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Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus
Was an den deutlich gestiegenen Konsum ausgaben liegt. Allein die ganze Elektronik und Küchemaschionen, die heute in den Haushalten liegen gabs damals nicht. Und Urlaub war damals Alpen, Nord- oder OStsee, weit weg war die MIttelmeerküste in Frankreich/Italien. Pro Haushalt stand in der Regel ein Auto. etc pp.
Da reicht dann eben auch kein 2. Einkommen um all das zu finanzieren.
Ja und auf die beziehe ich mich auch weiterhin (und auf die da dargestellten, umgerechneten Prozentsätze)
In der o.a. Grafik kann man doch erkennen, dass bei ca. 30.000 Einkommen der Tarif 2018 einen höheren Prozentsatz hat als die inflationsbereinigten Prozentsätze der älteren Tarife.
Populismus, gesellschaftsfähiger Rassismus, Bauernfängerei. Siehe auch Hubsi Bullshit, das finde ich fast noch erschreckender als die Werte der NSDAP 2.0. Der Dreck wird Salonfähig gemacht und dann kann man natürlich groß von "denen da oben" sprechen.
Die Entwicklung das sich die Löhne sehr stark ausdifferenzierten, insbesondere bei den wenig komplexen Tätigkeiten, ist fast seit 50 Jahren andauernd, nur eben sehr schleichend, der ehemals sehr gut verdienende Schlosser war nicht innerhalb weniger Jahre plötzlich im Niedriglohnsektor.
Politische Entscheidungen haben hier durchaus eine tragende Rolle gespielt, aber eben auch die dritte industrielle Revolution und fortschreitende Technisierung, der Schlosser in der Industrie bekommt nicht nur wegen Zeitarbeit und co. kein sehr auskömliches Einkommen mehr, sondern eben auch weil ich die Tätigkeiten ab einem gewissen Lohnsatz durch einen modernen Roboter wesentlich ersetzen kann.
Da könnte man ja fast denken, der Kapitalismus wäre Schuld. Aber das Problem ist natürlich vor allem das Sozialsystem, nichts anderes. Wo kommen wir denn da hin.
Nicht Meinung, das ist Tatsache. Prozentual zahlt z. B. ein "normaler" Arbeitnehmer mehr in die Sozialsysteme ein, als ein Gutverdiener. Stichwort:
Beitragsbemessungsgrenze. Sehr solidarisch, oder? Ohh, mir fallen so viele Punkte ein, aber das würde dann ein Roman werden.
In der Regel wird das Einkommen des zweiten Arbeitenden nicht ausschließlich für Wohlstand verwendet, sondern ist notwendig, um den Alltag zu bestreiten.
Und wenn nichts außergewöhnliches passiert (irgendwas geht kaputt), dann hat man vielleicht den Urlaub zusammengespart.
Du warst noch nie privat versichert oder? Die Aussage stimmt für junge Männer ohne Kinder. Ansonsten ist die private in aller Regel, vor allem im Alter, nicht günstiger.
Ja definitiv, das seh ich ja selber auch sehr gut. Wobei das aber teilweise auch einfach massiv an den eigenen Ansprüchen liegt. Bekannter von mir verdient auch recht gut, wohnt jetzt mit seiner Freundin in ner 3-Zimmer Neubau Eigentumswohnung mit knapp 80m². Da die aber "zu klein" ist, will er jetzt bauen. Beschwert sich aber dann über hohe Preise, wohnt aber in einer sehr teuren Wohngegend in einer der beliebtesten Städte hier. Komsich wo da die Wohnkosten her kommen.
Ich weiß das ist jetzt kein Pauschalbeispiel, aber in die Richtung geht es halt stellenweise schon ganz extrem. Meine Nachbarn ebenso, stellen sich n riesen Bau als Spaßgebäude in den Garten und beschweren sich dann, das ihnen jetzt das Geld ausgeht und Sie auch arbeiten gehen muss, wenn auch nur Teilzeit. Worauf ich hinauswill, das kommt halt zum Teil auch einfach davon das die eigenen Ansprüche weiter steigen als der eigene Lebensstandard, aber das muss man sich ja noch leisten können.
Nö absolut nicht. Ich hab die Scheiße grade selber, laufende Psychotherapie. Stunden sind jetzt dann am Ende, Krankenkasse sagt viel Spaß damit, kannst dich in 2 Jahren wieder melden, dann zahlen wir wieder was. Ob du die 2 Jahre überhaupt überstehst interessiert da keinen. Aber ist vermutlich immer noch günstiger wenn in dem Zeitraum x% Beitragszahler "wegfallen" weil nicht mehr da, als da einfach kein Ablaufdatum dran zu hängen
Du bestätigst doch meine Aussage damit ... gäbe es keine Beitragsbemessungsgrenze, wären deutlich mehr Einnahmen vorhanden und damit auch mehr Budget für Ausgaben ....
Ich verstehe nicht, wo deine Argumentation nun gegen die Beitragsmessungsgrenze ist ...