Wie "prestigeträchtige" Unternehmen finden?

xpower ashx schrieb:
Assessment Center werde ich nie besuchen, entweder ich werde eingestellt mit den Argumenten und dem Know How was ich besitze oder Pech gehabt.

Du wirst aber NICHTS in großen Firmen ohne AC. Denn jeder der auch nur eine kleine Führungspostion haben will, muss da durch. ;)
 
Das ist richtig, vorallem als jemand der noch in der Krabbelgruppe ist wird die Messlatte hoch gelegt.

Allerdings kommt man auch in Führungspositionen mit gewisser Qualifikation und Berufserfahrung, ohne Assessment Center. Bei den "Prestige" Unternehmen kann das natürlich Vorraussetzung sein, das entzieht sich meiner Kenntnis.
 
Okay, für die Führungsetage kann ich es verstehen, dass solche Verfahren gern eingesetzt werden, um unfähige Blender von Leuten, die etwas Leisten können differenzieren zu können.

Hmmm, aber eigentlich will ich gar keine Führungs- oder Leitungsposition übernehmen. Einfach nur ein bisschen Entwickler spielen, brainstormen, basteln, frickeln, im Team nach Lösungen suchen - nicht unbedingt mit Kunden streiten müssen oder gar was verkaufen/andrehen/telefonieren. Aber solche Jobs scheint es nicht in großer Zahl zu geben. ;-)
 
Im Kundenbereich und Dienstleistungsbereich kann man sehr viel Geld verdienen und auch schnell in leitende Positionen kommen, vorrausgesetzt man hat es drauf.

Wenn du mit den Kunden Lösungen zusammen finden kannst qualifiziert dich das umso mehr, von streiten würde ich meinem zukünftigen Arbeitgeber ja nichts sagen, obwohl das meistens so ist, hat allerdings den Vorteil das du anfangs rumstreitest aber nach einer Zeit in diese Aufgabe hineinwächst und viele neue Erfahrungen und Taktiken entwickelst, was perfekt ist fürs Ego und Selbstbewußtsein, ich rede aber jetzt nicht von 08/15 Outbound Kaltaquise Einwandbehandlung und Suggestivbehandlung Call Center Verarsche für geringen Lohn und Nervenkrieg :)

Meine schwierigsten Kunden sind oft die liebsten Menschen auf der Welt, und nein ich verkaufe den Kunden nichts :p
 
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Sherman123 schrieb:
Bei einem Assessment Center interessiert sich keine Sau für die Noten.;)
In diesem härtesten aller Auswahlverfahren haben alle eingeladenen Kandidaten die gleichen Chancen.

Es ist gut möglich, dass es hier eklatante Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland gibt, aber das glaube ich nun doch nicht.

Und wer kommt ins AC? Alle? Oder doch die mit den guten Noten oder die sich sonstig in der Bewerbung auszeichnen.. und das tut man am einfachsten mit Noten.

Klar.. wer schlechte Noten hat, aber zig tolle Praktikas und Empfehlungen vorweisen kann, wird auch eingeladen.. aber nichtsdestotrotz sind die Noten das zweite worauf man guckt.
 
Und letztendlich wird dann nach so großer Anstrengung und bevorstehendem Personalgespräch derjenige berufen bei dem das Gesamtbild passt, und das sind in der Regel Menschen mit Erfahrungen, die symphatisch sind und ins Firmenbild passen, wenns um Kapital geht siehts evtl. ein wenig anders aus, da werden die Macher bevorzugt, die ihrem Ruf meist vorraus eilen :p
 
Warum sollte denn ein Personalchef einen AC Platz, der unter Umständen mehrere Tausend Euro kostet, an jemanden vergeben, der durchgehend schlechte Leistungen bringt, wenn es genug 1er und 2er Kandidaten gibt?

Die Argumente klingen mir nach Rechtfertigungen für schlechte Leistungen.
Wer nach dem Bachelor den Master machen will, muss sowieso einen bst. Notenschnitt erreichen.

Und ACs sind - auch wenn sie nicht mackenlos sind- nach wie vor die beste Möglichkeit um die Qualifikationen der Bewerber zu testen.
 
Hmmm, ich weiß nicht, ob solche ACs unbedingt Idealbedingungen @work simulieren können oder gar sollen. Sie setzen, soweit ich das verstanden habe, die Kandidaten primär unter Stress und Druck - ähnlich wie beim Running Man oder anderen Spielshows - und schauen, wie sich die Leute unter diesen künstlichen Bedingungen schlagen.

Letztendlich ist es wahrscheinlich wie beim Leistungssport: irgendwann reichen einfach die eigenen Kräfte, Talente und Fähigkeiten nicht mehr aus; es wird prof. "Coaching" und Doping erforderlich, um diese Hürde zumeisten / um sich von den anderen hundert Kandidaten zu differenzieren.

Aus sowas könnte man ne TV-Show machen!

Es stellt sich auch die Frage, ob die Anforderungen im Alltag mit diesen Laborbedingungen überhaupt vergleichbar sind.



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zu den Kosten für den Arbeitgeber: man könnte die Teilnahmegebühren auf die Kandidaten abwelzen. Viele sind sicher bereit, "Eintritt" zu zahlen / oder lassen sichs von der Bundesagentur für Arbeit finanzieren.


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Außerdem hört man doch immer wieder, dass nur ein sehr kleiner Teil der Stellen öffentlich ausgeschrieben werden, da zunächst versucht wird, einen Mangel intern zu besetzen bzw. durch Kontakte, Vitamin B und Netzworking. Erst wenn dies alles nicht erfolgreich ist, soll die jeweilige Personalabteilung bemüht werden, ein Stellenangebot zu verfassen und zu veröffentlichen. Auf diese geringe Anzahl an veröffentlichten Stellen würde sich aber ein Großteil der Bewerber bewerben. Sagt man jedenfalls - aber vielleicht ist das auch nur eine Ausrede, um seine bisherigen Misserfolge beim herkömmlichen Bewerben zu rechtfertigen.
 
CoolHandLuke schrieb:
...Aus sowas könnte man ne TV-Show machen!....

Könnte? Wurde längst mehrfach gemacht.

Donald Trump - The Apprentice
Reiner Calmund - Big Boss (deutsche Variante von Apprentice)
50Cent - The Money and The Power

Im Grunde ACs als Show und auf die Spitze getrieben.
 
Erwarte nicht zu viel, das ganze ist eine Show mit markigen Sprüchen und Durchhalteparolen. Möchtegern-BWLer machen einen auf Marketing- und Finanzexperten, indem sie durch die Stadt rennen und Würstchen verkaufen. Dann wird am Ende in Dieter Bohlen Manier alles bewertet und der Chef (Calmund doer Trump) tun so, als würden sie alles verstehen, was sie von sich geben :D.
 
...tja das Übliche halt.

hmm nicht nur ne dt. und die US-Fassung scheint es davon zu geben, viele europäische Länder und auch weltweit scheint es Anpassungen zu geben. Schaue gerade via youtube in die UK-Fassung rein. Allein wegen den Fressen und dem britischen Akzent - sehr skurril. ^^
 
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thrillkill schrieb:
Ich studiere Sozialwissenschaften. Aber das sagt jetzt nicht viel mehr.

Das ganze ist wirtschaftlich ausgerichtet. Habe Fächer wie Wirtschafts- und Organisations -Psychologie/Soziologie. Dazu BWL, Statistik, ein wenig Politik...

Mich interessieren Dinge wie Personal,- führung,-entwicklung,-weiterbildung oder auch PR oder beratende Funktionen in Unternehmen.

Branchentechnisch bin ich also sehr frei (eine Personalabteilung gibt es praktisch überall) außer ich gehe natürlich direkt in eine Branche, die das zu ihrem Handwerk hat.

Hört sich nach dem typischen Klischee-BWLer an. Keine Ahnung von Naturwissenschaften, Informatik und Technik, kein ausgeprägtes mathematisches bzw. analytisches Verständnis, aber auf jeden Fall in der Lage, andere zu "führen" oder zu beraten. Und wenn man fachlich schon nichts drauf hat, also kein "prestigeträchtiges" Fach studiert, dann soll doch wenigstens der Lebenslauf mit namhaften Firmen über dieses große Manko hinwegblenden. :D
 
Feyn schrieb:
Hört sich nach dem typischen Klischee-BWLer an. ...

Und du klingst nach einem oberflächlichen, an Klischees glaubenden Studienabbrecher. Der Threadersteller sagt, das er Sozialwissenschaften (mit einigen Nebenfächern) studiert, nicht Betriebswirtschaft. Den Unterschied wirst du in deiner Klischeewelt aber wohl ignorieren, passt es doch nicht zu deinen Ansichten ;).

Nur für dich, der typischer Klischee-BWLer lebt in einer Welt mit 2-4% Arbeitslosenquote und einen Gehalt über den bundesdeutschen Durchschnitt. Ist also gar nicht so übel einer zu sein :D.

Feyn schrieb:
... Keine Ahnung von Naturwissenschaften, Informatik und Technik, kein ausgeprägtes mathematisches bzw. analytisches Verständnis,...

Wie kommst du eigentlich auf diesen Blödsinn? Kennst du den TE? :rolleyes:
 
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Fu Manchu schrieb:
Und du klingst nach einem oberflächlichen, an Klischees glaubenden Studienabbrecher.

Du liegst falsch.

Fu Manchu schrieb:
Der Threadersteller sagt, das er Sozialwissenschaften (mit einigen Nebenfächern) studiert, nicht Betriebswirtschaft. Den Unterschied wirst du in deiner Klischeewelt aber wohl ignorieren, passt es doch nicht zu deinen Ansichten ;).

Nur für dich, der typischer Klischee-BWLer lebt in einer Welt mit 2-4% Arbeitslosenquote und einen Gehalt über den bundesdeutschen Durchschnitt. Ist also gar nicht so übel einer zu sein :D.



Wie kommst du eigentlich auf diesen Blödsinn? Kennst du den TE? :rolleyes:

Ich habe auch nicht geschrieben, dass der Threadersteller so ist. Ich habe geschrieben, dass seine Situation nach seinen Postings zu urteilen sich so anhört wie das, was ich schrieb. Rhetorisch war das lediglich ein Vergleich.
Ergänzung ()

PS: Der (evtl. hohe) Durchschnittsverdienst eines BWLers ist kein Gegenargument für die Punkte, die ich aufgezählt habe, oder?
 
Feyn schrieb:
... PS: Der (evtl. hohe) Durchschnittsverdienst eines BWLers ist kein Gegenargument für die Punkte, die ich aufgezählt habe, oder?

Nein, war nicht so angebracht, hast du richtig erkannt.

Feyn schrieb:
Ich habe auch nicht geschrieben, dass der Threadersteller so ist. ...

Doch, genau das hast du. Du schriebst direkt auf die Äußerungen des Erstellers "...Hört sich nach dem typischen Klischee-BWLer an. Keine Ahnung von ..:"und dann hast du aufgezählt, von was er keine Ahnung hat.
 
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