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Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus
Für dich ist einfach Fakt, dass das Verursacherprinzip nicht gilt. Will keiner das wasser wieder verkaufen, bleibts halt schmutzig, als würde das kein Problem darstellen. Die Folgen werden ignoriert, erklären, warum das so sein sollte, ist dir auch nicht möglich. Du sagst einfach, dass ist so!
Ps: die folgen davon wären, dass erst wasser wieder aufbereitet wird, wenn jemand sauberes wasser benötigt. Das ist erst der fall, wenn es kein sauberes wasser mehr gibt. Wir hatten das schonmal in den 1960er-1970er jahren in DE und es hat nachweislich nicht funktioniert. Das ignorierst du komplett. Deine gesamte „Argumentation“, wenn man dieses Gewäsch denn so nennen will, basiert auf Annahmen, die du nicht erklären kannst und die bereits praktisch wie theoretisch widerlegt wurden.
PPS: Der CO2 Preis kann im übrigen davon abstrahiert werden. Verursacherprinzip, Kosten sind, was es kostet das CO2 zu vermeiden, zu filtern oder aus der Atmosphäre zu ziehen.
Das Verschmutzen muss von jemandem mit geeigneten Mitteln durchgeführt werden. Das kann z.B. der Hafenmeister mit seinem Boot sein, dass er extra getankt und mit Müll beladen hat um den Müll im Meer zu verklappen. Das macht der garantiert nicht kostenlos.
Mal davon abgesehen, dass sich die Folgekosten solchen Handelns nicht vom Handeln trennen lassen.
Welche Behauptung? Das es weiterhin Innovationen geben wird, weil man auch mit einem BGE noch reich werden kann?
Nichtmehr so schnell und leicht? Mit Sicherheit, aber du bist doch der erste der Fleiß belohnen will.
Was spricht also dagegen, wenn nur die Fleißigen reich werden und nicht die, die lediglich Glück hatten?
Tomislav2007 schrieb:
Wie kommst du von dem Lebensstandard den wir haben auf Reiche ? Unser aller Lebensstandard ist enorm gestiegen, selbst der von Arbeitslosen.
Ich kritisiere das System, weil es im Grunde gegen die Gesellschaft arbeitet, nur um einem kleinen Prozentsatz übermäßigen Wohlstand (über Generationen leistungslos) zu ermöglichen.
Ich kritisiere die Reichen (nur die die es betrifft müssen sich angesprochen fühlen), die ohne Rücksicht auf Verluste reich geworden sind und damit ihrer Verantwortung in keinster Weise gerecht werden.
Tomislav2007 schrieb:
Das läßt deine negative Einstellung wahrscheinlich nicht zu.
Ich habe geschrieben das der Lebensstandard von allen gestiegen ist, ich habe niemals geschrieben das alle in Wohlstand leben (müssen).
Wohlstand gibt es nicht geschenkt, Wohlstand muss man sich erarbeiten, wer nicht (genug) arbeitet hat (sich) keinen Wohlstand verdient.
Ich sehe keinen Grund wieso Menschen die dumm und faul sind in Wohlstand leben sollen, vor allem wenn sie selber nichts unternehmen.
Andy8891 schrieb:
Deine Aussage impliziert, dass du die Frage stellst, wer das BGE bezahlen soll, wenn es nicht die bezahlen, die nicht wollen.
Bei meinem Vorschlag mit den Lebensmittelgutscheinen hieß es schon das würde eine Zweiklassengesellschaft schaffen und wäre Menschenunwürdig.
Inwieweit wäre deine "Arbeitslosenwährung" bei den Themen Zweiklassengesellschaft und Menschenwürde besser ? Dein Vorschlag wäre nicht besser.
Ich kritisiere das System, weil es im Grunde gegen die Gesellschaft arbeitet, nur um einem kleinen Prozentsatz übermäßigen Wohlstand (über Generationen leistungslos) zu ermöglichen.
...hier zum Beispiel.
Wenn ich mir die vielen Luxus Autos, Großbild TV's, Smartphones, Urlaubsreisen, etc. ansehe weiß ich das viele und nicht wenige übermäßigen Wohlstand haben.
Andy8891 schrieb:
Das hat nichts mit negativer Einstellung zu tun, sondern mit den Lügen, die die Politiker und Profiteure des Systems verbreiten.
Es wäre schön wenn es auch effektive Gesetze gäbe die die individuellen Haltungen von keine Lust auf Arbeit und von anderen finanziert werden glätten würden.
Bedeutet das dann im Umkehrschluss nicht, dass jeder Wohlstand verdient hat, der genug arbeitet?
Bleibt die Frage, was denn nun "genug" ist.
Hängt das von einer Stundenzahl ab? Vom Stundenlohn? Von einer Mischung aus beidem?
Das, was das Unternehmen an Gewinn einfährt ... und davon dann ein individueller Anteil?
Kann man am Gehalt wirklich sehen, wer gut arbeitet, und wer nicht?
Bei uns hat der sich den Wohlstand "verdient", der sich das leisten kann, was andere für ein Leben im Wohlstand halten ... also sind Tätigkeit und Leistung egal, solange Gehalt/Einkünfte hoch genug sind, und man einer Kündigung/Pleite aus dem Weg gehen kann.
Ohne den individuellen Grund für die geringern Gesamteinkümnfte im Rentenalter zu kennen, kann man dazu halt nichts sagen.
Mir fallen bei vielen dieser Medienberichte immer wieder Punkte ein, in denen es für Leute, die in den letzten 20 Jahren in Rente gegangen sind, nicht der unvermeitliche schicksalsschlag war, der zu solchen Renten geführt hat.
Geld/Einkommen für das Eigenheim und 3 Kinder war anscheinend vorhanden, aber die (im Vergleich wenigen) Euro für eine Risiko-Lebensversicherung hat man sich gespart, falls der Bericht korrekt ist.
Andy8891 schrieb:
Eine digitale Währung wäre sicherlich flexibler (im Hinblick auf andere Möglichkeiten) als irgendwelche Gutscheine oder?
Auch sowas wurde hier schon öfters als Asozial abgetan. So lange die Gesetze in D einem arbeitsfähigen Menschen mehr wie nur das Überleben auf Allgemeinkosten zusichern, müssen wir wohl damit leben, dass den Leuten auch weiterhin jähliche mehr "BGE"-Erhöhung geschenkt wird wie jedem arbeitenden Menschen.
Viele der im Bürgergeld eingerechneten Leistungen sollten m.M.n, und zwar für alle Bürger, kostenlos (und damit als Sachleistung) verfügbar sein. Das geht bei den Bildungsangeboten los, geht weiter über den ÖPNV (und das nicht nur für Schüler und Rentner) und endet für mich noch lange nicht bei der direkten Kostenübernahme für diverse Freizeitangebote für Kinder/Jugnedliche.
Nur leider sind das meist Leistungen, welche die Länder eigenverantwortlich falsch machen dürfen (z.B. kostenlose Lehrmittel, Kita und Nachmittagsbetreuung an Schulen, kostenlose Lehrmittel) und die damit nicht bundeseinheitlich zu regeln sind.
Da wäre es einfacher, die staatlchen Zuschüsse für die GRV endlich transparent aufzuschlüsseln, um den Wählern mal klar zu machen, wieviel von derzeit fast 100 Mrd/Jahr reine politishce Steuergeschenke sind und damit immer aus der allgemeinen Kasse zu tragen sind.
Andy8891 schrieb:
Ich kritisiere die Reichen (nur die die es betrifft müssen sich angesprochen fühlen), die ohne Rücksicht auf Verluste reich geworden sind und damit ihrer Verantwortung in keinster Weise gerecht werden.
Welchen Bevölkerungsteil meinst Du hier konkret. Sind das für Dich schon alle, die statistisch zu den 10-15% Wohlhabensten in D zählen (als Median also nur irgenedwas zwischen 700k und 1 Mio € Nettovermögen)? Oder meinst Du doch "nur" die, die man hier vemrutlich nur in verschwindend geringer Anzahl antreffen dürfte und die eher zu den 1% der Wohlhabensten in D zählen müssten.
Tomislav2007 schrieb:
Es wäre schön wenn es auch effektive Gesetze gäbe die die individuellen Haltungen von keine Lust auf Arbeit und von anderen finanziert werden glätten würden.
Da hilft es mittlerweile leider nur noch in ein Land auszuwandern, das eher Gesetze hat, die zum eigenen Weltbild passen und in dem das BGE nicht jährlich um 10-12% erhöht wird. Sowas lässt sich mittlerweile genauso wenig mehr umkehren wie z.B. die steuerliche Bevorzugung von sehr großen Betriebsvermögen beim Erbe.
Ergänzung ()
DerOlf schrieb:
Bedeutet das dann im Umkehrschluss nicht, dass jeder Wohlstand verdient hat, der genug arbeitet?
Wenn man das "genug" und die individuelle Einschätzung von "Wohlstand" definert, bin ich dabei. Nur leider gibt es keine allgemeingültige Definition von Wohlstand.
Der Staat muss die Bedingungen schaffen, dass dies für jeden möglich ist, der dazu geistig und körperlich in der Lage ist.
Derzeit schafft der Staat aber wieder eher die Bedingungen, dass sich das Arbeiten zum Mindestlohn und nur geringfügig darüber ab 2024 noch weniger lohnt. Die Antwort auf die Frage, ob da die AG den Lohn "freiwilig" entsprechend erhöhen (früher haben sich da auch die Gewerkschaften mal drum gekümmert) oder ob der Staat wieder (zu spät) eingreift, dürfte wohl klar sein.
DerOlf schrieb:
Bleibt die Frage, was denn nun "genug" ist.
Hängt das von einer Stundenzahl ab? Vom Stundenlohn? Von einer Mischung aus beidem.
Von beidem und noch mehr. Wenn dem AG eine Arbeit soviel Mehrwert bietet, dass der AN auch in Teilzeit davon heute und in Rente leben kann, warum sollte man dann Vollzeit arbeiten müssen?
Es gibt in D noch nicht einmal einen Mindestbetrag, ab dem jemand für sich seinen Wohlstand definiert.
DerOlf schrieb:
Das was das Unternehmen an Gewinn einfährt ... und davon dann ein individueller Anteil?
Was hat, im Bezug auf Deine Ausgangsfrage, der Unternehmensgewinn mit dem individuellen Wohlstand zu tun? So lange mein AG genügend Gewinne erwirtschaftet, um meine Abteilung/meinen Standort weiter betreiben zu wollen, hängt mein Gehalt nicht vom Gewinn des Unternehmans ab (die paar Prozent Bonus/Gewinnbeteiligung sind da nicht wirklich relevnat).
DerOlf schrieb:
Kann man am Gehalt wirklich sehen, wer gut arbeitet, und wer nicht?
Für mich als AN ist das so. Ich habe mir eine entsprehcende Ausbildung/Studium ausgesucht, die nicht nur meinen Neigungen entspricht, sondern die es mir vermutlich auch ermöglichen wird, damit bis an mein Lebensende meinen individuell defnierten Wohlstand zu erreichen und zu halten. Dafür bin ich gewisse Kompromisse eingegangen und habe auch andere Wege bewusst abgelehnt (z.B. eine Selbstständigkeit, das Beharren auf einen bestimmten Wohnort in jungen Jahren oder den Wechsel ins Ausland), weil sie mir zum jeweiligen Zeitpunkt zu risikoreich waren. Das ganze gilt bis einschließlich der Rente, die für mich als GRV auhc vor >25 Jahren nicht sicher war, womit mir mein Einkommen eine entsprechende Zustzrente ermöglichen muss(te).
Weil es auch schon des öfteren hier um das Klima ging und die Kosten die entstehen können, und weil es sich immer so anhört als ob alles in Stein gemeiselt ist, habe ich heute einen interessanten Artikel gelesen, wo sich ein Teil des Ozean seit ca 30Jahren abkühlt, und die Wissenschaftler nicht wirklich wissen wieso, oder wie lange das so bleiben wird.
Es könnte den zu erwartenden Temperaturanstieg um ca 30% reduzieren, allerdings hätte das auch extrem unangenehme Auswirkungen für einige Länder also auch nicht ganz so ideal.
Anscheinend ist das Wissen über das Klima nicht ganz so vollumfänglich wie es manche glauben wollen und Mutter Natur doch komplexer und nicht so leicht zu durchschauen wie erwartet.
Nö, mit genug arbeiten meine ich nicht körperlich anstrengende Arbeit, körperlich anstrengende Arbeit ist nichts (mehr) wert.
Um heutzutage gut zu vedienen muss man schon mehr können als nur sehr fleißig viele Steine zu klopfen, aber das weißt du.
Was ist genug arbeiten ? Ineffektiv herum rennen und nichts schaffen oder mit Verstand effektiv arbeiten und viel schaffen ?
Das ist sehr individuell, dem einen reichen 1000€ monatlich, der andere verballert 1000€ täglich.
Die einzige Partei die genug genauer definieren möchte ist zum Glück dabei unter 5% zu rutschen.
DerOlf schrieb:
Kann man am Gehalt wirklich sehen, wer gut arbeitet, und wer nicht?
Es ist schon klar dass das "Peter-Prinzip" eine bewusst humorvolle Betrachtung von so manchen Auswüchsen in der Hierarchiewelt darstelt und in keinster Weise ein tatsächliches oder wissenschaftlich fundiertes Prinzip?
Hier mal ein Beispiel warum 3,9 mio menschen kein Bock auf Arbeit haben.
Anstatt das der Chef sich mal hinterfragt warum sein Mitarbeiter kuendigt und lieber Buergergeld in anspruch nimmt, wird in der Bild geheult das der Mitarbeiter abhaut, was faellt dem auch ein bei 14€ Stundenlohn dass hat jawohl zu langen.