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Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus
Unser Staat ist ein Bundesstaat bzw. eine Bundesrepublik. Den kannst nicht so einfach wegen einer Detailforderung aushebeln.
In der Summe sind wir damit i.Ü. ziemlich gut gefahren. Einen Zentralstaat wie z.B. Frankreich finde ich zumindest nicht erstrebenswert.
Ergänzung ()
SW987 schrieb:
Die Ampel wird deshalb wohl weiterhin die Umfragen ignorieren...
Ich bin nicht in der Position irgendwas vorschlagen zu müssen. Weder stehe ich zur Wahl noch wurde ich gewählt.
Mir fällt nur auf, dass Konservative Lösungen für Probleme kritisieren ohne eigene Lösungen zu präsentieren. Oder noch bequemer: man leugnet die Existenz des Problems dann muss man es auch nicht lösen. Und von den eigenen Unzulänglichkeiten lenkt man ab in dem man die Diskussion auf polarisierende Themen verlagert.
Sobald es dann um Inhalte geht, wird es regelmäßig peinlich.
Ich mein: In Bayern ist mit Hubert Aiwanger jemand am Werk der erklärt, dass angeblich nur 25 Quadratkilometer zusätzlicher Wald in Deutschland die gesamten jährlichen CO2-Emissionen kompensieren würden.
Nur blöd, dass er sich da lediglich um das 3.000-fache verrechnet. Auf dieser Basis wird in Bayern aktuell und in Zukunft Politik betrieben.
Ja, kein Wunder das man dann lieber übers Gendern oder trans Menschen redet.
Wer extrem ist ist allgemein "nicht" klug. Es mag sein, das "rechte" mehr von staatlichen Strukturen angezogen, werden, dann aber (leider) mehr bei der Bundeswehr.
Du bist schon der zweite, der das ernst nimmt, was ich ironisch gemeint hatte.
Vielleicht hätte dieser von dir zitierte Satz bzw. die Klammer in ihm doch einen Ironie-Marker gebraucht.
Das, was ich von dem chat bisher gelesen habe, zeigt mir deutlich, dass diese Statements von Menschen kommen, die ich nicht für fähig halte, eine "FDGO" aufrecht zu erhalten oder ein echtes Interesse an ihrer Aufrechterhaltung zu haben
Menschen mit solch einer Geisteshaltung haben mMn ganz allgemein nichts im Staatsdienst zu suchen. Es ist in meinen Augen höchst bedenklich, dass die es überhaupt bis zu einer Vereidigung geschafft haben.
Da ist weit mehr faul, als ein paar bedauerliche Einzelfälle ... das hat Struktur.
Das ist halt das einzige Institut, dessen Ergebnisse regelmäßig in BILD publiziert werden ... zu anderen bekommt man ja auch so schlecht Zugang ... naja ... die werden einem halt nicht (passend zur eigenen Meinung simplifizierend aufbereitet) für 1,30 ins Kreuz geworfen.
Mir fällt nur auf, dass Konservative Lösungen für Probleme kritisieren ohne eigene Lösungen zu präsentieren. Oder noch bequemer: man leugnet die Existenz des Problems dann muss man es auch nicht lösen. Und von den eigenen Unzulänglichkeiten lenkt man ab in dem man die Diskussion auf polarisierende Themen verlagert.
Sobald es dann um Inhalte geht, wird es regelmäßig peinlich.
....
Absolut und wieder ein gutes Beispiel des "Bierzeltpopulismus" - und so schließt sich der Kreis mir fehlender (politischer) Bildung.
Jedoch gibt es auch genug Menschen, welche aus purem Egoismus und sozialer Ignoranz z.B. CSU unterstützen - egal wie viel (legale) Korruption stattfindet.
Generell ist das Parteiensystem mMn zu altbacken in Struktur und Organisation (Gilt für fast alle aktuellen Parteien). Deshalb wären, wie in meinen Beiträgen erwähnt, Prinzipen wie Liquid Democracy/Bürgerräte mit besserem Schulsystem usw..., eine gute Lösung um gemeinsam zu sprechen und Entscheidungen zu treffen (Gibt es auch vereinzelt in ähnlicher Form in der Welt verstreut - mir fallen spontan einzelne Kommunen in Spanien und Mexico ein).
Ergänzung ()
Kinschal schrieb:
An das Schulsystem kommst du nur leider nicht ran. Deine Vorschläge und Ideen klingen auf den ersten Blick gut. Nur wird sich das nicht realisieren lassen. Ein einheitliches System wäre schon mal was.
Ja, das Schulsystem ist sehr schwer zu knacken und zu ändern... Leider...
Jedoch sollten wir die Hoffnung nicht aufgeben und versuchen gute Ideen soweit wie möglich mit den bescheidenen Mitteln jedes Einzelnen, versuchen weiterzugeben und auch umzusetzen.
Menschen mit solch einer Geisteshaltung haben mMn ganz allgemein nichts im Staatsdienst zu suchen. Es ist in meinen Augen höchst bedenklich, dass die es überhaupt bis zu einer Vereidigung geschafft haben.
Menschen können sich gut verstellen (siehe Pedokriminelle oder den Germanwings Piloten uvm). Es gibt im sowohl im linken als im rechten Spektrum schon lange nicht mehr nur die Stereotypen wie den kahlköpfigen Schläger mit Bomberjacke, oder den vermummten mit Molly.
Ich gehe davon aus, das du nie ein Auswahlverfahren bei einer BOS durchlaufen hast. Da fallen 90% der rechten oder linken schon im Prügespräch heraus, und bei der BW wird seit ca. 5 Jahren bei jedem Bewerber eine Sicherheitsüberprüfung der Stufe 1 durchgeführt, und für weiteren relevante Stellen gibt es Befragungen durch den MAD und Analyse des Umfeldes.
Das rechte und linke Menschen im "System" sind hat keine Struktur, das sind eben Leute die intelligent genug sind das System zu durchschauen. Und das ist die große Gefahr das man solche Leute unterschätzt.
Weiterhin gibt es auch immer die Möglichkeit das sich die Gesinnung im Laufe der Jahre ändert durch Freunde usw. Auch das hat keine "Struktur"
Zudem ist gerade die Bw unpolitisch. "Werbung" für jegliche politische Parteien ist verboten und eine Uniform hat auch keiner poltischen Veranstltatung (Wahlkampf usw.) etwas verloren.
Weiterhin ist die BW rein von der Stellung her grob gesagt für die Regierung, wie auch immer die Aussehen mag.
Konservative = Stillstand in der Politik, Links = echte Reformen. Und davor haben die meisten Deutschen Angst. Das ist mein Fazit des Rechtstrends in Deutschland.
Es steht ja jedem Frei zu gehen, aber als Soldat ist das in der Regel mit legalen Mitteln nicht so einfach. "Dienst" quittieren gibt es nur in schlechten US Militär Filmen.
nach den paar Landtagswahlen und der Berliner Klima-Wahl, ist klar, dass das anscheinend wichtigste Thema der Welt kaum jemanden in der Bundesrepublik interessiert
man hat auch völlig übertrieben mit diesem Spezial-Welt-Thema, die erstaunliche Untätigkeit bei den Energiekosten (Atomausstieg, Merit-Order, Übergewinne der EE Erzeuger), mit dem so beliebten Heizungsgesetz und der Unfähigkeit auf Migrationsprobleme richtig zu reagieren, sehr gut gepunktet bei der Bevölkerung
nach der Bundestagswahl 2025 die einzige Frage, die sich für den Wähler stellt:
wie lange wird man (CDU + xxx) brauchen, um die unbeliebten Reformen der Ampel-Ära rückgängig zu machen
ich befürchte, dass wieder die CDU wie schon bei den HartzIV Gesetzen einfach nichts macht und sich dann wundert, dass rechts der Mitte ein gewaltiges Potential vorhanden ist
nach der Bundestagswahl 2029 wird dann die einzige Frage sein: "wie konnte es passieren?"
Der ominöse Wähler, das bin ich. Und der Wähler findet es erstaunlich, dass die FDP ernsthaft glaubt ihre letzten Auszüge aus Landtagen wären (vollständig?) ihren Koalitionspartnern anzulasten. Was diese Regierung aus meiner Sicht braucht, ist eindeutig weniger Widerspruch aus der FDP. Dass die Grünen in Bayern nur mehr ihr zweitbestes Ergebnis bisher einfahren konnten, hängt mitunter sicherlich damit zusammen, dass die FDP den Regierungsbetrieb teils aktiv behindert - insbesondere, wenn es um Vorschläge aus den Reihen eben jener Bundesgrüner geht.
Und der Wähler in Person kann sich schwerlich vorstellen, dass einer möglichen Regierungsübernahme durch die CDU bei der kommenden BTW etwas Gutes abzugewinnen ist. Dringend notwendige Reformen würden wahrscheinlich weiter ausgesessen - wie schon in 16 Jahren glänzender CDU Regierung zuvor. Fortschritt durch Stillstand, äääh...
Die Umfragen zu den Wahlen am Sonntag waren aber nah dran.
Die CDU in Hessen wird sich sehr genau überlegen, ob sie mit den Grünen wirklich weitermachen soll.
Gerade in Hinblick auf die Europawahl könnte der Slogan „Wer Union wählt, wählt grünfrei!“ ein starkes Signal darstellen.
Eine "Brandmauer" zu den Grünen also... hmm. Halte ich für politischen Selbstmord, aber die CDU Brandmauern scheinen ja generell etwas bröcklig zu sein.
@R.Kante
Die FDP hat zu viele Grüne Vorschläge durchgewunken, was der Wählerschaft nicht passt. Man wird jetzt wohl noch mehr dazu übergehen, seine eigenen Ansichten zu vertreten und gegen die Vorschläge der Grünen sein.
Und das ist auch gut so.
Der Widerstand gegen die Kindergrundsicherung als pauschale Leistungserhöhung war auch völlig richtig von der FDP.
Auch in Sachen Migration ist die Linie der Grünen nicht mehr tragbar. Die sind ja quasi gegen alle Verschärfungen. Die EU Asyl-Regelung wollten die Grünen ja schon nicht.
Das die FDP immer wieder so sehr verliert, ist meiner Ansicht nach, weil die Leute merken, dass sie einfach keine Regierungsverantwortung übernehmen können und die ganze Regierung blockieren und auf Dinge bestehen, welche keine Mehrheit in der Bevölkerung (z.B. Tempolimit), oder Wirtschaft (E-Fuel) haben.
Und wenn sie jetzt durch diese Wahlen glauben, sie müssten noch mehr Ideologische Politik für eine Minderheit machen, wird es sie eventuell bis zur nächsten Wahl im Bundestag gar nicht mehr geben.
@Thane Kann man sich einreden. Vll nimmt die Wählerschaft der FDP aber auch übel, überhaupt das Spiel mitgemacht zu haben statt eine derartige Koalition überhaupt anzufangen und dann derart inkonsequentz sie durchzuziehen. Aber man wollte ja unbedingt wieder wer sein, musste unbedingt in die Regierung.... Selbstüberschätzung wie im Buche.
am Beispiel der SPD kann man schnell sehen, wie profitabel ist es für die SPD mit den Grünen zu koalieren
bei der FDP in der Ampel hat man ja noch gewissenweise eigene Positionen in den Diskussionen irgendwie erkannt, aber bei der SPD überhaupt nicht
die SPD war mal auch eine Arbeiterpartei, aber die alten Wähler sterben langsam aus, und man kann es noch kaum begründen, warum es die SPD noch gibt
sie konnte sich in der Ampel nicht mit ihren eigenen Themen durchsetzen, hat sie überhaupt welche?
man sieht dort auch keine Schärfung des Profils in Richtung der modernen Sozialdemokratie wie in Dänemark ohne Klima-/Migrationstouch, ohne Hardcore Linke zu umschmeicheln
sie lernt auch nie aus den Fehlern der Vergangenheit, sie bleibt einfach nur noch verkrustet, die CDU hat längst alte SPD Positionen eingenommen
@Erkekjetter
Wenn die FDP nicht gewollt hätte, hätte es Neuwahlen geben müssen, oder? Die Linke hatte zu wenige Stimmen und mit der Union wollte die SPD nicht mehr.
Die Ampel wurde von Anfang an bei den FDP Wählern kritisch(er) gesehen, meine ich. Und es war auch von Anfang an klar, dass es bei teilweise komplett anderen Ansichten Reiberei geben wird.
Es ist sicher auch was dran, dass man es ihnen nun übel nimmt, überhaupt so eine Regierung gebildet zu haben.
@CCIBS
Du kannst genauso bei den Grünen Themen finden, die sie fördern oder unterstützen, die keine Mehrheit in der Bevölkerung haben.
Man sollte vielleicht auch mal von dem Trip runter kommen, dass die Grünen allgemein eine Mehrheitsmeinung vertreten oder deren Meinung in der Politik die wichtigste wäre. Die liegen realistisch betrachtet auch nur noch bei 12-15%. Also sind deutlich über 80% nicht ihrer Meinung.
Verdammt, mir fällt die im ganzen Land gedruckte Forderung von Scholz zur letzten BTW nicht mehr ein, wie war die denn noch gleich.... Ach ja! 12€ Mindestlohn!
War ja klar, dass die sich damit nicht durchsetzen können! Hust
oh man habs nicht gecheckt, dass Almosen den Arbeiter zufriedenstellen sollen
und ansonsten an welcher Position kommt überhaupt das Wort Arbeiter in so einem Mindset vor? Ungefähr an der Position Hundert Plus?
Nur habe ich den Eindruck, dass Grüne und SPD (auf jeden Fall noch zu beginn) sehr oft zum Wohlen des Koalitionsfrieden auf die Wünsche der FDP eingegangen sind, während die FDP sich wirklich wie eine Rampensau benehmen und (ohne viel Erfolg) versuchen, sich auf kosten des Koalitionsfrieden zu profilieren.
Wobei ich dies hier nicht jeden der FDP Vorwerfen will. Es gibt auch eine Vernünftige FDP Politikerin.
Thane schrieb:
Man sollte vielleicht auch mal von dem Trip runter kommen, dass die Grünen allgemein eine Mehrheitsmeinung vertreten oder deren Meinung in der Politik die wichtigste wäre. Die liegen realistisch betrachtet auch nur noch bei 12-15%. Also sind deutlich über 80% nicht ihrer Meinung.