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Wer kennt das Gefühl noch ?

Malock schrieb:
Wie Manche (14-16 Jährigen) Jugendliche MW3 als bestes Spiel aller Zeiten betiteln, muss ich nur noch den Kopf schütteln...
Ich meinte genau das ! :D Mit Ist so :D
Ergänzung ()

Ich muss sagen habe jetzt in den letzten Wochen 3 ''neue'' Spiele kennengelernt die meine Theorie belegen . Undzwar: Batman Arkham City,Batman Arkham Asylum und Alan Wake. Alle 3 Spiele gaben mir NICHT dieses Gefühl der Unlust, sie haben mir sehr Spaß gemacht und ich konnte mich mit den charackteren identifizieren was sehr WICHTIG ist... Und ich bin auf the Amazing Spiderman gespannt was morgen bei mir eintrudelt :)
 
Äh, welche Theorie belegen die Spiele genau? Sorry, aber der Thread ist schon gut lang...

Habe mir neulich Assassin's Creed Revelations bestellt und war eher enttäuscht... Der zweite Teil bleibt unerreicht. Was wieder heißen würde, dass neuere Spiele schlechter sind als ältere?!
 
Meine Eigene Theorie :D Egal sind halt nicht so Mainstreamspiele find ich also Batman und Alan Wake... Es war meiner Meinung nach mal was anderes...Und die ersten Assassinscreed teile waren schon mega geil und hab sie auch alle durch und habe auch revelations und habe es grad mal 2 Stunden gezockt weil ich genau das selbe Gefühl wie du hatte...Macht einfach keinen Spaß mehr keine Innovationen immer der selbe Spielablauf. Müsste es mir eigentlich antuen da ich vor Assassinscreed 3 es noch durch haben will xD Und nein neuere Spiele sind nicht schlechter aber zurzeit gibt es meiner meinung nach wenige Spiele die mal wieder richtig Spaß machen ;)
 
Und jetzt meine Theorie ;)


Ich habe mich mal hin und wieder selbst beobachtet, wenn ich was spiele. Heraus kam:
  • Ich fühlte mich von jeder nutzlosen Unterbrechung genervt. Bei einigen Spielen insbesondere die modernen sind vollgestopft von irgendwelchen Popups (die man dann erst mal brav wegklicken darf -> Spielfluss zerstört) und sinnlosen Zwischensequenzen zu offensichtlichen Dingen (Hebel gedrückt, Sequenz eines sich öffnenden Tors erscheint -> wer hät's gedacht?). Bei einigen Spielen wird man davon gerade zu traktiert. Als Beispiel sei mal RUSE genannt. Warum auch immer sind die Entwickler auf den Trichter gekommen, dass die Spieler alle DAUs sein müssen und man ihnen deshalb jede erdenkliche Hilfe aufdrängen muss. Dass es einem schlicht nur auf den Keks geht, übersehen sie dabei.
  • Die erzählten Geschichten sind fast ausnahmslos haarsträubend. So was traut man sich selbst kaum im Fernsehen zu zeigen. Es ist fast immer ein Nobody, der irgendwo ein paar Kämpfe gewinnt und am Ende König oder ähnliches wird. Auf dem Weg dahin macht er Konkurrenten/Monster/sonstige Feinde im Dutzend platt, die alle aussehen, als wären sie 10x stärker und erfahrener als der kleine Held. Aber klar, der Held packt das ja locker. -> Logik?
  • Viele Genres haben sich ziemlich festgefahren. Ein Multiplayer-Ego-Shooter muss einen in unrealistisch übertriebenen Grafikeffekten ersaufen, dreißig Quadrillionen nichtssagende Archievements aber nur einen Spielmodus haben. -> Einheitsbrei mit lauter Blendeffekten, Langzeitmotivation?
    Ein Rollenspiel muss immer nach einem AD&D- oder WoW-ähnlichem Regelwerk funktionieren. -> Gähn... Innovation?
  • Konsolenverhalten auf PCs, egal ob es nun die Grafik, das Speichersystem oder die Steuerung betrifft. Es ist einfach ein NoGo. Viele Spiele kann ich schlicht nicht zocken, weil sie mit Tastatur und Maus nicht spielbar sind. Offenbar dachte der Entwickler, dass die Leute bevorzugt mit Gamepads spielen, das ist am Rechner aber nicht der Fall. Und dann ist die Steuerung auch noch so unpräzise, da könnte ich jedes Mal kübeln.
    Ein weiterer Liebling ist auch der Startbildschirm ("Drücken sie eine Taste um zu beginnen"). Wozu der da ist, entzieht sich immer noch meiner Vorstellungskraft. Und wo wir gerade dabei sind: Was sollen die minutenlangen Introvideos von Firmen? Ich mein, wenn man die sieht, hat man das Spiel bereits gekauft, weitere exzessive Werbung braucht es da nicht mehr.
  • Nischengenres sind so gut wie ausgestorben. Nach langer Zeit kommen jetzt zB endlich wieder ein paar 4X-Spiele auf dem Markt, auch eine Simulation (SimCity) ist im kommen, eine andere ist aber gestorben (Microsoft Flight). -> Kaum noch Vielfalt, Indygames nicht präsent genug.
  • DLCs sind Schrott, ich will wieder vernünftige Addons mit ordentlich Umfang. Die DLCs geben für ihren Preis einfach nicht genug her (meist nur zwei, drei kleine Dinge wie zB Kleidung), da fühlt man sich doch verarscht. Addons, die mal eben so 15-30 Stunden mehr Spielzeit bringen, habe ich schon länger nicht mehr gesehen, sie werden mittlerweile als Stand-Alones zum Vollpreis rausgebracht. -> Zu viel Kommerz.
  • Generell ist die durchschnittliche Spielzeit pro Spiel stark gesunken. Für Half-Life brauchte ein durchschnittlicher Spieler ca. 40 Stunden. Baldur's Gate kam auf über 100h. Und heute? 15h sind es, wenn es hochkommt. Bei Egoshootern hat man das schon auf bis zu 9h reduziert. Das hätte man früher nicht mal als Addon rausgebracht. -> Zu kurze Spiele.
  • Die verringerte Spielzeit kann durch den allgemein niedrigeren Schwierigkeitsgrad zustande kommen. Wo man früher noch 20-30 Anläufe brauchte, um einen Boss zu legen, schafft man es heute bei maximal 3 Versuchen. -> Anspruch zu niedrig.

Und zum Abschluss:
http://www.youtube.com/watch?v=C4yIxUOWrtw

http://www.youtube.com/watch?v=W1ZtBCpo0eU
 
Mal hier meine Beobachtungen zu deinen Beobachtungen ;)

1) War früher auch so zu großen Teilen, klar manche Cinematics sind nun etwas komplexer allein auf Grund der Möglichkeiten mit 3D, dafür hatte man früher viel mehr Textwände mangels Sprachausgabe ^^

2) Das war eigentlich schon immer so, wer "Realismus" will spielt die Sims oder Second Life etc... wobei das bei letztem nicht mehr viele sind. Ansonsten gab es auch schon bei Super Mario Kampfpilze etc und man musste als Klempner die Prinzessin retten.. eigentlich noch haarsträubender als vieles heute ;)

3) Stimmt schon, dass sich viele Genres gefestigt haben, andererseits gibt es auch nicht viel neues was man in manchen Genres machen kann - bei den Ego Shootern gibt es meist nen halbes Dutzend verschiedener Modi - es sind die Spieler die nur 1-2 davon spielen wollen.

4) Trifft sicher bei einigen Titeln zu, aber nun auch nicht bei so vielen, zum Großteil habe ich keine Probleme mit der Steuerung (und bei manchen Spieln sind Gamepads durchaus einfach besser - und die gab es immerhin auch schon vor der XBox und der PS3.. auch für den PC), die Konsolenentwicklung macht sich doch hauptsächlich bei der Grafik bemerkbar.

5) Hmm.. sehe ich gemischt. Manche Genres sind gut vertreten aber aus dem Blickpunkt der Öffentlichkeit verschwunden weil dort keine großen Marketingkampagnen gefahren werden bzw. es sich um Indie-Hersteller handelt. Andere sind einfach nicht mehr so populär und wieder andere sind einfach so verschwunden obwohl man doch nen Potential in dem Bereich vermutet.

6) Das mit den DLC ist so eine Sache.. das unterscheidet sich stark von Titel zu Titel. Und früher war es ja auch nicht anders... da hatte man dann bei BF2 nen "Booster Pack" statt eines Add-Ons weil es für ein Add-On nicht gereicht hat... was neu hinzugekommen ist sind Mirco-DLCs wie mal hier und da neue Hüte, Skins usw - die kosten halt dann aber auch nur 1-2 € max, zumindest bei einem vernünftigen Publisher. Hat durchaus den Vorteil, dass man sich das raussuchen kann was einen interessiert.

7) Auch hier kommt es auf die Titel an.. es ist etwas unfair HL mit Baldurs Gate zu vergleichen... bei Skyrim hast du auch noch immer deine 100+ Stunden. HL ist mehr ein zum quasi-RPG aufgeblasener Shooter und mit 40 Std durchaus okay - das gleiche Level wie Mass Effect heute. Shooter selbst waren früher nun aber auch keine Langzeitspiele.. die kamen auch eher selten an die 20Std ran.. falls überhaupt. Und aus heutiger Sicht war das doch teils recht monoton und gestreckt da sich alles stark wiederholte bzw mehr als heute auf Grund der limitierten Möglichkeiten bzgl. Leveldesign.

8) Ja das mag schon so sein, was früher leicht war ist heute normal vom Schweierigkeitsgrad her.
 
Naja, die "Kiddies" wollen halt schnell Erfolge in ihren Spielen. wenn ich bei nem Spiel sagen wir nach 10H auf maximalem Level bin oder das Spiel durch habe oder was weiß ich.. was soll ich dann mit so einem Spiel? Ich will ein Spiel was mich fesselt, von der Zeit/Story/Optik. Leider gehen die meisten Spieleentwickler nur auf die Optik ein.. es lebe das gute alte Super Nintendo Entertaiment System :)
 
So hab das ''Gefühl'' nun bei The Amazing Spiderman gefühlt ;)
Hab es jetzt eine halbe Stunde angespielt und ich merke das ein mal wieder nicht fertiges Spiel auf den Markt geworfen wurde nur um vllt den größtmöglichen Gewinn zu erziehlen ?! Das Spiel hat extreme Performanceprobleme... Meine Treiber sind alle Aktuell und mein System auf dem neusten Stand ausserdem hatte ich mal alle Settings auf Down gestellt wo viele Probleme immer noch zu spüren waren... Ein ständiges ruckeln im Spiel... Hatte auch hier schon einen Thread in der Actionspielabteilung im Forum. Hoffe das es auch andere haben das Problem..Denke aber ja weil nachdem das Spiel gestern veröffentlicht wurde gab es schon einen Patch der angeblich ''Low FPS rate'' und so ein Zeugs fixen sollte....Nun ja abgesehen davon merkt man schon wieder wie simpel dieses Spiel aufgebaut ist man klappert eine Mission nach der anderen ab und naja alles wird kurz und knapp erklärt und nur kurz auf die Story eingegangen... Hmm ja...hatte dann noch einen Berticht gelesen das die Entwickler unter Zeitdruck standen und das Spiel in 9 Monaten fertigstellen mussten.....Bin jetzt mal auf das neue Tomp Raider spiel gespannt die sagen ja das sie sich extra viel Zeit lassen um eine Atmospähre zu schaffen die einen auch fesseln...Mal sehn ob das mal wieder ein Game wird was dieses ''Gefühl'' nicht aufkommen lässt...MFG :)
 
Naja.. Amazing Spiderman ist auch ein Spiel zum Film... davon durfte man noch nie viel erwarten, zumal das die Spiele sind die unter dem größten Zeitdruck stehen da die zu dem Zeitpunkt der Filmveröffentlichung erscheinen müssen und der Film sicher nicht auf die wartet... aber das war früher auch schon so :)


Dezeit daddel ich so ein bisschen an Skyrim rum... und hab da doch schon ein paar Stunden versenkt. Ob mich das über 1-2 Wochen hinaus begeistert muss sich aber noch zeigen.
 
Hehe is so....Das weiß ich auch Ben-09 aber trotzdem kann so ein spiel beeindrucken....Kann :D:D...Naja Skyrim müsste ich auch mal ausprobieren...;)
 
Mir ist dieses Gefühl jetzt nochmal aufgefallen bei Battlefield Bad Company 2 habe das Game bereits auf der Ps3 und es hat mir Online immer Spaß gemacht ! Nunja da ich ja dann den neuen PC hatte dachte ich kann ja nur besser werden auf PC (Steuerung und Grafik). So aber habe es kurz angespielt und kam irgentwie gar nicht drauf klar. Das ganze Gameplay und Feeling ist anders fühle mich gar nicht wohl dabei...Denke werde mir die PS4 kaufen Demnächst und den Gamingberich in sachen PC wieder ''verlassen'' gibt nur wenige Spiele für den PC die mich halt fesseln. Dazu gehören unter anderem auch eine Menge Spiele die von Valve Entwickelt wurden wie zb HL2,TF2...Sowas sind Games die richtig fun machen !....Naja wie auch immer das mit Battlefield ist schon ein seltsames Gefühl hoffe mich versteht einer :D
 
Hmmm... Nö! :D

Neulich bei einem Freund auf der Playsi gezockt und es.war.furchtbar. Shooter mit einem Pad ist wie Parties ohne Musik: Geht schon, aber wirklich Spaß macht es dann doch nicht. ;)
 
versucht halt mal andere genres. ich persönlich bekomm mittlerweile das kalte grausen von dem xten 0815-blockbuster-rettedieweltvornazis/russen/chinesen/terroristen-egoshooter - am besten noch garniert mit ner riesigen kotzlache an patriotismus - der nach 5 stunden alibi-story in den multiplayer führt der auch nix anderes ist als die selbe soße wie immer.

wie man sich da wundert, das es einen nach ner weile nicht mehr fesselt, stellt mich vor n hartes rätsel..
 
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