Mit effizienter Verbrennung meine ich:
Verbrennung möglichst komplett im oberen Totpunkt, sodass im thermodynamischen Kreisprozessdiagramm die ausgefüllte Fläche (welche der technischen Arbeit entspricht) möglichst eckig wird. Außerdem wird dadurch die Kolbenwand weniger erwärmt, als wenn sich die Zündung in die Expansionsphase zieht (was sie jedoch in der Realität dennoch tut) - die Temperaturdifferenz bleibt höher, genauso der Druck, was in einer effizienteren Nutzung der Wärmeenergie resultiert.
Hier sind mal ein T,s wie auch ein p,V-Diagramm des Otto-Vergleichsprozesses.
Dies ist jedoch der Idealprozess - durch diesen Dehnungseffekt bei der Zündung (wie auch durch andere Effekte, z.B. das Arbeit aufgewendet werden muss um die verbrannten Gase auszuschieben und neue zu holen, dass Wärme über die Schmiermittel verloren gehen etc.) wird die eingeschlossene Fläche jedoch stark verkleinert.
Erster Hauptsatz der Thermodynamik. Leider hast du damit den zweiten unterschlagen - es ist technisch nunmal nicht möglich, ein J Wärmeenergie in ein J kinetische Energie umzuwandeln - folglich hättest du auch einen gewissen "Energieverlust", weil sich chemische Energie in Wärme umwandelt, selbst wenn dein ideales Auto mit fast verlustfreien Reifen in einem Vakuum fortbeschleunigt. Solltest du also ein prefektes Hybridsystem haben, mit deinem Ottomotor-betriebenen Auto (idealer Kreisprozess) auf 100 km/h beschleunigen, dann per Regeneration auf 0 bremsen und die kinetische Energie im Akku speichern, und danach die Akku-Energie und die verbleibende chemische Energie im Tank vergleichen, so wäre diese Energiemenge geringer als die zu Beginn!
Denk dran - die Entropie kann nur steigen (ohne Energiezufluss von außen). Daher gilt es, den Kreisprozess so effizient wie möglich zu gestalten.
Verbrennung möglichst komplett im oberen Totpunkt, sodass im thermodynamischen Kreisprozessdiagramm die ausgefüllte Fläche (welche der technischen Arbeit entspricht) möglichst eckig wird. Außerdem wird dadurch die Kolbenwand weniger erwärmt, als wenn sich die Zündung in die Expansionsphase zieht (was sie jedoch in der Realität dennoch tut) - die Temperaturdifferenz bleibt höher, genauso der Druck, was in einer effizienteren Nutzung der Wärmeenergie resultiert.
Hier sind mal ein T,s wie auch ein p,V-Diagramm des Otto-Vergleichsprozesses.
Dies ist jedoch der Idealprozess - durch diesen Dehnungseffekt bei der Zündung (wie auch durch andere Effekte, z.B. das Arbeit aufgewendet werden muss um die verbrannten Gase auszuschieben und neue zu holen, dass Wärme über die Schmiermittel verloren gehen etc.) wird die eingeschlossene Fläche jedoch stark verkleinert.
LukasKnapstein schrieb:es gibt beim auto, nein allgemein in der Physik, nur eine ursache für Verbrauch:
Reibung.
Erster Hauptsatz der Thermodynamik. Leider hast du damit den zweiten unterschlagen - es ist technisch nunmal nicht möglich, ein J Wärmeenergie in ein J kinetische Energie umzuwandeln - folglich hättest du auch einen gewissen "Energieverlust", weil sich chemische Energie in Wärme umwandelt, selbst wenn dein ideales Auto mit fast verlustfreien Reifen in einem Vakuum fortbeschleunigt. Solltest du also ein prefektes Hybridsystem haben, mit deinem Ottomotor-betriebenen Auto (idealer Kreisprozess) auf 100 km/h beschleunigen, dann per Regeneration auf 0 bremsen und die kinetische Energie im Akku speichern, und danach die Akku-Energie und die verbleibende chemische Energie im Tank vergleichen, so wäre diese Energiemenge geringer als die zu Beginn!
Denk dran - die Entropie kann nur steigen (ohne Energiezufluss von außen). Daher gilt es, den Kreisprozess so effizient wie möglich zu gestalten.
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