Uncreative schrieb:
Kann man auf Seite 16 nachlesen. Ohne die Zustimmung eines jeden Einzelnen ist eine Demokratie nicht legitim. Das schrieb schon Rousseau.
Kannst du auch selbst denken?
Uncreative schrieb:
Oder wurde vor der Gründung der Bundesrepublik Deutschland jeder einzelne Mensch auf der Landfläche "Deutschland" gefragt, ob er sich einer Demokratie unterwerfen will?
Sich einer Demokratie "unterwerfen"? 😳
Die mit Abstand meisten Menschen haben sich dafür entschieden. Dir bleibt die
Freiheit die Landfläche "Deutschland" zu verlassen, wenn du ein Land auf dem Globus findest, das quasi keine Abgaben hat.
Möchtest du nicht? Hm, dann ist dein Problem anscheinend nicht so gravierend.
Uncreative schrieb:
Wer den Libertarismus ablehnt, lehnt Freiheit ab und fordert Unfreiheit.
Was ein Schmarrn, aber vielleicht hat das ja jemand von vor mehreren Hundert Jahren gesagt. 🙃
Das Tolle ist ja: Ein stabiler Staat kann Menschen wie dich tragen und weißt du was? Das ist das Tolle an einem funktionierenden Sozialstaat und einer funktionierenden Demokratie. Bei einer Minderheit davon ist es zwar ärgerlich, aber dafür "profitieren" die meisten Menschen davon.
Sehr viel Unrealismus. Die traurige Wahrheit bleibt: Du bist arbeitslos/erwerbsunfähig, wofür, wie soll es auch anders sein, alle anderen Menschen die Schuld tragen, beziehst Sozialleistungen, die du verteufelst und nicht dankbar dafür bist und betreibst "Aktivismus" im PuG-Bereich eines Computer-Forums.
Und am Ende ist es sogar gesellschaftlich gesehen (ja, ich habe die Gesellschaft erwähnt) in Ordnung. "Wir" tolerieren dich, weil die Gesellschaft dazu in der Lage ist "verlorene" Menschen zu tragen.
Am Ende des Tages musst du damit leben anscheinend ein Leben lang arbeitslos zu sein und anderen Menschen die Schuld dafür zu geben bis du stirbst. Wenn das dein Anspruch ist, ist ja ebenfalls alles in Ordnung.
Das ist nämlich deine
Freiheit dich dafür zu entscheiden.
Und (linke) Ideale habe ich auch. Ideale muss man aber als das akzeptieren, was sie sind: Ideale. Es herrscht quasi nie ein Idealzustand. Vielleicht in der Physik. Keine Ahnung. Kenne ich mich nicht mit aus.
Aber dafür schmeiße ich nicht meinen Beruf und werde arbeitslos. Für unrealistische Ideale gebe ich nicht mein Leben auf. Ich strebe nach Glück und Spaß. Das Leben ist so schnell vorbei. Theoretisch sogar morgen, weil man beispielsweise einfach überfahren wird. Und dann sitze ich vor Gott (oder woran man auch glauben mag oder nicht glauben mag) und denke darüber nach, ob ich jetzt mit meinen Leben zufrieden gewesen bin.
Ich beispielsweise versuche dir das aufzuzeigen. Nicht, weil ich die Meinung nicht toleriere oder gar wütend bin und irgendetwas in die Tastatur hämmern muss, sondern weil ich als Teil der Gesellschaft versuche dich zu überzeugen. Das würde es in deiner Welt gar nicht geben, weil dann interessierst du mich ja gar nicht und gebe einfach auf.
Mir ist es bewusst, dass mein Versuch nur ein Regentropfen auf dem heißen Stein der Demokratie ist und ich sehe dich, anhand deiner Beiträge, auch als verloren, aber die Hoffnung stirbt zuletzt, sonst könnte ich mir hier alle Kommentare sparen.
Wer von der Landfläche "Deutschland" spricht, von der Unterwerfung vor der Demokratie, die Existenz einer deutschen Gesellschaft leugnet oder sich eine neutralere Ausdrucksweise wünscht, wenn man vom russischen Überfall auf die Ukraine schreibt (
https://www.computerbase.de/forum/t...virtuell-wieder-abheben.2129087/post-27853331) und am Ende nur "libertär" sein möchte, hat sich verrannt.
Wenn ich du wäre, würde ich mich fragen, warum ich so extrem viel negative Resonanz bekomme. Im Übrigen von komplett unterschiedlichen politischen Richtungen hier.
Ich hoffe, dass diese Eigenschaft noch vorhanden ist, denn wenn nicht, bist du nicht mehr erreichbar und nach meiner Definition endgültig verloren. Tangieren würde es mich letzten Endes nicht, aber dennoch ist es doch schön, wenn man Menschen zurück (du warst ja wahrscheinlich nicht immer so) in die Gesellschaft bekommt.