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Wieso spielt niemand mehr MMOs?

hamju63 schrieb:
MMORPGs sind etwas für Leute, die sehr viel Zeit haben.

Würde sogar sagen die zuviel Zeit haben. Denn alles was man sich dort erspielen kann benötigt viel Zeit. Und je mehr du investieren kannst desto mehr kannst du erreichen.

Die Free to Play Spiele dagegen sind eben für die Leute die nicht viel Zeit haben, dafür aber das nötige Kleingeld um sich Zeit die sie eh nicht haben kaufen zu können. XX % für 5 Std. schneller Leveln 3€ , Mount X 10€ (dafür keine 30 Stunden Geld farmen im Spiel...) usw.

Und genau das ist der Grund für mich warum ich keines von beiden mehr Spiele. Denn in Beiden geht es nicht darum Spaß an dem Spiel an sich zu haben. Sondern beide sind nur darauf aus das man einen virtuellen Schwanzvergleich zwischen den Spielern durchführt wer denn den (sei es durch Zeit oder Geld erreicht) Größeren hat. Sprich alles was darin ist , ist nur mittel zum Zweck und nicht das man aus Spaß die Welt darin erkundet und sich freut das man hinter Büschen versteck, unter weiteren Blättern, eine Klappe im Boden mit einer Leiter runter in eine Höhle zu einer Schatzkiste findet.

Sondern es geht nur darum farme X für y ab. Und wenn du das getan hast, dann fliegt zum nächsten Ort und erledige dort das selbe in grün. Um dann nach dem du das Gefühlt 300 mal getan hast Gegenstand X zu bekommen.

Sprich der Ablauf (ja sogar ein richtiger Tages Ablauf) in einem MMO ist schlimmer durchgeplant, als der Tagesablauf einer Hausfrau die 5 Kinder hat!

Was hat das mit Spielspaß zu tun?

Nachtrag: Ich wünschte hier auch das das kommende Lost Ark kein MMO wäre sondern ein Single Player Spiel mit optionalen bis zu 4 Spieler Online Co-Op Modus! Ähnlich wie es Borderlands hat.
 
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Also ich weiß nicht... ich kann an FF XIV extrem viel Spaß haben, ohne das ich ständig online bin oder alles durchplan. Man muss sich dann halt auch eingestehen können das man das "Endgame" nicht sieht (dafür aber am Rest vom Spiel mehr Spaß hat ;-) und die Leute bei ihrem virt. Schw.-Vergleich belächeln und sich denken "mir doch egal" ;-)
 
Hab halt die Erfahrung gemacht das die Masse in einem MMO so schnell wie möglich max Level erreichen will. Um dann den End Content spielen zu können mit anderen.

Nur dieser ist eigentlich immer darauf ausgelegt entweder im PVP in irgendwelche Listen zu steigen (um so auch an bessere Ausrüstung zu kommen) oder aus Raids von Bossen Ausrüstung zu bekommen. Nur damit man in diesen Raids bestehen kann muss wieder rum die Ausrüstung dafür ausreichend sein. Und eben diese kann man nur durch eine (schier Endlose) Masse an sich täglich wiederholende Quests erreichen da man nur so an die benötigten Items direkt oder die für sie benötigen Teile zur Herstellung überhaupt bekommt.

Sprich ein Endloser Kreislauf wodurch eben der Tagesablauf in einem MMO praktisch streng durchgeplant ist und SEHR OFT deutlich mehr Zeit benötigt als Otto normal überhaupt zur Verfügung hätte. Man kann sogar sagen die Zeit die man normal mit Arbeiten beschäftigt wäre kann man in einem MMO täglich(!) auch mit Farmen der Reagenzien/Wärung/Material/Items verbringen.
 
Natürlich kann man quasi endlos zeit in einem MMO verbringen. Aber man darf sich halt nicht von der Masse mitreisen lassen. Man braucht aber auch das passende MMO, nicht jedes hat genug Content abseits des End-Games aka. Item-Tretmühle (war meiner Meinung nach auch bei WoW so abseits von Classic und ist erst jetzt mit den letzten 2 AddOns deutlich besser geworden)
 
Naja wie gesagt für mich ist bei einem MMO das Leveln zum Max Level interessanter als dann das spielen mit Max Level. Weil Effektiv etwas neues sehen tust du dann nicht mehr (bzw. nur selten, wenn eine neue kleine oder große Raid Instanz bzw. Addon erscheint) sondern es findet nur noch eine ständige Wiederholung statt.

Und zur Info: Das sag ich als der der mit Dark Age of Camelot (wird den wenigsten etwas sagen) über WoW (über 6 Jahre!) , dazwischen Warhammer Online, hin zu Star Wars Online gespielt hat. Für mich ist aus MMO die Luft raus weil es einfach zuviel "Fließband" spielen ist.

Mittlerweile bevorzuge ich gute Single Player Spiele wieder. Einfach weil ich spielen kann wann, solange und mit pausen darin bzw. dazwischen wie ich will ohne das Online in einem Spiel jemand schon wartet (wo bleibst, wieso warst solange nicht da usw.) oder mich fragt warum ich denn zu späht zum Raid komme...oder "mein persönliches Highlight aus WoW" mir im Raid , im Teamspeak eine Verwarnung gibt weil ich mich erdreiste ohne zuvor gefarmten Pots & Elexire (Buff & Heiltränke) im (Random - nicht Gilden) Raid zu erscheinen!
 
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na ja nach 6 jahren mmos ist natürlich irgendwann mal schluss, aber dieses grinden was du ansprichst machst du im grunde genommen immer. der ganze alltag ist ja eigentlich grinden. ob ich nun in ner daily ein wenig gold abfarme, oder mir nach zwei wochen die fingernägel "abfarme" ist ja vom prinzip her das gleiche. nur das sich halt der alltag in story lastigen singleplayer spielen öfters ändert, aber der hauptbestandteil von mmos war und wird immer stumpfsinniges grinden bleiben, was aber mmn nicht unbedingt schlecht ist, denn mir z.b. gefällts.
 
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Schaut euch mal Shroud of The Avatar an... ein Spiel vom MMORPG Erfinder (quasi), Lord British...
Richtig, nicht WoW, sondern Ultima Online...

Hat denke ich sehr viel Potenzial. Aber ja, viele MMOs (nahezu alle) sind sehr auf den Gewinn fixiert, was das gelegentliche Spielen eher unspaßig macht.
 
Also früher habe ich auch noch gerne MMOs gespielt, ansich würde ich es jetzt auch noch. Das Problem was ich zurzeit habe mit den MMOs ist, das die neuen MMOs viel zu langweilig sind.

Die MMOs die ich früher gerne gespielt habe waren zwar eher Grindgames, aber es gab immer wege das leveln zu beschleunigen. Z.b. in Aion das killen von Elite. Es war ein richtiges Erfolgserlebnis mit einem Assasinen einen Elite mob umzuhauen indem man richtig gepotet, Waffengewechselt, Skills eingesetzt und gekitet hatte, was eigtl nur Jäger oder Magie spielend einfach konnten.

Heute bekommt man alles geschenckt oder kann sich alles mit Geld kaufen. Ich habe heute auch nicht mehr soviel zeit wie früher, aber wenn ich in einem game in zwei wochen Max level bin obwohl ich druchschnittlich nur jeden Tag 1 bis max 2 Stunden spielen kann. Super, ich habe wirklich das Gefühl etwas erreicht zu haben. Ich will zwar nicht wieder monate lang grinden aber ich will auch nichts geschenkt bekommen.

GW2 und FF waren zwar nett, aber waren mir doch zu anspruchslos und WoW ist immer noch nichts für mich.

Und wenn ich mich so umhöhre bei den alten Leuten mti dennen ich gezoggt habe, dann geht es sehr vielen so. Am anfang sind viele MMOs ok, aber nach einer gewissen Zeit sehnt man sich wieder an Games die anspruchsvoller sind und diese sind dann mitlerweile zu Free 2 Play bzw Pay 2 Win games verkümmert.
 
Ich hab über Jahre 2.700h in GW gesammelt. Anfangs war das Spiel noch toll, später wurde es lästig. Die Community wurde einfach immer schlechter. Jeder wollte nur was geschenkt haben oder durch Missionen gerusht werden, um dann mit Lv 20 und dem neusten Farming-Build sich irgendwelche Titel zusammenzugrinden.
Man könnte meinen, das keiner mehr wirklich spielen wollte, sondern nur mit fettem Titel und teurer Rüstung zu posen und die "Noobs" (mich :rolleyes:) zu beleidigen.

Wenn ich mich jetzt online umsehe (bin zwischenzeitlich auf Egoshooter gewechselt) geht es auch immer mehr darum, immer das selbe zu machen um seine Stats zu pushen. Da kann man mit nem Sniper im Dreck liegen oder stundenlang im Hubschrauber im Kreis fliegen.
 
Dys619 schrieb:
Also früher habe ich auch noch gerne MMOs gespielt, ansich würde ich es jetzt auch noch. Das Problem was ich zurzeit habe mit den MMOs ist, das die neuen MMOs viel zu langweilig sind.

Die MMOs die ich früher gerne gespielt habe waren zwar eher Grindgames, aber es gab immer wege das leveln zu beschleunigen. Z.b. in Aion das killen von Elite. Es war ein richtiges Erfolgserlebnis mit einem Assasinen einen Elite mob umzuhauen indem man richtig gepotet, Waffengewechselt, Skills eingesetzt und gekitet hatte, was eigtl nur Jäger oder Magie spielend einfach konnten.

Heute bekommt man alles geschenckt oder kann sich alles mit Geld kaufen. Ich habe heute auch nicht mehr soviel zeit wie früher, aber wenn ich in einem game in zwei wochen Max level bin obwohl ich druchschnittlich nur jeden Tag 1 bis max 2 Stunden spielen kann. Super, ich habe wirklich das Gefühl etwas erreicht zu haben. Ich will zwar nicht wieder monate lang grinden aber ich will auch nichts geschenkt bekommen.

GW2 und FF waren zwar nett, aber waren mir doch zu anspruchslos und WoW ist immer noch nichts für mich.

Und wenn ich mich so umhöhre bei den alten Leuten mti dennen ich gezoggt habe, dann geht es sehr vielen so. Am anfang sind viele MMOs ok, aber nach einer gewissen Zeit sehnt man sich wieder an Games die anspruchsvoller sind und diese sind dann mitlerweile zu Free 2 Play bzw Pay 2 Win games verkümmert.

word! besser hätte ich es nicht schreiben können.
 
Brocken95 schrieb:
Schaut euch mal Shroud of The Avatar an... ein Spiel vom MMORPG Erfinder (quasi), Lord British...
Richtig, nicht WoW, sondern Ultima Online...

Gemacht.
Wieder nur Fantasy, kein neues Genre oder neues Terrain. Langweilig. Aufwärmkost.
 
Tnetennba schrieb:
Ich finde es gibt zur Zeit keine gute mmo. Habe so gut wie alles gespielt und alles ist Müll. Ich warte auf Black Desert und hoffe das es Gut wird. Wie Lineage 2 damals. Eh das waren Zeiten:rolleyes:

Genauso sehe ich das auch es gibt einfach nix gutes und ich hab so bock mal auf nen MMo.
Aber alles ist müll entweder zu langsam oder zu schnell/verwirrend aber so mittelding wie WoW gibts leider net mehr das letzte war Rift.
Na mal schauen ob nochmal was gutes kommt.
 
wennn ihr mal überlegt wieviel hoffnung ihr in die letzten mmos gelegt habt und dann enttäuscht wurdet zeigt euren wahren erfahrungswert.
ich hatte einen mentor der hatte die auffassung spiele aus dem beta status 1,5 Jahre in die Zukunft zu analysieren bzw. prognosen zu treffen die 100% zutreffend sind. Mag sein für euch klingt das unglaubwürdig, aber ich selbst schaffe eine prognose von 6 Monaten und habe eine hohe trefferquote. Dabei geht es nicht darum ob es floppt oder F2P wird sondern generell zu erkennen wie hoch die langzeitmotivation ist und in wie fern es nachfolgende spiele betrifft.

ich geb euch ein beispiel sonst könnt ihr mir nicht folgen: wenn ich ein mmo mit aktuell bester grafik spiele, guter engine, klasse kampfanimationen und dyamik habe , schraubtes meinen anspruch keinesfalls nach unten was das nächste mmo angeht.Also auch wenn mir spielelemente fehlen die mich lange motvieren könnte ich niemals zu einem veraltetem MMO wechseln ( bsp. WOW)

noch schlimmer wenn es ein reines RPG ist und dann ein MMO wird, klassisches beispiel Elder Scrolls online ( wieviel haben da wohl abgekotzt)

Einige legen ihre hoffnung auf Black Desert weil die charctererstellung pervers ist, es neue technische (grafik) und weil die kampfanimationen atemberaubend sind.
Ich bin mal mutig und sage das dieses Game auch unter dem Hype zusammebricht, das erscheinungsdatum in NA/EU erfolgt auch nicht vor 2016.
Alle Koreanischen ableger sind zu einer reinen Melk/Geld/Hack und BOT maschiene verkommen und werden es auch in Zukunft sein, denn man kann zu viel damit verdienen.
Der einzige Lichtblick ist Star Citizen, das ist aber kein klassischer MMO ableger und hat eine ganz andere kundschaft.

So..genug..senf..ich will euch nicht eine Information overflow beschaffen.

Grüße,

Keks
 
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Ich finde auch net das MMORPGs nur für leute sind die zuviel Zeit haben ka wer sowas erfunden hat.
Hab in WoW viel erreicht obwohl ich nie die letzten Bosse gesehen hab.
Wir waren unsere 10Leute und gut da wurde sich abends auf ne Ini getroffen und fertig am WE Raids für 2-3h die jeder aufbringen kann aber manche Leute tuhen so als ob se noch net mal 5min verschnauf pause hätten in ihr Leben:)
Ja wir haben alle noch nen RL net das einer gleich den Joker wieder zieht.
Ich pers. lass mir das zocken auch net nehmen ist halt nen Hobby und mir machts Spaß und wems net passt kann gerne gehen:)
 
Stimme den anderen zu, ist eindeutig zu Zeitaufwendig.
eine Stunde Hearthstone alle zwei Tage und ich bin glücklich.
Als Schüler, kann man sich sowas geben aber nicht im späteren Leben um es so zu sagen, wenn man Familie, Job oder andere Sachen hat.
 
Für mich is das größte Problem das sich die Spiele eigentlich kaum weiterentwickeln seit ca. 10 Jahren kriegt man gerade im MMORPG Bereich mehr oder weniger die selbe Kost vorgeworfen. Es gibt oder gab hier und da mal ein paar coole Ansätze, aber auch diese wurden dann nicht konsequent weiter entwickelt.

So hatte damals Warhammer online mit seiner Spielwelt wo immer und überall Krieg herrschte irgendwo seinen gewissen Charme und Atmosphäre, ist aber unter dem Hype von wow völlig weggebrochen. SWTOR hat auch gute Ansätze, aber sie wurden nicht gut umgesetzt.

Ein weiteres Thema ist natürlich die Zeit mir und auch anderen Kollegen ist es schon mehrfach passiert das man aus Allis oder Gilden fliegt weil man nicht täglich online sein kann.

Was mich persönlich aber an den meisten MMOs stört ist, dass ich nicht wirklich frei in meinen Entscheidungen bin und wie ich die Spielwelt lebe und gestalte. Im Endeffekt komme ich in ein Gebiet wo mich die Story hin führt, dann grinde ich dort die Quests und es geht ins nächste Gebiet. Nach paar Wochen is man dann durch, kann noch paar Instanzen farmen, bissl PVP spielen und das wars.

Hier haben gerade Sandbox MMO eigentlich deutliche Vorteile.
 
Ich bin erschüttert wie hier, zumeist unterschwellig, gegen Leute gehatet wird die viel Zeit in so ein Spiel stecken. Ich weiß nicht warum sich manche Leute so einen Kopp um das Privatleben anderer machen. Klar, wenn man Familie und andere Verantwortungen hat (Job zählt nicht, da man seine Freizeit eh um diesen herum Planen muss) bleibt halt nicht mehr soviel Zeit wie als Schüler oder Student, aber es ist die Entscheidung eines jeden einzelnen wo er dann seine Freizeit Priorisiert einbringt.

Wer jedoch schon mit dem angeblich so schlimmen Zeitaufwand hadert, tut dies meist nur, weil er / sie oft keine Lust hat für gewisse dinge eine Gruppe zu suchen mit der man sich ja dann oft auch, und sei es nur einmal in der Woche, Terminlich absprechen muss. So ist jedenfalls meine Erfahrung nach über sieben Jahren World of Warcraft in denen ich alles bis zum Ende von Cataclysm mitgemacht habe. Und dann muss ich sagen, dass man dann den Sinn eines MMOs verfehlt. Der besteht in meinen Augen nämlich gerade im Gruppenspiel und in der Interaktion mit anderen.
 
ich spiele kaum noch MMOs, weil die einfach zu leicht und zu schnell geworden sind. wenn ich mich an die anfangstage von everquest 2 oder lineage 2 erinnere, dann geht mein herz auf. die beiden spiele sind meine absoluten highlights gewesen.

ich habe von lvl 1 bis lvl 50 in everquest 2 ganze genau 6 monate gebraucht und ich habe jeden tag gespielt, dann ging es los mit skills verbessern und raiden, es war so episch. in lineage 2 hats sogar 2 jahre gedauert, bis ich endlich max level war und dann ging das spiel erst richtig los, es gab immer soviel zu tun. damals MUSSTE man in einer gruppe spielen, was ja eigentlich der sinn eines MMOs ist, sonst kam man nicht vorwärts, heute sind doch alle fast single rpgs.

bei heutigen MMOs rennt man doch in paar wochen zu max level, hat alles gesehen und ist gelangweilt. in rift habe ich 5 wochen gebraucht, in tera nur 3 wochen und ich archeage sogar nur 2 wochen, obwohl ich wirklich nicht viel gespielt habe bei den letzten MMOs.

dieser trend macht für mich das genre kaputt, da es einfach keine herausforderung mehr gibt. jeder will alles haben und nichts dafür machen.

schön waren die alten zeiten. :)
 
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