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Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus
Evtl. ist das Problem das Schulzeugnisse heutzutage oft (fast) verschenkt werden weil die Lehrer/Schulen keine Lust auf wütende/klagende Eltern haben ?
Das ist auch ein ganz grosses Problem, meiner meinung nach.
Lehrer/in werden gar nicht mehr als Autoritätsperson gesehen sondern mehr als Opfer, ich würde im Jahr 2023 ungern noch Lehrer an einer Gesamtschule sein.
Aber wie willst du Disziplien heute zutage noch in eine Klasse bekommen? alles was du machst als Lehrer löst ja direkt ein Shitstorm aus.
Naja denn hast du Grenzdebile Jugendliche die auch noch mit Waffen durch die Wälder laufen.
Nein, ich denke die Eltern müssten viel mehr in die Pflicht genommen werden ihre Kinder Sozial zu erziehen und Pädagogen sollten mehr rechte zum ausschluss gegeben werden, wenn Schüler/in xy nicht lernen will, gut denn bleib zuhause und lass die Schüler/in die was lernen wollen in ruhe.
Wenn die Eltern damit Konform gehen sollte man vieleicht da mal schauen was da nicht stimmt.
Bildung ist keine Strafe sondern ein Privileg, darüber sollten solche Eltern + Kinder mal aufgeklärt werden.
Man sollte viel früher anfangen. Ich musste auch Samstags zur Schule gehen (alleine) und um sieben Uhr hat der Unterricht begonnen. Heute geht vor 8.00 Uhr ja nichts mehr los bei den Kindern und zudem werden die noch von den Eltern zur Schule chauffiert.
Der Wehrdienst hat mir übrigens auch nicht geschadet.
NaJa, die Eltern in die Pflicht nehmen ist oft das größte Problem.
Wir haben bei uns im Krankenhaus eine Kinderneurologie, wo ich täglich kranke, behinderte und geistig zurück gebliebene Kinder sehe.
Das anstrengendste für unsere Ärzte/Pädagogen ist es den Eltern beizubringen das ihr Kind kein Einstein ist und dringend Hilfe braucht.
Wenn den Eltern erklärt wird das ihr Kind einen IQ kurz über Toastbrot hat werden die Ärzte/Pädagogen beleidigt und für unfähig erklärt.
Viele bis die meisten Eltern halten ihr Kind für einen Einstein der studieren und Top Manager oder erfolgreicher Influencer werden muss.
Ja ich verstehe was du meinst, klar das eigene Kind ist Unantastbar und sowieso das schlauste von allen Kindern, ich kann dieses Denken sogar zum teil nachvollziehen ( Gibt ja genug Erwachsene die genau dass Jahre eingeprügelt wurde und die Heute wirklich so denken, fern ab jeder Realität)
Es gibt doch dieses " Mein Kind muss das erreichen was ich im Leben nicht geschafft habe" Syndrom, und dass ist das Problem.
Ergebniss ist: Völlig überforderte Kinder die ihre Wut an Mitschülern und Lehrkräften auslassen.
Die Frage ist doch dann auch, woher Eltern diese Einstellung her haben? Ich denke es liegt viel an unserer heutigen Gesellschaft in der jeder nur egozentrisch erzogen wird. Sozial und Gemeinschaft ist ja irgendwas mit Kommunismus... Jeder muss immer der beste sein. Das eigene Kind bzw, das eigene Ego ist unantastbar. Es wird einem ja an allen Ecken und Enden eingebleut, man könnte alles schaffen.
Es finde es erschreckend wenn ich so etwas lese: https://www.focus.de/finanzen/news/...nd-ab-weil-wir-zu-faul-sind_id_202430004.html
Zitat:
"Rund 630.000 Jugendliche oder junge Erwachsene arbeiten nicht und sind auch nicht in Schule, Ausbildung oder Studium aktiv. Das entspricht der Einwohnerzahl einer Stadt wie Hannover. Sie alle tun offiziell: nichts.
Inzwischen hat dieses Heer der Nichtstuenden unter Fachleuten sogar einen eigenen Namen: „Neets“ heißen jene 15 bis 24-Jährigen, die Abkürzung für „Not in Education, Employment or Training“."
Es kann doch nicht sein das denen allen die kognitiven und sozialen Fähigkeiten fehlen, genau so wie es nicht sein das alle einfach nur keine Lust haben.
Dabei könnte die Wehrpflicht/Bundeswehr sehr gut helfen, dort lernt man solche Selbstverständlichkeiten.
Wir können nur noch die jungen ändern, die alten können wir nicht mehr ändern, die sind zu festgefahren.
Lehrer werden gar nicht mehr als Autoritätsperson gesehen sondern mehr als Opfer, ich würde im Jahr 2023 ungern noch Lehrer an einer Gesamtschule sein.
Autorität ist heutzutage reaktionär, kein Witz, solche Sprüche habe ich mir auch schon anhören dürfen...
Den Kindern werden keine Grenzen aufgezeigt, schon in der Familie nicht. Wie soll das im Klassenzimmer besser sein...
Cyberdunk schrieb:
Ja ich verstehe was du meinst, klar das eigene Kind ist Unantastbar und sowieso das schlauste von allen Kindern, ich kann dieses Denken sogar zum teil nachvollziehen ( Gibt ja genug Erwachsene die genau dass Jahre eingeprügelt wurde und die Heute wirklich so denken, fern ab jeder Realität)
Hatte ich im Kameradenkreis. Der Sohn musste unbedingt an ein Gymnasium, trotz Lese-/Rechtschreibschwäche und dann sollte er studieren. Weil ansonsten wird aus dem Jungen ja nichts.
Es war die Hölle für ihn. Schlussendlich konnte er nach der 10. Klasse die Schule verlassen und eine Schreinerlehre beginnen. Er hat Talent und wird wohl auch nach der Lehre im Betrieb bleiben können.
Weil er hat Disziplin, ist lernwillig, pünktlich und zuverlässig. Eigenschaften, die laut Aussage seines Meisters in seiner Generation selten geworden sind...
Ich habe nichts gegen minderwertige Berufe, ich ehre jeden der arbeiten geht und nicht auf Staatskosten lebt, am meisten die Putzfrau die meine Toilette putzt.
Ja es gibt gesetzliche Vorgaben (z.B. Pflegeschlüssel), es verbietet aber keiner den Arbeitgebern die Bedingungen zugunsten der Arbeitnehmer zu lockern.
"Es verbietet keiner ..." köstlich.
Was lediglich erlaubt ist, aber nicht gefordert, und obendrein noch Kosten verursacht, wird definitiv NICHT gemacht werden.
Eher bilden sich die Verwaltungen noch was drauf ein, dass die Arbeit auch mit viel zu wenig Personal erledigt wird. Das ist auch eine Art von "Effizienz". leider eine, die die Mitarbeiter langfristig schafft ... eigentlich aber Ideal für unser Rentensystem, senkt es doch die Bezugsdauer.
OK, wenn das bei deinem Arbeitgeber so ist, so sind aber nicht alle Arbeitgeber.
Das willst du mit deiner Antipathie gegenüber dem System aber nicht glauben.
Evtl. fehlen dir auch einfach nur die eigenen Erfahrungen und daraus resultierenden Vergleichsmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt.
Nur mal so als Beispiel:
Der Konzern in dem ich arbeite schüttet an unsere Aktionäre 7,5% Dividende aus, ein anderer Konzern den ich gut kenne schüttet 15% aus.
Was meinst du als Mathematiker, in welchem Konzern wird mehr raus gequetscht (inkl. Mitarbeiter) und weniger investiert (inkl. Mitarbeiter) ?
Geld verdienen wollen natürlich alle, aber nicht jedes Unternehmen geht gleich gut/schlecht mit seinen Mitarbeitern um, glaub es oder nicht.
Ich habe mit meinen 54 Jahren schon einige Unternehmen selber erlebt und da war alles dabei, von schnell weg hier bis hier bleib ich länger.
Das "zur Schule chauffieren" sehe ich auch mehr als kritisch.
Ich bin sehr froh, dass meine Eltern so einen Mist nicht gemacht haben. Ich bin immer fein den Weg von ca. 15 Minuten gelaufen. Auch zur KiTa wurde ich nur die erste Woche gebracht (zu Fuß ... das waren eh nur 5 Minuten), danach war ich erst mit meinem großen Bruder und dann alleine unterwegs.
Natürlich musste ich auf meinem Schulweg an ein oder zwei Treffpunkten "jugendlicher Banden" vorbei .. die hielten wohl nix von Schule oder hatten davor, danach und dabei einfach Bock, andere Kids zu schikanieren. Gibts heute auch noch ... ist aber wohl schlimmer geworden.
Viele Eltern haben wohl einfach Schiss, dass den Kids was passieren könnte.
Aber eben auch davor, dass das ein schlechtes Licht auf sie als Eltern werfen würde.
Übrigens bringen auch nicht alle Eltern ihre Kinder zur Schule ... viele sind bei Schulbeginn ja eh schon auf Arbeit ... beide.
Beim Beginn nach 8:00 kenne ich aber die Forschung, auf der das beruht. Die leistungsfähigste Phase im menschlichen Tageszyklus, findet durchschnittlich erst ab 8:00 statt. Davor ist man weniger Aufnahmefähig ... und gerade auf die Aufnahmefähigkeit kommts in der Schule doch an.
Ich verlinke mal einfach die Google-Suche nach Aufnahmefähigkeit und Uhrzeit.
Eigentlich wäre 9:00 sogar noch besser ... aber die Kinder sollen auch Zeit haben, in der Schule anzukommen
Orcon schrieb:
Der Wehrdienst hat mir übrigens auch nicht geschadet.
Mein Opa (Jahrgang 1928) sagte immer, dass ihm die Schläge von Eltern, Lehrern und Großeltern nicht geschadet hätten ... sollten wir unsere Kinder deswegen wieder prügeln? Meine Eltern taten das zum Glück nicht. Und ich bin trotzdem diszipliniert genug, um Schichtdienst zu arbeiten (für zwei Studienabschlüsse hats auch gereicht).
Es gibt andere Wege, Disziplin zu lehren ... man kann z.B. ihren Wert erfahrbar machen, indem man die Kinder füreinander Verantwortung übernehmen lässt. Aufteilbare Aufgaben im Team (Toll, ein anderer machts) zu erledigen, zeigt eigentlich jedem, wie scheiße es ist, wenn einer nicht so richtig mitmacht.
Ich habe übrigens auch nicht gedient, sondern Zivildienst geleistet. Ich weiß, dass eine neue Wehrpflicht mit Recht auf Werdienstverweigerung und Ersatzdienst den Pflegenotstand sofort lösen würde, weil man viele Hilfsaufgaben an Leute übertragen könnte, die nichtmal €2,50 die Stunde kriegen müssen (bei mir waren es damals ungefähr DM 2,50 ... mit allen Zulagen natürlich). Obwohl es eine Weile brauchen würde, bis sich die Prozesse wieder auf Zivildienstleistende eingestellt haben ... aber die alten Dokumentationen liegen ja bestimmt noch irgendwo rum ... daraus kann man das sicher wieder herleiten.
Ich bin allerdings gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht ... weil das eine langfristige Lösung des Pflegenotstandes in weite Ferne rückt. Es nimmt den Druck aus dem System, und dann WIRD das System sich nicht anpassen.
Die Arbeit in der Pflege würde es aber wohl etwas erleichtern ... solange die Wehrpflicht gilt (die ist ja nur ausgesetzt).
Ergänzung ()
Tomislav2007 schrieb:
Was meinst du als Mathematiker, in welchem Konzern wird mehr raus gequetscht (inkl. Mitarbeiter) und weniger investiert (inkl. Mitarbeiter) ?
Das kann ich als Mathematiker nicht beantworten, weil es keinen Zusammenhang zwischen der Höhe der Dividendenausschüttung und den lokalen Arbeitsbedingungen an einem Standort oder in einer Abteilung gibt.
Oder willst du lieber eine ideologische Antwort?
Dann ist es immer der, der mehr ausschüttet. Aber Schuld ist nicht der Konzern, sondern die Vorstände, Banken und die Aktionäre, denen es meist ziemlich egal ist, wie ihre Dividende erreicht wird. Hautsache, sie ist möglichst hoch.
Dafür brauchts aber kein Beispiel. Du darfst einfach fragen, und dann liefere ich
Worauf ich eigentlich hinaus wollte.
Wenn etwas Geld kostet, dann wird betriebswirtschaftlich ein Gegenwert erbracht werden müssen. Es muss sich also für den Konzern wirtschaftlich rechnen, die Arbeitsbedingungen seiner Mitarbeiter zu verbessern.
Einfach nur, "weil es nicht verbnoten ist", machen das Konzerne, die es sich eh leisten können. Die anderen brauchen den Beweis, dass sich das auch für sie lohnen wird.
Aber die meisten (wahrscheinlich nicht alle) machen das nicht aus Liebe, sondern weil es sich ihrer Meinung nach wirtschaftlich auszahlt.
Die Handwerksbetriebe, die auf 4-Tage-Woche umgestellt haben, haben Bewerber, und können ihre vollen Auftragsbücher tatsächlich abarbeiten. Ich verstehe nicht, warum das anderen Handwerksbetrieben nicht ein Licht aufgehen lässt.
Die Vier Tage Woche zahlt sich doch anscheinend auch für den Betrieb aus. Und trotzdem sagen noch viele, dass das in ihrem Betrieb nicht geht ... das war beim Homeoffice das gleiche (nur halt nicht im Handwerk).
Das kann ich als Mathematiker nicht beantworten, weil es keinen Zusammenhang zwischen der Höhe der Dividendenausschüttung und den lokalen Arbeitsbedingungen an einem Standort oder in einer Abteilung gibt.
Da gibt es einen sehr großen Zusammenhang.
Je höher die Dividende (in vergleichbaren Unternehmen) ist umso mehr muss erwirtschaftet und/oder eingespart werden.
Je mehr eingespart werden muss umso mehr geht es auch zu Lasten der Mitarbeiter, merkwürdig das du das nicht weißt.
Wenn die Wirtschaft sagt "Das geht nicht" dann bedeutet dass im Endeffekt immer nur dass man dass nicht will. Und "man" sind meistens die schwerreichen Oberbosse die im Geld schwimmen.
Das haben die auch jahrzehntelang bei bezahltem Urlaub, Lohnfortzahlung bei Krankheit, Kündigungsschutz, 5-Tage Woche, der 40 Stunden Woche gesagt und danach beim Mindestlohn. "Das geht nicht, das gefährdet Arbeitsplätze". Und was ist passiert, hinterherher liefe die Wirtschaft sogar besser als vorher.
Es lassen sich nur leider immernoch viel zu viele Leute von den Sprechern der Wirtschaft verarschen. Wenn man fragt, gehts der Wirtschaft immer schlecht und sie braucht dringend Unterstützung, Hilfen, Subventionen und Erleichterungen. Und wenn man sich dann die Zahlen anguckt sieht man jedes Jahr steigende Gewinne und ziemlich konstantes Wirtschaftswachstum jedes Jahr. Aber der Wirtschaft gehts schlecht und es fehlen Leute und mimimi.
Im Prinzip müsste man so vorgehen: Die Wirtschaftsunternehmen jedes Jahr fragen was man politisch auf gar keinen Fall machen sollte und wenn man dann ne repräsentative Zahl an Antworten hat, dann macht man genau das was die Wirtschaft auf gar keinen Fall wollte.
Und ich wette hinterher geht es der Wirtschaft und den Beschäftigten besser als vorher.
Aber eigentlich waren wir ja beim Thema Kinder. Bei Kindern ist es, dass deren Körper etwas anders funktioniert als bei Erwachsenen, vor allem was das Gehirn angeht, denn das wächst noch.
Bei typischen Grundschulkindern bis ungefähr zur Pubertät hin sind die Morgens erst so ab ungefähr 9 Uhr (das schwankt etwas von Person zu Person) voll aufnahmefähig was Wissensvermittlung angeht. Kinder um 7:30 in die Schulklasse zu setzen bringt die ersten 2 Schulstunden lang so ziemlich gar nichts. Das ist einfach biologisch bedingt dass das Hirn in der Zeit nicht so lernfähig ist.
Ab der Pubertät wirds dann noch schlimmer, da verschiebt sich das nochmal ne Stunde nach hinten. So ab ca. 12 Jahren (schwankt auch etwas je nach Person) kann man den Kindern vor 10 Uhr nix gescheites beibringen. Das gelernte wird schlichtweg nicht behalten und nicht verinnerlicht.
So und nach der Pubertät teilt sich das dann auf in die sog. Lerchen und Eulen und einen Zwischentyp, der mit ca. 60% die Mehrheit stellt. Wiederum biologisch bedingt. Lerchen=Frühaufsteher, Eulen=Spätaufsteher.
Wir schmeissen die in unserem Schulsystem aber alle in den selben Topf und der ist an diesen Zwischentyp angepasst. Die Lerchen haben damit auch kein Problem, aber die Eulen sind die ersten 2-3 Schulstunden völlig neben der Spur. Deren Geisteszustand ist sehr nahe an "Betrunken" aufgrund von zu wenig Schlaf.
Und das hat nix mit Willen und Disziplin zu tun, sondern das ist Biologie. Was man tun müsste wäre entweder in den ersten beiden Stunden jeden Tag leichten Sportunterricht machen, wenn man wirklich so früh anfangen will mit Schule, aber dafür gibts nicht genug Lehrer und Platz, oder aber den Schulunterricht erst um ca. 9:30 beginnen lassen. Das wären dann vernünftige Lernbedingungen unter denen auch was aus den Kindern wird.
Wird in Deutschland aber nicht passieren, weil "Das geht nicht".
Genau da liegt doch das Problem. Es gibt keine Chancengleichheit bei den Kinder. Kinder aus Eltern mit hohem Bildungsabschluss erzielen eher auch ein ein hohen Bildungsabschluss - Kinder deren Eltern ein niedrigen Bildungsabschluss haben oder gar keinen, werden eher auch ein niedrigen Bildungsabschluss/keinen machen.
Die Durchlässigkeit im Schulsystem ist ja sehr gering. Einfach weil die Schwachen auf der Strecke bleiben und sich niemand um diese Kinder kümmert!
Deshalb bringt es nichts, Eltern mehr Geld zu geben um zu hoffen dass die Kinder dann einen höheren Bildungsabschluss erzielen. Die Eltern können ggf gar nicht das Einmaleins.
Es hilft an der Stelle nur, ein besseren Betreuungsschlüssel Lehrer Schüler bei den Haupt- & Realschulen umzusetzen.
Bei der Kindergrundsicherung geht es nicht um einen besseren Schulabschluss, sondern um die Bekämpfung der Kinderarmut.
Dass wir mehr Lehrkräfte brauchen, ist keine Frage.
Die Frage beim Lehrkräftemangel ist aber, wie man die Lehrer dazu kriegt, Lehrer zu bleiben, obwohl sich viele Kids einfach nicht benehmen können und die Eltern oft eher als "Endgegner" empfunden werden.
Woher sollen die Kids denn Respekt lernen, wenn Expertise von den Eltern nicht ernst genommen wird und sie dem Lehrer/Erzieher bei jeder Gelegenheit den Job erklären wollen.
Die meisten Jobs sind Scheißjobs, weil man in ihnen mit anderen Menschen konfrontiert wird und da einfach viele dabei sind, die den Schuss wirklich nicht gehört haben.
Wenn wir aufhören, uns Dienstleistern gegenüber arrogant zu benehmen und sie einfach ihren Job machen lassen, dann wären viele Jobs nur halb so eklig (meiner wäre ohne die Arschlochkunden auf jeden Fall viel angenehmer).
Aber wahrscheinlich geht auch das in Deutschland einfach nicht ... irgfendwo muss man seinen Lebensfrust ja auch abladen.