Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus
Die Verantwortlichen des Verteidigungsministeriums fallen eigentlich nur durch Misswirtschaft auf. Wo sind denn die ganzen Milliarden der letzten Jahre geblieben? Warum ist unsere Bundeswehr immer noch in einem so desolaten Zustand, auch wenn der Verteidigungshaushalt kontinuierlich seit Jahren quasi explodiert? Wir haben mittlerweile einen höheren Rüstungsetat als Frankreich. Wenn das so weitergehen sollte, werden wir sogar Russland bald einholen. Mir geht es aber eigentlich vor allem um die Waffenexporte. Wir haben wegen unserer Geschichte eine ganz besondere Verantwortung. Deshalb sollten wir nie wieder an Kriegen verdienen dürfen. So sehe ich das zumindest, meine Partei auch.
1963 wurden fast 5% unseres BIP fürs Militär ausgegeben. Seit ca. 30 Jahren sind wir unter den von der NATO geforderten 2%.
Die Bundeswehr wurde kaputt gespart, so was erholt sich nicht innerhalb von ein paar Jahren.
Ich war auch lange Zeit für Abrüstung, bis die Ukraine überfallen wurde. Wenn wir nicht in der NATO währen würde mir das große Sorgen machen.
Und Parteien die deren Auflösung fordern sind für mich unwählbar.
Die "Verantwortung" ergibt sich nicht auf dem WWII... so zu argumentieren ist dumm imo. Und eine "besondere" Pflicht ist noch viel dümmer.
Denn wäre das nicht passiert, sollte man trotzdem keinen industriellen Genozid veranstalten.
Die Verantwortung (weil rechtlich Verboten), dass sowas halt nicht eine ganz so nice Sache ist, ergibt sich aus der Sache selbst und nicht aus den historischen Ereignissen.
@Discovery_1 Ich verstehe dich und ich bin immer noch auf der Grundseite der Linken, sprich gegen Krieg usw.
Aber ich sehe es differenziert:
1. Keine Staaten angreifen (das ist klar) und
2. nicht an Krieg verdienen bzw. es als Geschäftsmodell machen.
Aber wenn das Kind unabhängig von Deutschland in den Brunnen gefallen ist (Putin und Ukraine), dann ist es keine Option zu sagen, so, es gibt keine Waffen von uns. Nur Helme und Verbandszeug. Plakativ gesagt.
Und genau das ist meiner Meinung nach sogar für und nicht gegen den Krieg. Mit Helmen und Verbandszeug (natürlich ist das auch wichtig) kann man sich nicht verteidigen, wenn russische Soldaten einmarschieren und dich töten wollen.
Und das ständige Gerede von Verhandlungen ist auch für die Katz. Putin hat mehrmals klar zu verstehen gegeben, was er sich unter Verhandlungen vorstellt und einem Aggressor, der einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gestartet hat, auch noch etwas einzugestehen, am Besten Territorium der Ukraine, ist völlig absurd.
Wenn das salonfähig wird. Eieiei, dann ist als nächstes Taiwan dran?
Umso schneller sich die Ukraine erfolgreich verteidigen kann, desto früher hört der Krieg auf. Wenn er aber in die Länge gezogen wird, weil man Unterstützung verweigert, erreicht man das Gegenteil.
Und auch für Europa und der NATO ist es wichtig die Ukraine nicht einfach fallen zu lassen, was die Unterstützung angeht.
Die Verantwortlichen des Verteidigungsministeriums fallen eigentlich nur durch Misswirtschaft auf. Wo sind denn die ganzen Milliarden der letzten Jahre geblieben?
Das ist Quatsch, wurde auch schon erleutert. Wir müssten den Verteidigungshaushalt dauerhaft bedeutend erhöhen, wenn wir uns am die NATO Versprechen halten würden. Tun wir nur nicht, mit Vorsatz.
Discovery_1 schrieb:
Mir geht es aber eigentlich vor allem um die Waffenexporte. Wir haben wegen unserer Geschichte eine ganz besondere Verantwortung. Deshalb sollten wir nie wieder an Kriegen verdienen dürfen.
Diese Verantwortung kann ich leider nach den Äußerungen unserer aktuellen Bundesregierung, aber auch vieler Linken-Politikern, nicht mehr ernst nehmen.
Unsere Verantwortung aus den Taten Deutschlands im 2. WK ist vor allem das Jüdische Leben zu schützen und zu verteidigen. Darin versagen wir in Deutschland aktuell massiv. Sowohl was den Angriff auf Israel angeht, wo hauptsächlich wieder die USA Israel schützt, nachdem sie es vor 60 Jahren vor uns geschützt haben, als auch im Bezug auf den immer weiter steigenden Antisemitismus, der hauptsächlich durch eine bestimmte Religion sowie die größte Rechtsextreme Vereinigung, namentlich die Grauen Wölfe, welcher fast vollständig ignoriert wird. Die wenigen die ihn ansprechen, wie zB Herr Özdemir, werden leider seit jeher konsequent in diesem Thema ignoriert. Herrn Özdemir hätte man sicher schon als Nazi verleugnet, wenn er nicht zufällig selbst Türkischer Abstammung wäre.
In meiner alten Heimat hat tegut auch kleine Supermärkte aufgestellt, in denen man überhaupt keinem Personal mehr begegnet. Man öffnet per EC-Karte die Tür und kauft ganz entspannt ein. Ein Träumchen. Das zeigt recht klar, wohin die Zukunft geht.
Ja, die Klage kam von der Stadt Fulda, aber dazu sollte man wissen, dass in Fulda ein Erzbistum sitzt und es die letzte große katholische Hochburg in Hessen ist. Die Funktionäre in der Stadt werden also auch eher keine Atheisten sein ;-).
Kirchen und Gewerkschaften sind halt die letzten großen Bastionen zur Einhaltung des Sonntagsverkaufsverbots etc.
Es geht dabei ja eher darum, daß die Leute mal zu Ruhe kommen, im weitesten Sinn. Bei der Kirche kommt die Besinnlichkeit dazu und eines ihrer Grundprinzipien das da lautet "am siebten Tag sollst du ruhen" aus dem AT.
Ein automatischer Laden würde das weiter aufweichen und im Prinzip der nächste Schritt zur Aushöhlung der Sonntagsruhe. Nicht nur für Berufstätige. Von daher verständlich und konsequent wenn das in einer stark christlich geprägten Region so passiert.
Irgendwann wird's eh fallen. Ich persönlich bin da aber auch relativ konservativ und meine, so wie es jetzt ist, ist es eigentlich gut. Es muss nicht alles im direkten Umfeld zu jeder Tages- und Nachtzeit verfügbar sein.
Jo, ist der Tank leer, ist das natürlich sehr dramatisch und auch am Sonntag muss da aufgefüllt werden können. Ist der Bauch leer, haste Pech gehabt. Alles fürs Auto. Amen.
Sorry, ich versteh die Prioritäten da halt wirklich nicht. =D
Jo, ist der Tank leer, ist das natürlich sehr dramatisch und auch am Sonntag muss da aufgefüllt werden können. Ist der Bauch leer, haste Pech gehabt. Alles fürs Auto. Amen.
Ich vermisse die Zeit, wo quasi alle Läden um 18.00 Uhr schließen mussten und die Geschäfte am Samstag nur bis mittags geöffnet waren. Da hatten die meisten Menschen dann auch noch wirklich Zeit für Familie & Co. Gerade im digitalen Zeitalter müsste doch sowas eigentlich wieder möglich sein. Aber da sich das Rad, systembedingt, immer schneller drehen muss, wird es genau in die andere Richtung laufen.
Dann hilf mir auf die Sprünge. Ich habe das Argument herausgelesen, dass ja alles einfach so bleiben könne, wie es ist, weil ist ja gut so. Dass daraus eine Ungleichbehandlung entsteht, nimmt man da dann, nach meinem Dafürhalten, einfach so hin. Was soll's. Tankstelle mit Tankwart ist ok, vollautomatischer Supermarkt ohne Personal nicht. Irgendwas mit Religion. Blubb.
Discovery_1 schrieb:
Ich vermisse die Zeit, wo quasi alle Läden um 18.00 Uhr schließen mussten und die Geschäfte am Samstag nur bis mittags geöffnet waren. Da hatten die meisten Menschen dann auch noch wirklich Zeit für Familie & Co.
Können sie heute auch noch haben. Die Zeit muss man sich nur nehmen. Eigenverantwortung und so, wird doch immer so gerne gefordert. Kein Mensch muss um 24 Uhr zum Rewe, nur weil der Laden offen hat. Für den Schichtarbeiter ist es aber eine nette Sache.
Im digitalen Zeitalter ist dem lokalen Einzelhandel auch eher nicht damit geholfen, willkürliche Öffnungszeiten einhalten zu müssen. Denn dann wird halt noch mehr im Netz gekauft. Als durchschnittlicher Arbeitnehmer würde ich doch bei den Öffnungszeiten von früher(tm) mit den heutigen Möglichkeiten den Besuch einer Innenstadt überhaupt nicht mehr in Betracht ziehen. Und die Innenstädte sind jetzt schon ziemlich tot.
Bei der Kirche kommt die Besinnlichkeit dazu und eines ihrer Grundprinzipien das da lautet "am siebten Tag sollst du ruhen" aus dem AT.
[...] Von daher verständlich und konsequent wenn das in einer stark christlich geprägten Region so passiert.
Dafür sollten Staat und Religion auch bei uns getrennt sein, damit genau solcher Unfug nichts in der Gesetzesgebung zu suchen hat. Zumal das abschaffen dieses Verbots auch etwas gegen Lebensmittelverschwendung helfen würde, weil das Zeug, was man Sa. Abends nicht mehr weg bekommt, dann ggf. nicht schon weggeworfen werden muss, sondern am Sonntag noch liegen bleiben kann.
OdinHades schrieb:
Jo, ist der Tank leer, ist das natürlich sehr dramatisch und auch am Sonntag muss da aufgefüllt werden können. Ist der Bauch leer, haste Pech gehabt. Alles fürs Auto. Amen.
Die Regelung ist eh Quark. Es gibt zig Millionen in DE die auch am Wochenende arbeiten. Entweder man zieht es vernünftig durch, bis auf Berufe in denen es sozial nicht anders geht (Krankenhaus, Pflege, ...) oder man lässt es ganz. Wir nehmen den typisch Deutschen weg - einen, der keinen Sinn macht.
Die Tankstelle gibt einem Menschen Arbeit ... aber es ist irgendwie logisch, dass man sowas nicht mehr will. Wer braucht denn Arbeit?
Automatische Systeme brauchen auch wartung und viele Menschen brauchen bei ihrer Bedienung (leider) auch Hilfe ... strichcode nicht lesbar, oder vom Herstelkler verändert -> Artikel nicht scanbar.
Die Kassenkraft kann den Artikel dann aus Warenlisten heraussuchen oder Notfalls einfach die EAN eingeben.
Versucht das mal an einer automatischen Kasse und dann ohne Hilfe durch einen am Kassensystem ausgebildeten Mitarbeiter.
An den Automatischen Kassen, die ich so kenne, sind im allgemeinen mehr Mitarbeiter unterwegs, als an den normalen Kassen ... und das kassieren an den normalen Kassen geht meist viel schneller.
Aber der Trend ist ja eh nicht aufzuhalten ... der Einzelhandel wird an der um sich greifenden Bestelleritis früher oder später ohnehin sterben ... und sei es nur, um diese weniger profitablen Läden mit Personal loszuwerden.
Und auch die Nutzer der automatischen Supermärkte, werden irgendwann fragen, warum sie denn am Eingang noch ihre EC-Karte scannen sollen ... Amazon macht doch mit seinen Grocerystores vor, wie es geht ... da wird die Amazon-App auf dem Handy automatisch beim Eintreten abgerufen, und alle Artikel, die in deinem Einkaufswagen landen, landen automatisch auch in deinem online Warenkorb und werden automatisch über den amazoneigenen bezahldienst gebucht. Der Kunde muss da nur noch durchschlendern, und Ware in seinen Einkaufswagen legen ... dann einfach wieder raus aus dem Laden, ohne auch nur einmal über Preise oder sonst was nachgedacht zu haben.
So geht Zukunft (wenns nach den Unternehmen geht) ... nicht nachdenken sondern einfach ganz spontan jedem Konsumimpuls nachgeben ... wer so wenig Geld hat, dass er über seinen Einkauf nachdenken muss, macht ja ohnehin irgendwas falsch oder ist für diese schöne neue Welt halt einfach zu arm.
Ich bin gegen vollautomatisierte Supermärkte, weil das viele tausend Arbeitsplätze kosten würde, wenn es Schule macht. Wenn die dann noch 24/7 offen haben, ist es mit der Planungskompetenz bald entgültig vorbei ... und daran mangelt es ja ohnehin schon an allen Ecken.
Ich arbeite von 8 bis 17 uhr. Ohne fahrwege. Weisst du wie toll ich solche aussage finde? Und nein ich möchte nicht jeden samstag nen wocheneinkauf machen bis 12 uhr.
Zumal das abschaffen dieses Verbots auch etwas gegen Lebensmittelverschwendung helfen würde, weil das Zeug, was man Sa. Abends nicht mehr weg bekommt, dann ggf. nicht schon weggeworfen werden muss, sondern am Sonntag noch liegen bleiben kann.
Das ist leider Blödsinn.
Die Führung befielt, dass die Regale immer voll sein müssen ... und das bedeutet, dass am Tag, da das MHD überschritten wird, natürlich ein Großteil der Ware im Müll landet ... an welchem Wochentag das passiert, ist egal.
Hauptsache der Kunde steht immer vor Regalen, die bis oben hin voll sind.
Ich habe nichts gegen Regale, die sich Samstagabend langsam leeren, damit dann nicht ganz so viel entsorgt werden muss ... aber wer immer kurz vor knapp einkaufen geht und dann noch volle Regale erwartet, der wird das wohl in seinem Leben nicht mehr verstehen.
Es ist egal, an welchem Wochentag die MHD-Artikel entsorgt werden ... sogar 24-Stunden Tankstellen müssen wegen MHD-Überschreitung viel abschreiben ... und das bedeutet eigentlich "wegwerfen".
Das Sonntagsverkaufsverbot selbst hat mit Lebensmittelverschwendung wenig zu tun ... der Anspruch auf volle Regale mit 1a-Ware auch Samstagabend 15 Minuten vor Ladenschluss sorgt für die größte Verschwendung, denn DAS sind genau die Artikel, die dann am Montag nicht mehr gut sind und deren Betsellung man sich eigentlich hätte sparen können.
Ich bin für mehr Automatisierung wo (sinnvoll) möglich, weil die allermeisten Menschen zu mehr fähig sind als Barcodes über Scanner zu ziehen oder Regale einzuräumen.
Möglicherweise könnten „viele tausend“ Menschen mit anderen Beschäftigungen glücklicher sein.
Falls es noch nicht aufgefallen ist, die Beschäftigungen, die glücklich machen, müssen finanziert werden ... nur das ist der Grund, weswegen man arbeitet ... da gehts um Geld ... nicht um Glück.
Du hast eine ziemlich seltsame Sicht auf Arbeit.
Ich arbeite "nur" 110 Stunden im Monat (durchschnittlich), weil ich dadurch mehr Zeit für die Beschäftigungen habe, die mich glücklich machen. Würde ich mit diesen Tätigkeiten mein Brot verdienen müssen, sie würden mich mittelfristig nicht mehr glücklich machen, weil ich sie unter Zwang ausführen müsste.
Arbeit ist das, was ich tun muss ... nicht das, was ich tun will (das ist zwar auch Arbeit, aber die wird nicht bezahlt).
Davon ab: Wenn wir alle in Berufen arbeiten, die uns glücklich machen, dann bliebe unendlich viel Arbeit einfach liegen ... nämlich die Arbeit, die einfach niemanden glücklich macht, die aber trotzdem erledigt werden muss.
Auch ist bisher nicht geklärt, wie das Finanzierungsloch beim Staat gefüllt werden soll, wenn Vollautomatisierung Realität wird. Wir haben ja schon Finanzierungsprobleme, weil so viele Bereiche auf Mini- und Midijobs setzen und deswegen nicht genug Steuern reinkommen, obwohl mehr Menschen in Arbeit sind, als je zuvor in DE (über 45Mio ... mehr als 50% der Bevölkerung).
Mir fällt da immer der Spruch aus der Schröder-Ära ein:
"Danke für die vielen neuen Jobs Gerhard ... ich hab jetzt 3 davon".
Ergänzung ()
OdinHades schrieb:
Als durchschnittlicher Arbeitnehmer würde ich doch bei den Öffnungszeiten von früher(tm) mit den heutigen Möglichkeiten den Besuch einer Innenstadt überhaupt nicht mehr in Betracht ziehen. Und die Innenstädte sind jetzt schon ziemlich tot.
Und du glaubst, dass das anders wäre, wenn die Läden alle 24/7 offen wären?
Ich denke, dass andere Öffnungszeiten niemanden davon abhalten werden, seine Sachen lieber im Internet zu bestellen und sich liefern zu lassen. Warum? Es ist einfach bequemer und man ist nicht der Gefahr ausgesetzt, im Laden dann nicht mehr die Wunschartikel zu finden, weil (wie es bei REWE offensichtlich schon heute der Fall ist) der Onlinehandel priorisiert wird und eigentlich nur noch die "Reste" in den Regalen vor Ort landen.
Auch vollautomatisierte Ganztagsläden werden an diesem Verhalten nichts mehr ändern ... der Zug ist mMn abgefahren. Die Innenstädte sind nicht an den begrenzten Öffnungszeiten gestorben, sondern daran, dass online billiger und bequemer ist und man auch ziemlich sicher genau das bekommt, was man haben wollte ... naja ... es scheitert online wenigstens nicht an "ausverkauft" bzw. kann man bereits vom heimischen Sofa aus feststellen, ob und in welchem Laden der entsprechende Artikel bestellt werden kann.
Ob sie das aber wollen? Ich frage mich immer wieder. warum heutzutage jemand eine Ausbildung zum Verkäufer/-in im Supermarkt beginnt. So viele Geschäftsführerstellen wird es nicht geben, um das als Berufsziel anzusehen. Scheint also immer noch attraktiv zu sein oder die jungen Erwachsenen trauen sich sonst nichts zu.
DerOlf schrieb:
Falls es noch nicht aufgefallen ist, die Beschäftigungen, die glücklich machen, müssen finanziert werden ... nur das ist der Grund, weswegen man arbeitet ... da gehts um Geld ... nicht um Glück.
Nicht jeder sucht sich nur danach seinen Job aus. Das Geld muss auch für den Lebensunterhalt und die Rente reichen. Bei einem Job, der mir zu 100% keinen Spaß macht oder der frust dauerhaft überwiegt, hätte ich nicht nur längst den Vorruhestand eingereicht sondern ihn schon vor mehr wie 10 Jahren aufgegeben und etwas Neues begonnen. Irgendwelche Möglihckieten ergeben sich immer.
DerOlf schrieb:
Auch ist bisher nicht geklärt, wie das Finanzierungsloch beim Staat gefüllt werden soll, wenn Vollautomatisierung Realität wird.
Dafür ist erst einmal zu klären, wie man das jemals erreichen will. Bisher sind wir ja schon zu blöd für sicher selbst fahrenden ÖPNV. Auch die fahrerlosen U-Bahnen müssen durchgängig überwacht werden, da muss man von den Taxen in den USA garnicht erst anfangen.
Discovery_1 schrieb:
Ich vermisse die Zeit, wo quasi alle Läden um 18.00 Uhr schließen mussten und die Geschäfte am Samstag nur bis mittags geöffnet waren. Da hatten die meisten Menschen dann auch noch wirklich Zeit für Familie & Co.
Zu den Zeiten hatte ein Familienmitglied in der klassischen Familie (die damals noch vorherreschte und nicht das alleinerzeihgende Elternteil mit >3 Kindern) noch den lieben langen Tag Zeit zum Einkaufen.
Und zusätzlich war der Nachwuchs an 3 von 4 Samstagen Vormittags auch aus den Füßen (=in der Schule).