Wie mache ich mein Heimkino Dolby Atmos fähig?

montego

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Hi zusammen,

Ich betreibe aktuell ein Teufel 5.1 "Theater 500 Mk2" an einem Yamaha RX-V679 (kann kein Atmos). Das System ist so schon seit 10 Jahren in Betrieb. Ich habe es in den letzten Jahren nicht so intensiv genutzt, wie ich es eigentlich gerne hätte. Mir ist bewusst, dass das 5.1 System jetzt eher low-budget ist und ich hier nicht zu viel erwarten darf.
Seit ich mir Mitte letzten Jahres jedoch einen neuen TV (83" OLED) gekauft habe ist auch die Lust wieder gestiegen, mehr Filme mit ordentlichem Ton zu genießen. Insbesondere Dolby Atmos hat mich im Rahmen einer Demo ziemlich fasziniert und mich beschäftigt die Frage, wie ich aus meinem Raum das Beste rausholen kann und mein bestehendes Setup umbauen/erweitern/ersetzen müsste, damit ich ein solides Dolby Atmos System hinbekomme.

Hinzu kommt noch der Umstand, dass mir mein Vater 2x Bowers & Wilkins 703 (aus 2003) und den zugehörigen Center Speaker HTM7 hinterlassen hat. Die Lautsprecher sind in einem hervorragenden Zustand und klingen nach wie vor erstklassig. Hier stellt sich für mich schon die Frage: Findet sich dafür eine passende Verwendung für mein angestrebtes Ziel, oder besser verkaufen und in ein neues System investieren? Vielleicht ist noch zu erwähnen, dass mein Nutzungsprofil wohl ca. 80% Film und 20% Musik ist. Ich höre eigentlich gerne auch mal verschiedene Genres und habe das immer auf den B&Ws meines Vaters genossen. Die Teufel sind da nicht wirklich vergleichbar. Der Fokus ist aber ganz klar auf Serien/Filmen.

Grundsätzlich habe ich mir folgende Optionen bereits überlegt:
  • Bestehendes Teufel System behalten, Atmos fähigen AV-Receiver kaufen (z. B. Denon X3800) und Teufel upfiring-speaker besorgen, damit es Atmos-fähig wird. Ob ich damit glücklich werde...keine Ahnung.
  • Bestehendes System dahingehend verändern, dass ich die B&W Lautsprecher nehme und die Teufel damit ersetze. Lediglich die beiden Rear-Speaker + Sub würden bestehen bleiben. Keine Ahnung, ob das sinnvoll ist. Atmos-fähig wäre es dann noch immer nicht...upfiring-Lautsprecher kann ich auf den B&W nicht platzieren aufgrund der Bauform.
  • Ein komplett neues System besorgen, z. B. Monitor Audio Silver (mit allem was dazu gehört) mit passendem AV-Receiver
  • Abstand nehmen vom klassischen 5.1.x System und eine hochwertige Dolby Atmos Soundbar, wie z. B. die Yamaha True X Surround 90A anschaffen.

Ein fixes Budget habe ich mir jetzt nicht gesetzt, möchte aber jetzt keine 10k investieren.

Soweit mal zu meinen Überlegungen. Ich bin über jegliche Ratschläge / Beratung dankbar.

Danke & Grüße
 
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montego schrieb:
Hinzu kommt noch der Umstand, dass mir mein Vater 2x Bowers & Wilkins 703 (aus 2003) und den zugehörigen Center Speaker HTM7 hinterlassen hat. Die Lautsprecher sind in einem hervorragenden Zustand und klingen nach wie vor erstklassig.

Beim Center ist am wichtigsten, dass er aus der gleichen Serie ist, das spricht für behalten. Wenn die Teufel Rears zu stark qualitativ abfallen, vielleicht durch gebrauchte B&Ws ersetzen.

Von Atmos halte ich nicht viel (nur meine Meinung), u.a. weil deutsche Atmos-Tonspuren oft fehlen. Von der Upfiring-Geschichte halte ich auch nichts - entweder richtige Deckenlautsprecher, oder gar nicht.
 
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Die B&W nehmen, einen Receiver mit 5.1.4 Möglichkeit und vier von den Dynavoice Magic FX4, gibts auch in weiß, https://www.amazon.de/dp/B07MTLXBYJ

Als Receiver würde ich einen mit Auromatic 3d auswählen, da native Atmos, besonders auf deutsch sehr rar sind und klanglich selten sehr gut sind. Es ist Algorithmus, der aus "flachen" 5.1/7.1 eine Emulation macht, mit dem die oberen Lautsprecher mit eingebunden werden. Meiner Meinung nach fast allen nativ Atmos Titeln überlegen.

Ich persönlich habe den Denon X4300H mit dem damals kostenpflichtigen Update für Auromatic und den FX4, mittlerweile ist Auro3d afaik inkludiert, aber da bin ich nicht mehr up-to-date.
 
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montego schrieb:
  • Abstand nehmen vom klassischen 5.1.x System und eine hochwertige Dolby Atmos Soundbar, wie z. B. die Yamaha True X Surround 90A anschaffen.
Das ist doch bestimmt ein Rückschritt und dann ein paar Jahren wie die nächste Dolby Lizenz durch das Dorf getrieben...
 
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Also wenns Dolby Atmos sein soll, dann mach es richtig: 5.1.4 mit Decken- bzw. Höhenlautsprecher, kein Upfiring. Receiver ist der Denon X3800H durchaus eine gute Wahl. Evt. kannst du aber auch sparen, wenn du den Vorgänger (X3600H) gebraucht erstehen kannst.

Und wie hier schon angemerkt wurde, deutsche Dolby Atmos Spuren kommen nicht soo häufig vor. D.h. wenn du primär mit deutschen Tonspuren guckst, hast da durchaus einen gewissen finanziellen und arbeitstechnischen Aufwand ohne allzu großen Mehrwert. Bei den sprachnativen Spuren sieht es hingegen relativ gut aus.
 
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Hey,

nimm bloß keine Soundbar! Ein Riesen-Rückschritt, wenn du eh schon physisch 5.1 hast! Alles virtuelle ist kein Vergleich.

Nimm auch keine Upfiring Speaker. Ich hatte das auch mal. Der Effekt ist mehr oder weniger kaum bis gar nicht bemerkbar. Und ich hatte hier nichts schlechtes!

Aktuell bin ich bei einem extrem guten 5.2 Setup, quasi wieder zurück. Hätte ich echte Deckenlautsprecher oder die Möglichkeit der Montage, wäre dies die erste Wahl! Aber so verzichte ich lieber auf Dolby Atmos, und habe dafür exzellentes 5.2 am Denon A1H mit 2 SVS SB16 Ultra Subs, dazu alle Lautsprecher von Audiovector. Um dem Denon die Last zu nehmen und mehr Headroom zu haben, sowohl in dyamischen Liedern als auch in Actionfilmen, habe ich noch eine Zusatzendstufe von Musical Fidelity. Alles ist mit Dirac ART eingemessen. Ein Traum.

Übrigens: eine gute Raum Einmessung wie Dirac ART eben (was der Denon 3800X super kann wenn es preiswert sein soll), macht viel mehr, als irgendwelche sonstigen teuren Anschaffungen und Wechsel.
 
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Also, wenn Atmos, dann mindestens 2 oder 4 Deckenlautsprecher. Geeignet wären hier Dali Fazon Sat. Bekommt man mit Glück schon günstig gebraucht bei KA. Die B&W würde ich erstmal lassen. Die Front aus der gleichen Serie ist das A&O. Als Surround eventuell auch kleine Speaker von B&W.
 
1. Wie schon erwähnt sollte der Center Speaker immer aus der selben Serie sein. Ansonsten kannst du aber Mixen wie du willst solange die entsprechenden paare gleich sind.
Also Teufel Rears usw. ist erstmal kein Thema.

2. Atmos kann absolut klasse sein, kann aber auch eher ein Gimmick sein.
Gutes 5.1, mit optimale Lautsprecher Aufstellung und etwas Gedanken bezüglich raum Akustik ist nach sehr zu empfehlen. So ziemlich alles liegt in 5.1 vor.

Upfiring Speaker können zwar teilweise funktionieren aber das bedarf durchaus sorgfältiger Planung aus Deckenhöhe, Winkel und co.

Ein gutes 2.1/3.1 Setup kann aber auch schon großartig sein.


Ich würde dir empfehlen darüber nachzudenken wie dein Präferiertes Wohnzimmerkino denn am ende aussehen soll.
Aufstellung, Kabelverlegen?, Optische wünsche etc.
Manchmal ist eine Soundbar die beste Lösung, manchmal 2.1, manchmal 5.1, manchmal "Wireless" und wiederum manchmal all in.
 
Als audiophiler Purist gebe ich auch mal meine paar Cents dazu:

montego schrieb:
Teufel 5.1 "Theater 500 Mk2"
montego schrieb:
montego schrieb:
Mir ist bewusst, dass das 5.1 System jetzt eher low-budget ist und ich hier nicht zu viel erwarten darf.
So ist es. Obwohl das Teufel-System durchaus mal Geld gekostet hat, war es (wie "FAST" alles aus dem Schuppen) klanglich eher unterste Schublade. Es ist mir schleierhaft, wieso die Marke sich seit so vielen Jahren so etabliert am Markt hält - aber scheinbar sind Marketing und Show & Shine auch im akustischen Bereich wichtiger, als die Akustik selbst.

Dennoch möchte ich (erneut: als Purist) hinzugeben, dass nicht das Geld ausschaggebend für eine hochwertige, akustische Erfahrung ist. Dir stehen mit größeren finanziellen Mitteln zwar auch mehrere Optionen (vor allem einfacher) zur Verfügung, aber auch mit gezielten Sparmaßnahmen kann man umfangreich audiophil Musik (und dann auch Film) genießen. Das erfordert aber auch den Willen, sich mit der Materie zu beschäftigen, massiv den Gebrauchtmarkt abzufarmen und vor allem auch mal "weg" von klassischen Soundsetups zu denken.

montego schrieb:
2x Bowers & Wilkins 703
Da kommen wir schon in eine verwertbare Region. Neu (bzw. heute gebraucht) würde ich die niemandem empfehlen, selbst die nochmals deutlich potenteren Diamonds (804) empfinde ich als schlechten, britischen Designer-Witz für den Preis eines Mittelklasse-PKW - aber auch hier gibt es immer noch einen Markt.

Aber: jetzt stehen sie da und erneut: schlecht per se sind sie nicht. Das kommt dann nur in Verbindung mit dem Preisschild zustande - aber das spielt bei dir in dem Fall zum Glück keine Rolle. Von daher steht hier ganz klar fest, was du selbst im Text schon geschrieben hattest:
montego schrieb:
Ich höre eigentlich gerne auch mal verschiedene Genres und habe das immer auf den B&Ws meines Vaters genossen. Die Teufel sind da nicht wirklich vergleichbar.
Somit sollte bereits geklärt sein, welche Front bei dir bleibt.

montego schrieb:
Der Fokus ist aber ganz klar auf Serien/Filmen.
Ganz pauschal: wenn die Anlage mit audiophilster Musik bei hohen Pegeln zurechtkommt, dann wird sie mit "läppischem Filmton" (etwas reißerisch betont) überhaupt keine Probleme haben.

Akustisch müsste man hier noch etwas mehr ins Detail gehen, wie z.B., dass ein hauchdünner, filigraner Görlich-Lautsprecher sicherlich hervorragend geeignet ist, um auf Zimmerlautstärke Melanie O'Reilly wiederzugeben, würden jedoch bei dem Gedanken an eine Explosion in Transformers direkt freiwillig zu einem Klümpchen Alufolie zusammenknittern :D

Ich hoffe, du verstehst damit, was ich meine. Die B&W 703 sind keinesfalls Leisetreter und haben durchaus Potenzial, auch bei hoher Lautstärke noch sehr gut aufzuspielen, ABER: keinesfalls mit deinem Yamaha-Verstärker (nicht einmal im Ansatz) und auch nicht mit einem Denon 3800h (und vergleichbaren AV-Receivern).

Dabei ist der Denon 3800h ein hervorragender und verhältnismäßig preiswerter Atmos-AV-Receiver. Dennoch würde ich ihn in deinem Fall "nur" als genau solchen verwenden, als "Receiver", zumindest für die beiden Frontkanäle. Hier würde ich eine potente, dedizierte Endstufe bereitstellen, die mit entsprechend starkem Netzteil nichts weiter zu tun hat, als die beiden Lautsprecher zu befeuern. Auch gebraucht gibt es da einiges am Markt, womit man sich nicht blankmachen muss.

Und dazu sei gesagt: das hat primär nicht einmal etwas mit dem zu erreichenden Maximalpegel zu tun. Lautsprecher erfreuen sich (wie anschließend das menschliche Gehör) durchaus sehr an sauberen, akustischen Signalen und je sauberer der Weg von der Quelle über den Verstärker hinweg bis zur Schwingspule des Lautsprechers stattfindet, umso besser wird auch das Ergebnis - bei jeder Lautstärke und sogar bei qualitativ schlechteren Lautsprechern.

Welchen Verstärker hat dein Dad denn für die B&W eingesetzt? Es würde mich wundern, wenn die auch an nem (nicht persönlich nehmen) 08-15 Yamaha-AVR von der Stange liefen.

montego schrieb:
2x Bowers & Wilkins 703 (aus 2003) und den zugehörigen Center Speaker HTM7
Hier müsste man etwas mehr ins Detail gehen:
  • Hörst und schaust du allein? Im Sweetspot? Dann brauchst du gar keinen Center und es geht sogar so weit, dass ein herkömmlicher Center dir das Klangbild sogar kaputtmacht
  • Hörst du zu mehreren Leuten / Partner / Freunde, etc.? Dann ist ein Center insbesondere für diejenigen außerhalb des Sweetspots wichtig (für den Sweetspot aber weiterhin nachteilbehaftet)

montego schrieb:
ca. 80% Film und 20% Musik
Wie schon gesagt: wenn die Anlage erst einmal spielend mit dynamischer, hochwertiger Musik klarkommt, dann ist Filmton ein Klacks. Daher würde ich auch genau damit anfangen, das Setup abzustimmen.

montego schrieb:
Bestehendes System dahingehend verändern, dass ich die B&W Lautsprecher nehme und die Teufel damit ersetze. Lediglich die beiden Rear-Speaker + Sub würden bestehen bleiben. Keine Ahnung, ob das sinnvoll ist. Atmos-fähig wäre es dann noch immer nicht...upfiring-Lautsprecher kann ich auf den B&W nicht platzieren aufgrund der Bauform.
Mal abgesehen von den Problemen der in Deutsch oftmals nicht vorhandenen Atmos-Tonspur wäre das der einzigst sinnvolle Weg, mit dem Unterschied, dass KEINE Upfire-Lautsprecher eingesetzt werden sollen! Atmos kann nur ordentlich funktionieren, wenn man mindestens zwei, eher vier Lautsprecher möglichst deckennah platziert und nach unten strahlen lässt, wobei hier keinesfalls Lautsprecher mit allzu geringem Abstrahlwinkel verwendet werden dürfen.

Um nun aber weiter ins Detail zu gehen, musst du erst einmal die ganzen offenen Fragen beantworten. Danach selbstverständlich gerne mehr.
 
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Erst einmal vielen Dank an alle für die Kommentare. Freue mich, dass sich so viele bereits geäußert haben.

Ich gehe mal konkret auf Rückfragen ein:
DJMadMax schrieb:
Welchen Verstärker hat dein Dad denn für die B&W eingesetzt? Es würde mich wundern, wenn die auch an nem (nicht persönlich nehmen) 08-15 Yamaha-AVR von der Stange liefen.
Er hatte einen Yamaha RX-V4600 in Verbindung mit den B&Ws genutzt.

Ich fand die Idee eigentlich immer ganz Charmant, ein "All-in-One" Gerät zu haben, wohlwissend, dass das nicht das "Beste" aus dem Setup rausholt. Es wäre wohl eben ein Kompromiss. Die Frage, die sich mir stellt: Welche Optionen für einen AV-Receiver könnte ich denn überhaupt in Betracht ziehen? Ich hatte mir auch mal den Marantz Cinema 50 angeschaut. Ausstattungstechnisch wohl ähnlich wie der Denon, in Summe aber höherwertigere Komponenten. Das klang für mich nach einem guten Kompromiss für Audio/Video mit ordentlich Power. Falls keinen AV-Receiver, welche Endstufe würdest du in Betracht ziehen?

DJMadMax schrieb:
Hier müsste man etwas mehr ins Detail gehen:
  • Hörst und schaust du allein? Im Sweetspot? Dann brauchst du gar keinen Center und es geht sogar so weit, dass ein herkömmlicher Center dir das Klangbild sogar kaputtmacht
  • Hörst du zu mehreren Leuten / Partner / Freunde, etc.? Dann ist ein Center insbesondere für diejenigen außerhalb des Sweetspots wichtig (für den Sweetspot aber weiterhin nachteilbehaftet)
Ich höre eher allein, schau dann aber schon öfter mit meiner Frau zusammen oder mal mit Freunden. Im "Sweetspot" (ich vermute damit meinst du eine mittig Position) nehme ich nicht immer ein beim TV schauen. Meine Couch ist links außen bequemer, da sie dort eine lange Liegefläche bietet ;-)
 
Nur mal eine kleine Anmerkung wie wichtig gute Endstufen sind, wenn die LS jedes Details auch darstellen können.
Ich hatte mir vor knapp 2 Jahren in der Bucht die Phonolgue Aurum 5 geschnappt, weil ich Bändchenhochtöner einfach mag. Die hingen an einem Standard AV (Pioneer SC LX 701) und ich war soweit zufrieden.....dachte ich.
Dann bin ich kurz vor Weinachten an top erhaltene Infinity Kappa 90 Renaissance aus Erstbesitz gekommen. Deren Mittel- und Hochtoneinheit sind Magnetostaten. Die klangen an dem schnöden AV grottig, spitz, "kratzig"....unterm Strich einfach nervig. Dazu kam noch, dass der Bass schwammig, unpräzise und "wabbelig" klang. Die simplen Class D Endstufen, die in nahezu jedem AV verbaut sind, waren komplett überfordert.
Habe mir daraufhin eine Vincent SP 331 Class AB Endstufe gekauft und siehe da......das sind WELTEN. Habe mich schon lange nicht mehr so auf Musik hören und/oder Film schauen gefreut wie jetzt. Irre Auflösung, volle Kontrolle im Bass, ausgewogen...einfach geil. Der Raum ist natürlich auch akustisch bearbeitet. Ohne vernünftige Akustik klingt das teuerste und exotischste Setup besch......eiden.
 
Man muss das aber auch in Relation sehen.

Ich nutze eine NAD T778 welcher zwar ein AVR ist aber schon auf ner anderen Stufe hinsichtlich Amplification.
Ist aber genauso wie seine Verwandten Schweine Teuer.
Und inzwischen besteht mein Heimkino aus hauptsächlich Focal 300er.

Die meisten Leute sind besser beraten einen Denon/Marantz bis 1500 Euro zu nehmen und ein paar solide Lautsprecher zu nehme, diese ordentlich aufzustellen und einzumessen.
(Das inkludiert auch OnWall Lautsprecher oder Wireless Lösungen nur nach Bedürfnissen)

In die Audiophilen Bedürfnisse kann man reinwachsen.

Sollte man sich unsicher sein, AVR Kaufen mit PreOuts.
 
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AVR mit Pre Outs würde ich selbst immer empfehlen.
Egal wofür oder für was. Immer darauf achten, dass ein AVR Pre Outs hat. Dann ist man immer auf der sicheren Seite als Hifi Mensch.
 
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Soweit ich weiß würden AVR wie z. B. ein Marantz Cinema 50 oder ein Denon X3800 das erfüllen, korrekt?
Damit würde ich mir ja zumindest die Option offen halten eine zusätzliche dedizierte Endstufe zu integrieren.
 
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Schon erstaunlich wie ähnlich die beiden Geräte sind..... ein Schelm wer usw. :D

Denon.jpg
Marantz.jpg
 
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Bei Denon ab der 3000er Serie. Also der X3800h, ja. Genau die Möglichkeit hälst Du Dir damit immer offen. Ich nutze ARVs schon immer als Vorstufe. Nur den Center lasse ich immer vom AVR bedienen.
Ein AVR ohne Pre Outs ist für mich kein AVR.
 
PeterSee schrieb:
Ein AVR ohne Pre Outs ist für mich kein AVR.
Na toll, und was ist dann mein X1800H dann? :P Also für nicht audiophile Menschen wie meiner einer reicht doch die Soundqualität der internen Endstufen vollkommen hinne. Wer hier mit Pre-Outs und extra Endstufen arbeitet, hat dann auch hoffentlich sehr hochwertige Lautsprecher stehen.
 
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Lucky#Slevin200 schrieb:
Dann bin ich kurz vor Weinachten an top erhaltene Infinity Kappa 90 Renaissance aus Erstbesitz gekommen. Deren Mittel- und Hochtoneinheit sind Magnetostaten. Die klangen an dem schnöden AV grottig, spitz, "kratzig"....unterm Strich einfach nervig. Dazu kam noch, dass der Bass schwammig, unpräzise und "wabbelig" klang. Die simplen Class D Endstufen, die in nahezu jedem AV verbaut sind, waren komplett überfordert.

Infinity Kappa sind für ihre normwidrigen Impedanzminima bekannt. Bei B&W meine ich, auch schon Impedanzminima <3,2 Ohm gesehen zu haben.

Class D-Endstufen hatte übrigens nur Pioneer damals, die anderen Hersteller sind bei Class AB geblieben.

Abseits von inkompatiblen Impedanz-Problembären oder fehlenden Pegelreserven halte ich "Verstärkerklang" für absolut überbewertet.

Ich habe zwar selbst eine Endstufe an den Front Pre Outs, aber das ist eine PA-Endstufe für damals <300€ (Alesis RA-500). Und auch nur wegen einiger Besonderheiten:

  • kein Subwoofer (6.0), die Frontboxen müssen den LFE übernehmen,
  • das Nubert-Modul, das die Nuwave 125 auf 25 Hz/-3 dB entzerrt, frisst Verstärkerleistung zum Frühstück,
  • ich drehe ziemlich laut bei Filmen :D
 
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JMP $FCE2 schrieb:
Class D-Endstufen hatte übrigens nur Pioneer damals, die anderen Hersteller sind bei Class AB geblieben.
Oh stimmt, habe ich gerade mal nachgesehen. Sorry, da lag ich komplett daneben. Danke fürs Richtigstellen.
 
qiller schrieb:
Na toll, und was ist dann mein X1800H dann? :P Also für nicht audiophile Menschen wie meiner einer reicht doch die Soundqualität der internen Endstufen vollkommen hinne. Wer hier mit Pre-Outs und extra Endstufen arbeitet, hat dann auch hoffentlich sehr hochwertige Lautsprecher stehen.
Der ist schon ok :-) Es kommt ja sowieso immer auf die individuellen Vorhaben oder Wünsche an.
 
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