Tomislav2007 schrieb:
Nein Danke, so eine Gesellschaft würde sich nicht (mehr) weiter entwickeln, auf der Stelle treten und nichts neues mehr hervorbringen.
Das ist deine Behauptung, weil du denkst, dass sich Innovationen nicht lohnen. Du ignorierst aber warum auch immer, dass ich nirgendwo geschrieben habe, dass man nichtmehr reich werden kann.
Tomislav2007 schrieb:
Wenn du Arbeit als notwendiges Übel ansiehst OK, wenn alle das so sehen würden hätten wir nicht den Lebensstandard den wir haben.
Reich sind die geworden, die Innovationen hervorgebracht haben und nicht die, die besonders hart gearbeitet haben.
Tomislav2007 schrieb:
Zwischen einem BGE und einem Erbe gibt es einen großen Unterschied:
Ein Ebe wird freiwillig weiter vererbt, bzw. man kann selber entscheiden ob man sein Vermögen zu Lebzeiten verpraßt oder Vermögen über läßt und vererbt.
Da du immer schreibst, das du keine Kinder hast, wirst du wohl kaum nachvollziehen können, dass die meisten Eltern, es für ihre Kinder besser machen wollen. Diejenigen die alles verpassen dürften nicht die Regel sein.
Tomislav2007 schrieb:
Beim BGE müssen alle zahlen auch wenn sie nicht wollen oder bist du für ein BGE wo man freiwillig mitmachen kann und nur wer einzahlt bekommt ein BGE ?
Solange du im Schuldgeldsystem denkst, wirst du keine Lösung für deine "wer soll das bezahlen Frage" bekommen.
audiogenießer schrieb:
Diese Behauptung wurde immer und immer wieder aufgestellt, v.a. im Marxismus, nach dem vereinfacht zusammengefasst der Mensch völlig uneigennützig agiert, wenn er in einer sozialistischen Gesellschaft lebt (Ökonomie bestimme Natur des Menschen). Dies ist NICHT eingetreten.
Das ist der große Trugschluss. Es geht nicht um uneigennützig .... du darfst weiterhin so egoistisch sein, wie du willst.
audiogenießer schrieb:
Eine Wirtschaft kann ohne Preismechanismus nicht funktionieren,
Wo schreibe ich, dass es keinen Preismechanismus gibt? Der Preismechanismus ist lediglich nichtmehr Profit > Alles
Im aktuellen Wirtschaftssystem geht es nichtmehr um das Produkt, sondern NUR um den Profit. Das sprichwörtliche "Aus Scheiße Gold machen".
audiogenießer schrieb:
Die Erbmasse wurde rechtmäßig vom Erblasser akkumuliert und wird an den Ehepartner, Geschwister oder nachfolgende Generationen vermacht. Das ist in den allermeisten Fällen eine bewusste Entscheidung des Erblassers. Dieser hätte es auch verkonsumieren oder Spenden können.
Du versuchst es zu rechtfertigen, aber deine Argumentation steht in keinerlei Zusammenhang zu der Aussage.
Es geht nicht um das Erbe an sich, sondern um den Zinseszins das dieses mitbringt.
audiogenießer schrieb:
Das BGE hingegen wird aus vom Staat angeeignete Mittel gezahlt, im Zweifelsfall reichen hierzu die Stimmen einer Minderheit aus und es gibt keinen Ausweg, außer die Auswanderung. Der Gedanke mag verlockend sein um die Bürokratie abzuschaffen, doch stellt das BGE Menschen schlechter, die aufgrund individueller Erkrankungen aktuell eine höhere Förderung erhalten und belohnt Menschen, die nicht bedürftig sind und für ihren eigenen Lebensunterhalt aufkommen können. Solche kann man vielleicht im familiären Umfeld mitfinanzieren, aber mit welchem Recht soll das die Aufgabe der Allgemeinheit sein?
So wie du es schreibst, bestätigst du meine Aussage, das Arbeit nicht Mittel zum Zweck ist, sondern als Bringschuld für das bloße existieren.
audiogenießer schrieb:
Genauso ein System haben wir doch bereits. Man darf nicht unter das Existenzminimum kürzen. Das ist das BGE.
Wir haben ein System, das die belohnt, die nie gearbeitet haben und jeden bestraft der etwas aufgebaut hat und unverschuldet in finanzielle Not gerät.
€: Ein kleiner Denkanstoß aus der Spielwelt:
Man könnte mit zwei verschiedenen Währungen arbeiten.
1. Eine BGE Währung die für grundlegende Produkte genutzt werden kann
2. Eine "Arbeit-Währung", von der Luxus-Artikel gekauft werden können.
Diese beiden Währungen wären untereinander nicht (nur begrenzt) tauschbar.
Mit einer digitalen Währung sind viele Konzepte denkbar, die in der Vergangenheit (physisches Geld) unmöglich wären.