Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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kaktux schrieb:
inbekommst ist ad hominem zu argumentieren.
Wo argumentiere ich den ad hominem, sprich ich versuche dich anzugreifen? Weil ich dich Frage, ob dir allein dir Tatsache ein Dorn im Auge ist? Oo Und wie berteits erwähnt, dein Graichenb Beispiel verfängt halt nicht.,
 
Äh? zKbs ubd Graichen = 20 Fälle? Oo

Unabhängig worin besteht dabei das konkrete Problem, wenn Experten aus NGOs in die Politik wechseln. Politiker sind doch auch nicht von Geburt an Politiker…

Wo sollen denn die Leute herkommen, außer aus Wirtschaft, NGOs, Forschung?

Du weichst wiederholt der eigentlichen Frage aus. Auch dein Vorwurf mit den 40 Mio ist völlig inhaltlos, denn NGOs bekommen und bekamen immer Steuergelder. Was genau ist also die Auffälligkeit an diesen 40 Mio?
 
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a) sind allein 3 Namen genannt
b) ist eine Anfrage der Fraktion an den Bundestag verlinkt in der knapp 20 Fälle für die NGOs genannt sind.
Du wolltest Zahlen - ich hab sie mit Quellen verlinkt - les dann aber immer wieder nur von einem "Einzelbeispiel". Ich weiche garnichts aus - du ignorierst von vornerein verlinkte Quellen und hängst dich an neben der ursprünglichen Frage erwähnten Detail auf.
Kann ich nicht ernstnehmen. Das was du andren vorwirfst ist scheinbar schlicht Selbstreflexion und geht am ursprünglichen Thema vorbei.
 
Ich seh da zwar nur 17 in der Liste aber hey. Sind bestimmt
kaktux schrieb:
hab ich über 20 Beispiele
Das in der Anfrage auch nicht unterschieden wird, wann die Leute in den NGO gearbeitet haben, scheint dir auch entgangen zu sein. Dort wird gefragt:"In welchen Bundesministerien und konkret auf welchen Positionen und Planstellen sind ehemalige Mitarbeiter, Funktionsträger sowie sogenannte Aktivisten folgender Organisationen seit dem 8. Dezember 2021 eingestellt worden ("

Aufgelistet muss also jeder werden, der Mal irgendwann eine Position in einer NGO innehatte. Slebst wenn er nur ein bedeutungsloser Mitarbeiter war.

Was daran ist denn nun das Problem? Weil diese PErsonen irgendwann mal bei einer NGO gearbeitet haben steht automatsich der VErdacht des Lobbyismus im Raum oder wie soll man das verstehen?

Werd doch mal konkret, warum diese Tatsache allein problematisch sein sollte. Ich mein ich kann mir denken woher der Wind pfeift, du hast ja in 10614 kaum einen Hehl daraus gemacht, was NGOs deiner Meinung nach angeblich sind und siehst das ganze auch nur als Karrieresprungbrett, sprich Vetternwirtschaft. Und diesen Vorwurf versuchst du zu erhärten indem du unterstellst, dass das auf jeden zutr5ifft, der mal bei ner NGO war und dann von der aktuellen Regierung angestellt wurde. Dass das ein komplett normales vorgehen ist und unter der CDU nie anders war, wird dabei ich behaupte jetzt mal wissentlich ausgeblendet.

Zu Graichen wurde ja hinreichend erklärt, dass hier die meisten was unterstellen, was nie war und der werte Herr aus ganz anderen Gründen gehen musste als bedingt durch irgendeine unterstellte Verwandschaft von ihm zu Habeck. Da haben die meisten auch nur 2-3 Schlagwörter gehört und dann ihre Storys drauf gebastelt sich aber nie mit dem Fall konkret beschäftigt.

PS: Meine Frage bezog sich auch eigentlich nie darauf nun mitgeteilt zu bekommen, wieviel ehemalige NGO Mitarbeiter nun durch welches Amt auch immer eingestellt wurden. Sondern darauf, was daran eigentlich problematisch ist und wie deine Vorwürfe, die du in Post 1ß614 ja formuliert hast, mit Beispielen belegt werden können....
 
Erkekjetter schrieb:
Werd doch mal konkret, warum diese Tatsache allein problematisch sein sollte.
Das hab ich doch zu anfangs schon geschrieben. Es ist falsch zu behaupten, dass Politik und Industrie die einzigen einflussreichen Akteure seien und dass die Politik ein Sklave der Industrie ist, nur auf diese hört, sich von diesen dirigieren lässt und ähnliche Aussagen. Wahr ist hingegen, dass NGOs Lobbyorganisationen sind - ganz wertfrei gemeint - und diese einen großen Einfluss ausüben über die Medien und auch generell und die haben auch ihre halbwahren Narrative die sie verkaufen, genau wie die Industrie.
 
Erkekjetter schrieb:
Ich seh da zwar nur 17 in der Liste aber hey. Sind bestimmt

Das in der Anfrage auch nicht unterschieden wird, wann die Leute in den NGO gearbeitet haben, scheint dir auch entgangen zu sein. Dort wird gefragt:"In welchen Bundesministerien und konkret auf welchen Positionen und Planstellen sind ehemalige Mitarbeiter, Funktionsträger sowie sogenannte Aktivisten folgender Organisationen seit dem 8. Dezember 2021 eingestellt worden ("

Aufgelistet muss also jeder werden, der Mal irgendwann eine Position in einer NGO innehatte. Slebst wenn er nur ein bedeutungsloser Mitarbeiter war.

Was daran ist denn nun das Problem? Weil diese PErsonen irgendwann mal bei einer NGO gearbeitet haben steht automatsich der VErdacht des Lobbyismus im Raum oder wie soll man das verstehen?

Werd doch mal konkret, warum diese Tatsache allein problematisch sein sollte. Ich mein ich kann mir denken woher der Wind pfeift, du hast ja in 10614 kaum einen Hehl daraus gemacht, was NGOs deiner Meinung nach angeblich sind und siehst das ganze auch nur als Karrieresprungbrett, sprich Vetternwirtschaft. Und diesen Vorwurf versuchst du zu erhärten indem du unterstellst, dass das auf jeden zutr5ifft, der mal bei ner NGO war und dann von der aktuellen Regierung angestellt wurde. Dass das ein komplett normales vorgehen ist und unter der CDU nie anders war, wird dabei ich behaupte jetzt mal wissentlich ausgeblendet.

Zu Graichen wurde ja hinreichend erklärt, dass hier die meisten was unterstellen, was nie war und der werte Herr aus ganz anderen Gründen gehen musste als bedingt durch irgendeine unterstellte Verwandschaft von ihm zu Habeck. Da haben die meisten auch nur 2-3 Schlagwörter gehört und dann ihre Storys drauf gebastelt sich aber nie mit dem Fall konkret beschäftigt.

PS: Meine Frage bezog sich auch eigentlich nie darauf nun mitgeteilt zu bekommen, wieviel ehemalige NGO Mitarbeiter nun durch welches Amt auch immer eingestellt wurden. Sondern darauf, was daran eigentlich problematisch ist und wie deine Vorwürfe, die du in Post 1ß614 ja formuliert hast, mit Beispielen belegt werden können....
Es sind 19 in dem Dokument - aber hey - addition...
+ 3 genannte Namen macht über 20 - und die Anfrage an den Bundestag wurde erst durch den Fall Morgan ausgelöst.
Die Graichen Diskussion hast du mit jemand andrem geführt..

Da du nach den Fördersummen gefragt hast - die sind auch in dem Dokument und in Artikeln dazu zu finden - z.B. BÖLW - deren Förderung von 2017-21 2,6Mio war - und jetzt mitmal 9 Mio genehmigt sind.
Und welche NGO hat mitmal einen Mitarbeiter im BMEL?
Und das ist nur eines mehrerer Beispiele - was ich zumindest einen guten Grund für Skepsis finde.

Ich schaue mir da lieber Zahlen und Fakten anstatt zu spekulieren ob irgendwem etwas ein Dorn im Auge ist oder emotional in der Debatte zu werden.

Genau wie @BeBur schon sagt ging es ja im ursprünglichen Thema "schlicht" darum, das NGOs sich in der Sache nicht von andren Akteuren unterscheiden. Was für mich spätestens mit der Anfrage bestätigt ist.
 
Aber nur weil ehemalige mitarbeiter aus ngos in ministerien angestellt werden ergibt das doch keinen lobbyismus…. Oo

Warum müssen immer so hanebüchene Anschuldigungen erfunden werden und dann immer so einseitig?

Herr Merz ist jahrelang bei Blackrock gewesen bevor er den Parteivorsitz der CDU übernommen hat. Wenn ehemalige Mitarbeiter aus NGOs in Ministerien bereits pauschal Lobbyismus sind, was ist dann erst das? Superlobbyismus?
 
Erkekjetter schrieb:
Aber nur weil ehemalige mitarbeiter aus ngos in ministerien angestellt werden ergibt das doch keinen lobbyismus…. Oo
Worauf beziehst du dich jetzt, in den letzten beiden Beiträgen steht doch gut verständlich was gemeint ist, aber du scheinst jetzt über ein anderes Argument zu sprechen?
Davon abgesehen sind NGOs explizit Lobbyorganisationen, von daher ist das auch generell unverständlich was du schreibst. Lobbyismus ist erstmal was wertneutrales, das NGOs und Unternehmen Einfluss nehmen auf Politiker bzw. die Politik ist generell sehr wichtig.
 
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Wieso Unsinn? Eine Lobby ist eine Interessenvertretung, von Personen, Unternehmen, etc., welche die gleichen Ziele/Interessen haben. NGOs sind ebenso Interessenverbände, nur dass die Personen mit gleichen Zielen/Interessen dort immer einer Organisation angehören, was bei einer Lobby nicht der Fall sein muss. Eine Lobby für irgendwas kann auch aus Einzelpersonen bestehen. Beide betreiben Öffentlichkeitsarbeit, beeinflussen die Politik bzw. versuchen es, etc.

Welche NGO ist denn deiner Meinung nach kein Lobby(organisation)?
 
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NGOs können Lobbyverbände sein. Es können aber auch einfach Hilfsorganisationen sein. NGOs einfach als Lobbyverbände abzustempeln ist schlicht Unfug. Ein Lobbyverband existiert um Interesse. Zu vertreten. Das ist bei NGOs oft gwnug gar nicht der Fall (Hilfsorganisationen) oder nachrangig.
Natürlich vertreten sie auch interessen. Müssen sie auch. Aber sie helfen eben auch. Und genau das tun Lobbyverbände nicht.

Man braucht sich auch nur die Statistik anschauen der registrierten Lobbyverbände in Brüssel. Komischerweise tauchen da ganz ganz lange keine NGOs auf….

Zudem gibt es einen ganz entscheidenden Unterschied zwischen klassischen Lobbyverbänden und NGOs: erster haben Profitinteressen. Letztere nicht und dürfen es auch nicht.
 
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NGOs haben in der Regel auch nicht die Macht und/oder finanziellen Mittel wie die ganz großen Unternehmen, um Politiker in diesem Umfang zu beeinflussen, wie es eben große privatwirtschaftliche Unternehmen/Lobbyverbände machen.

Natürlich können NGOs auch Interessen vertreten. Das kann man aber nicht pauschal mit Lobbyarbeit gleichsetzen.
 
ob sich ein Mandatsträger von einem Finanz-Lobbyverband oder Ideologie-NGO korrumpieren lässt, ist mir als Wähler egal, beides ist für mich schädlich
 
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Skaiy schrieb:
NGOs haben in der Regel auch nicht die Macht und/oder finanziellen Mittel wie die ganz großen Unternehmen, um Politiker in diesem Umfang zu beeinflussen, wie es eben große privatwirtschaftliche Unternehmen/Lobbyverbände machen.

Natürlich können NGOs auch Interessen vertreten. Das kann man aber nicht pauschal mit Lobbyarbeit gleichsetzen.
Naja - gibt ja jetzt ein (mehr oder weniger gutes) Lobbyregister. Die drei größten gemeldeten im Bereich Umwelt geben da 8-15 Mio an - aber z.B findet man da den NABU mit gemeldeten 1,35 Mio. Euro und ca. 80 Mitarbeitern.
Greenpeace selbe Größenordnung. Nach Höhe der Aufwendungen sortiert findet man die zwischen Philip Morris und Ford.

Klar gibt es kleine NGOs - aber die Zahlen sagen mir, das die großen Namen nicht anders als "normale" Unternehmen agieren.
 
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Offensichtlich gibt es Unterschiede in der Sichtweise darauf, was Lobbyarbeit ist. Ich sehe Lobbyarbeit nicht zwingend als "negative Beeinflussung" von Politikern, ob nun duch Geld oder auf andere Weise, sondern einfach als Handlungen, ausgerichtet auf die Interessen, die vertreten werden. Diese Handlungen können mit Politikern zu tun haben, und positiv sein, oder auch mit anderen Bürgern oder auch Unternehmen.

Selbst das DRK handelt für mich im Interesse der Personen, denen das DRK hilft, auch wenn es nicht durch diese mit der Interessenvertretung beauftragt wurde. Da ist es egal, ob sie Aufrufe zu Blutspenden veröffentlichen, oder sich mit Politikern treffen. Für mich ist beides Lobbyarbeit.
 
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Die Ziele und Absichten sind ja relevant. Ist es problematisch, was das DRK macht? Ist es problematisch, was Philip Morris macht? Und was haben solche Unternehmen und NGOs mit ihrem Einfluss auf die Politik vor?

Lobbyarbeit ist nicht automatisch schlecht. Problematisch wird es unter anderem dann, wenn es den Menschen eher schadet und das wird wohl das sein, was der Großteil an Lobbyarbeit kritisiert.

Wenn sich Politiker vom DRK beeinflussen lassen, ist es gesellschaftlich durchaus etwas anderes, als wenn ein Politiker sich von einem Tabakunternehmen beeinflussen lässt.
 
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whtjimbo schrieb:
ob sich ein Mandatsträger von einem Finanz-Lobbyverband oder Ideologie-NGO korrumpieren lässt, ist mir als Wähler egal, beides ist für mich schädlich
Du machst also keinen Unterschied zwischen korrumpieren und überzeugen? Für mich ist es ein gewaltiger Unterschied, ob ein Politiker sich bspw. von gesundheitlichen/umweltschädlichen Bedenken einer Organisation beeinflussen lässt oder weil man einem Unternehmen damit einen großen Gefallen erweist, das sich dann in Form eines zukünftigen Postens im Aufsichtsrat o.ä. erkenntlich zeigt.

Ich käme nie auf den Gedanken bspw. die Motivation Umweltschutz auf eine Stufe zu Stellen mit der Motivation Gewinnmaximierung (oft dann auch unter Inkaufnahme von Kollateralschäden).
 
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Skaiy schrieb:
Die Ziele und Absichten sind ja relevant. Ist es problematisch, was das DRK macht? Ist es problematisch, was Philip Morris macht? Und was haben solche Unternehmen und NGOs mit ihrem Einfluss auf die Politik vor?

Lobbyarbeit ist nicht automatisch schlecht. Problematisch wird es unter anderem dann, wenn es den Menschen eher schadet und das wird wohl das sein, was der Großteil an Lobbyarbeit kritisiert.

Wenn sich Politiker vom DRK beeinflussen lassen, ist es gesellschaftlich durchaus etwas anderes, als wenn ein Politiker sich von einem Tabakunternehmen beeinflussen lässt.
Zumindest wird jede der Organisationen das Ziel haben Ihr Geschäftsmodell aufrecht zu erhalten bzw. Politiker dahingehend zu beeinflussen.
Egal ob dies nun auf jedem Gebiet auf der Faktenlage und wissenschaftlicher Erkenntnisse beruht - oder eben nicht. Und davon sind nunmal auch NGOs u.ä. nicht frei.
 
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