_killy_ schrieb:
allerdings fehlt mir absolut der Glauben, dass mit der ganzen verbundenen Familiengeschichte, wirklich zwingend das Know-How ausschlaggebend war
Dass du suggeriert, Patrick Graichen hätte den Posten durch Vetternwirtschaft bekommen, ist absolut lächerlich. Er war beamteter Staatssekretär im BMWK und wurde damit vom Minister persönlich auf diesen Posten gesetzt. Sind Habeck und Graichen verwandt? Wäre mir neu. Daher ist es eine absolute Blödsinnsaussage, Graichen zu unterstellen, sein Known-How wäre nicht ausschlaggebend gewesen, sondern seine Verwandtschaft. Was für ein Quatsch, wirklich. Selbst im verlinkten Artikel lobt Habeck die inhaltliche Arbeit von Graichen.
Natürlich ist er als politischer Beamter und wegen seines Parteibuchs auf den Posten gekommen. Das soll so, denn als Staatssekretär ist er der höchste Beamte im Ministerium und sollte offensichtlich politisch auf einer Linie mit seinem Chef, dem Minister, liegen.
_killy_ schrieb:
Auch war die Postenvergabe nicht entsprechend offen - so dass er am Ende ja wirklich gehen musste.
Nein, das ist völliger Blödsinn. Es ging niemals um die Vergabe von Graichens Posten. Der Herr Minister kann das so ziemlich machen, wie er will. Er muss sich nur politisch dafür verantworten, kann aber auch seine eigenen Schwester auf den Posten setzen, wenn er will.
Patrick Graichen musste gehen, weil er als Staatssekretär bei internen Stellenvergabeprozessen nicht offengelegt hat, dass er mit Bewerbern in einem persönlichen Verhältnis steht - während er selbst die Vergabeprozesse mitbegleitet hat.
Web-Schecki schrieb:
Hast du den verlinkten Artikel überhaupt gelesen?
Immerhin diese Frage hat sich jetzt beantwortet, danke.