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Die Lebensqualität der oberen 10% vermutlich.

Es gelten ca. 40 Mio US Amerikaner als arm, dass entspricht 11-12% der Bevölkerung. damit liegt die USA markant über dem Armutsanteil vergleichbarer demokratischer Länder.

Das drückt sich dann unter anderem so aus: https://www.tagesspiegel.de/wissen/...den-usa-todesursache-nummer-vier-9712622.html

Das ganze ist dank der republikanischen Blockade im Kongress auch die letzt 2 Jahre massive angestiegen.

Jaja, der Narrativ der gelobten Landes, weil das durchschnittseinkommen vom ultrareichen oberen Prozent nach oben gerissen wird...

Schaut man sich dann mal das Median-Gehalt an.... Na sowas, 2021 lag die USA da hinter Deutschland...

PS: Mich beschleicht bei dem Thema auch das GEfühl, dass da gerne mal die amerikansichen Dollerwerte mit den deutschen Eurowerten gegenüber gestellt werden und man dann zum Schluss gelangt, der Deutsche verdiene deutlich weniger....
 
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Ich beziehe mich auf das durchschnittliche GDP pro Kopf bereinigt um die Kaufkraft (einsehbar bei diversen Datenbanken, u.a. der Weltbank)
 
Na das is ja ein ganz toller wert zur Beurteilung. Allen geht es gut, wenn nur ganz viele Produkte und Dienstleistungen erzeugt werden... Dadurch werd ich zwar nicht gesund, werde auch nicht zwingend wohlhaben wie dir 40 Mio Us Amerikaner bestätigen können und ganz offensichtlich führt es nicht zu höheren Löhjnen der breiten Gesellschaft.

Wenn man kurz drüber nachdenkt ist auch klar, dass die GDP überhaupt nicht geeignet ist, die Lebensqualität eines Landes zu beurteilen..
Katar steht in dem Ranking übrigens auf Platz 4, Irland auf Platz 3 (wer sich auskennt, weiß warum), Macau auf dem 6 und die VAE auf Platz 7. Nur um das mal in Bezug auf Lebensqualität einzusortieren...
 
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audiogenießer schrieb:
Ich beziehe mich auf das durchschnittliche GDP pro Kopf bereinigt um die Kaufkraft
Du schreibst aber von Lebensqualität sowie Gehälter und Einkommen.
audiogenießer schrieb:
Der Schere der Lebensqualität zwischen den USA und Deutschland, bzw. Europa ist in den letzten Jahrzehnten immer größer geworden.
audiogenießer schrieb:
die mikrigen Gehälter in Deutschland.
audiogenießer schrieb:
Klar, ein Volk das kaum Einkommen hat,

Das BIP/GDP hat aber nullkommanichts mit Lebensqualität oder Gehältern zutun. Du blamierst dich hier bis auf die Knochen, wirklich.
 
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Das GDP ist der Mehrwert den der gesamte Staat mit allen Einwohnern pro Jahr erschafft. Natürlich kann man nicht bei jedem einzelnen Nachfragen, da der Aufwand zu groß ist. Es ist schlicht unrealistisch. Deshalb teilt man durch die Anzahl der Einwohner. Es stimmt dann nicht genau, weil es immer einzelne Einwohner gibt, die mehr Mehrwert erschaffen und einzelne die weniger Mehrwert erschaffen. In Summe stimmt es aber und ist ein ausreichender Indikator!
 
In keiner Weise, wie die oben aufgeführte Liste dir deutlich machen sollte. Du erzählst Unfug weil du keine Ahnung vond er Materie hast. Deswegen gehst auch nicht auf die Daten ein, die ich nannte und dir klar widersprechen (und nebenbei bemerkt recht deutlich zeigen, wie wenig das BIP allein eine gute Lebensqualität bescheinigt)
Du kannst das auch gern googlen, dass das BIP ungeeignet ist, um die Lebensqualität eines Landes nachzuweisen. Die Volkswirte dieser Welt haben da eine ziemlich eindeutige Meinung zu.

PS: Und tu jetzt bitte nicht so, als hättest du von einem indikator gesprochen. Deine Aussage basiert allein auf diesem Punkt und das ist un bleibt Unfug.
 
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audiogenießer schrieb:
Ich beziehe mich auf das durchschnittliche GDP pro Kopf bereinigt um die Kaufkraft (einsehbar bei diversen Datenbanken, u.a. der Weltbank)
Was die Weltbank betrifft, da hatte ich mal vor Jahren Wertpapiere, Verzinsung war afair damals bei so 9%, man konnte da die Coupons mit der Schere ausschneiden und damit zur Bank gehen, die haben die anstandslos in echtes Geld eingetauscht und durften keine Fragen über die Herkunft stellen, weil das so international vereinbart wurde.
 
Deutschland exportiert seinen Wohlstand, immer mehr Investitionen gehen ins Ausland.

Auf der anderen Seite wird immer mehr Armut importiert.
 
audiogenießer schrieb:
In den USA geht die Armut rapide zurück,
ICh ahbe dir grade das Gegenteil belegt mit Daten aus 2022 und 2023. Denn der Trend, der bis 2021 anhielt, gibte 2022 massiv. Und selbst dein eigener Link belegt, dass die Amis auch 2021 mehr Menschen unterhalb des Mediangehaltes hatten als DE.... Das PUG ist echt dermaßenb sinnlos geworden in den letzten Wochen... Nur noch dumme Behauptungen, wenn mal Quellen kommen werden diese kreativst um gedeutet und widerlegende Fakten schlicht ignoriert...

Hier noch eine weitere Quelle, die klar widerspricht, dass die Armut in den USA rückläufig ist:https://www.handelsblatt.com/politi...tieg-der-armutsquote-in-den-usa/29387254.html
 
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Wie soll sich der Anteil der Armen erhöhen, wenn gleichzeitig der Anteil derer, die unterm Median verdienen rückläufig ist?

Übrigens brauchen wir uns hier garnich darüber streiten, dass es nicht gut ist, wenn man in den USA arm ist. Das bestreite ich nicht. Aber es ist eben auch nicht gut, in Deutschland arm zu sein.
 
audiogenießer schrieb:
In den USA geht die Armut rapide zurück,
Weis du wie schnell man in den USA in Armut landet ?
Einmal eine Arztrechnung nicht bezahlt oder den Job verloren und du bist in Armut. Und wenn du da einmal angekommen bist ist die Wahrscheinlichkeit gering jemals wieder ein Kredit zu bekommen.

Die USA als Vorbild sehen kann man ja wohl nicht ernst meinen.

Warum ist es in den USA gerade "In" in seinem Auto zu wohnen oder 3 Jobs gleichzeitig zu haben ?
 
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audiogenießer schrieb:
die unterm Median verdienen rückläufig ist?
Nochmal: Deine Daten gehen bis 2021! Ich habe dir Daten zu 2022 und 2023 gegeben. Es hat sich umgekehrt. Wie kann man das bitte nicht erkennen, wenn man derart mit der Nase draufgedrückt wird? Der Artikel im Handelsbalt zeigt dir soagr auf, warum es bis 2021 besser wurde und ab 2022 wieder stark rückläufig ist.
Nur ist deine Aussage eben einfach falsch. Die Armut steigt in den USA aktuel wieder massiv an. Seit 2022. Dank der Republikaner, die im Kongress alles blockieren, was Ärmeren hilft und stattdessen drücken sie Steuerentlastungen für reiche durch.
UNd du brauchst gar nicht das Thema derailen, wo wann Armut nicht gut ist....
 
Die USA Vergleiche hinken sowieso, da man ja die ganze EU mit der USA vergleichen müsste
 
Kassenwart schrieb:
Einmal eine Arztrechnung nicht bezahlt [...]
Tja und hierzulande kriegen die Allermeisten nie eine Arztrechnung zu Gesicht, obwohl sie sich behandeln lassen. Spricht definitiv für eine miese Lebensqualität hier :rolleyes:
 
R.Kante schrieb:
Tja und hierzulande kriegen die Allermeisten nie eine Arztrechnung zu Gesicht, obwohl sie sich behandeln lassen.[...]
Man ist in Deutschland als Kranker besser dran als in den USA, aber das man als Normalo nie eine Arztrechnung zu Gesicht bekommt stimmt definitiv nicht...

Gesetzlich Krankenversicherte sind Zuzahlungs-Meister

Selbst für Flüchtlinge und Sozialhilfeempfänger liegt die Zuzahlungsgrenze bei ca. 100 € im Jahr, nicht viel, aber immerhin.
 
SW987 schrieb:
[...]aber das man als Normalo nie eine Arztrechnung zu Gesicht bekommt stimmt definitiv nicht...[...]
Da gebe ich dir zweifelsohne recht.

Dein verlinkter Artikel sagt aber auch:
Betroffen davon sei im Schnitt fast jeder fünfte Versicherte, was einer Zuzahlungsquote von 17,6 Versicherten mit Leistungen pro 100 Einwohner entspricht.
Wobei hier statt "Einwohner" wohl eher gesetzlich Krankenversicherte gemeint sind - auf diese bezieht sich die dort erwähnte Untersuchung schließlich. Es stimmt also auch: die Allermeisten hierzulande kriegen nie eine Arztrechnung zu Gesicht, obwohl sie sich behandeln lassen.
 
R.Kante schrieb:
[...]Es stimmt also auch: die Allermeisten hierzulande kriegen nie eine Arztrechnung zu Gesicht, obwohl sie sich behandeln lassen.
Sehe ich anders, denn es lassen sich ja nicht jedes Jahr dieselben Leute behandeln.

Deshalb sage ich, dass die Allermeisten schon eine Arztrechnung zu Gesicht bekommen haben.

Ein ganzes Leben lang ohne eine einzige Arztrechnung? Da wird man mit der Lupe suchen müssen.
 
Ich denke da muss man auch etwas unterscheiden, um welchen Arzt es sich handelte.
Eine Rechnung vom Krankenhaus wird wohl tatsächlich kein Kassenpatient je zu Gesicht bekommen, außer er fordert sie explizit an. Den Betrag sieht man ggf. mal in der App, bei der Barmer sehe ich so was z.B.
Hausarzt... Eher selten, aber kommt vor. Hatte z.B. meinen Vitamin D Spiegel im Blut messen lassen, muss man selbst zahlen. Wo viele selbst etwas dazu zahlen sind Medikamente etc., aber vor allem, und das dürfte den größten Teil der Fälle ausmachen, Zahnarzt und Kieferorthopäde, weil die GKV hier recht wenig übernimmt.
Allerdings, das muss man bedenken, mehr als in den meisten anderen Ländern. Viele Länder mit einer GKV die in etwa mit unserer vergleichbar ist, haben gar keine Zahnleistungen mit drin, außer vermutlich Schmerzmittel u.ä. - aber Füllungen etc. muss man als "Minimalversicherter" fast immer selbst tragen, wir sind mit unseren Zuschüssen der GKV noch recht weit vorne in der Hinsicht.
 
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