wichtigster wert zum entpacken?

absurd

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also ich will mir eine ssd holen, primär, weil ich viele große sachen entpacke und das ewig mit der hdd dauert.
ich hab einen i5 mit sata2. auf welchen wert muß ich achten?

gibt es eine benchmarkliste, mit ssds und unrar werten?
 
Was meinst du mit "Wert", ich komme bei deinen Gedanken nicht mit.
 
na, i/o, 4kb schreiben oder random oder..

@ravenier, wenn man weiß, wo zu suchen ist, wenn man ssd benchmark unrar und co eingibt sucht man sich dusselig..
 
diese werte an denen du dich orientieren willst, sind theoretischer natur. schau dir am besten tests an bzw kauf allgemein eine ssd die oben in der skala sich einpendelt wie samsung pro serie,

wichtig ist von wo "ließt" dein entpackungsprogramm die daten? andere festplatte, von der selben dann ?

grundsätzlich lese/schreibgeschwindigkeit das was ein entpackvorgang von relevanz ist
 
Wenn der Lese- u. Schreibvorgang beim Entpacken mit 2 physikalisch getrennten HDDs (1*lesend, 1*schreibend) erfolgt, dann geht Entpackvorgang auch bei der Verwendung von HDDs relativ flott. Zwar nicht so schnell wie bei der Verwendung von SSD(s), aber ist dennoch relativ flott.

Erfolgt sowohl lesend als auch schreibend der Entpackvorgang auf einer HDD bricht die Performance ein.

Abhilfe schafft eine SSD. Welche? Siehe die Empfehlungen in [Sammelthread] Kaufberatung und Fragen zu SSDs und im 1. Beitrag findest du die Empfehlungen welche sich hier durch die Tests bei CB bewährt und eben deshalb auch empfohlen haben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
hab ein notebook mit nur einem slot, also wirds dann nur die ssd schreibend/lesend.
also doch nicht das sequenzielle schreiben? man kann das an werten nicht sehen?
ok, dann such ich mir die schnellste aus der liste oben raus, danke.
 
Nimm die Samsung 840 Pro, die ist besser für schreibintensive Arbeiten geeignet, als die 840 Evo.
 
Vergiss nicht, dass beim Test die Archive nicht komprimiert sind und bei realen, komprimierten Archiven die CPU immer der limitierende Faktor sein wird.
 
die cpu ist beim entpacken der limitierende faktor?
glaub ich eher weniger, da die cpu belastung beim entpacken gegen unter 10% tendiert..
 
Wenn die Archive komprimiert sind und die CPU nur bei 10% liegt, dann hast Du entweder eine langsamer Platte die beschränkt oder viele Kerne, denn Windows zeigt ja nur 100% bei voller Auslastung aller Kerne und wenn man 4 Kerne + HT hat, denn kann ein Thread (viele Entpacker sind Single-Threded) maximal auf 12 bis 13% kommen und damit limitiert dann schon die CPU. Da der Scheduler von Windows die Tasks auch noch immer fleißig zwischen den Kernen hin- und herschickt, sieht man das selbst im Graphen nicht, der Auslastung der einzelnen Kerne nicht. Da ist Linux transparenter, denn da zeigen Tool wie top 100% pro Kern an und wenn ein Thread auf 100% kommt, also durch die CPU limitiert wird, sieht man das ebenso einfach wie die Wartezeiten auf I/O.
 
@Holt: Vorausgesetzt man nutzt noch irgendein Uralt-Packprogramm, dass noch nicht mit mehreren Kernen umgehen kann... Können aber eigentlich alle gängiger Packer seit geraumer Zeit...
 
Nicht alle Entpacker sind multithreaded und alles kann 100%ig parallelisiert werden, weshalb man eben immer noch aufpassen muss, ob bzw. wann die CPU limitiert. Wer glaubt dies würde immer nur bei der Anzeige von 100% im Taskmanager der Fall sein, liegt meist falsch, sofern er nicht wirklich noch eine Single-Core CPU ohne HT hat.
 
WinRAR und 7zip beherrschen es. Alles andere interessiert doch eh keinen.
 
7zip nutzt mehrere Kerne beim Entpacken? So weit ich das beobachtet habe, war das bei mir noch nie der Fall.

Ich habe es jetzt zwar nicht wirklich ausführlich getestet, aber ich habe eigentlich immer den Taskmanager offen, und habe beim Entpacken von Archiven mit 7zip noch nie mehr als einen Kern belastet gesehen.
Kann aber natürlich sein, dass ich da immer nur unkomprimierte oder wenig komprimierte Archive hatte, bei denen nicht mehr als ein Kern nötig oder möglich war.
Ergänzung ()

Um auf die ursprüngliche Frage einzugehen: man müsste bei großen Archiven auf sequentielles Lesen und Schreiben achten.
Die Samsung 840 Pro gehört so mit zum Besten in Sachen Lese/Schreibleistung sequentiell (und zwar auch mit komprimierten Daten! Vergiss in der Hinsicht die Blendwerte von Sandforce Controllern!)

Aber da du sowieso nur SATA 3GB/s hast, muss die SSD eigentlich nur lesend und schreibend sequentiell ca. 250MB/s können, denn mehr kriegst du sowieso nicht über die Schnittstelle. Achte also darauf, dass schreibend 250MB/s drin sind, dann hast du das Maximale rausgeholt, was geht.
 
also wenn ich unrare, habe ich auf 3 kernen unter 10% aktion.
hab eine normale 2,5" hdd.
ok, dann achte ich auf das seq schreiben..
 
AdoK schrieb:
Wenn der Lese- u. Schreibvorgang beim Entpacken mit 2 physikalisch getrennten HDDs (1*lesend, 1*schreibend) erfolgt, dann geht Entpackvorgang auch bei der Verwendung von HDDs relativ flott. Zwar nicht so schnell wie bei der Verwendung von SSD(s), aber ist dennoch relativ flott.

Erfolgt sowohl lesend als auch schreibend der Entpackvorgang auf einer HDD bricht die Performance ein.

Mensch Leute!

Dass ich mal in einem Hardwareforum solch eine kompetente und ehrliche Antwort finden würde, hätte ich nicht mehr zu hoffen gewagt.
 
absurd, wie viele Kerne hat die CPU bzw. wie viele werden da in Windows angezeigt? Dann achte unter Prozess im Taskmanager darauf, wie viel CPU der Entpacker nimmt und multipliziere das mit der Anzahl der unter Leistung im Taskmanager angezeigten CPUs. Wenn das ungefähr 100% entspricht, ist es Single-Thread schon am Limit und wenn der Wert deutlich über 100% geht, ist der Entpacker Multithreaded. Eine 2.5" HDD wird das aber schwerlich erreichen.
 
4. der prozess zw 05-18%.
ich dachte die 4 kerne werden eh addiert zur gesamt cpu % wie angezeigt?
 
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