Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus
Aber ich frage mich, ob die Wahlen mit rechten Dingen zugehen.
Wenn man nämlich mal hier im Forum oder mal in Facebook schaut, sind einige Leute mit den Wahlen unzufrieden, wählen aber weiter die gleichen Parteien.
Elisabeth Noelle-Neumann-Maier-Leipnitz hat jahrzehntelang bevölkerungsrepräsentativ nach dem Quotenverfahren gearbeitet und nicht nach Zufallsstichprobe, wie man das im Allgemeinen so macht. Die Rekrutierung und Pflege eines entsprechenden Felds (Interviewer) war ihr halt zu teuer.
Bohnenhans schrieb:
Aber selbst das einfachste reicht ja um Veränderungen festzustellen wenn die Frage gleich bleibt
Es hat keinen Sinn, wenn du immer wieder irgendwelche Argumente aus irgendeiner Schublade holst, ohne wirklich Ahnung von der Materie zu haben, nur als Widerspruch um des Widerspruchs willen. Mit dieser "Methodik" bist in solchen Foren zwar weiß Gott nicht alleine, macht es aber nicht besser.
Es gibt meines Wissens keinen einzigen echten Experten aus dem Bereich Soziologie, Politik, Gesellschaftsordnung, etc der die z.b. Allensbach etc Umfrageergebnisse für unplausibel hält.
Man nenne mir mal einen Experten aus den obigen Fachbereichen der auch meint die Umfrageergnisse seien so weil die Umfrageinstiutute ihren Job nicht könnten der sei ja so schwer, dass das damit eine Erklärung sei.
Experte != habe fast Hauptschule geschafft und betreibe jetzt einen gemixten Blog über Fortnite, Minecraft PUB, Katzen die Wasserski fahren und Gesellschaftspolitik auf AOL
Seltene isolierte Einzefälle sind aber NIEMALS geeignet damit allen andern was zu unterstellen, was man weder belegen kann noch für das es überhaupt in den konkreten Fällen Indizien gibt und das in den entsprechenden Fachbereichen nicht angezweifelt wird.
Es gibt meines Wissens keinen einzigen echten Experten aus dem Bereich Soziologie, Politik, Gesellschaftsordnung, etc der die z.b. Allensbach etc Umfrageergebnisse für
Ich bin mir sehr sicher Du kennst doch auch keinen halbwegs Renommierten aus den obigen Fachbereichen, der die "Erklärung" bringt ja die Umfragen zu dem Thema sind halt alle nur so weil die durchführenden Institute ihren Job nicht können, sonst würdest den doch einfach nennen?
Was du schreibst ist zwar richtig, aber in der Praxis der kommerziellen Markt- und Meinungsforschung kommt man eben nie an den wirtschaftlichen Begebenheiten vorbei.
Was in der akademischen Praxis als erstrebenswert betrachtet wird, scheitert meist/oft am Budget, bzw. ist auch methodisch stark davon abhängig.
Zum Glück ist die böse Wirtschaft wichtiger, die Wissenschaft alleine würde nicht viele Menschen ernähren.
Wissenschaft alleine kostet nur sehr viel Geld und bringt kein bis kaum Geld ein ohne die böse Wirtschaft.
Woher bekommst du das Geld für deine Rechnungen, von der Wissenschaft oder der bösen Wirtschaft ?
Dafür hat die Politik aber seit Jahrzehnten die (finanziellen) Interessen (besonders) von der unteren Hälfte der Bevölkerung völlig aus den Augen verloren. Unsere Politiker/innen haben sich für das Wohl aller Bürger/innen zu kümmern und nicht nur für die Interessen einer kleinen, reichen Klientel, um sich dann auch noch daran persönlich, finanzielle Belohnungen zu verschaffen. Stichwort: Lobbyismus. Für viele Politiker/innen ist das Bundestagsmandat inzwischen eigentlich zur Nebentätigkeit geworden, während die Lobbyarbeit quasi längst die Haupttätigkeit ist. Dafür verantwortlich sind vor allem die Profitlobbyisten aus der Wirtschaft, die Politik kaufen. Es gibt daher die "böse Wirtschaft", das sind vor allem die großen DAX-Konzerne.
Wissenschaft alleine kostet nur sehr viel Geld und bringt kein bis kaum Geld ein ohne die böse Wirtschaft.
Woher bekommst du das Geld für deine Rechnungen, von der Wissenschaft oder der bösen Wirtschaft ?
Die meiste Sozialwissenschaft ist eh fragwürdig, da sie Methoden verwendet, die nicht auf Axiomen und Deduktionen basieren. Sie wollen Daten erheben und daraus irgendwas herleiten. Genau deswegen wurde ja die Praxeologie entwickelt https://de.m.wikipedia.org/wiki/Human_Action
Angewendet wird dies aber nicht von den Sozialwissenschaften....
naja allerdings wird D mit noch mehr Umverteilung halt weiterhin nur eher Sozialtransferempfänger anlocken und keine Facharbeiter oder High Potentials, die es aber eigentlich braucht.
D hat halt das Problem dass es durch seine hohen Steuern und Abgaben bereits jetzt sehr uninteressant ist für Menschen die was leisten wollen und deshalb ins Ausland gehen - die anderen Länder bieten halt für die Menschen bessere Bedingungen.
Niemand geht halt nach D weil man dort gut gendern kann
D hat halt das Problem dass es durch seine hohen Steuern und Abgaben sehr uninteressant ist für Menschen die was leisten wollen und deshalb ins Ausland gehen - die anderen Länder bieten halt für die Menschen bessere Bedingungen.
Tja, wenn die Politik "ganz oben" mehr Geld abholen würde (was sie ja bloß nicht tun wollen), könnte man die Abgabenlast für die meisten arbeitenden Menschen sicherlich deutlich reduzieren. Auch hier ist der politische Einfluss der Profitlobbyisten wieder deutlich zu erkennen.
Tja nur High Potentials gehen halt davon aus dass sie in D zu denen ganz oben gehören werden die der Staat dann natürlich ausnimmt - das ja bereits ab 150.000 Einkommen der Fall
Die extrem Reichen machen das eh wie in Frankreich als die das probiert haben, die ziehen sofort einfach weg, denen ist das komplett egal ob die in D, Belgien, Niederlande, Schweiz, Polen oder Österreich wohnen. Ich denke der Franzose ist eher nationalstolzer als der Deutsche, wenn da schon die Reichen ab sind wird das in D 10x mehr der Fall sein.
Selbst die AfD Chefin lebt doch in der Schweiz - kaum ein Reicher wird nationalistischer sein als Fr. Weidel und unbedingt auf dt Boden leben wollen, denn eine extrem nationalistische Einstellung und Reichtum schliessen sich doch sogar eher aus.
Das ist die ewige Floskel, die bei mir längst nicht mehr zieht. Man könnte sofort handeln (was die Politik ja nicht will), wenn man z. B. bei uns endlich die Steuerschuld mit der Staatsbürgerschaft verknüpfen würde, wie es in den meisten anderen Ländern der Welt bereits der Fall ist.
Deutschland ist ein zahnloses harmoniesüchtiges Land, das für alle ganz klar im Abstieg ist - niemand wird auf solche Forderungen bilaterale Abmachungen aufzukündigen eingehen - das ist völlig fernab jeder Realität.
Das ist wie wenn Liechtenstein fordern würde alle Menschen auf der Welt müssen jedem Liechtensteiner 1x pro Woche einen Früchtekorb schicken..... sonst.... ja sonst halte man ganz lange die Luft an xD
Vor 40 oder 50 Jahren da hätte D sowas VIELLEICHT fordern können, heute ist das so unrealistisch dass das höchstens noch ein kleines Lachen bringt - wenn überhaupt.
Und deswegen müssen wir endlich "rebellischer" werden und nicht mehr alles so hinnehmen. Das ist nämlich in Wirklichkeit das große Problem. Die meisten Deutschen mögen Veränderungen nicht so gern, auch wenn das für einen selbst sehr positiv ausgehen könnte.
Naja aber etwas übertrieben ob ein machtloser kleiner Zwerg wie Deutschland auf seinem Sterbebett noch mal wild mit seinen Füsschen strampelt und mit den Ärmchen wedelt wird halt niemand beeindrucken - das muss Deutschland halt langsam akzeptieren - es ist nur ein kleines Rädchen, das nicht mehr wirklich gebraucht wird.
Das ist halt eine nun veränderte Stellung in der Welt die manche Politiker in Deucthland erst langsam akzeptieren müssen.
Den einzigen Einfluss den Deutschland bisher hatte war wirtschaftlich begründet - und das geht ganz klar zu Ende - mehr hatte Deutschland doch nie an Macht zu bieten.
Die Welt hat bei den Russlandsanktionen - bei denen Deutschland klar einer der Antreiber war - gesehen wie extrem schwach und hilflos Deutschland jetzt schon ist. D kann global keine passabhängige Besteuerung für sich einfordern und bilaterale Vereinbarungen einseitig aufkündigen, weil es dafür nicht mehr wichtig und ernst genug genommen wird. Das ist einfach so - der Handlungsspielraum Schwacher ohne Einfluss (D und ein Grossteil Europas evtl Länder im Aufstieg im Osten wie Polen etc vielleicht etwas ausgenommen) ist das was die Starken (USA, Asien etc) übriglassen
Dafür hat die Politik aber seit Jahrzehnten die (finanziellen) Interessen (besonders) von der unteren Hälfte der Bevölkerung völlig aus den Augen verloren.
Ich finde eher das viele Menschen ihre eigenen (finanziellen) Interessen aus den Augen verloren haben, mit jammern und meckern kommt man nicht so weit.
Wer sich auf andere verläßt ist verlassen, man muss sich selber um sich kümmern, viele sollten sich von der all inclusive Vollkasko Mentalität verabschieden.
Einfach den Hintern von der Couch erheben, Ärmel hoch krempeln und lernen/arbeiten, das schöne Leben wird einem nicht auf dem Silbertablett serviert.
Viele haben keine Selbstständigkeit, Eigenverantortung und Rückgrat, der Staat ist für Verwaltung/Infrastruktur/etc. zuständig, arbeiten muss man selber.
Discovery_1 schrieb:
Es gibt daher die "böse Wirtschaft", das sind vor allem die großen DAX-Konzerne.
Komischerweise sind es die großen DAX Konzerne die ihre Mitarbeiter am besten bezahlen und behandeln.
Discovery_1 schrieb:
wenn man z. B. bei uns endlich die Steuerschuld mit der Staatsbürgerschaft verknüpfen würde, wie es in den meisten anderen Ländern der Welt bereits der Fall ist.
Das soll in den meisten Ländern der Welt der Fall sein, hast du dazu mal eine Quelle ?
Bohnenhans schrieb:
naja allerdings wird D mit noch mehr Umverteilung halt weiterhin nur eher Sozialtransferempfänger anlocken und keine Facharbeiter oder High Potentials, die es aber eigentlich braucht.
Der Schere der Lebensqualität zwischen den USA und Deutschland, bzw. Europa ist in den letzten Jahrzehnten immer größer geworden. Heute lacht der Amerikaner meist über die mikrigen Gehälter in Deutschland. Ganz zu schweigen von der deutschen Servicewüste. Klar, ein Volk das kaum Einkommen hat, kann eben auch keinen besondere Dienstleistungssektor aufbauen und finanzieren.
Anstatt dass wir uns mehr an den USA orientieren und liberalisieren, was geht und den Menschen mehr Freiheit schenken, sollen wir uns jetzt wieder Richtung DDR und Ostblock bewegen?
Der Schere der Lebensqualität zwischen den USA und Deutschland, bzw. Europa ist in den letzten Jahrzehnten immer größer geworden. Heute lacht der Amerikaner meist über die mikrigen Gehälter in Deutschland. Ganz zu schweigen von der deutschen Servicewüste. Klar, ein Volk das kaum Einkommen hat, kann eben auch keinen besondere Dienstleistungssektor aufbauen und finanzieren.
Magst du das auch anhand bestimmter Kennzahlen quantifizieren?
Mal angenommen man brächte den Bergriff "Lebensqualität" kausal in Verbindung mit der Kennzahl "Lebenserwartung" dann fällt auf:
1. Deutschland hatte im Jahr 2021 eine durchschnittliche Lebenserwartung von 81 Jahren, belegt damit Platz 24 des globalen Rankings (LINK).
2. Die USA hatten im selben Jahr eine durchschnittliche Lebenserwartung von 77 Jahren (LINK) und kommen im oben verlinkten Ranking leider nicht vor, weil dort nur die Top30 aufgeführt sind.
Du behauptest, dass die
audiogenießer schrieb:
[...]Schere der Lebensqualität zwischen den USA und Deutschland[...]