Wie organisiert und sichert ihr eure dotfiles?

Wie organisiert und sichert ihr eure dotfiles?

  • Als Teil des Backups, offline

    Stimmen: 19 51,4%
  • Als Teil des Backups, online

    Stimmen: 3 8,1%
  • Ausgewählte dotfiles, online

    Stimmen: 6 16,2%
  • anders, und zwar (…)

    Stimmen: 9 24,3%

  • Umfrageteilnehmer
    37
  • Umfrage geschlossen .
SavageSkull schrieb:
Hast du denn eine konkrete Datei, die du sichern musst?
Ja, mehrere – für Programme, angepasste Systemkonfigurationen (wie fonts.conf), GTK 2/3/4 Dingens, Icons, Bash Scripte und anderes was sich so in den letzten Jahren angesammelt hat.

Da ich gerade verschiedene Sachen grundlegend ändere ist in meiner Vorstellung ein guter Zeitpunkt um nach und nach etwas für mehr Ordnung zu sorgen und nebenbei wenigstens rudimentär git zu „lernen“. Dotfiles könnten dabei ein guter Starter für mich sein.

Anders als du habe ich relativ viel angepasst.
 
sedot schrieb:
Anders als du habe ich relativ viel angepasst.
Ok, so gesehen kann da eine Sicherung durchaus Sinn machen - je mehr du ein System "personalisierst", sprich Dinge so wie du veränderst, desto eher kann ein System-Upgrade mit einem unbrauchbaren system enden → die Entwickler können nun mal einfach nicht alle Eventualitäten berücksichtigen.

Und ja, wenn man dann vor so einem frischen System steht, dann will man natürlich die gewohnte Umgebung wieder haben.
Ich selber gehöre jetzt eher zu den Usern, die relativ wenig ändern, vielleicht mal von einem hellen auf ein dunkles Thema wechseln, automatisches Standby in der Energieverwaltung abschalten, Kleinigkeiten halt - ist wohl alles mit ein grund, warum ich eigentlich nie Probleme mit System-Upgrades habe.

Viel Spaß beim lernen. :)
 
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Habicht schrieb:
desto eher kann ein System-Upgrade mit einem unbrauchbaren system enden
Das ist auch der Grund, warum ich beim neuaufsetzen von Systemen nicht alte manuell angepasste Konfig Dateien zurückspielen möchte. Wenn die Konfig von anno dazumal ist, kann es auf einer neuen OS Version ggfls Probleme machen.
 
@Habicht
Spaß an Technik ist ein wesentlicher Grund warum ich Linux nutze. Tumbleweed ist robust genug bisher und Distributions-Upgrades problemfrei, die letzte Neuinstallation ist schon etwas länger her. 😄
 
SavageSkull schrieb:
Das ist auch der Grund, warum ich beim neuaufsetzen von Systemen nicht alte manuell angepasste Konfig Dateien zurückspielen möchte. Wenn die Konfig von anno dazumal ist, kann es auf einer neuen OS Version ggfls Probleme machen.
Kommt natürlich auch auf die Applikation an. Also es gibt tatsächlich Konfig.Dateien die funktionieren nach Jahrzehnten noch. Und in der Regel machen man ja auch kleinstufige Updates, so das die Konfigurationsdateien immer mit hochgezogen werden.

Aber ja. Es gibt auch viele Konfigurationen die sind anfälliger. Aber die wird man ja auch nicht auf diese weise managen wollen. Man muss ja nicht alle "dotfiles" managen, sondern man nimmt nur die, wo es Sinn macht.
 
SavageSkull schrieb:
Das ist auch der Grund, warum ich beim neuaufsetzen von Systemen nicht alte manuell angepasste Konfig Dateien zurückspielen möchte.
Ja, geht mir auch so - des weiteren habe ich meine Partitionierung in System, /home und Daten aufgeteilt, sprich, ich kann mir aussuchen ob ich die alten Configs auf /home übernehmen möchte oder neu schreiben lassen möchte und die Daten sind eh aussen vor bei der ganzen Geschichte.

sedot schrieb:
@Habicht
Tumbleweed ist robust genug …
Ich mag Tumbleweed und seh das auch als sehr stabiles System 👍 → läuft bei mir als Medienzentrale im Wohnzimmer seit vielen Jahren ohne Probleme.
Im Büro nutze ich Fedora und auf nem weiteren "Backup-Laptop" noch ein Debian stable, wird selten benutzt, darum Debian, da ändert sich einfach nicht viel, wenn man nur alle paar Monate mal kurz anmacht zum Aktualisieren und Daten zu synchronisieren. ;)
 
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Ich habe für meine benutzereigenen Dotfiles ein Verzeichnis ~/.config/config, das ein git-Repo ist. Darin liegen alle wichtigen Configs (htop, vim, git, bash, cmus, tmux u.s.w.) und an den tatsächlichen Speicherorten, an denen die Programme danach suchen, liegt ein Symlink in dieses Repo. Und das landet dann alles zusammen im kompletten home-Backup. Bei system-Configs sichere ich einfach /etc komplett weg, da habe ich keine Versionierung eingerichtet, weil ich da auch viel weniger und seltern drin herumrühe.

sedot schrieb:
Ja, mein Gedanke ging eher in die Richtung nur ausgewählte Dateien zu Codeberg o.ä. zu schieben. Mein Backup wesentlicher Daten ist bisher offline.
Das würde natürlich zusätzliche Arbeit machen, diese ausgewählten Dateien zu verwalten, damit sie in Codeberg o.ä. landen.

foofoobar schrieb:
Der Aspekt das sich solche Files während des Backups ändern können und dadurch möglicherweise falsch gesichert werden sollte zu mindestens gewürdigt werden.
Das gilt ja praktisch für alle Dateien. Wenn man wirklich einen konsistenten Zustand haben will und da paranoid ist, sollte man sich abmelden und das Backup auf einer Root-Konsole durchführen. Bei KDE läuft ja zum Bleistift Akonadi ständig im Hintergrund, Firefox läuft, vielleicht noch Digikam, und all diese Programme nutzen Datenbanken im Hintergrund. Aber das hat mich bisher nicht davon abgehalten, sie trotzdem im laufenden Zustand zu sichern. Akonadi ist ja nur ein Cache, sqlite sollte dank wal-Files auch immer konsistent auf dem Datenträger sein.

Habicht schrieb:
Daten sind wichtig, System ist nicht wirklich wichtig, das lässt sich doch jederzeit auch so wieder herstellen. ;)
Ich fände es schon sehr erleichternd, wenn ich nach einer Neuinstallation nicht alle Einstellungen von Neuem vornehmen müsste. Gerade wenn es um Dinge geht, die nicht offensichtlich sind oder die ich längst wieder vergessen habe. Zum Beispiel wie ich gtk dieses neue Scrollverhalten abgewöhnen kann (Linksklick scrollt nicht mehr seitenweise).
 
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SavageSkull schrieb:
Kann gut gehen, muß aber nicht.
Dann hast Du ja immer noch die Option die Konfig.Datei zu überarbeiten oder von mir aus zu löschen.

SavageSkull schrieb:
weil es eh "rockstable" ist
Kann ja auch schlicht mal ein Hardwaredefekt sein.

SavageSkull schrieb:
würde ich drauf verzichten Konfig Einstellungen zu sichern.
Das kann jeder halten, wie er will. :-)
 
Snakeeater schrieb:
Klingt fehleranfällig und aufwendig. Nutzt das inotify?
Und der Nutzen davon steht wohl auch eher selten gegen den Aufwand.

Und solche Tools werden im Regelfall lustig wenn mehre sich widersprechende Änderungen gegeneinander kämpfen.
Ergänzung ()

sedot schrieb:
Anders als du habe ich relativ viel angepasst.
Das geht vorbei :-)
 
Donnerkind schrieb:
Das würde natürlich zusätzliche Arbeit machen, diese ausgewählten Dateien zu verwalten, damit sie in Codeberg o.ä. landen.
Ja, aber ich lerne auch was. Gibt ja auch Software wie Chezmoi, die hilfreich sein kann. Werde ich ausprobieren.
foofoobar schrieb:
Das geht vorbei :-)
Ich hoffe nicht, ist ja ein Teil des Spaßes für mich. Außerdem ästhetische und technische Notwendigkeit. :^)
 
sedot schrieb:
Ich hoffe nicht, ist ja ein Teil des Spaßes für mich.
Ah doch, ich glaube schon dass das vorbei geht - irgend wann hast du das so, wie du es haben möchtest.

Ich hatte auch mal so gegen Ende der 2000er Jahre meine Sturm und Drang Zeit - das ging so weit, dass ich Systeme vorsätzlich kaputt konfiguriert habe und dann wieder repariert habe. Und dann kam irgend wann die Zeit als Systeme nicht mehr kaputt gingen - dann waren auch die ganzen Systemsicherungen hinfällig, einzig Daten sind wichtig → ein Bild ist eine Momentaufnahme und wenn es weg ist, dann ist das für immer weg, gleiches gilt natürlich auch für eigene Filme und so Zeugs.

Wie erwähnt, Systeme sind ersetzbar - keep it simple und es macht auch keinen Stress und ist schnell wieder aufgesetzt.
 
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Habicht schrieb:
Ich hatte auch mal so gegen Ende der 2000er Jahre meine Sturm und Drang Zeit - das ging so weit, dass ich Systeme vorsätzlich kaputt konfiguriert habe und dann wieder repariert habe.
Kaputte Computer oder Computer den man irgendetwas bei biegen muss gibt es genug bei der Maloche.
Und nach >= 4 Jahrzehnten Computer-Kram schockt einem auch nicht mehr so viel.
 
Es solte auch eine "gar nicht" Option geben. Die $HOMES auf dem System sind spezifisch, da wäre es overkill eine one-fits-all-solution zu haben. Stattdessen enthält die lokale .bashrc zb die meistgenutzen Funktionen für das jeweilige System aus der Skriptsammlung.
 
Habicht schrieb:
Wie erwähnt, Systeme sind ersetzbar - keep it simple und es macht auch keinen Stress und ist schnell wieder aufgesetzt
Absolut, deswegen versuche ich mich gerade dem strukturierter anzunähern.
Ergänzung ()

tty_ghost schrieb:
Es solte auch eine "gar nicht" Option geben
Du kannst die letzte Option anklicken und einen Text schreiben, „gar nicht“ ist mehr oder weniger mein Ist-Zustand den ich ändern will.
 
@foofoobar
In den einzelnen Dateien selbst und in einer zusätzlichen Datei was ich wo verändert habe. Zumindest bei den sehr wichtigen Dingen.
Ein Teil davon fällt jetzt weg, da ich von X11 zu Wayland migriere bzw. migriert bin.
Die Gesamtzahl an Dateien ist überschaubar.
 
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