Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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Tjo… beim Adi (dass Fass hast du aufgemacht) hat Neithardt es wohlwollend zugelassen. Wenn du keine Ahnung hast, warum der Adi das konnte… dann sollte man lieber nicht solche Vergleiche machen.
 
Es geht darum, dass Trump es überhaupt versucht, oder glaubt, sich daraus eine Bühne machen zu können, was halt einiges über dessen Charakter aussagt, der gewisse Parallelen zu vergangenen Person aufweist. Nicht darum, ob es ihm wirklich gelingt, da ihm im Gerichtssaal an entsprechenden Stellen Verbündete fehlen.

Das ist natürlich äußerst begrüßenswert im Vergleich zum Historischen Ereignis. Natürlich, für viele seiner Fans reichte das trotzdem als Bühne für sein Theater, aber vielleicht durchschauen doch ein paar Anhänger trotzdem, was für ein unwürdiges Theater er da fabriziert.
 
OdinHades schrieb:
Die meiste Zeit macht der Kram, die der Kerl von sich gibt, kaum Sinn. Oft genug haut er zusammenhanglose Halbsätze raus und schmeißt ab und an ganz nach dem Prinzip Bullshit Bingo ein paar Kampfbegriffe um sich.
Na ja, er möchte halt das Beste für sein Land ... ich verüble ihm das nicht. Und ja, er kann gut reden, sonst wäre er nicht einmal (bald zweimal) Präsident geworden. Jm2c.
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Ansonsten sind die letzten Antworten in diesem Thema sehr populistisch aufgeladen (das wollte ich auch net) und der Godwin Vergleich hinkt natürlich gewaltig ... Deshalb halte ich mich jetzt auch raus. :D
 
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Lipovitan schrieb:
Wir beenden an dieser Stelle jegliche Diskussionen rund um den Krieg in der Ukraine und Israel. Vielen Dank für euer Verständnis.
Nochmal der Hinweis: In diesem Thread gehts es nicht um den Krieg in der Ukraine oder Israel.
 
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Es ist ein neues, sehr aufschlussreiches Video von Martin Sonneborn (Die Partei) auf YouTube erschienen. Diesmal mit Gästen: u. a. Sahra Wiener (MEP, Parteilos, Greens/EFA), Fabio De Masi (ehem. Die Linke) und Marco Bülow (Die Partei). Das Video ist sehr unterhaltsam, aber gleichzeitig auch schockierend. Der aktuelle Zustand unserer Demokratie(n) finde ich wirklich besorgniserregend und ich bekomme immer mehr Angst vor der Zukunft, auch was die gesamte EU angeht. Allein die Aussagen von Fabio und Marco machen sehr nachdenklich. Wie seht ihr das?
 
Ist meiner Meinung nach wenig neues dabei (Soll keine Kritik an dir sein!)
Die EU handelt schon länger weit oberhalb ihrer Kompetenzen, und unsere Bundesregierung macht auch keinen guten Job. Klar, die Ausgangslage war ziemlich mies, alles richtig. Aber trotzdem sind die getroffenen Entscheidungen gefühlt immer die schlechtesten von allen Optionen gewesen.
Ich halte Habeck zB aber nicht grundsätzlich für Dumm oder "Fehlgeleitet", er ist aber für mich trotzdem kein guter Politiker, weil seine Äußerungen einfach viel zu viel Spielraum für Fehlinterpretation lassen, und generell die ganue Ampelpolitik ein komplettes Chaos ist. Da ist 0 Planungssicherheit für irgendwas.

Leider sehr schade alles. Wurde von der Ampel sehr stark enttäuscht, obwohl ich dachte, dass die es nicht viel schlechter machen können als die Groko davor, auch wenn einige aktuelle Probleme, bzw. die größten der Probleme, hauptsächlich auf die SPD und die CDU zurückzuführen sind, und nicht auf Grün oder FDP.
 
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Laut tagesschau.de könnte da auf EU-Ebene einiges in Bewegung geraten:

"Der "Green Deal", Europas Jahrhundertprojekt zum nachhaltigen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft, war lange Konsens. Doch das ändert sich zurzeit - und könnte gerade im EU-Wahlkampf neu zur Debatte stehen."

tagesschau.de

Die Differenzen zwischen Grünen und FDP waren nur mittels viel frischem Geld (Schulden) zu übertünchen. Das ist jetzt vorbei. Meiner Meinung nach ist die Bundesregierung stehend k.o.

Und der IFO-Geschäftsklimaindex verheißt nichts Gutes.

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Discovery_1 schrieb:
Es ist ein neues, sehr aufschlussreiches Video von Martin Sonneborn (Die Partei) auf YouTube erschienen.
Ich schaue keine Videos von Sonnenborn an... Aber zurzeit sehe ich die Wagenknecht-Partei als einzig wählbare an. Das mag sich bis zur nächsten BTW noch einmal ändern.

krupp-ag schrieb:
Laut tagesschau.de könnte da auf EU-Ebene einiges in Bewegung geraten:

"Der "Green Deal", Europas Jahrhundertprojekt zum nachhaltigen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft, war lange Konsens. Doch das ändert sich zurzeit - und könnte gerade im EU-Wahlkampf neu zur Debatte stehen."
Das ist doch so ähnlich wie mit den Subventionen für E-Autos (die nun ausgelaufen sind)... Wer hat welchen Nutzen davon? Und ob wir so den K-Wandel bekämpfen können?
 
CyborgBeta schrieb:
Aber zurzeit sehe ich die Wagenknecht-Partei als einzig wählbare an.
Ich, als Linker, bin immer noch sehr zwiegespalten. Einerseits möchte ich mich nicht ganz von meiner Partei abwenden, andererseits hat Frau Wagenknecht in meinen Augen viel bessere Karten in der Hand, um politisch zumindest etwas bewirken zu können. Vor allem mehr soziale Gerechtigkeit und vernünftiges Wirtschaften. Sehr reiche Menschen müssen endlich ihren gerechten Beitrag leisten, damit der Mittelstand spürbar entlastet werden kann. Selbiges gilt auch für die Unternehmen. Es kann nicht sein, dass kleine und mittelständische Unternehmen steuerlich voll zur Kasse gebeten werden, während große Konzerne die Politik diesbezüglich erpressen (können), oder Politik ganz einfach kaufen (Lobbyismus). Und das alles muss jetzt so schnell wie möglich geschehen. Unser Industriestandort war noch nie so gefährdet wie aktuell. Ich werde daher die Partei von Frau Wagenknecht ab nächstes Jahr genau beobachten, wie auch meine eigene und die Partei von Herrn Sonneborn (das wäre dann aber wirklich Protest). CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne waren über Jahrzehnte an der Regierung. Mein Fazit: Totalversagen auf ganzer Bühne. Zeige mir bitte irgendjemand einen Bereich in der Politik, wo sich für die Menschen durch die ganzen Reformen der letzten Jahre irgendwas verbessert hat. Das gilt hier aber besonders für die (finanziellen) Interessen von der unteren Hälfte der Bevölkerung, die immer schneller weiter verarmt. Ich dachte immer, wir leben in einer Schicksals- und Solidargemeinschaft. Davon sind wir in Wirklichkeit Lichtjahre entfernt. Ich finde daher, mehr Sozialismus wagen, vor allem in den Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge. Das sind schließlich die Bereiche, die alle Menschen zum Leben brauchen. Wo die ansteigende Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge uns letztendlich hinführt, bekommen wir ja alle inzwischen immer deutlicher zu spüren. Alles wird immer teurer, die Leistungen dafür aber immer bescheidender, zugunsten einiger Profitjäger.
 
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Discovery_1 schrieb:
Partei von Herrn Sonneborn (das wäre dann aber wirklich Protest).
wieso? Sonneborn macht mit seiner Partei wirklich gute Arbeit in Brüssel. Davon können sich alle Partein was abschneiden, vor allem aber AfD und BSW wie CDU. So sieht nämlich ordentliche Oppositionsarbeit aus. Eigentlich müsste jeder, der mit den ALtparteien unzufrieden ist, Parteien wie die von Sonneborn wählen statt bsw oder gar afd...
 
Die Grundideen der ganzen linken (Linke, Wagenknecht) Parteien finde ich ja wirklich lobenswert.
Allerdings komme ich nicht damit klar, dass sie einen europäischen Grundgedanken -sich gegenseitig zu helfen- (eigentlich ist es sogar in ihrer DNA verwurzelt) sehr stiefmütterlich behandeln.
Warum soll man der Ukraine nicht bei der VERTEIDIGUNG IHRES Landes helfen?
Geht mir nicht in den Kopf, dass sozial eingestellte Parteien dagegen sein können.
Sozial heißt nicht nur den eigenen Bürgern gegenüber, sondern auch an deren Ländern gegenüber.

Bin hin- und hergerissen, es gibt keine eierlegende Wollmilchsau-Partei, die bedenkenlos wählbar ist.
 
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Mit Mullverbänden halte ich halt leider keine Invasionstruppen auf.
 
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Discovery_1 schrieb:
Meine Partei ist halt gegen jede Form von Krieg.
Ist auch sehr löblich, ich bin auch gegen Krieg.
Nur, wenn ein Krieg bereits topt, kommt man ihm meistens nicht mehr mit gut zureden bei.
Auch Zugeständnisse an den Aggressor...wo kommen wir da hin, wenn das Schule macht?
Der zweite Weltkrieg wurde genau so beendet, mit Gegengewalt...u.a. durch die Russen.
Auch dort haben sich Lander zusammengeschlossen, um den Aggressor zu stoppen.
Hat funktioniert, auch, weil sie sich einig waren!
 
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Discovery_1 schrieb:
Meine Partei ist halt gegen jede Form von Krieg.
Kann man auch sein. Das bedeutet nicht, dass man sich kampflos ergeben sollte, wenn die Aggression einem aufgedrängt wird in Form eines Invasionskrieges.
 
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Ist ja alles schön und gut. Nur setze ich meine Prioritäten halt aktuell nicht in diesen Krieg. Mich (und meine Partei) beschäftigen zurzeit ganz andere Dinge. Z. B. die o. g. Beispiele. Komisch, dass für die Kriegskasse anscheinend immer genug Geld da ist, aber nicht für unsere Gesellschaft, wo es mittlerweile in allen Ecken und Kanten brennt (oder wie das heißt).
 
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Discovery_1 schrieb:
Nur setze ich meine Prioritäten halt aktuell nicht in diesen Krieg. Mich (und meine Partei) beschäftigen zurzeit ganz andere Dinge.
Hübsch.
Wenn die Prioritäten so gesetzt werden, und die Augen nicht über den Tellerrand hinaus gehen, bekommen wir in Zukunft noch ganz andere Probleme.
 
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DannyA4 schrieb:
Warum soll man der Ukraine nicht bei der VERTEIDIGUNG IHRES Landes helfen?
Ich kann es mir im Grunde nur so erklären, dass sie die Einstellung hat "Lieber auf Knien leben, als aufrecht sterben."

Die Ukrainer sehen dies aber noch immer andersherum "Lieber aufrecht sterben, als auf Knien zu leben."

Das ist im Grunde auch eine Philosophische frage, und weder die eine, noch die andere Ansicht ist komplett Falsch, oder komplett Richtig. Ich finde nur, dass die Option, unter Putin Russland zu leben, definitiv die schlechtere alternative ist.
 
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Und man sieht an Staaten wie Tschetschenien was es heißt ein russischer Satelliten Staat zu sein.
 
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Discovery_1 schrieb:
Komisch, dass für die Kriegskasse anscheinend immer genug Geld da ist, aber nicht für unsere Gesellschaft, wo es mittlerweile in allen Ecken und Kanten brennt (oder wie das heißt).
Die Aussage ist schlicht in mehrerer Hinsicht falsch, der Verteidigungshaushalt ist die Sparte wo seit 1991 konsequent eingespart wurde, es hat seinen Grund warum Bundeswehrsoldaten u.a. Besenstiele als Kanonenrohre bei Manövern gedient hatten - gleichzeitig ist der Sozialetat der höchste aller Zeiten.

Die derzeitigen Militärausgaben sind immernoch extrem auf Friedensdividende ausgelegt, der Sonderetat deckt nichtmal im Ansatz den Bedarf an grundlegender Ausrüstung und Munition, geschweige denn der Wehretat, zudem impliziert die Aussage "Kriegskasse" das wir etwas bereit gestellt hätten um diesen Krieg auszulösen, was natürlich kompletter Quatsch ist.
 
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