Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wenn du dir da so sicher bist, dann setze dich doch dafür ein, dass die Sozialversicherungen freiwillig werden. Wer Austritt, bekommt keine Leistung. So einfach wäre das. Wenn es so gut angenommen wird, sollten ja die meisten drin bleiben und wir wenigen Freigeister treten eben aus. Wieso dieser Zwang?
 
Ist es nur für mich pure Ironie das man den Geflüchteten vorwirft "Wirtschaftsflüchtlinge" zu sein und hier drüber spricht auszuwandern weil woanders bessere Chancen warten?

"die sollen zuhause ihr Land aufbauen"11elf :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: R.Kante und Skaiy
Bohnenhans schrieb:
Nach D kommen vor allem die Auswanderer doch zurück die mit 500 Euro Startkapital auf Mallorca die 200. Oktoberfestkneipe gründen wollten
Die meisten deutschen Akademiker die ins Ausland gehen kehren nach einigen Jahren wieder zurück. Das ist in der Regel bereits vorher der Plan gewesen und hat hauptsächlich zwei Gründe. Mal etwas von der Welt sehen und mit ihrer Auslandserfahrung bessere Karrierechancen hier in Deutschland zu haben, mit einer beruflichen Unzufriedenheit hat das Ganze weniger zu tun.
Bohnenhans schrieb:
Wer seine Kinder an eine dt Schule schickt obwohl sie in immer mehr Ländern im Ausland sehr viel bessere Möglichkeiten haben dem ist die Zukunft seiner Kinder vielleicht auch einfach egal.
Oder, deine Betrachtungsweise ist vielleicht doch eher sehr einseitig.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Skaiy
Naja damit ist sicher gemeint viele der Flüchtlinge nach Deutschland wandern vornehmlich in die Sozialsysteme dort ein - die vor allem gut ausgebildeteten Deutschen die auswandern dagegen tragen im Zielland zur Erhöhung der Wirtschaftsleistung bei.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Snowi
audiogenießer schrieb:
Wieso dieser Zwang?
Es ist wieder mal so sinnfrei.... Deine Frage würde sich sofort erklären, wenn man unser System einfach mal verstanden hätte. Eine Regelung, wie du sie vorschlägst, ist mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar. Letztlich müsste man dann die Leute eben doch wieder in die Solidargemeinschaft holen, weil man sie auf der Straße nicht verrecken lassen kann.
Da sich aber soviele für schlauer halten würden sehr viele erstmal austreten, das Geld fehlt dann und dennoch müsste man sie im Fall der Fälle wieder aufnehmen. Dass das nicht dauerhaft klappen kann, sollte wirklich jedem einleuchten.

Überhaupt, wir haben dieses System. Warum sollen "wir" das jetzt ändern um für dich einen Beweis anzutreten? Du findest das deutsche Prinzip kacke? Was hält dich hier, du hast doch die Wahl!

Bohnenhans schrieb:
Deutschen die auswandern dagegen tragen im Zielland zur Erhöhung der Wirtschaftsleistung bei.
Frag mal in der Schweiz oder in Österreich, was die von solchen Deutschen so halten. Bitte aber nicht wundern ja?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: OdinHades und Revan1710
Erkekjetter schrieb:
ist mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar.
Könnte geändert werden.

Aber offensichtlich ist das Thema "Verantwortung" eine Einbahnstraße in Richtung Gesellschaft.

Die Bringschuld liegt stehts bei der Gesellschaft, selten beim Einzelnen.

€: Wie nennt man das, wenn man ein Verhalten nicht verhindern darf, sich aber um die Konsequenzen aus diesem Verhalten kümmern muss?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Mike550155
Wir leben seit 15 Jahren in der Schweiz - was auch daran liegt dass meine Frau Schweizerin ist.

Hier speziell arbeiten sehr(!) viele Menschen aus allen Ländern in meiner Abteilung eines sehr gossen internationalen Unternehmens ist das Verhältnis 6:4 (60% Nicht Schweizer - gesprochen und kommuniziert wird von ALLEN im Beruf und dessen Umfeld nur Englisch)

Hier ecken nur Deutsche an, die meinen sie seien die arischen Herrenmenschen und die kleinen Schweizer müssen sich natürlich nach ihnen richten - aber nicht weil das Deutsche sind sondern einfach weil deren Ansprüche oft einfach absurd sind und nicht ansatzweise zu dem passen was sie beitragen bereit sind.

Wer in Deutschland nicht faul und von der Persönlichkeit her ein Arsch ist hat es auch in der Schweiz nicht sonderlich schwer :D ist einfach so.
 
Ach wieder anekdotische Evidenz als "Argument".

Dann kann ich ja meine auch beitragen: Verwandschaft hat ebenfalls lang in der Schweiz gearbeitet. Haben dort regelmässig Ablehnung erfahren, weil Deutsch erkenntlich am Akzent.

Lag aber sicher daran, dass sie sich als arische Herrenmenschen gesehen haben und ihre Ansprüche nicht zu dem passten, was sie zu geben bereit waren. So als Geschäftsführer ist das ja normal. :rolleyes:

Ansonsten: https://www.swissinfo.ch/ger/deutsche-in-der-schweiz--mehr-toleriert-als-geschaetzt/156318
Man beachte, dass der Artikel explizit von hoch- bis höchstqaulifizierten Deutschen spricht. Und dennoch wir eben mehr toleriert als aktzeptiert...
 
Ja natürlich sind bei vielen immer die anderen Schuld. Manche Deutsche treten nunmal gerne als die Herrenmenschen Molarisierer auf - deshalb ist doch auch Baerbock dort auch bei einem sehr grossen Bevölkerungsanteil so beliebt weil sie andere Länder und die Menschen dort wie dumme Kinder behandelt - und das macht sie halt und hat mit diesem Auftreten trotzdem sehr gossen Rückhalt bei der Bevölkerung.

Wer sich wie Baerbock verhält dem bläst halt zu Recht Gegenwind ins Gesicht wenn er/sie/es xD sich wo anschliessen will und nicht extrem überragendes sonst liefert - wie Krebs heilen oder so. :daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar, der Artikel, von einem Schweizer Magazin, spricht zwar von anderen Gründen aber hey! Du weißt es natürlich besser. Und überraschenderweise decken sich deine Argumente genau mit deiner auch sonstig gezeigten Abneigung von den Grünen und denen von dir unterstellten Eigenschaften dieser.

Was ein harmonisches Weltbild in seiner Struktur das doch ist. XD

PS: Übrigens hat niemand von "Schuld" gesprochen von meiner Seite aus. Es ging darum, dass hochqualifizierte Deutsche im Ausland grundsätzlich gern gesehen seien. Das ist nicht immer der Fall, wie exemplarisch an der Schweiz hier nachgewiesen. Aussage widerlegt und was wird gemacht? Vom Thema abgewichen und plötzlich was von "Schuld" gefaselt und aus irgendeinem Grund dann auch noch wieder Anti-Grünen Propganda beigemischt, um die es wirklich nirgends ging.... WÄrs nicht so traurig, wärs faszinierend...
 
Zuletzt bearbeitet:
Erkekjetter schrieb:
Und dennoch wir eben mehr toleriert als aktzeptiert...
Und was willst du nun ausdrücken?

Das man ehrlliche (authentische) Akzeptanz nicht erzwingen oder sich herbeiwünschen kann?
Das Menschen in der Schweiz Rassisten sind?
 
Erkekjetter schrieb:
Ist mir was entgangen und Schweizier sind jetzt keine Weißen mehr? Oo
Achso du gehörst zu denen, nach deren Meinung Rassismus auschließlich folgende Kombination enthält:
Weiße -> Nicht Weiße?

Wie nennst du Menschen, die andere Menschen aufgrund eines Merkmals ablehnen("nur" tolerieren, aber nicht akzeptieren)?
 
Andy8891 schrieb:
Wie nennst du Menschen, die andere Menschen aufgrund eines Merkmals ablehnen
Kommt drauf an; sicherlich und zutreffend wäre sicherlich "Idioten".

Aber deine Beschreibung hat ja nun mit Rassismus erstmal noch nichts zu tun.
 
Andy8891 schrieb:
Wie nennst du Menschen, die andere Menschen aufgrund eines Merkmals ablehnen("nur" tolerieren, aber nicht akzeptieren)?
Wenn Schweizer Deutsche ablehnen sinds einfach fremdenfeindlich! Seit wann istz die Nationalität ein "Rassenmerkmal"? Meine Güte...
Bohnenhans schrieb:
aber sie ist eben besser als Deutschland
Diese Aussage fusst auf welcher objektiven BEwertung?
 
Bohnenhans schrieb:
Wer seine Kinder an eine dt Schule schickt obwohl sie in immer mehr Ländern im Ausland sehr viel bessere Möglichkeiten haben dem ist die Zukunft seiner Kinder vielleicht auch einfach egal.
Bohnenhans schrieb:
Hier ecken nur Deutsche an, die meinen sie seien die arischen Herrenmenschen
Bohnenhans schrieb:
Manche Deutsche treten nunmal gerne als die Herrenmenschen Molarisierer auf
Bohnenhans schrieb:
Natürlich ist die Schweiz und der Schweizer nicht 100% perfekt aber sie ist eben besser als Deutschland - das reicht doch?
Mich beschleicht das Gefühl, dass du etwas gegen Deutschland hast. :/
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Buttkiss
Bohnenhans schrieb:
Natürlich ist die Schweiz und der Schweizer nicht 100% perfekt aber sie ist eben besser als Deutschland - das reicht doch?
Habe deine Sätze gerade mal einem eidgenössischen Kollegen/Mitarbeiter gezeigt, den es in die Frankfurter Diaspora verschlagen hat. Sein Kommentar, ....
"Herrgott verschone mich bitte von Deutschen, die sich für die besseren Schweizer halten"!
(auf Schwyzerdütsch) :)
 
Zuletzt bearbeitet:
@mo schrieb:
"Herrgott verschone mich bitte von Deutschen, die sich für die besseren Schweizer halten"!
(auf Schwyzerdütsch) :)
Was soll er sonst sagen?
Ein Deutscher würde das genau so machen wenn ein Engländer ihm was von Deutschland erzählt.
Erkekjetter schrieb:
Ist mir was entgangen und Schweizier sind jetzt keine Weißen mehr? Oo
Das Thema hatten wir bereits, und nein Rassismus ist eben nicht nur den Weissen vorbehalten.
Dass kann man so sehen, muss man aber nicht.
 
Erkekjetter schrieb:
Wenn Schweizer Deutsche ablehnen sinds einfach fremdenfeindlich! Seit wann istz die Nationalität ein "Rassenmerkmal"? Meine Güte...

Diese Aussage fusst auf welcher objektiven BEwertung?
Hab ich doch verlinkt Einfach klicken und lesen

Gibt doch genug Expats Umfragen?
Ergänzung ()

Skaiy schrieb:
Mich beschleicht das Gefühl, dass du etwas gegen Deutschland hast. :/
Nö das ist Realismus - warum wohl machen alle High Potentials und auch sonst alle Fachkräfte so einen Riesenbogen um D? Weil es halt sehr unattraktiv ist im Vergleich zu anderen Ländern ist

Und sich die Schulen in D schönzureden.... das noch eines der besseren Länder im dt Bildungsmonitor

https://www.schwaebische.de/regiona...-koennen-schlecht-lesen-und-schreiben-1555332

Dass ein Neuntklässler der nicht Gymnasiast ist halbwegs gut lesen und schreiben kann ist die grosse Ausnahme in D - mehr als 2/3 scheitern daran - das soll akzeptabel sein?
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben