Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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DerOlf schrieb:
Er engt das Problem Kinderarmut auf den Migrationshintergrund der Eltern ein ... das ist mMn eine verkürzte Darstellung, mit der auch am rechten Rand gefischt werden soll.
Als Rassistisch würde ich ihn deswegen nicht betrachten, aber er bedient damit (ob gewollt oder nicht) definitiv rassistische Resentiments bei potenziellen FDP-Wählern.
Stimmt, da muss ich mich entschuldigen, ich hatte das Schlagwort Rassismus vergessen.

DerOlf schrieb:
Wenn es einen signifikanten Zusammenhang zwischen Migrationshintergruind der Eltrern und der Armut des Kindes gibt, dann zeigt das strukturellen Rassismus auf ... aber ich wette, so etwas darf es in Deutschland auch nicht geben, weil wir geben uns ja so viel Mühe.
In jedem Fall, es kann nur diesen einen Zusammenhang geben, es wäre absurd auch nur daran zu denken das es bestimmte, sehr signifikante Unterschiede in verschiedenen Kulturen gibt was den Wert der Bildung und den Zugang dazu angeht und noch verrückter dieser Wert irgendwie anders ist zwischen den Geschlechtern.

Also ignorieren bzw. mit der Gießkanne mehr Geld drüber schütten und einfachere Anträge ist dann soweit die Lösung? Na hoffen wirs mal, ich kann mir nämlich noch weniger vorstellen welche gesellschaftlichen Bewegungen davon profitieren wenn die Folgekosten der steigenden Kinderarmut bei Migranten eingelöst werden, ich hab da wirklich keine Idee.
 
Es wäre eine Wohltat wenn es mehr Leute gäbe die sowohl den strukturellen Rassismus als auch die patriarchalen und rückwärtsgewandten Einstellungen in der Gesellschaft sehen würden - das gibts nämlich beides nebeneinander. Und jedes dieser Probleme muss ernstgenommen werden.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Viele verstehen nicht wieso Flüchtlinge dauerhaft bleiben dürfen, ursprünglich ging es darum denen temporären (zeitlich begrenzten) Schutz zu bieten.
Eventuell würde denen ein Blick in die entsprechenden Gesetze helfen.

Rückführung ins Herkunftsland ist vorgesehen, wenn dieses ermittelt UND als sicher eingestuft werden kann.
Was macht man, wenn die Menschen ihre Herkunft verschleiern ... soll man die einfach ins Mittelmeer zurückjagen oder an der polnischen Grenze erfrieren lassen? Nur weil man nicht genau sagen kann, wo sie ursprünglich her kamen und daher auch nicht zu klären ist, OB das Herkunftsland inzwischen wieder sicher ist.
Würdest du eine bekennende Christin und Frauenrechtsaktivistin momentan nach Afghanistan oder Saudi-Arabien abschieben? Das käme einem Todesurteil gleich und sowas macht der deutsche Staat zum Glück nicht.

Es gibt kein Recht auf ein besseres Leben in Deutschland ... aber man kann auch niemandem übel nehmen, wenn er das gerne genießen möchte, denn jeder Mensch hat das Recht, seine eigenen Lebensumstände nach Möglichkeit zu verbessern.

Vielleicht hilft auch ein Blick in dieses aufschlussreiche Dokument:
https://www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte
 
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Hallo

Corto schrieb:
Also widersprichst du the_waron und stimmst mir zu das Lindner da mit rechts kuschelt?
Bist du dir so unsicher das du Zustimmung für deine Meinung benötigst ?

DerOlf schrieb:
Was macht man, wenn die Menschen ihre Herkunft verschleiern ...
Ja genau, Flüchtlinge sprechen nicht und man kann an der Sprache und am Dialekt nicht erkennen wo sie (zumindest ungefähr) herkommen.

DerOlf schrieb:
Rückführung ins Herkunftsland ist vorgesehen, wenn dieses ermittelt UND als sicher eingestuft werden kann.
Eventuell würde ein Blick in die Statistiken helfen die Flüchtlinge nach Herkunft aufschlüsseln, es kommen nicht alle Flüchtlinge aus Krisen-/Kriegsgebieten.

DerOlf schrieb:
Es gibt kein Recht auf ein besseres Leben in Deutschland ... aber man kann auch niemandem übel nehmen, wenn er das gerne genießen möchte, denn jeder Mensch hat das Recht, seine eigenen Lebensumstände nach Möglichkeit zu verbessern.
Ich nehme es den Menschen/Flüchtlingen auch nicht übel, ich nehme es unserer Politik übel das sie so handelt.

Grüße Tomi
 
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DerOlf schrieb:
Würdest du eine bekennende Christin und Frauenrechtsaktivistin momentan nach Afghanistan oder Saudi-Arabien abschieben? Das käme einem Todesurteil gleich und sowas macht der deutsche Staat zum Glück nicht.
Ich wusste nicht, dass unser Problem die Abschiebung der vielen bekennenden Christen und Frauenrechtsaktivisten ist, gibt es eine Statistik dazu?
 
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Tomislav2007 schrieb:
Bist du dir so unsicher das du Zustimmung für deine Meinung benötigst ?
Absolut nicht. Es ist nur lustig wie ihr euch gegenseitig nicht ans Bein pinkelt sondern schön immer auf den Olf wartet.
Antworte doch einfach auf meine Frage, hat der Lindner da jetzt bewusst am rechten Rand gefischt oder wie waron sagt einfach ganz neutral ein Problem aufgezeigt?
 
Corto schrieb:
Antworte doch einfach auf meine Frage, hat der Lindner da jetzt bewusst am rechten Rand gefischt oder wie waron sagt einfach ganz neutral ein Problem aufgezeigt?
Stell doch nicht so unfaire Fragen von denen man auf "Gesinnung" schließen könnte.

Meiner Meinung nach macht er beides ... er zeigt ein Problem auf, aber er tut es nicht neutral, denn er formuliert es so, dass es sich auch als Köder im Teich ganz rechts eignet.
Ich hoffe nur, dass die FDP dadurch letztlich mehr stimmen verliert, als gewinnt.
 
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Gesinnung ist halt auch relativ. in meiner digitalen Peergroup wird mir regelmäßig konservativismus angekreidet.
Für @The_waron laufe ich aber eher unter linksextrem
:D
 
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ihr meint beide, dass das Wort "Ausländer" im Kontext von "arbeitslos" und "Leistungsempfänger" den rechten Rand bedient?
Ist es so ähnlich wie der "Wirtschaftsmigrantensohn", der mehr arbeitet und mehr in das "System Deutschland" einzahlt als der deutsche Halbtagsjobarbeiter, der im geerbten Haus lebt?
 
ich stehe hier nur für mich und bilde keine Querfront mit anderen diskutanten.

Den Vorwurf als einwandererkind solle er mal leise sein verteidige ich nicht.

Suspekt finde ich das schon, neulich bei meiner türkischstämmigen Kosmetikerin sagte sie auch, in X (kleinstadt) wären zuviele Ausländer :D und die sollte man nicht reinlassen.
 
whtjimbo schrieb:
ihr meint beide, dass das Wort "Ausländer" im Kontext von "arbeitslos" und "Leistungsempfänger" den rechten Rand bedient?
Mangelndes Textverständnis? ... Es liegt nicht am Wort "Ausländer" und auch nicht am Kontext "arbeitslos" und "Leistungsempfänger".

Wenn die bisher zugänglichen Fördermöglichkeiten so wenigen bekannt sind, liegt das dann an denen, die nichtmal richtig deutsch können oder doch eher an denen, die garkein Interesse daran haben, sich all diese Arbeit aufzuhalsen.
Wenn diese Angebote nicht bekannt sind, dann kommt der deutsche Staat einfach seinen Informationspflichten nicht genügend nach ... aber bei Lindner klingt das so, als wäre das alleine die Schuld der Ausländer.

Was nicht gefragt wird, ist:
Warum weisen die Betreuer nicht mal auf diese Möglichkeiten hin?
Wie kann es sein, dass jemand, der regelmäßig beim Amt vorstellig werden muss, keine Ahnung hat, welche Fördermöglichkeiten ihm zustehen?
Und vor allem: Warum werden Antragsformulare in Deutschland immer so formuliert, dass sogar Akademiker dafür manchmal einen Übersetzer brauchen?

Klar ist, dass da jemand seinen Job nicht oder zu schlecht macht ... ich bin mir aber echt unsicher, ob das die migrationshintergründigen Eltern sind oder ob ich den schwarzen Peter hier eher bei den Sachbearbeitern sehe, die entweder nicht informieren, oder denen es einfach scheißegal ist, ob die Information auch ankommt.
Genau das ist struktureller Rassismus .. dafür brauchts nichtmal Rassisten, sondern nur Sachbearbeiter, die einen Fall möglichst schnell wieder vom Tisch haben wollen ... der Rest passiert dann halt automatisch entzieht sich aber dem Einfluss des Sachbearbeiters ... ist also egal für den.
 
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Bevor ich zur aktuellen Diskussion komme:
Tomislav2007 schrieb:
Für Hilfsarbeiter mag das stimmen, wer einen vernünftigen Beruf gelernt hat der hat keine Probleme eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu bekommen.
Nein, das stimmt so leider nicht direkt. Es gibt einige Berufe, wo man als "Gelernter", also Geselle, z.B. nur ca. 14€ verdient. Das ist ein Problem, was ein paar Seiten vorher angespruchen wurde, wo ein gelernter weniger verdient als ein Hilfsarbeiter an anderer Stelle.
Mit 14€ Brutto kommt man aber in 47 Beitragsjahren auf eine durchschnittliche Rente von ca. 1152€ Brutto.
Das finde ich für 47 Beitragsjahre ziemlich wenig, und das ist genau Grundsicherungsniveau. D.h. wer Brutto weniger als 14€ verdient, verdient dadurch effektiv nur 565€ mehr als mit Grundsicherung, die Rente ist die gleiche wie Grundsicherung.
Und viel mehr als die 14€ kriegst du in Berufen wie auch zB Landschaftsgärtner o.ä. nicht bezahlt. Da sollte sich mMn. was tun.

Eventuell wäre eine Lösung zu sagen, dass der Mindestlohn so bleibt wie er ist, also bei 12€, und wer eine Berufsausbildung abgeschlossen hat, und auch in diesem Berufsfeld arbeitet, einen Mindestlohn von zB 16€ bekommen sollte. Damit würde man dem etwas entgegenkommen.
Aber gut, das muss die Politik entscheiden, wird also sowieso nie kommen/passieren.

Zum aktuellen Thema:
DerOlf schrieb:
Genau das ist struktureller Rassismus .. dafür brauchts nichtmal Rassisten, sondern nur Sachbearbeiter, die einen Fall möglichst schnell wieder vom Tisch haben wollen ... der Rest passiert dann halt automatisch entzieht sich aber dem Einfluss des Sachbearbeiters ... ist also egal für den.
Ich denke das Problem an der Stelle wird A) sein, dass einige dieser Menschen prinzipiell keinen Wert darauf legen, was einem die Frau im Amt sagt (Ich kenne eine junge Frau die dort arbeitet und genau diese Art von Mensch scheint da häufiger zu sein).
Zum anderen ist das Problem vermutlich, und das ist leider überall und in jedem Amt in DE so, die Überarbeitung der Mitarbeiter. Wenn du am Tag zum Beispiel 30 Fälle bearbeiten kannst, es aber effektiv 100 sein müssten, werden die Mitarbeiter künstlich unter Druck gestellt, weil sie wissen, dass sie nicht schnell genug sind. Das ist A) eine große Belastung für die Mitarbeiter, und B) kriegst du das Problem auch nicht so einfach gelöst.
Man kann das u.U. gerne weiter Strukturellen Rassismus nennen, darunter leiden aber alle Bevölkerungsgruppen. Beispiel: Versuch mal beim Amt einen Termin für die Ummeldung oder für die Reisepassbeantragung zu bekommen, und warte dann mal, bis der Reisepass da ist.
Oder: Versuch mal ne nach Stadt/Gemeinde vernünftige Infos zu bekommen. Da scheitern nicht nur die Leute dran, die seit 20 Jahren hier leben und immer noch kein Wort Deutsch lesen können, sondern auch alle andere, weil die Infos teilweise einfach nicht da ist, weil die Mitarbeiter keine Zeit haben sie zu erklären, und die Flyer seit Monaten nicht geliefert werden.
 
lass mich überlegen:
eine deutsche Familie (10+ Generationen), beide Eltern arbeitslos, 3 Kinder, die beantragen auch keine "was auch immer" Gelder, der Sachbearbeiter/"Betreuer" ( was soll das sein?) klärt sie nicht auf

ist es dann auch sog. "struktureller Rassismus" ?
Ergänzung ()

Snowi schrieb:
Mit 14€ Brutto kommt man aber in 47 Beitragsjahren auf eine durchschnittliche Rente von ca. 1152€ Brutto.
Das finde ich für 47 Beitragsjahre ziemlich wenig, und das ist genau Grundsicherungsniveau. D.h. wer Brutto weniger als 14€ verdient, verdient dadurch effektiv nur 565€ mehr als mit Grundsicherung, die Rente ist die gleiche wie Grundsicherung.
Und viel mehr als die 14€ kriegst du in Berufen wie auch zB Landschaftsgärtner o.ä. nicht bezahlt. Da sollte sich mMn. was tun.
für die Politik bliebe ja noch die Stellschraube: "Zusatz-Arbeitgeberanteil" an der Rentenversicherung abhängig vom Bruttostundenlohn, so würde man die Auswirkung der heute niedrigen Löhne nicht in die zukünftige Rente hineintragen
 
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whtjimbo schrieb:
ist es dann auch sog. "struktureller Rassismus" ?
Nein. Das ist "nur" strukturelle Diskriminierung ... die ist eigentlich auch keinen Deut besser, aber wenigstens trifft sie nicht nur Migranten.
whtjimbo schrieb:
für die Politik bliebe ja noch die Stellschraube: "Zusatz-Arbeitgeberanteil" an der Rentenversicherung abhängig vom Bruttostundenlohn, so würde man die Auswirkung der heute niedrigen Löhne nicht in die zukünftige Rente hineintragen
Ach ja ... was man nicht alles tut, damit die Löhne nur ja nicht steigen müssen und man weiter an seinem Rentensystem von 1950 festhalten kann.
Die Arbeitgeberanteile sollten definitiv wieder wichtiger werden ... und größer ... aber dann gibts ja wieder Probleme mit der internationalen Konkurenzfähigkeit, die ja nur dadurch hergestellt werden kann, dass der Bodensatz den Gürtel immer enger schnallt und sich wehrhaft zeigt gegenüber denen, die nichtmal Arbeit haben.
Ergänzung ()

whtjimbo schrieb:
was soll das sein?
Ein Sachbearbeiter/Betreuer ... das ist der erste und (neben Pförtnern) eigentlich auch einzige Mensxch, mit dem du beim Amt zu tun hast.
Jemand, der arbeitslos ist, hat definitiv einen, und der könnte auf eventuelle Fördermöglichkeiten auch hinweisen. Passiert das nicht, läuft was falsch (zumindest aus Sicht des Förderungswürdigen ... aus Amtssicht mag das anders aussehen).
 
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Hallo

DerOlf schrieb:
Stell doch nicht so unfaire Fragen von denen man auf "Gesinnung" schließen könnte.
Ich verheimliche meine Gesinnung nicht, ich bin rechts konservativer CDU Wähler.
Es hat auch nichts mit Gesinnung zu tun...

Corto schrieb:
Antworte doch einfach auf meine Frage, hat der Lindner da jetzt bewusst am rechten Rand gefischt oder wie waron sagt einfach ganz neutral ein Problem aufgezeigt?
...das ich diese Frage nicht beanworten kann, ich weiß nicht wie Lindner seine Aussage gemeint hat.
Woher soll ich wissen ob Lindner das bewusst, unbewusst oder aus Unwissenheit/Dummheit gesagt hat ?
Diese Frage muss man Lindner persönlich stellen, er ist der einzige der weiß wie er es wirklich gemeint hat.

DerOlf schrieb:
Warum weisen die Betreuer nicht mal auf diese Möglichkeiten hin?
Evtl. gibt es unter den Betreuern auch die Probleme mit Personalmangel, Zeitmangel und Überlastung ?

Snowi schrieb:
Es gibt einige Berufe, wo man als "Gelernter", also Geselle, z.B. nur ca. 14€ verdient. Das ist ein Problem, was ein paar Seiten vorher angespruchen wurde, wo ein gelernter weniger verdient als ein Hilfsarbeiter an anderer Stelle.
Mit 14€ Brutto kommt man aber in 47 Beitragsjahren auf eine durchschnittliche Rente von ca. 1152€ Brutto.
Deswegen schrieb ich auch "wer einen vernünftigen Beruf gelernt hat", wer magere 14€ Brutto die Stunde verdient hat keinen vernünftigen Beruf.
Es ist schön und gut wenn man beruflich das macht was einem liegt und Spaß macht, man sollte von seinem Beruf aber auch (gut) leben können.

Grüße Tomi
 
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Corto schrieb:
neulich bei meiner türkischstämmigen Kosmetikerin sagte sie auch, in X (kleinstadt) wären zuviele Ausländer :D und die sollte man nicht reinlassen.

Höre ich ganz oft und finde es immer sehr Skurill^^

Ich hatte ein Mitarbeiter aus Kasachstan, der sich tierisch ja fast Faschistisch über die Flüchtlingswelle aufgeregt hat, als ich denn fragte:
Dima wo bist du Geboren? Kasachstan
Seit wann wohnst du hier ? 10 Jahre
Also bist du auch ein Einwanderer? Das ist was anderes^^

Es ist schon Krass, dass mittlerweile Migranten gegen Migranten schiessen.
 
die einfachste Erklärung: beide sind keine Fans der illegalen Migration
die türkischen Vorfahren der Kosmetikerin durften sich hier den Arsch aufreissen als Gastarbeiter,
der Dima ein ("russland")Deutscher nehme ich an, ist sowieso kein Migrant
 
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whtjimbo schrieb:
eine deutsche Familie (10+ Generationen)
So richtig Deutsch ist also nur derjenige Mensch mit lückenlosen Herkunftsnachweis bis ins Heilige Römische Reich hinein? 🤪

Cyberdunk schrieb:
Es ist schon Krass, dass mittlerweile Migranten gegen Migranten schiessen.
So ähnliche Phänomene gibt immer wieder mal in der Geschichte, mir tun die Menschen leid die meinen sich so überangepasst verhalten zu müssen um akzeptiert zu werden.
 
SE. schrieb:
So ähnliche Phänomene gibt immer wieder mal in der Geschichte, mir tun die Menschen leid die meinen sich so überangepasst verhalten zu müssen um akzeptiert zu werden.
Ich glaube nicht, dass das daran liegt. Hat zumindest niemand auch nur angedeutet, mit dem ich über das Thema gesprochen habe, und das waren schon einige, insb. als ich ~1,5 Jahre am Flughafen gearbeitet habe.
Der Grund, aus dem die AfD wählen ist ganz einfach: Genau die, die wir hier meinen, sind Menschen, die regelmäßig arbeiten und sich an die Regeln halten. Menschen, die ihre Heimat hinter sich gelassen haben, um hier ihre neue Heimat zu finden, in der Hoffnung, dass es hier besser ist/wird. Das ist für viele auch so, aber sie sehen, dass genau diese "bessere Welt" abbaut, insb. weil die jüngeren Generationen nicht so dankbar sind, dass es ihnen hier gut geht, und weil wir nichts gegen die Migranten/Flüchtlinge machen, die sich nicht an die Regeln halten. Die hinterfragen, warum sie dann überhaupt selbst arbeiten sollten, wenn sie nichts zu befürchten haben.

Man sollte sich nicht anmaßen zu beurteilen, warum die Menschen so denken, ohne sie zumindest direkt dazu befragt zu haben. Ich habe das getan, und jeder hat grundlegend etwas völlig anderes gesagt als das, was du gerade hier behauptest.
 
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SE. schrieb:
So richtig Deutsch ist also nur derjenige Mensch mit lückenlosen Herkunftsnachweis bis ins Heilige Römische Reich hinein? 🤪
zufällige Zahl >1
SE. schrieb:
So ähnliche Phänomene gibt immer wieder mal in der Geschichte, mir tun die Menschen leid die meinen sich so überangepasst verhalten zu müssen um akzeptiert zu werden.
Du meinst es ist besser, wenn diese Menschen also:
  • sich für die neue/alte Heimat nicht interessieren und die Sprache schon gar nicht lernen?
  • sein eigenes Ding durchziehen, möglichst viel nehmen und wenig geben?
  • Normen und Kultur ignorieren?
  • sie niemals konservativ sein können, die nächsten Generationen müssen verpflichtend links-progressiv sein?
 
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