Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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Hallo

DerOlf schrieb:
Das ist kein Argument.
Ich finde es ist ein gutes Argument sich mit besseren zu vergleichen und vor allem von besseren zu lernen.

DerOlf schrieb:
Vor allem ist es in sehr vielen Ländern sehr viel teurer.
Das finde ich sehr gut, dadurch können sich Arbeitslose und Geringverdiener die Einbürgerung nicht leisten.

DerOlf schrieb:
(und was haben Gebühren mit "unseren Werten" zu tun?).
Es darf nicht sein das es Clans mit deutschem Pass gibt die offiziell von Bürgergeld leben aber Ferrari fahren.
Ich glaube/hoffe das es keine deutschen Werte sind den deutschen Staat und die Gesellschaft zu verarschen.

Grüße Tomi
 
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JMP $FCE2 schrieb:
4. das BGE wurde durch Lügenpropaganda verunglimpft, tatsächlich profitieren Geringverdiener und abservierte Beitragszahler von einem "richtigen" BGE, weil die Anrechnungsgleichschalterei von erarbeitetem Lohn und Sparvermögen wegfällt.
Das BGE verunglimpft sich selbst, weil es bedingungslos ist.

Jede Steuer wird unter Androhung von Gewaltanwendung eingetrieben. In einem eingeschränkten Umfang ist dies notwendig, um die staatlichen Aufgaben zu erfüllen. Nutzt man aber nun diese Steuermittel um Arbeitsfähige Menschen zu alimentieren, bloß weil sie keine Lust haben zu arbeiten, ist das ja wohl der größte Hohn überhaupt gegenüber der arbeitenden Bevölkerung. Die Steuermittel sollten Menschen in Not zugute kommen, die nicht anders können und keinen Müßiggängern!
 
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audiogenießer schrieb:
Das BGE verunglimpft sich selbst, weil es bedingungslos ist.
Das BGE ist für eine Gesellschaft die das Mantra "Sozial ist was Arbeit schafft" überwunden hat und Arbeit als notwendiges Übel, aber nichtmehr Sinn und Zweck des Lebens ansieht.

So eine Gesellschaft hat dann nichtmehr die Priorität, aus möglichst allem Kapital zu schlagen, sondern wird den Wert der Arbeit und den der Waren und Dienstleistungen ganz neu definieren.

Ich denke so eine Gesellschaft wird aber erst möglich, wann Kriege und Ländergrenzen (Wir gegen die anderen) überwunden wurden.

Damit können sich alle, die Angst vor dem BGE haben zurücklehnen, das kommt nicht so bald.

€Wobei die Leute was die Einstellung zum BGE angeht ziemlich heuchlerisch agieren.

Wenn diese Leute von ihren Eltern ein Vermögen erben würden, dass Zinseszinsen abwirft, bei dem jedes BGE neidisch wäre, würden diese Leute in 100 Jahren nicht auf die Idee kommen zur argumentieren, aber das ist Hohn gegenüber jedem der kein glückliches Erbe erhält.
 
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Hallo

Andy8891 schrieb:
Das BGE ist für eine Gesellschaft die das Mantra "Sozial ist was Arbeit schafft" überwunden hat und Arbeit als notwendiges Übel, aber nichtmehr Sinn und Zweck des Lebens ansieht.
Nein Danke, so eine Gesellschaft würde sich nicht (mehr) weiter entwickeln, auf der Stelle treten und nichts neues mehr hervorbringen.
Wenn du Arbeit als notwendiges Übel ansiehst OK, wenn alle das so sehen würden hätten wir nicht den Lebensstandard den wir haben.

Andy8891 schrieb:
Damit können sich alle, die Angst vor dem BGE haben zurücklehnen, das kommt nicht so bald.
Ich habe keine Angst vor einem BGE, ich will nur Menschen nicht finanzieren die keine Lust haben arbeiten zu gehen.

Andy8891 schrieb:
Wenn diese Leute von ihren Eltern ein Vermögen erben würden, dass Zinseszinsen abwirft, bei dem jedes BGE neidisch wäre, würden diese Leute in 100 Jahren nicht auf die Idee kommen zur argumentieren, aber das ist Hohn gegenüber jedem der kein glückliches Erbe erhält.
Zwischen einem BGE und einem Erbe gibt es einen großen Unterschied:
Ein Ebe wird freiwillig weiter vererbt, bzw. man kann selber entscheiden ob man sein Vermögen zu Lebzeiten verpraßt oder Vermögen über läßt und vererbt.
Beim BGE müssen alle zahlen auch wenn sie nicht wollen oder bist du für ein BGE wo man freiwillig mitmachen kann und nur wer einzahlt bekommt ein BGE ?

Ein freiwilliges BGE sollten wir testen, nur wer einzahlt bekommt ein BGE, ich bin gespannt wieviele von denen die jetzt ein BGE fordern dann noch mitmachen.

Grüße Tomi
 
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Andy8891 schrieb:
So eine Gesellschaft hat dann nichtmehr die Priorität, aus möglichst allem Kapital zu schlagen, sondern wird den Wert der Arbeit und den der Waren und Dienstleistungen ganz neu definieren.
Diese Behauptung wurde immer und immer wieder aufgestellt, v.a. im Marxismus, nach dem vereinfacht zusammengefasst der Mensch völlig uneigennützig agiert, wenn er in einer sozialistischen Gesellschaft lebt (Ökonomie bestimme Natur des Menschen). Dies ist NICHT eingetreten.

Eine Wirtschaft kann ohne Preismechanismus nicht funktionieren, höchstens wenn sie sich Nach den Preisen anderer kapitalistischer Wirtschaften orientiert. Mises hat das ganze ausführlich erörtert (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftsrechnung_im_Sozialismus)

Andy8891 schrieb:
Wenn diese Leute von ihren Eltern ein Vermögen erben würden, dass Zinseszinsen abwirft, bei dem jedes BGE neidisch wäre, würden diese Leute in 100 Jahren nicht auf die Idee kommen zur argumentieren, aber das ist Hohn gegenüber jedem der kein glückliches Erbe erhält.
Die Erbmasse wurde rechtmäßig vom Erblasser akkumuliert und wird an den Ehepartner, Geschwister oder nachfolgende Generationen vermacht. Das ist in den allermeisten Fällen eine bewusste Entscheidung des Erblassers. Dieser hätte es auch verkonsumieren oder Spenden können.

Das BGE hingegen wird aus vom Staat angeeignete Mittel gezahlt, im Zweifelsfall reichen hierzu die Stimmen einer Minderheit aus und es gibt keinen Ausweg, außer die Auswanderung. Der Gedanke mag verlockend sein um die Bürokratie abzuschaffen, doch stellt das BGE Menschen schlechter, die aufgrund individueller Erkrankungen aktuell eine höhere Förderung erhalten und belohnt Menschen, die nicht bedürftig sind und für ihren eigenen Lebensunterhalt aufkommen können. Solche kann man vielleicht im familiären Umfeld mitfinanzieren, aber mit welchem Recht soll das die Aufgabe der Allgemeinheit sein?
 
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audiogenießer schrieb:
Nutzt man aber nun diese Steuermittel um Arbeitsfähige Menschen zu alimentieren, bloß weil sie keine Lust haben zu arbeiten, ist das ja wohl der größte Hohn überhaupt gegenüber der arbeitenden Bevölkerung.

Du verleugnest, wie üblich, schuldhaftes Verhalten der Arbeitgeberseite, wie Altersdiskriminierung und vergleichbare Rosinenpickerei. Das ständige Fachkräftemangelgejammer ist genausowenig glaubwürdig, wie die beiden Jahrzehnte davor, weil sich lediglich Billiglohnkartelle zu Wort melden, oder es sich auf Fachkräfte mit besonderen Talenten und/oder langjähriger Erfahrung bezieht, die man nun einmal nicht herbeierpressen kann.

Tomislav2007 schrieb:
Ich habe keine Angst vor einem BGE, ich will nur Menschen nicht finanzieren die Arbeit als notwendiges Übel ansehen und keine Lust haben zu arbeiten.

Genau diese Einstellung fördern die Hartzreformen. Wenn im Alter jederzeit Abstellgleis und Vermögensanrechnungsdiebstahl drohen, lohnt es sich nicht, auf Vorrat zu arbeiten. Deshalb verlangt die gebildete Jugend ja auch statt dessen Teilzeit.
 
Hallo

JMP $FCE2 schrieb:
Du verleugnest, wie üblich, schuldhaftes Verhalten der Arbeitgeberseite, wie Altersdiskriminierung und vergleichbare Rosinenpickerei.
Du verleugnest, wie üblich, das Rosinenpickerei auf beiden Seiten (Arbeitgeber und Arbeitnehmer) betrieben wird.
Der Arbeitgeber sucht/will den besten Arbeitnehmer und der Arbeitnehmer sucht/will den besten Arbeitgeber.
Wieso ist beim exakt gleichen Verhalten nur der Arbeitgeber der Böse und nur der Arbeitnehmer der Gute ?
Sagst du dem der nicht für Mindestlohn arbeiten will "Hör mit der Rosinenpickerei auf und geh arbeiten" ?

JMP $FCE2 schrieb:
Genau diese Einstellung fördern die Hartzreformen.
Ja, richtig.

JMP $FCE2 schrieb:
Wenn im Alter jederzeit Abstellgleis und Vermögensanrechnungsdiebstahl drohen, lohnt es sich nicht, auf Vorrat zu arbeiten.
Für mich ist es Diebstahl an der Gesellschaft die Menschen zu finanzieren die Vermögen haben.

JMP $FCE2 schrieb:
Deshalb verlangt die gebildete Jugend ja auch statt dessen Teilzeit.
Meinst du mit der gebildeten Jugend die 2,5 Millionen jungen Menschen ohne Berufsabschluss ?
https://www.spiegel.de/start/deutsc...chluss-a-514302d2-8ffd-4408-813a-2d4884d6cd5e

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Ich finde es ist ein gutes Argument sich mit besseren zu vergleichen und vor allem von besseren zu lernen.
Damm sollten wir vielleicht auch von den Ländern lernen, die Coronahilfen von Konzernen zurückfordern, die 2020, 2021 und 2022 dicke Dividenden und Boni ausgezahlt haben.
Für dicke Dividenden und Boni sollten mMn auch keine Steuergelder herhalten. Vor allem nicht bei Konzernen, die in Deutschland eh nicht mehr Steuern zahlen, als unvermeidbar ist.
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Es darf nicht sein das es Clans mit deutschem Pass gibt die offiziell von Bürgergeld leben aber Ferrari fahren.
Das wirst du aber nicht lösen, indem du die Einbürgerung einfach nur teurer machst ... damit triffst du gerade die Clans nicht ... denn wenn die Ferrari fahren, dann haben sie offensichtlich genug geld um sich auch in dein Deutschland einzukaufen.

Ich sehe hier ganz klar die Ordnnungsbehörden in der Pflicht ... bei unglaublich vielen Menschen wurde penibelst genau geprüft, wie die Vermögensverhältnisse sind, bevor auch nur ein centz Stütze geflossen ist (nicht ganz wenige mussten sich zur Überbrückung erstmal verschulden) ... geschieht das bei diesen Clans nicht? Oder gelingt es nur einfach nicht?

In jedem Fall ist es eine ziemlich dicke Kanone, mit der du hier auf Spatzen schießen möchtest.
Alle schikanieren, nur damit ein paar nicht durchs Raster fallen und dann unberechtigt Gelder bekommen, die sie nicht brauchen.
Mehr Personal ist notwendig ... und mittlerweile ist es auch so notwendig, dass mir einfach mal egal ist, wie teuer das wird.

Die Frage ist nicht, ob man sich leisten kann, dieses Personal zu bezahlen, sondern ob man es sich weiterhin leisten kann, dieses Personal NICHT zu haben und sich damit die negativen Folgen einzuhandeln (Sozialbetrug, Steuerhinterziehung, lange Wartezeiten, unzufriedene Kunden und Mitarbeiter u.v.m.).

Das Problem ist ohnehin hausgemacht, da die Personaldecke Jahrzehnte lang aus Profit- oder Wirtschaftlichkeitsgründen überall auf Kante genäht wurde. Personalmangel ist nicht erst seit der Ampel der Standard.
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Sagst du dem der nicht für Mindestlohn arbeiten will "Hör mit der Rosinenpickerei auf und geh arbeiten" ?
Natürlich sagt man dem das ... ganz genau so, wie dem Unternehmer, der patu nicht mehr als Mindestlohn zahlen will (von denen, die nicht mehr zahlen können, rede ich nicht).
Facharbeiter mit langjähriger Berufserfahrung und passender Spezialisierung beleidigt man nicht mit einem Angebot von 12,50 die Stunde. Nur absolut hirnlose erwarten, dass der bei solch einem Angebot freudestrahlend "danke" sagt ... schon die soziale Verantwortung verpflichtet diesen Menschen dazu, zu solch einem Angebot "Nein" zu sagen, denn das zeigt doch eigentlich nur, dass ein "schlechtes" (weil nicht tragfähiges) Geschäftsmodell auf dem Rücken der Mitarbeiter am Leben erhalten werden soll.
Die Zeit mit "wer fordert, kriegt den Job nicht", ist vorbei ... und Unternehmer, die das nicht kapieren, gehen halt Pleite oder finden wenigstens keine neue Belegschaft und sind obendrein meist noch selbst schuld.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Mich muss es nicht abschrecken, ich bin nicht aggressiv/gewalttätig/kriminell, ich verstoße nicht gegen Gesetze.
Denkst du, aggressive, gewaltätige oder kriminelle Menschen lassen sich "abschrecken"? Denkst du da drückt einer dann nicht ab, wenn er statt 15, dann 35 Jahre kassiert? Klar ist, die Strafen sind zu lasch in vielen Bereichen. Es wird oft auf Resozialisierung gesetzt, finde das oftmals auch eher fragwürdig, ob das funktioniert.

Aber höhere Strafen schrecken diese Gruppe von Menschen nicht ab, das kannste vergessen. Siehe USA. Menschen, die Straftaten begehen, tun dies nicht aus Berechnung, meistens zumindest.
 
audiogenießer schrieb:
Der Gedanke mag verlockend sein um die Bürokratie abzuschaffen, doch stellt das BGE Menschen schlechter, die aufgrund individueller Erkrankungen aktuell eine höhere Förderung erhalten und belohnt Menschen, die nicht bedürftig sind und für ihren eigenen Lebensunterhalt aufkommen können. Solche kann man vielleicht im familiären Umfeld mitfinanzieren, aber mit welchem Recht soll das die Aufgabe der Allgemeinheit sein?
Wer sagt denn, dass es neben dem BGE nicht noch zusätzliche Mittel für bspw. Pflegebedürftige gibt? Es macht jedenfalls keinen Sinn ein BGE so hoch anzusetzen, dass neben einem guten Lebensstandard auch eine Pflegekraft bezahlt werden kann, den wiederum Nicht-Pflegebedürftige einfach für zusätzlichen Luxus verprassen könnten.

Mir ist aber auch nicht bekannt, dass das so gefordert wird und ist für mich nur ein herausgepickter Grund, um die Idee madig zu reden.

Mit der 4. Industriellen Revolution sollte es möglich sein, dass wir alle weniger arbeiten müssen und sich die Umstände stark verbessern. Aber bevor wir Gefahr laufen, dass irgendwelche Faulpelze zu viel bekommen, profitieren am Ende dann doch wieder nur einige wenige, die jetzt schon absurd reich sind.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Für mich ist es Diebstahl an der Gesellschaft die Menschen zu finanzieren die Vermögen haben.
Dann bist du auch Pro bei der Änderung des Elterngeldes, bei der es ja sogar auf LinkedIn einen Aufschrei gab, als würde "die Mitte der Gesellschaft" jetzt nicht mehr wissen wie sie Kinder finanzieren soll?
Tomislav2007 schrieb:
Meinst du mit der gebildeten Jugend die 2,5 Millionen jungen Menschen ohne Berufsabschluss ?
Na bei den Zahlen müsste das ja deiner Meinung nach wieder aufwiegen
Lag die Arbeitslosenquote insgesamt 2022 im Jahresdurchschnitt bei 5,3 Prozent, waren es bei den Ungelernten indes fast 20 Prozent
 
Hallo

DerOlf schrieb:
Damm sollten wir vielleicht auch von den Ländern lernen, die Coronahilfen von Konzernen zurückfordern, die 2020, 2021 und 2022 dicke Dividenden und Boni ausgezahlt haben.
Ja, Richtig.

DerOlf schrieb:
Das wirst du aber nicht lösen, indem du die Einbürgerung einfach nur teurer machst ... damit triffst du gerade die Clans nicht ... denn wenn die Ferrari fahren, dann haben sie offensichtlich genug geld um sich auch in dein Deutschland einzukaufen.
Das hast du sehr gut erkannt, deswegen schrieb...

Tomislav2007 schrieb:
Das finde ich sehr gut, dadurch können sich Arbeitslose und Geringverdiener die Einbürgerung nicht leisten.
...ich das hier und das liest sich nicht wie die Beschreibung von schwerreichen kriminellen Clanmitgliedern.

Bei kriminellen Clanmitgliedern würde es eher helfen wenn die deutsche Staatsangehörigkeit eine sehr lange Probezeit hätte.
Noch besser wäre es wenn man schwerkriminellen Ausländern die deutsche Staatsangehörigkeit wieder aberkennen könnte.
Clanmitglieder bekommt man nicht mit sinnlosen Geldstrafen, die bekommt man eher mit der Möglichkeit sie abzuschieben.
In ihren Heimatländern würde man die richtig bestrafen und nicht wie die deutsche Kuscheljustiz streicheln und frei lassen.

getexact schrieb:
Denkst du, aggressive, gewaltätige oder kriminelle Menschen lassen sich "abschrecken"? Denkst du da drückt einer dann nicht ab, wenn er statt 15, dann 35 Jahre kassiert? Klar ist, die Strafen sind zu lasch in vielen Bereichen. Es wird oft auf Resozialisierung gesetzt, finde das oftmals auch eher fragwürdig, ob das funktioniert.
Komisch das die sich in ihren Heimatländern nicht wie hier benehmen, wo man denen die Hände abhacken, sie lebenslang wegsperren oder hinrichten würde.
Ich glaube das die sich anders benehmen würden wenn die keine deutsche Staatsangehörigkeit hätten und die Justiz in ihren Heimatländern fürchten müssten.
Das deutsche Lebenslang ist lächerlich, wer wirklich lebenslang weggesperrt wird konnte nur einmal schießen, wer wieder raus kommt kann nochmal schießen.

WhiteHelix schrieb:
Dann bist du auch Pro bei der Änderung des Elterngeldes, bei der es ja sogar auf LinkedIn einen Aufschrei gab, als würde "die Mitte der Gesellschaft" jetzt nicht mehr wissen wie sie Kinder finanzieren soll?
Ich weiß nicht was am Elterngeld geändert wird (werden soll), das Thema interessiert mich nicht, ich habe zum Glück keine Kinder.
Pauschal bin ich dafür eher weniger als mehr für fremde Kinder zahlen zu müssen, die Eltern sollen sich um ihre Kinder kümmern.

Grüße Tomi
 
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Revan1710 schrieb:
Wer sagt denn, dass es neben dem BGE nicht noch zusätzliche Mittel für bspw. Pflegebedürftige gibt? Es macht jedenfalls keinen Sinn ein BGE so hoch anzusetzen, dass neben einem guten Lebensstandard auch eine Pflegekraft bezahlt werden kann, den wiederum Nicht-Pflegebedürftige einfach für zusätzlichen Luxus verprassen könnten.
Genauso ein System haben wir doch bereits. Man darf nicht unter das Existenzminimum kürzen. Das ist das BGE.
 
Ein BGE bestraft nicht explizit vor oder während des Bezugs geleistete Arbeit durch Anrechnung. Das ist der entscheidende Konstruktionsfehler von H4. Eine "Arbeitslosenversicherung", aus der Beitragszahler im Ernstfall schlechtere Leistungen erhalten, als Totalverweigerer.

Steuerfreibetrag und Steuerprogression würden dann natürlich wegfallen, weil durch das BGE ersetzt. Schon der erste zuverdiente € wird grundsätzlich mit dem Höchststeuersatz belastet, das BGE kommt aber eben noch obendrauf.

Was mindestens kommen muss, ist eine Kompensation der Klimapreistreiberei beim Existenzminimum, und zwar für alle.
 
JMP $FCE2 schrieb:
Eine "Arbeitslosenversicherung", aus der Beitragszahler im Ernstfall schlechtere Leistungen erhalten, als Totalverweigerer.
Richtig, deshalb sollte ein Totalverweigerer zwingend Unterstützung erhalten, die ausschließlich das Existenzminimum sichert und keinen Cent darüber
JMP $FCE2 schrieb:
Steuerfreibetrag und Steuerprogression würden dann natürlich wegfallen, weil durch das BGE ersetzt. Schon der erste zuverdiente € wird grundsätzlich mit dem Höchststeuersatz belastet, das BGE kommt aber eben noch obendrauf.
Jeder zuverdiente Euro ist ein Argument mehr, weniger Geld von der Allgemeinheit zu erhalten.
JMP $FCE2 schrieb:
Was mindestens kommen muss, ist eine Kompensation der Klimapreistreiberei beim Existenzminimum, und zwar für alle.
Das ist genau der falsche Weg. Jegliche Kompensation wird staatlich reglementiert. Du willst also den Politikern die Mittel geben, nach und nach beliebig an der Kompensation herum zu schrauben? >Fleischkonsum sei blöd, deshalb gäbe es dafür dann keine Kompensation< und ähnliche Gedanken kommen da auf. Vielleicht wird als Wählergeschenk im Sinne der Klientelpolitik auch noch an den Kompensation herumgeschraubt. Nein danke!

Einziges richtige Lösung ist es, die Klimapreistreiberei zu unterbinden, indem man als Staat seine Finger aus der Preisbildung lässt.
 
audiogenießer schrieb:
weils davon ja so relevant viele gibt...
audiogenießer schrieb:
Einziges richtige Lösung ist es, die Klimapreistreiberei zu unterbinden, indem man als Staat seine Finger aus der Preisbildung lässt.
funktioniert bewiesener Maßen nicht, da die Wirtschaft die Preisbildung dann einfach manipuliert und Umweltkosten auf die Gesellschaft auslagert.
 
audiogenießer schrieb:
Jeder zuverdiente Euro ist ein Argument mehr, weniger Geld von der Allgemeinheit zu erhalten.
Das Problem ist doch nicht selten, dass jene Personen, welche selbst ein bisschen Geld dazu verdienen, am Schluss weniger Geld haben, als die, die gar nichts tut und im schlimmsten Fall auch einen Job nach geht, welche die Personen nur zermürbt.
 
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audiogenießer schrieb:
Einziges richtige Lösung ist es, die Klimapreistreiberei zu unterbinden, indem man als Staat seine Finger aus der Preisbildung lässt.

Der Staat greift schon Jahrzehnte in die Preisbildung ein durch immer absurdere Bauvorschriften und künstliche Baulandverknappung. Der Markt ist bereits kaputt, und da muss etwas passieren, damit die Unterschicht nicht verdrängt wird.
 
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Erkekjetter schrieb:
funktioniert bewiesener Maßen nicht, da die Wirtschaft die Preisbildung dann einfach manipuliert und Umweltkosten auf die Gesellschaft auslagert.
Was sollen denn bitte Umweltkosten sein?

1) Das ist ein Begriff, welchen man beliebig alles rein definieren kann. Der Markt kann nur Umweltkosten berücksichtigen, die auch tatsächlichen Schaden an anderem Eigentum anrichten. Für "hätte hätte Fahrradkette"-Umweltkosten ist da kein Platz.

2) Diese Umweltkosten, die du wahrscheinlich meinst, (abstrakte Gefahr einer Klimaerwärmung) werden schon vom Markt geregelt. Sie sind den Menschen einfach egal, weil sie ihr eigenes Wohlergehen als wichtiger erachten, als irgendwelche Klimaideologien und vorhergesagte Apokalypsen. Deshalb spielen sie in der Konsumentscheidung keine Rolle und der Staat muss sie per Zwang einpreisen mit seiner tollen CO2-Steuer.
Ergänzung ()

JMP $FCE2 schrieb:
Der Staat greift schon Jahrzehnte in die Preisbildung ein durch immer absurdere Bauvorschriften und künstliche Baulandverknappung. Der Markt ist bereits kaputt, und da muss etwas passieren, damit die Unterschicht nicht verdrängt wird.

Genau, daran sieht man, welche Folgen staatlichen Eingriffe haben
 
audiogenießer schrieb:
Was sollen denn bitte Umweltkosten sein?
Saubere Luft, Wasser etc. sind ein limitiertes Gut. Dennoch zahlt die Wirtschaft nicht, wenn sie diese verbraucht. Die Kosten dafür werden der GEsellschaft aufgedrückt.
audiogenießer schrieb:
Das ist ein Begriff, welchen man beliebig alles rein definieren kann.
Nö....
audiogenießer schrieb:
Nö....

Du behauptest halt einfach Quark bzw. schmeisst inhaltlose Buzzwords in die Menge. Sieht man ja, redest davon, dass der Staat die Preisbildung manipulieren würde und tust so, als wäre die Preisfindung am Markt ideal. Ist sie nicht, war sie.

JMP $FCE2 schrieb:
absurdere Bauvorschriften und künstliche Baulandverknappung.
Klar künstlich... weil Bauland ja unendlich zur Verfügung steht. Und absurde Bauvorschriften? Welche wären denn das? Butter bei die Fische lieber "Kritiker"...

Ich frage mich immer wieder, warum diejenigen, die anderen ideologische Verblendunng vorwerfen zum überwiegenden Teil ganz offensichtlich selber zu tiefst ideologisch verblendet sind....
 
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