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Naja. Wenn so ein Funktionsupdate genauso groß ist wie meine gesamte Systeminstallation plus Programme, da wird ja wohl die Frage erlaubt sein, was Microsoft da macht.
Über 4 GB für ein Funktionsupdate. Man denkt ja Wunder was das System danach können muss.
Aber was kriegt man? Sowas aus der Kategorie wie: Milchglasdesign und ähnlichen Quatsch. WTF?
Flomek schrieb:
Wenn ich vom 0815 User rede, dann meine ich jemanden, der n bisschen im Netz surft, YouTube oder Netflix streamt, seine Mails checkt und sich seine Urlaubsbilder angeguckt. Vielleicht spielt der 0815 User auch noch n kleines Minigame, dass es bei Windows gibt.
Für alles, was darüber hinaus geht muss man doch sowieso was extra installieren.
Hab gerade mal aus Neugierde geguckt, mein Windows Ordner ist 4,5 GB groß... Finde ich persönlich nicht übertrieben. Wie groß dürfte denn Windows Deiner Meinung nach sein?
In Zeiten von 2TB SSDs finde ich knapp 5GB für ein OS nicht wirklich übertrieben. Klar gibt es auch ein paar Funktionen die ich gerne hätte... Wann verdammt nochmal gibt es bewegte Wallpaper …
Naja. Wenn so ein Funktionsupdate genauso groß ist wie meine gesamte Systeminstallation plus Programme, da wird ja wohl die Frage erlaubt sein, was Microsoft da macht.
Über 4 GB für ein Funktionsupdate. Man denkt ja Wunder was das System danach können muss.
Aber was kriegt man? Sowas aus der Kategorie wie: Milchglasdesign und ähnlichen Quatsch. WTF?
Das Update ist eigentlich kleiner gleich das image, und seit ca. einem Jahr nochmal über 1/3 kleiner wie das Image also gleich ob 64/32 Bit kleiner als 4GB.
Gründe könnten sein, dass Windows viel mehr vorinstallierte (eventuell deaktivierte Features) mitliefert und zusätzlich vergleichsweise hohe Abwärts-/Hardwarekompatibilität bietet.
Ich glaube nicht, dass ich diese alle auflisten muss. Eigentlich weißt du das eh.
Der Grund warum die Updates so groß sind, dürfte offensichtlich sein. Die Frage ist, warum das so gemacht wird. Und darauf kann uns nur Microsoft die Antwort geben.
EDIT: Und ich glaube nicht, dass die das zum Spaß so machen. Es macht keinen Sinn die User absichtlich zu ärgern, zumal ja die Updates auch ausgeteilt werden müssen, und da kommen schon einige Kosten zusammen.
Das System ist nicht der große Wurf, aber man kann damit arbeiten. Das unausgereifte Windows 8 wurde adäquat weiter entwickelt zu einer an sich akzeptablen Usability.
Sehe ich natürlich gaaanz anders. :-) Windows NT4 war ein ganz gutes System. Auch sein Nachfolger Windows 2000 kann man noch hinzu zählen.
Ab Windows XP (wo dann die Consumer-Linie mit der NT-Linie verschmolzen wurde) gings dann auch ziemlich bergab.
Nach der sehr ambitioniert begonnen Entwicklung von Vista, dass nach Streichen aller interessanten Features dann als halbfertiges System auf den Markt geworfen wurde gabs mit WIndows 7 mal wieder ein Lichtblick.
Das nicht nur, weil man die Grundlagen die man mit Vista gelegt hat hat reifen lassen, sondern weil man auch sehr auf das Feedback der Kunden gehört hat. Nicht umsonst war das System so erfolgreich und ist es ja bis heute.
Leider kam man mit Windows 8 völlig von diesem Erfolgsrezept weg. Mit WIndows 8.1 und WIndows 10 versuchte man es besser zu machen. Ich muss aber attestieren, dass es bei diesem Versuch blieb.
Ja. Es gab Verbesserungen. Aber ich denke, was sich viele User eher gewünscht hätten ist eine konsequente Weiterführung von Windows 7.
K-BV schrieb:
Die GUI hat zwar immer noch ihre Macken, aber da kann man es ja bekanntlich niemandem Recht machen.
DIe GUI sieht absolut furchtbar aus. Erinnert fast ein wenig an früher. Nur 16 gleichzeitig darstellbare Farben. Einfache Formen. Man sieht nicht klar, was ne Schaltfläche ist usw.
Welcher Geisteskranke denkt sich so was aus. Ich meine heute. Wo die technischen Möglichkeiten keine Begrenzung darstellen sollten.
K-BV schrieb:
Eine Auswahl gibts halt nicht. Dazu muss man zu Linux wechseln.
Als ob das ein Alleinstellungsmerkmal von Linux wäre. Zu Linux wechselt man, wenn man Spaß hat am System herum zu basteln.
K-BV schrieb:
Die Update-Politik von MS wird von Jahr zu Jahr grotesker und ich habe es schon aufgegeben darauf zu hoffen, dass hier wenigstens mal so was ähnliches wie bei den anderen beiden gebräuchlichen BS Einzug halten könnte.
Das Updatekonzept ist gar nicht sooo schlecht. Rolling-Release ist nicht grundsätzlich verkehrt. Aber es muss halt optional sein (was es zumindest für Privatnutzer nicht ist). Und vor allem: Es muss zuverlässig funktionieren.
Es kann nicht sein, dass der Nutzer bei Updates zittern muss ob hinter her sein System noch tut.
Jahrelang versuchen Security-Experten den Leuten die Wichtigkeit von Updates einzuhämmern. Und dann funktionieren die nicht.
Das Ergebnis sind dann die Anwendung irgendwelcher halbseidenen Tools und damit ein signifikanter Anteil ungepatchter Systeme im Netz.
Das Schlimmste ist aber, dass es Microsoft seit Jahren nicht auf die Reihe kriegt (kriegen will) Windows-Update für Drittprogramme zu öffnen.
Im Microsoft-Store gehts doch auch. Aber für normale Programme? Fehlanzeige.
K-BV schrieb:
Der Sicherheitsaspekt hat sich durchaus verbessert, wenn da eben nicht die verstärkte Abschöpfung von Nutzerdaten seitens MS hinzu gekommen wäre.
So ein Blödsinn. Microsoft will Geld verdienen (was auch ihr legitimes Recht ist). Im Vordergrund steht der Profit. Erfüllung von Nutzerwünschen ist allenfalls Mittel zum Zweck.
Und so lange das Geschäft gut läuft wird Microsoft kaum mehr Aufwand treiben als nötig. Das ist aber auch der Hebel, an dem die Nutzer ansetzen können. Machen tun es aber die wenigsten.
K-BV schrieb:
auch maximaler möglicher Missbrauch gegenüber steht, da nach wie vor jeder Hinz und Kunz, aus allen möglichen und unmöglichen Quellen das BS nach Belieben "missbrauchen" kann.
Das ist vor allem dem geschuldet, dass man mit Windows viel machen kann. Würde man die Möglichkeiten einschränken, wäre das Missbrauchspotential geringer. Aber auch die Möglichkeiten der Anwendungen.
Linux bietet ähnlich viele Möglichkeiten, hat aber einen wesentlich geringeren Desktopanteil. Zudem dürfte der Anteil der Nutzer die sich auskennen bei Linux höher sein als bei Windows.
Ansonsten bietet WIndows durchaus einige gute Securitykonzepte. Das Problem ist ähnlich wie bei Linux: Man muss sich auskennen und ggf. auch Einschränkungen in Kauf nehmen. Zumal viele Sachen in der Home-Version auch gar nicht für den Nutzer via GUI zugänglich sind.
Man denke beispielsweise nur an SRP (Software Restriction Policies). Zwar gibt es Tools, mit denen man das dann doch konfigurieren kann. Aber wenns halt nicht standardmäßig zugänglich ist, nutzt es kaum jemand.
Ergänzung ()
Flomek schrieb:
Hab gerade mal aus Neugierde geguckt, mein Windows Ordner ist 4,5 GB groß... Finde ich persönlich nicht übertrieben. Wie groß dürfte denn Windows Deiner Meinung nach sein?
Weicht irgendwie von dem ab, was ich so mitbekommen habe. Danach hat man nach einer frischen WIndows 10 Installation mit anschließenden Aufräumarbeiten ca. 10GB belegt.
Aber selbst wenn wir Deine 4,5GB nehmen. 4,5 GB ohne Programme? Was macht Windows da?
Flomek schrieb:
In Zeiten von 2TB SSDs finde ich knapp 5GB für ein OS nicht wirklich übertrieben.
Bei einem Preis von ab 350€ würde ich jetzt mal nicht davon ausgehen, dass die gängig sind. :-)
Größe heißt außerdem nicht nur Platzbedarf, sondern auch mehr Komplexität, mehr Angriffsfläche.
Ansonsten hast Du recht. 5GB sind für heutige Zeiten nicht übertrieben.
Flomek schrieb:
Klar gibt es auch ein paar Funktionen die ich gerne hätte... Wann verdammt nochmal gibt es bewegte Wallpaper …
Hardware weiß ich jetzt nicht. Viele alte Hardware macht unter aktuellen Windows-Versionen Probleme. Wenn, dann hätte ich eher Software im Auge. Man denke nur an die ganzen "wir haben unsere kaputte API nicht gefixt, weil sonst bestimmte Programme nicht mehr laufen"-Fälle.
Wobei auch viel Zeug rausgeflogen ist. Beispielsweise das ganze 16-Bit-Subsystem fehlt komplett bei den 64-Bit-Varianten von Windows. Bei den 32-Bit-Varianten ist es auch nicht mehr dabei (kann aber immerhin nachinstalliert werden).