Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Die Aussagr „ein Haus wo man möchte“ ist einfach bullshit. Gab es mehr Grundstücke? Sicherlich. Aber deswegen kann ich trotzdem nicht sagen, mit Einkommen in Höhe von ist vorhanden, hau ich mir jetzt mal im Münchner Speckgürtel n Haus hin. Vollkommen egal ob jetzt oder früher(tm)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ThomasK_7
Haus würd Ich Mir hier auch nicht ans Bein binden. da Mobilien ähnn INMobil sind Wortwörtlich als Gleichung und man locker 30 Jahre zahlt als Pärchen mit 2 Durchschnittsgehältern Brutto wohlgemerkt.

Ob es Zwangsabgaben geben wird wie nach dem Krieg auch auf Private Erstinmobilien ist natürlich auch ein Damaskulus Schwert was im Raum steht.

Das einzige was Ich Mir vorstellen kann Persönlich währe ein Container Haus aus 3-4 Segmenten die Ich per Schwerlasttransport oder auch auf einem Containerschiff notfalls überall hin krieg in der Welt (Würde sich pro Segment bei 15x3,20 (Länge /Breite) abspielen und moderater Überbreite von 3,00ZeroMetern und dabei durch aus auch im Bereich von 40t Gesammtgewicht liegen so das nur 1x Punkt raus fällt)

In den Ballunsraum will Ich eh nicht mehr, die Container kämmen komplett in die Pamper aller Brandenburg und Starlink aufs Dach ^^

Der Gedanke kamm Mir mal was passiert wenn das Haus in Bochum meiner Gromutter die jetzt 90 wurde verkauft wird und durch 3 Kinder geht zu gleichen Anteilen wo Ich leider nachgerückt bin nach dem Tod meiner Mutter Anfang des Jahres ...........

Sonst würd Ich nur wieder BTC und Gold kaufen dafon ^^
 
Cyberdunk schrieb:
Ja darum geht es doch, mann kann sich kein Haus mehr leisten wo mann es möchte.
Im Falle von Neubauten kannst Du das aus heutiger Sicht sowieso schon nicht mehr da der Platz mittlerweile regional stark begrenzt ist, was ja auch richtig ist. Die regionalen Preisunterschiede sind, auch durch die Begrenzung, heute wesentlich größer als früher aber insgesamt sind Häuser heute nach wie vor erschwinglicher. Quelle
Und wenn ich mir die Ansprüche der heutigen Möchtegern-Eigenheimbesitzer so anschaue dann muss ich nicht lange überlegen warum die Preise hoch sind. Dabei ist es egal ob es sich um Neubauten oder Bestandshäuser geht. Das Thema Eigenleistung tut sich heute auch kaum noch jemand an, was früher den Preis massiv gedrückt hat. Da hatte man immer irgendwelche Handwerker in der Familie oder Bekanntschaft. Heute sind das vor allem die türkischen, kurdischen, etc. Familien die sich über die verbandelten Handwerker rel. günstig Eigenheime aufbauen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ThomasK_7
Das Thema Eigenleistung tut sich heute auch kaum noch jemand an, was früher den Preis massiv gedrückt hat.
Das ist heute auch wesentlich schwieriger und aufwändiger, also bspw. in den 80ern.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Snowi
Im Handelsblatt hab ich die Tage noch gelesen, dass die Leute heute sehr viel höhere Ansprüche an die Wohnfläche haben. Während sich früher(tm) eine vierköpfige Familie auch mal in 60qm gepfercht hat, wird heute gerne alleine in 100qm gelebt. Dass mehr Wohnfläche tendenziell teurer ist, sollte klar sein.

Zudem ist es schon eine merkwürdige Argumentation, dass Wohnen in Hamburg nicht billig ist. Das war es auch in den 80ern nicht, möchte ich meinen. Die Großstädte waren schon immer teuer. Durch den gestiegenen Andrang ist es halt noch teurer geworden. Einzig Berlin ist da ein wenig die Ausnahme, denn da wollte früher niemand hin und die Wohnungen waren billig.

Sich in einer Großstadt ein Haus kaufen oder gar ein solches bauen zu wollen, ist aber nicht erst seit gestern ein hoffnungsloses Unterfangen. Und ehrlicherweise gehören EFH auch nicht in die Großstädte. Dafür ist der Platz dort viel zu knapp.

Übrigens fallen die Preise für Wohnimmobilien derzeit auch ziemlich rasant.
 
Die Aussage ein Handwerkergehalt hätte gereicht um sich überall ein Haus leisten zu können ist halt einfach Blödsinn.

Um beim Beispiel meiner Eltern zu bleiben:

1987 ein 20 Jahre altes Bungalow für 240000 DM gekauft, in einem Vorort einer kleinen Stadt (80k Einwohner)
Ein solches Haus hätte man nie zu diesem Preis in einer Großstand bekommen.

Das gleiche Haus neu zu bauen hätte damals übrigens deutlich mehr gekostet. Günstig war nur das Massa Fertighaus. Solche Häuser aus der Zeit kann man heute abreißen.

Der Durchschnittslohn damals lag übrigens bei 2000 DM. Das reichte natürlich dicke um ein Haus zu kaufen und mehrfach im Jahr in den Urlaub zu fliegen 🤣
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ThomasK_7 und WhiteHelix
Buttkiss schrieb:
Das Thema Eigenleistung tut sich heute auch kaum noch jemand an, was früher den Preis massiv gedrückt hat.
Genau weil die Leute alles so faule Schweine geworden sind daran liegt das bestimmt.
Hat sicherlich nichts mit strengeren Vorschriften vorallem Energiewirtschaftlich zu tun, sodass heute einfach mehr Fachwissen von Nöten ist...
Offiziell darfste als Laie nichtmal ne Steckdose tauschen. Selbst für den ganzen Shellykram müsste man Strenggenommen den Elektriker jedesmal kommen lassen zum anschließen. Ja macht in der Praxis nur kaum noch einer weils Geld nicht auf den Bäumen wächst.
Der Staat verdient halt an der Dienstleistung selber nix dran mit wenn man es selber macht....
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: audiogenießer
Wollte gerade was schreiben, aber Haushaltswoche im Bundestag geht jetzt weiter. Nur, zur Info, wenn es euch interessieren sollte.:D
 
Rach78 schrieb:
Der Staat verdient halt an der Dienstleistung selber nix dran mit wenn man es selber macht....
Ich glaube, das Problem sind eher die Versicherer, denen man die Möglichkeit gibt, für einen Schaden nicht aufkommen zu müssen, der eigentlich versichert sein müsste ... nur weil man mal vor ein paar Jahren eine Schraube selbst ausgetauscht hat ... ganz klar ... hätte man das nicht getan (sondern stattdessen eine IHK-zertifizierte Schraubenaustauschfachkraft bezahlt), dann wäre die Hütte auch nicht abgefackelt.

Natürlich wäre die Hütte dann eventuell auch abgefackelt ... aber mit dem Fachmann wäre man versicherungsrechtlich auf der sicheren Seite gewesen.
Dass der Staat dann an der Dienstleistung nichts mitverdienen kann, stimmt zwar auch ... aber eigentlich sind es allgemeine Wirtschaftsinteressen, die die Eigenleistung unmöglich machen. Wenn der eigentümer es nämlich selbst macht, dann verdient nicht nur der Staat daran nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Discovery_1
DerOlf schrieb:
Und woher kommts ... es gibt eine ziemlich hohe Dichte an Juristen und Wirtschaftsleuten in der Politik ... und das seit Jahrtzehnten ... natürlich haben die kein echtes Interesse daran, den MIst zu vereinfachen.
Das wird allenfalls mal zwecks Bauernfang versprochen (und dann nicht umgesetzt ... meist gibts stattdessen eher Verschlimmbesserungen)
Das wird bestimmt auch ein Teil des Problems sein, aber ich denke da spielt durchaus rein, dass viele Leute ohne Ahnung einfach viel pfuschen.
Klar, viele können das schon. Lichtschalter geht nicht? Zweipoliges Messgerät kurz in einer funktionierenden Steckdose auf Funktion prüfen, dann Sicherung raus, Abdeckung abmachen, Innenteil los schrauben, rausziehen, sehen dass sich die Ader gelöst hat, kurz messen ob man die richtige Sicherung erwischt hat, die Ader wieder in das Innenteil stecken, kurz dran ziehen und schauen ob die richtig "eingerastet" ist, Innenteil wieder in die Dose stecken, Schraube für die Fixierkrallen festziehen, Abdeckung drauf, Sicherung rein und testen. Ist eine Sache von 5 Minuten.
Das Problem ist, dass das 99,9% der Leute nicht wissen, können und machen. Die pfuschen sich da was zusammen, am besten an ner Steckdose mit richtig Saft drauf (Herd z.B.) und vertauschen irgendwas, weil die alte Isolierung in der Hausverkabelung nicht mehr zum neuen Farbschema passen und zack hast du Spannung aufm Gehäuse und eventuell nen Brand.

Das will keine Versicherung eingehen, weil die Leute zu geizig sind jemanden zu holen der es könnte, obwohl sie keine Ahnung haben.
Es ist traurig, und es ärgert mich enorm, aber ich kann das schon verstehen.
 
Sorry @Snowi das hatte ich zwischendurch wieder rausgenommen.
Aber naja ... nun hast du drauf reagiert.

Ich hatte das eigentlich so gedacht, dass von Experten eigentlich keine Vereinfachung zu erwarten ist ... gerade nicht, wenn es um Regelungen geht ... und in der Politik wimmelt es von Rechts- und Wirtschaftsgelehrten. Also werden sich gerade die Regelungen zum Wirtschaftsleben nicht vereinfachen.
Einfach weil Experten (immer) etwas betriebsblind sind und ganz nebenbei, weil restlos jeder Berufstand auch auf Selbsterhalt abzielt. Je komplizierter das ist, was ich mache, desto dringender werde ich weiter gebraucht.
Ergänzung ()

Snowi schrieb:
Es ist traurig, und es ärgert mich enorm, aber ich kann das schon verstehen.
Verstehen kann ich das auch ... und ich halte das auch für besser.
Selbstüberschätzung ist in einem 10stöckigen Plattenbau echt gefährlich.
Am Ende könnte das aber dazu führen, dass aus versicherungsrechtlichen Gründen der Elektriker nach Feierabend keinen "Elektrikerkram" mehr machen darf.
Die Folgen für Leute, die es richtig machen, obwohl sie nicht Fachmann sind, fallen viel zu krass aus ... das verschärft den Handwerkermangel nur zusätzlich, weil mehr Tätigkeiten nachgefragt werden, die man nur aus versicherungstechnischen Gründen nicht selbst machen will.

Ich hatte mal einen Kabelbrand in meiner Bude ... aber den hatte der Elektriker verursacht, der da vorher gewohnt hat ... der hat den Kram halt selbst gebastelt, selbst abgenommen und auch sicher genutzt, weil er ja wusste, worauf er achten muss. Ich wusste es nicht und dadurch ist ein Schredder am Toilettenabfluss zerschmurgelt. Zum Glück habe ich das früh genug gerochen.
Der Grund war wohl, dass die Steckdose nur einseitig geerdet war ... ich hatte den ebenfalls nur einseitig geerdeten Stecker dann falsch rum reingepackt. Weil ich es nicht wusste.
Wohnungselektrik Marke Eigenbau kann auch bei einem Elektrikermeister gefährlich sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
aber den hatte der Elektriker verursacht, der da vorher gewohnt hat
Dann war es kein Elektriker. Ich mach mit meinen 29 Jahren Berufserfahrung als Elektroinstallateur auch alles selbst, aber irgendwas zu pfuschen nach dem Motto geht schon, denn ich weiß ja worauf es ankommt, würde mir im Leben nicht einfallen.
 
Du weißt was "kein wahrer Schotte" ist?
Elektriker bist wenn du die Ausbildung abgeschlossen hast und du verlierst den Titel nicht nur weil ein Kollege sagt "du bist kein Elektriker".
Warscheinlich kennst du deine Kollegen eher schlecht. Längst nicht jeder arbeitet sauber und ordentlich...
Ist leider so...
 
Ja da hast du leider recht, ich hab schon so manches in meinem Leben gesehen, die meines Berufsstandes oder des Begriffs Handwerker allgemein unwürdig sind.
 
Hmm irgendwie klingt das Wahlversprechen von der Wagenknecht gut, oder überseh ich da was?

► „Wirtschaftliche Vernunft“ ist das erste Schlagwort, das aus ihr herausschießt. Sie will „die irre Politik der Ampel beenden“, die Arbeitsplätze aus Deutschland verscheuche und dem Markt alle Macht überlasse. Ihr Rezept: staatliche „Kontrollorgane“, die überwachen, was Betriebe herstellen und was nicht.

► „Soziale Gerechtigkeit“

Heißt: höhere Löhne, mehr Geld für Arme. Gegenmittel? „Staatlich regulierte Höchstpreise“, „Reibach der Großkonzerne abschöpfen“, „Gewinne wegbesteuern“.

 „Frieden“

„Eine Außenpolitik, die wieder auf Diplomatie setzt statt auf Waffenlieferungen.“ Der „Rüstungshaushalt“ dürfe nicht noch weiter steigen. Mit Russland müsse ein Frieden her, um jeden Preis. Der „Wirtschaftskrieg“ gegen Putin schade nicht Putin, sondern unserer eigenen Wirtschaft!

Weiss schon jemand wie sie ihre Partei nennen wird?

Quelle
 
Der einzige, der einem Frieden mit Putin im Weg steht, ist Putin selbst.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: s0undjan, Revan1710, sedot und 2 andere
Cyberdunk schrieb:
Wirtschaftliche Vernunft“
Hört sich gut an. Heißt dich sicherlich Marktliberalisierung?
Cyberdunk schrieb:
Ihr Rezept: staatliche „Kontrollorgane“, die überwachen, was Betriebe herstellen und was nicht.
... nein leider nicht. Stattdessen Unvernunft.
Cyberdunk schrieb:
Soziale Gerechtigkeit“
Hört sich gut an
Cyberdunk schrieb:
Hört sich gut an. Bitte durch drastische reduzierung des Sozialstaates. Das Sicherungsnetz sollte nur Schicksalsschläge und Krankheiten auffangen. "Keine Lust" gilt nicht!
Cyberdunk schrieb:
Gegenmittel? „Staatlich regulierte Höchstpreise“, „Reibach der Großkonzerne abschöpfen“, „Gewinne wegbesteuern“.
Leider auch genau das Gegenteil. Es sind doch gerade die Großkonzerne, die den unteren Einkommensschichten geholfen haben, wie kein Politiker es jemals tat. Jede Familie hat nun ein Auto, Dach über den Kopf, Geschirrspüler, Waschmaschine, Kühlschrank. Früher gab höchstens ein Auto. Heute undenkbar. Selbst ein Erwerbsloser lebt heute in materiellen Zuständen, die man sich in den ganzen Jahrhunderten davor nicht hätte erträumen können als Vollzeitarbeitnehmer. Den Großkonzernen und den immer günstigeren Konsumgütern sei Dank!
 
audiogenießer schrieb:
Leider auch genau das Gegenteil. Es sind doch gerade die Großkonzerne, die den unteren Einkommensschichten geholfen haben, wie kein Politiker es jemals tat. Jede Familie hat nun ein Auto, Dach über den Kopf, Geschirrspüler, Waschmaschine, Kühlschrank. Früher gab höchstens ein Auto. Heute undenkbar.
Früher höchstens 1, heute 1 macht dann welchen undenkbaren Unterschied?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben