Bohnenhans schrieb:
Nö. Ich denke die FAZ hat da weit mehr Erfahrung, Wissen und weit mehr recherchiert zu dem Thema als du, dessen einziger "Verdienst" dahingehend ist, dass du 15 Jahre in der Schweiz lebst.
Bohnenhans schrieb:
Denn auch die Schweiz hatte natürlich genauso einen extremen Inflationsanstieg
Das ist nachweislich falsch! Die Schweiz hatte zu keinem Zeitpunkt mit einer so hohen Inflation zu kämpfen wie Deutschland, die USA oder andere Länder dieser Welt. Aus den von mir und der FAZ genannten Gründen. Das sie von ca. 2,5% 2022 jetzt auf 1,6% gesunken ist, ist auch nicht mehr als halbiert. Diese Aussage trifft nur zu, wenn man Monatswerte heranzieht... Da war die Schweiz kurzfristig für wenige Monate mal bei 3,5%.
Es ist aber auch leichter zu halbieren wenn der Grundwert ebendeutlich niedriger ist. Von 3,5% auf 1,6% zu kommen ist halt einfacher als von 8,8% (Höchststand der Teuerung auf Monatsbasis in Deutschland) auf 4,4% zu kommen... Aber diese Krux prozentualer Angaben hatte ich ja schon erwähnt. Scheint dir nicht wirklich geläufig zu sein...
Bohnenhans schrieb:
Nur der Anstieg wurde halt dann mit der Zeit erfolgreich bekämpft.
Was heißt erfolgreich? 1,6% ist immer noch deutlich über dem sonst üblichen Niveau der letzten 10-15 Jahre:
https://www.laenderdaten.info/Europ...lationsrate für Konsumgüter in,2,4 % pro Jahr.
Du betreibst auch hier wieder schöne Augenwischerei in dem du versuchst, die Zahlen aus dem Kontext zu reißen und ich bin mir sehr sicher, dass du absichtlich und in vollem Bewusstsein es vermeidest, konkrete Zahlen zu nennen. Das wird insbesondere am letzten Satz deutlich. Der klingt so viel extremer (vor allem in Anbetracht wenn man die Zahlen aus DE kennt) als sie sind wenn man weiß, dass die Teuerung 2021 in der Schweiz bei -1% ca lag und 2022 dann auf ca. 2,5% gestiegen ist. Oder eben bei der zitierten Aussage, die dann nachweislich falsch ist. Die Schweiz hat die Inflation bis jetzt eben nicht auf den Wert drücken können, den sie im Schnitt die letzten 10-15 Jahre hatte...