News Weniger Windows 8: Die Benutzeroberfläche von Windows 11 wird konsistenter

chuckie schrieb:
Wow, toll. Die Optik Anpassungen wurden doch alle schon für Win 10, der finalen und allerletzten Windows (as a service) Version versprochen.
Jetzt kleckert die Scheixxe wieder peut a peut mit Updates runter, sollen sie doch mal alles fertig machen und dann eine neue(!) Version rausbringen.
Die wissen doch selber nicht mehr wo die Reise hingeht/hingehen soll.
Viel schlinmer funde ich das MS es geschafft hat unter einer Benutzeroberfläche praktisch alle "revolutionären" UI neuerungen zu vereinen.
In Win11 findet man tatsächlich alles, einfach alles, von Win9x über XP, Vista/7 über win8(.1) bis hin zu win10 und nun Win11.

Das ganze UI ist ein einziger Morast aus rund 25 Jahren UI Entwicklung. Und keine davon wurde je zur gänze vollendet.
Schlimmer noch, jedesmal hat man eine neue "design Philosophie" angefangen bevor die alte fertiggestellt wurde.

Das ist einfach eine riesen große grütze.

Und ich finde das (ursprüngliche) Win10 UI unglaublich langweilig aber sehr übersichtlich und eingängig, nur leider nie fertig gestellt.

Win11 ist ein Rückschritt und damit meine ich nicht die Funktionalität sondern die Optik.

Das Bsp. hier mit dem Datei öffnen Dialog zeigt es sehr eindrucksvoll.
Das Win10 Fenster ist sehr übersichtlich und man erkennt direkt was Phase ist.
Beim Win11 Fenster muss man schon genau hinsehen um zu erkennen was da überhaupt abgeht.
 
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Für alle, welche sich nach konsistenz in der UI sehnen können ja noch die LTSC Version installieren.
Dann halt ohne MS App Store.

Ansonsten kann man vielleicht auch anmerken, das Microsoft zwar ein verdammt großer Laden ist, aber auch überall ein wenig mitmischt (gerade im Enterprise Segment).

Mir persönlich sind neue Technologien (DirectX Versionen, Schnellstart, UEFI, Energieeffizienz, schnellere Ladezeiten, Treiber, Firmware, Kernelabsicherung) wichtiger als eine Fokussierung auf die UI mit möglichst guter Benutzererfahrung.

Schön und wichtig wären noch Qualitätssicherung (Updates) und keine Ausgrenzung von älterer Hardware. 😉
 
r3ptil3 schrieb:
Ein Startmenu in dem man Programme etc. nach belieben setzen und anordnen kann, bitte.
Also das Win 10 Startmenü?

Win 11 kann mir gestohlen bleiben...
 
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futzi schrieb:
Das bleibt auch mein größtes Rätsel. Ich versteh es einfach nicht. Vielleicht bekommt es Windows doch nicht so gut das es inzwischen als "Service" geführt wird.
Windows ist ja inzwischen nur noch der Ballast, den man irgendwie mit entwickeln muss, da man einfach zu viel Marktanteil hat. Microsoft macht die große Kohle mit Azure, SQL, Sharepoint, Exchange und natürlich Office.

Sie sollten sich auch noch mal z. B. KDE oder Aqua bei Mac OS anschauen und lernen, wie man einen richtigen "Dark Mode" hinbekommt.
 
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lkullerkeks schrieb:
Also das Win 10 Startmenü?
Also ich wollt letztens aufm Arbeits PC ne Verknüpfung vom Desktop ins Startmenü schieben per DragNDrop.
Ging nicht?!
Unter Win7 ging das noch.

Son Schrott wie Cortana kann man nicht aus dem Startemnü verbannen, da fehlt beim Rechtsklick Kontextmenü einfach mal der "Entfernen" Eintrag.
Im Win7 Startmenü konnt man noch alles frei löschen und umsortieren.

-> Rückschritt auf ganzer Ebene.
 
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Ist mir völlig Wurst, ob die Icons Kästen drum haben oder nicht. Daß von W10 zu W11 das Ziehen und Ablegen von Dokumenten auf geöffnete Programme in der Taskleiste gestrichen wurde, ist ein fehlendes Feature, das ich täglich vermisse.
 
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Tulol schrieb:
Das ganze UI ist ein einziger Morast aus rund 25 Jahren UI Entwicklung. Und keine davon wurde je zur gänze vollendet.
Schlimmer noch, jedesmal hat man eine neue "design Philosophie" angefangen bevor die alte fertiggestellt wurde.

Das ist einfach eine riesen große grütze.
Windows 7 war doch fertig.
Keine riesigen Updatefiles, stabile Treiber, gute Netzwerkanbindung, stabile Filesystem.

Aber dann wollte man ja nach 10 Jahren die Handysparte von hinten aufrollen und das ging voll vor die Wand.
Kacheln Ribbons und anderer Müll wurden eingeführt und das UI zweigeteilt.

Die Updatfehler kann ich gar nicht mehr zählen.
Der von 1904 oder so mit falschem Benutzerkonto beim In-Place-Upgrade ist erst vorige Woche beim 21H2 19044.1806 wieder aufgetreten - nach 3 Jahren!

Ich hatte schon die Kettensäge in der Hand ... .
Dann hab ich das Profil in der Registry wieder umbenannt vom anderen Konto aus und die Mühle lief wieder.

Tulol schrieb:
Und ich finde das (ursprüngliche) Win10 UI unglaublich langweilig aber sehr übersichtlich und eingängig, nur leider nie fertig gestellt.

Ich hab immer noch eine Vista-Emulation laufen - ein besseres Startmenü hat es nie gegeben.

Tulol schrieb:
Win11 ist ein Rückschritt und damit meine ich nicht die Funktionalität sondern die Optik.
Klar und es wird wieder das übersprungene System werden.

Tulol schrieb:
Das Bsp. hier mit dem Datei öffnen Dialog zeigt es sehr eindrucksvoll.
Das Win10 Fenster ist sehr übersichtlich und man erkennt direkt was Phase ist.
Beim Win11 Fenster muss man schon genau hinsehen um zu erkennen was da überhaupt abgeht.
Wenn das mal Systemstandard ist, schau ich mir ein neues System vielleicht mal an:
1656703343858.png


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/4/41/Total_Commander.gif

Nein, nicht im XP-Look.
 
Patrick.Star schrieb:
Das wäre natürlich die beste Lösung aber Microsoft müsste dann kompatibilität für alte Programme gewährleisten bzw. verschiedene Windows Versionen anbieten, auf denen alte Software nach wie vor läuft. Die Abwärtskompatibilität ist wohl die größte Stärke von Windows aber eben auch ein großes Problem, wenn es um Designanpassungen geht.
müssen tun die gar nichts, die leute sollten dann endlich eher mal ihre Hardware Upgraden, und Software erneuern. wer nach 10-15 jahren imme noch altlasten software nutzt und nicht pflegt sollte damit nichts zu tun haben
 
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Bei Windows 10 hab ich mich schon gefragt, wann es endlich vollständig Windows 10 und nicht mehr an manchen Ecken Windows 98 bzw 7 sein wird. Vielleicht ja mit Win12.
 
Diese "Altlasten" empfinde ich oft intuitiver, da neue Varianten oft nur um der Andersweitigkeit veraendert wurden.

Vor allem ist ein BS ein Arbeitsmittel in das ich nicht viele Resourcen investieren will, da fuer mich die Applikationen wichtig sind, nicht der Unterbau.
 
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Das Beispiel mit den SHELL32.DLL Icons ist aus meiner Sicht jetzt nicht gerade das Paradebeispiel für Altlast, sondern für sehr konsistent umgesetzte Abwärtskompatibilität. (Disclaimer: Ja, einige Icons davon werden in Windows auch noch heute aktiv genutzt und hätten ein Update nötig ;-) )

Bei etlicher nativer 3rd-Party Software war es völlig üblich, diese Icons direkt aus der SHELL32.DLL mit einer mehr oder weniger hartcodierten Positionsnummer zu laden und bei sich zu verwenden, bevor es ab Windows Vista eine offizielle API mit dezidierten Konstanten für die Icons gab. Selbst wenn Windows diese Icons nicht mehr selbst verwendet, wird man diese aus Gründen der Abwärtskompatibilität nicht löschen bzw. die Reihenfolgen nicht ändern.

Im Blog "Old New Thing" von Reymond Chen gibt es einige schöne Beispiele zum Thema "obskure Tricks für Abwärtskompatibilität", wie spontan eines zur Rückwärtskompatibilität von Error Codes.
 
Piak schrieb:
Ich versteh nicht, warum ein Konzern wie MS nicht schafft, von einem Release auf den nächsten eine Systemsteuerung komplett zu ersetzen..
Schaffen würden die es mit Sicherheit, es existiert de facto kein Konkurrenzdruck. Klar, es gibt eine Menge zu kritisieren, aber wenn man ehrlich ist, dann hat sich Windows angesichts des fehlenden Konkurrenzdruckes doch in vielen Bereichen deutlich verbessert.;-) Klar, es sollte und könnte sehr viel besser und intuitiver sein.
 
wuselsurfer schrieb:
Ribbons und anderer Müll wurden eingeführt
Ribonns kamen mit Vista/7

Und ich fand(und finde) die Kachel UI mit Abstand das Beste was einer Touch UI passieren konnte.
Nicht dieser veraltete und starre mist den man au iOS und Android findet.

wuselsurfer schrieb:
Die Updatfehler kann ich gar nicht mehr zählen.
Der von 1904 oder so mit falschem Benutzerkonto beim In-Place-Upgrade ist erst vorige Woche beim 21H2 19044.1806 wieder aufgetreten - nach 3 Jahren!
Ehrlich, hatte mit Win10 Updates nicht einmal Probleme.
Habe aber auch weder in der Regitry gefummelt, noch versucht Win10 wie Vista aussehen zulassen.

Funfact:
Mein damaliges Win7 hat am Ende optisch wenig mit Win7 zutun gehabt.
Ergänzung ()

wuselsurfer schrieb:
Windows 7 war doch fertig.
Nein bezogen aufs design, nein.
Im prinzip war die UI ein maximal aufgebohrtes Win2k.

Aber überall waren zB Icons aus Win9x und XP verteilt.
 
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Mir ist in dem Computerbase-Artikel bloss aufgefallen, dass in der neuen Designsprache in dem angefuehrten Beispiel (oeffnen mit-Dialog) die eigentliche Funktion nicht mehr beschrieben wird. Aus der Knopf-Aufschrift "Just once" kann ich mit Vorwissen zwar entnehmen, was geschehen wird. Aber die eigentliche Funktion, dass die Zuordnung wohl zur Dateierweiterung (.jpg im Beispiel fuer win 10) vorgenommen wird, und nicht zum Dateinamen (sample.bmp im Beispiel fuer win 11) - die waere es eigentlich wert, ausgeschrieben zu werden so wie im alten Dialog.

Schliesslich sollen "Always" und "Just once" sich ja nicht auf den Dateinamen beziehen, sondern auf die Dateiendung, nehme ich mal an. Und da macht ein kompletter Satz als Erklaerung schon Sinn?

Ich bin in Windows 11 an der neuen Lautstaerkeregelung gescheitert, und ich warte ehrlich gesagt einfach auf Windows 12.
 
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Witzig ist ja, wie Microsoft sein Windows rausbringt und ständig tausend Dinge nachreicht mit solchen Updates, anstatt einfach mal ein Windows mit solchen Sachen zu Ende zu programmieren und es dann rauszubringen, als ständig halbgare Versionen, wie auch schon bei Windows 10. Es wird konsequent lieber uneinheitliches Design fortgeführt und irgendwelche Sinnlosigkeiten eingeführt, anstat mal einen Schnitt zu machen und Windows 8 oder Windows 9x altlasten zu entsorgen.
 
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Ich würde mir wünschen wenn Windows checken würde bei einer Installation von Programmen wo die einzelnen Teile inkl. Reg Daten abgelegt werden und diese dann restlos löschen.
Ich frage mich immer warum es so lange dauert optische Dinge anzupassen (die nicht kontrovers sind), das sind doch über 200.000 Mitarbeiter.
 
Mich nervt immer noch das Kontextmenü. Das man es nicht einfach anpassen kann. Ich brauche auch nicht alle Funktionen und könnte ein paar ausblenden.
 
Tulol schrieb:
Und ich fand(und finde) die Kachel UI mit Abstand das Beste was einer Touch UI passieren konnte.
Nicht dieser veraltete und starre mist den man au iOS und Android findet.
Wir reden hier über PC und nicht Smartphone, also Bedienung mit Tastatur + Maus und nicht auf dem Bildschirm rumtatschen. Tatschoberfläche interessiert also nicht.
Tulol schrieb:
Nein bezogen aufs design, nein.
Im prinzip war die UI ein maximal aufgebohrtes Win2k.
Die Oberfläche von Windows 2000 war auch quasi das Zenit, denn zum Arbeiten ideal und effizient. Danach kam, wie weiter oben schon geschrieben, nur Spielkram. Bei XP bis 7 ist das Erste, was man nach einer Neuinstallation macht, das Design auf "Windows klassisch" umzustellen und andere Effekte und Animationen abschalten.
 
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wuselsurfer schrieb:
Wenn das mal Systemstandard ist, schau ich mir ein neues System vielleicht mal an:
Anhang anzeigen 1234456

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/4/41/Total_Commander.gif

Nein, nicht im XP-Look.
Jesses. Jetzt hab ich UI PTSD. Da stimmt ja gar nix. Weder Spacing, noch Schriftgrößen, noch sonstwas. Sowas wird nur als gut empfunden, wenn man es gewohnt ist.

Das neue Win11 open with Menü fällt in dieselbe Kategorie. Nur eben in "modern". Was haben die sich dabei gedacht? So gut wie keine visuelle Hierarchie erkennbar. 🙈
 
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