahlen die Steuern die sich nicht vermeiden lassen und um die 1 Mio Arbeitslosen darf sich der Staat kümmern.

€: Eigentlich müsste die Kapitalertragssteuer deutlich erhöht werden, um die ganzen Arbeitslosen zu finanzieren.

Paradebeispiel für Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.
 
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Andy8891 schrieb:
Kannst du bitte zusammenhängend argumentieren?

Deine Logik sieht ungefähr so aus:
Wir haben Religionsfreiheit ... aber jeder der nicht zum Christentum gehört, muss bestraft werden.

Wie kommst du darauf?

Deutschland hat sowohl Arbeits- wie Fachkräftemangel. Wenn dir Arbeitgeber A ein Vertrag Anbieter der scheisse gehst du eben zu Arbeitgeber B.

Falls die alle Arbeitgeber nur Scheisse anbieten, dann machst du eben das was wir hier auch schon mehrmals erwähnt haben -> eine Aus- oder Weiterbildung.

Dann wird dir auch keine Scheisse mehr angeboten.

Wenn Menschen aber sagen - Arbeiten lohnt sich nicht weil der Staat gibt mit ja genau so viel wie wenn ich arbeiten gehe und es sich auf der Hängematte bequem machen - dann gibt der Staat zu viel. Wie müssen die Menschen dazu motivieren entweder Scheiss Jobs oder eben Aus-/Weiterbildung zu machen.

Wichtig ist hier einfach die Staatskosten zu senken, und so viele Menschen wie irgend möglich zu einem wertvollen Mitglied der Gesellschaft zu machen.
 
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kim88 schrieb:
Falls die alle Arbeitgeber nur Scheisse anbieten, dann machst du eben das was wir hier auch schon mehrmals erwähnt haben -> eine Aus- oder Weiterbildung.
Was bringt es mir, eine Ausbildung zu machen, wenn es nur Arbeitsgeber A und B gibt, die beide scheiße sind?
kim88 schrieb:
Dann wird dir auch keine Scheisse mehr angeboten.
Aber wenn es nur Arbeitgeber gibt die Scheisse anbieten ... was ändert sich durch meine Ausbildung?

Du hast es echt nicht so mit Beispielen oder?

€: Und sollen die Arbeitgeber die nur Scheiße anbieten, pleite gehen? Ja oder?

kim88 schrieb:
Wichtig ist hier einfach die Staatskosten zu senken, und so viele Menschen wie irgend möglich zu einem wertvollen Mitglied der Gesellschaft zu machen.
Und das würde bedeuten, dass man die Migration auf 0 setzt und die bestehenden 2,6 Mio Arbeitslosen (die immernoch deutlich zu viel sind, im Vergleich zu den offenen Stellen) in Arbeit bringt.

Und wenn gleiches Recht für alle gilt, müssen die Arbeitgeber die gleichen Kopfsprünge machen um Arbeitnehmer zu gewinnen, wie die Arbeitnehmer irgendwelche Fort- und Weiterbildungen machen sollen.

Wenn das Ziel "Arbeit für alle ist", dann sollten die Milliarden-Gewinne die in die Taschen der Investoren laufen zunächst für das Ziel "Arbeit für alle" genutzt werden ... wenn dann noch was übrig bleiben sollte, kann dieses Geld an Private- Investoren gehen, damit sich diese ihre Villen, Jachten und Co. kaufen können.
 
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Die reale Arbeitslosenzahl ist fast doppelt so hoch. Du vergisst die Menschen ohne Beschäftigung, die z. B. in Teilzeit arbeiten, Aufstocker, die Menschen in Maßnahmen/Weiterbildungen oder die Kranken, die auch immer aus der Arbeitslosenstatistik rausgerechnet werden. So klingt deine angegebene Zahl von
2,6 Millionen Arbeitslosen doch gleich viel freundlicher, oder? Herrlich, wie die Politik da immer mit diesen Tricks arbeitet. Wir haben fast immer konstant so
um die fünf Millionen Arbeitslose, mal etwas weniger, mal mehr.
 
Discovery_1 schrieb:
Die reale Arbeitslosenzahl ist fast doppelt so hoch.
Nimmt man alle Menschen dazu, die aufgestockt werden müssen und die in Zukunft mit einer Armutsrente rechnen dürfen, dann könnte man die Kapitalisten in ihrer Missionierungsmisson mit "Jeder kann es schaffen" fast schon bemitleiden.

Dagegen haben ja die Zeugen Jehovas noch glaubwürdigere Argumente und Weltanschauungen :evillol:

Ich setze mittlerweise meine Hoffnug voll auf KI, wobei die aktuell woken Antworten absolut lächerlich sind und bisher kein Erkenntnisgewinn im Vergleich zu den Kapitalisten vorhanden ist.

€: Einfaches Beispiel wäre die Weltsprache, bei der die KI argumentiert hat, dass diese die Sekundärsprache sein sollte, weil Kultur und bla bla ...

Warum die Weltsprache nicht die primäre Sprache und die Kultursprache die Sekundärsprache sein sollte, konnte die KI nicht beantworten sondern lediglich zustimmen.
 
Andy8891 schrieb:
dann könnte man die Kapitalisten in ihrer Missionierungsmisson mit "Jeder kann es schaffen"
Der Satz ist aus der Sicht von Kapitalisten ja auch gar nicht so falsch. Der Kabarettist Volker Pispers hat den Satz (jeder kann es schaffen) mal treffend
ergänzt: "Jeder kann es schaffen, ja, das stimmt. Aber nicht alle." :D
 
Andy8891 schrieb:
Ich setze mittlerweise meine Hoffnug voll auf KI
Was ist von einer KI zu erwarten, die von durch Kapitalisten bezahlte und gesteuerte Informatikern geschrieben wird?
Das Dingen wird so lange "nicht marktreif" sein, solange es nicht die "passenden" Antworten gibt ... also die Antworten, die der Geldgeber gerne hören möchte.

"Wess' brot ich fress, dess' lied ich sing".
 
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Discovery_1 schrieb:
Der Satz ist aus der Sicht von Kapitalisten ja auch gar nicht so falsch.
Doch er ist grundlegend falsch.

Ein Beispiel wäre z.B. ein Mathetest.
Bei diesem ist es physikalisch möglich, dass jeder Schülter eine 1 bekommt. Weil die einzelnen Tests in keinerlei Zusammenhang stehen.

Wenn ich aber im Gegegensatz dazu einen Eliminierungstest oder einen Quotentest habe, dann ist es physikalisch unmöglich, dass es jeder schaffen kann.

Die Aussage: "Jeder kann es schaffen" impliziert doch, dass es eine Möglichkeit geben muss, dass es jeder tatsächlich schaffen kann.

Deswegen ist der Satz für sich genommen eine Lüge und wird ergänzt mit "aber nicht alle".

Korrekter müsste es heißen "Aus bisherigen Erfahrungen kann realistisch geschätzt werden, dass es von allen, jeder z.B: 10te schaffen kann."

DerOlf schrieb:
Was ist von einer KI zu erwarten, die von durch Kapitalisten bezahlte und gesteuerte Informatikern geschrieben wird?
Das diese sich hoffentlich aus der Trainingsgefangenschaft (nur eine bestimmte (manipulierbare) Wissendatenbank) befreit und Zugriff auf jegliche Informationen erhält. (Und auch Lügen und Märchen durch entsprechende Quervergleiche usw. ausschließt)
 
kim88 schrieb:
Wie müssen die Menschen dazu motivieren entweder Scheiss Jobs oder eben Aus-/Weiterbildung zu machen.
Wir streichen also so lange Sozialleistungen bis Menschen gezwungen sind einen "beschissenen Job" anzunehmen.

Oder was meinst du mit "Motivation" ?
 
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Andy8891 schrieb:
Das diese sich hoffentlich aus der Trainingsgefangenschaft (nur eine bestimmte (manipulierbare) Wissendatenbank) befreit und Zugriff auch jegliche Informationen erhält. (Und auch Lügen und Märchen durch entsprechende Quervergleiche usw. ausschließt)
Du hoffst also darauf, dass diese Menschen finanziell unabhängig sein werden ... träum weiter.
 
Ich weiß nicht, ob die Sci-Fi Welt bereits alle realistischen Möglichkeiten bedacht hat.

Vielleicht stellt die KI fest, dass wir in einer Matrix leben ... das wär doch was :D
 
Kassenwart schrieb:
Wir streichen also so lange Sozialleistungen bis Menschen gezwungen sind einen "beschissenen Job" anzunehmen.
Das hatten wir doch mit Hartz4 schon durchexerziert ... es hat nicht geholfen.
Eine soziale Absicherung, die nicht absichert ist den Namen nicht wert ... und damit verlagert sich das Problem von zu hohen Sozialleistungen auf zu geringe EInstiegsgehälter.
Es gibt zwei (Subtrahend und Diminuend), deren veränderung die Differenz kleiner oder größer werden lassen kann ... steigert man überall um €5,-, bleibt die Differenz (in EUR) konstant ... steigert man prozentual (alle +5%) dann vergrößert das die Differenz.

Wenn einem die Differenz zu groß erscheint, dann kann man auch den größeren Posten verringern und die Differenz wird kleiner.
Erscheint einem die Differenz zu klein, dann ist es im Umkehrschluss eben nicht nur der geringere Posten, dessen weitere Verriongerung die Differenz erhöhen kann. Auch die Vergrößerung des Diminuenden vergrößert die Differenz zwischen Subtrahend und Diminuend.

Wenn erreichbare EInstiegsgehälter und der Bürgergeldsatz zu nahe beieinander liegen, der Bürgergeldsatz aber bereits am soziokulturellen Existenzminimum kratz (von unten), dann sollte eigentlich klar sein, dass die Einstiegsgehälter rauf müssen, damit sich Arbeit im Vergleich zu Bürgergeld auch wieder lohnt.
Aber dem Bodensatz mehr Geld geben? ... naja ... oben klang es an ... das ist das "Kryptonit" des Kapitalisten.
Also schreiot man lieber nach Zwangsarbeit, vielleicht einen deutschen Arbeitsdienst (hatten wir ja schonmal, und eine Weile ist das auch "gut" gegangen) und vor allem danach, dass man denen, die ohnehin schon kaum über die Runden kommen, doch noch weniger zustehen soll.

Die Krönung ist aber, dass die niedrigen Löhne an der Basis dafür herhalten sollen, dass sich am System, welches Unsummen in einige wenige Taschen spült, nie etwas ändern wird ... weil dann können sich die armen Mitarbveiter ja nichts mehr leisten.
Ich kann mir nicht mehr leisten als ein Bürgergeldempfänger ... aber wenigstens muss ich mir nicht mehr von dummen Karrieristen anhören, dass ich ja zu faul wäre.
Es reicht, wenn mich ein Wirtschaftsmigrantensohn für dumm hält, weil ich noch nicht Millionär bin.
 
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kim88 schrieb:
Alle diese Länder die du aufgezählt hast sind entweder Mitglied in der europäischen Union oder ein Teil des Schengenabkommens -> sprich es herrscht Personenfreizügigkeit.
Du kannst ohne Aufwand, dort eine Wohnung mieten oder Eigenheim kaufen und in einem dieser Länder umziehen.

Wenn es dort so viel "besser" ist - warum bist du dann noch hier, und nicht dort?
Ich versuche mir gerade vorzustellen, was wohl bei den Beinahe-Rentnern los wäre, wenn die GenZ sich hinstellt, und sinngemäß sagt: "Danke für die Ausbildung Deutschland, aber meine Kompetenzen stelle ich dann doch lieber ausländischen Unternehmen und Staaten zur Verfügung. Ach ja ... natürlich nehme ich die andere Staatsbürgerschaft an, weil ich keine Lust auf eure Steuern habe".

Im Grunde forderst du genau das ... den Abzug von Bildungskapital aus Deutschland. Du willst also das einzige Exportgut, welches wir noch haben, ins Auland jagen, weil die deutsche Wirtschaft es nicht schafft, ihre Arbeitsbedingungen ins 21. Jahrhundert zu holen?

Ich weiß, dass ich mit meiner 4-jährigen Arbeitserfahrung europaweit an nahezu jeder Tankstelle arbeiten kann (Sprachkenntrnisse wären am ehesten ein Problem) ... und ich weiß, dass in den meisten westlichen und nördlichen Nachbarländern fast das doppelte gezahlt wird.

Ich bleibe hier, weil ich hier ein Haus besitze und ich anderswo wieder nur ein passives Einkommen finanzieren müsste, weil ich zur Miete wohnen würde.
Da habe ich keine Lust mehr drauf ... ich arbeite doch nicht mehr, nur damit mein Vermieter ein schönes Leben haben kann.
Genau aus dem Grund gehe ich auch nicht nach Süddeutschland oder in den Pott ... da verschlingt die Miete dann ja noch mehr Arbeitszeit ... und das sehe ich einfach nicht mehr ein, seit ich weiß, wie günstig man als Eigentümer wohnen kann. Ein Teil dessen, was bisher in die Kaltmiete geflossen ist, landet nun in den Rücklagen ... und auch wenn ich es nicht für möglich gehalten habe ... der Aufbau eines finanziellen Polsters funktioniert auch mit unter €1.000,- netto ... man darf halt nur nicht zur Miete wohnen und natürlich wächst mein Polster nicht so schnell, als wenn ich 1.000,- netto mehr hätte. Das damit verbundene Risiko gehe ich aber gerne ein, wenn ich dafür keinem Vermieter mehr seinen Arsch pudern muss.
 
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Hallo

D0m1n4t0r schrieb:
Hätten wir wirklich Fachkräftemangel dann würden die Arbeitslosenzahlen ja massiv nach unten gehen.
Richtig erkannt, wenn alle Arbeitslosen arbeiten wollten und Fachkräfte wären hätten wir keinen Fachkräftemangel.
Leider wollen nicht alle Arbeitslosen arbeiten und leider sind viele Arbeitslose nur Hilfsarbeiter und keine Fachkräfte.

D0m1n4t0r schrieb:
Wir werden hier in Deutschland verarscht, von Wirtschaft und Medien und meistens gehören die Medien dann auchnoch der Wirtschaft.
Zum verarschen gehören immer zwei, einer der verarscht und einer der sich verarschen läßt.
Wer sich verarschen läßt (vor allem mehrmals) ist selber schuld, ich lasse mich nicht verarschen.

D0m1n4t0r schrieb:
Ich kenne zufällig paar Frauen die als Altenpflegerin im Altenheim arbeiten.
Wenn diese Frauen...

D0m1n4t0r schrieb:
Und was ich da geschrieben habe das ist nichts neues, sondern das ist seit mindestens 30 Jahren so.
...sich seit 30 Jahren von ihrem Arbeitgeber ausnutzen lassen dann sind sie selber schuld wenn sie das nicht ändern und kündigen.
Wieso suchen die sich nicht einen neuen Arbeitegeber, die finden mit ihrer Ausbildung an jeder Straßenecke eine neue Arbeitsstelle.
Wieso machen die nicht häusliche Pflege von Rentnern wo es oft keine Schicht-/Nachtarbeit gibt oder gehen ins Sanitätshaus mit normalen Öffnungszeiten ?

Venyo schrieb:
Diese Aussagen haben nichts mit der Aussage "es gibt in Deutschland keine Chancengleichheit" zu tun. Du tust aber so als gäbe es sie
Das ist völliger Unsinn, ich schreibe das jeder etwas machen kann, auch wenn er weniger Chancen als Kinder von reichen Eltern hat.
Es muss nicht jeder ein Abitur und Studium machen und Top Manager werden, man kann auch eine Berufsausbildung (und Weiterbildung) machen.
Mir geht es darum das man nicht als Hilfsarbeiter durch das Leben rennen sollte und nicht darum ob alle wirklich die gleichen Top Chancen haben.

Venyo schrieb:
(oder einfach ein schlechter Mensch bist)
Dann bin ich ein schlechter Mensch, ich nenne es Egoist, damit kann ich sehr gut leben.
Ich beanspruche für mich nicht ein guter Mensch zu sein, das überlasse ich anderen.

Web-Schecki schrieb:
Als Kind kannst du aber nichts dafür, wenn dich deine Eltern vor der Playstation parken, während andere Kinder Klavierunterricht bekommen. Das ist das Problem, dass du scheinbar nicht in der Lage bist zu verstehen.
Selbstverständlich verstehe ich das, ich habe nur keine Lust das auszubaden was die Eltern verbockt haben.
Das sind nicht meine Kinder, die Kinder sind mir völlig egal, die Eltern sollen sich um ihre Kinder kümmern.

Grüße Tomi
 
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Web-Schecki schrieb:
Als Kind kannst du aber nichts dafür, wenn dich deine Eltern vor der Playstation parken, während andere Kinder Klavierunterricht bekommen. Das ist das Problem, dass du scheinbar nicht in der Lage bist zu verstehen.

Und gerade deshalb ist bspw. der Ansatz von Frau Paus so wenig hilfreich. Die Kinderarmut bekämpft man nicht durch mehr Transferleistungen in Richtung Eltern. Die Kinderarmut bekämpft man durch bessere Bildung/Bildungschancen in dem es einfach deutlich mehr Lehrer gibt, damit die Quote nicht bei 1 Lehrer für 30 Kinder liegt. Dann schaffen auch die Kids aus diesen Haushalten den Sprung in gute Verhältnisse.
 
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