News Wikileaks: FBI geht gegen Anonymous-Beteiligte vor

GameRsT schrieb:
Ach ja, der Kauf der CD mit Steuerdaten ist keine Straftat vom Staat sondern von einer Person, diese wird, wenn es die Schweizer denn tun würden, verurteilt und Bestraft werden.

!

Schwachsinn es ist und bleibt Hehlerei der Staat wusste woher das Material kam und die ist auch für einen Rechtsstaat verboten

Hier wurde sich was zurecht gebogen und zweckdienlich verwendet weil es dem Staat gelegen kam


Wie gesagt glaubt ihr naiven Lemminge ruhig weiter an die bösen bösen Internetaktivisten freie und vor allem renomierte Medien sehen das mittlerweile aus einem ganz anderen Sichtfeld

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@Scully
Glaubst du nicht, dass du dich hier etwas im Tonfall vergreifst? Solche Beleidigungen sind ziemlich unangebracht oder gehört so etwas für Dich zu einer Diskussion dazu?
 
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GameRsT schrieb:
Und noch was: Pressefreiheit mag zwar was schönes sein, aber mit dieser geht auch eine hohe Verpflichtung einher. Man sollte niemals Dokumente und Beweise einfach veröffentlichen, sondern kritisch damit umgehen und diese Bewerten, katalogisieren und anschließend die veröffentlichen, wo man sicher weiß, dass sie stimmen und richtig sind. !

Das schlägt doch dem Fass schon fast den Boden aus:mad:

Willst du jetzt etwa auch noch behaupten das diese veröffentlichten Kriegsakten ein Fake sind ich glaub ich krieg hier gerade Brechreitz!

Das ist nicht nur respektlos den Toten gegenüber das ist bodenlose Verleumndung von Fakten!!
Ergänzung ()

Jelais99 schrieb:
@Scully
Solche beleidigungen sind ziemlich unangebracht oder gehört so etwas für Dich zu einer Diskussion dazu?

Welche Beleidigungen bitte? "naive Lemminge"

Das ist vollkommen korrekt gewählt für die Verbohrtheit mancher hier
 
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@Scully
Genau das meine ich. Du titulierst andere als "naive Lemminge" nur weil sie einen Sachverhalt anders beurteilen als Du.

Was hast du denn eigentlich daran auszusetzen, dass gegen die Beteiligten vorgegangen wird?
Paypal hat gegen eine Aktion anzeige erstattet, die dem Unternehmen schaden zugefügt hat. Das hat man beim FBI getan, einer Behörde die bei Straftaten ermittelt, welche die Grenzen von Bundeststaaten überschreiten. Das ist hier der Fall. Hätte man sagen sollen: "Hey das verstößt zwar gegen geltendes recht aber habt ihr euch selbst zuzuschreiben."

Es bestreitet niemand, dass sich die US regierung darüber freut oder die Ermittlungen voran treibt, das ändert aber nichts daran dass die Ermittlungen rechtmäßig sind und dass das FBI die zuständige Behörde ist.

Gegen das Verhalten von Paypal, Visa und Mastercard hätte Wikileaks auch rechtlich vorgehen können, warum haben sie es nicht getan? Dafür hätten sie nicht einmal in die USa einreisen müssen. Es hätte gereicht einen ansässigen Anwalt zu beauftragen.

Unddas was Du anderen Vorwirfst betreibst Du letztendlich selbst. Jede Kritik an Wikileaks wird abgeschmettert, obwohl es einiges an Wikileaks zu kritisieren gibt. Wenn man anderen vorwirft kritiklos alles anzunehmen, sollte man aber bereit sein den eigenen Standpunkt kritisch zu hinterfragen. Ansonsten wäre das ebenso verbohrt, wie du es anderen vorwirfst. Nicht dass du mich falsch verstehst, ich bin ebenso überzeugt von der Notwendigkeit einer solchen Plattform wie du, allerdings entwickelt sich wikileaks meiner ansicht nach in eine falsche richtung und macht zum Teil gravierende Fehler. Dazu ein paar Beispiele:

Assange wies die Kritik zurück und versicherte, seine Mitarbeiter hätten die Dokumente geprüft und Namen von "Unschuldigen" geschwärzt. Was er damit meint, erklärte er beim Seminar in Stockholm an einem Beispiel. Assange zeigte Dokumente, in denen das amerikanische Militär berichtet, wie es einem afghanischen Radiosender Geld für pro-amerikanische Berichte zahlt. Der Chef des Senders wird mit Namen genannt. "Er hat sich bestechen lassen", sagte Assange. Damit sei der Mann in seinen Augen schuldig. Das Beispiel ist bemerkenswert, weil es zeigt, wie Wikileaks-Mitarbeiter klassische Journalisten-Aufgaben übernehmen: Sie sichten und filtern. Und sie bewerten. Wer Unschuldige von Schuldigen unterscheidet, ist nicht mehr bloß Anwalt. Er ist auch Richter.
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/digital/wikileaks-julian-assange-fast-ein-held-1.992375

Oder die ungefragte Veröffentlichung des Buches von Michela Wrong:
Auch die Autorin Michela Wrong ist wütend auf Wikileaks. Mit Entsetzen musste sie feststellen, dass ihr Buch „Jetzt sind wir dran: Korruption in Kenia“, in dem sie die Abgründe der staatlichen Korruption in Kenia offen legt, auf Wikileaks in ganzer Länge veröffentlicht wurde. Als Grund nannte Wikileaks, die Buchhändler in Nairobi würden es nur ungern verkaufen, da sie sich vor den drakonischen Strafen fürchten, die in Kenia wegen Verleumdung drohen. Wrong ärgerte sich sehr, da das Buch kein Regierungsdokument ist und nun überall auf der Welt kostenlos verfügbar ist. „Ich schrieb an Wikileaks und erklärte ihnen, dass sie ihrer eigenen Sache schaden, da die Verleger kaum Leuten wie mir weitere Vorschüsse für Recherchen in Afrika geben werden, wenn sie mit den Büchern dann nichts verdienen.“
Quelle: http://www.freitag.de/politik/1015-wer-ueberwacht-wikileaks

Das sind jetzt nur einige Beispiele, von denen es noch wesentlich mehr gibt. Am kritischsten sehe ich allerdings die inneren Strukturen von Wikileaks, die alles andere als transparent oder demokratisch sind und letztendlch die Grundsätze unterwandern, mit denen Wikileaks an den Start gegangen ist bzw. für das sie einstehen wollen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,719614,00.html
http://www.stern.de/blogs/hans-martin_tillack/wikileaks-und-wir/
http://carta.info/21005/wikileaks-finanzierung-julian-assange-interview/

Ich habe dazu einen Beitrag in einem anderem Thread verfasst, der sich näher damit auseinander setzt. https://www.computerbase.de/forum/threads/kritik-an-julian-assange-waechst.836306/page-3
 
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GameRsT schrieb:
Wenn sie gegen Recht verstoßen haben, kann man aber trotzdem gegen sie Klagen und das Gericht diese Sache verhandeln lassen.
Nur hier wurde nicht geklagt sondern politischer Druck ausgeübt. Warum sonst ziehen Amazon, Paypal, mastercard, Visa, everydns, etc ohne irgendwelche vorangegangenen Klagen vorschnell der Stecker!
Das was hier geschieht ist eine enorme Grauzone. Meines Erachtens ist das genauso kriminell und illegal wie das was die Internetaktivisten machen - mit dem Unterschied, das die Aktivisten nicht angefangen haben.

Ansonsten sehe ich das was du sagst genauso
 
... persönlich stehe ich auf dem Standpunkt, dass geltendes Recht nicht unumstößlich ist und unter gewissen Zwängen auch umgangen werden darf - denn ich wäre nicht bereit, mich jedweder Gesetzgebung zu beugen, nur weil entsprechende Regierungungsstellen dafür gesorgt haben, dass alles in ihrem ureigensten Interesse abläuft und das Volk so dumm wie möglich gehalten wird.

Dabei ist mir natürlich klar, dass ich unter Umständen auch zur Verantwortung gezogen würde, da sich die Verantwortlichen nicht gerne in die Suppe spucken lassen.

Dazu wäre ich auch bereit, da ich der Meinung bin, dass extreme Situationen manchmal auch extreme Handlungen bedürfen. Deshalb kann ich auch nicht verstehen, dass Menschen, die glauben, der Staat wäre grundsätzlich im Recht ist, offenen Auges in ihren möglichen Untergang rennen, um sich dann im nachhinein damit zu rechtfertigen, doch überhaupt nichts gewußt zu haben ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Und welche Konsequenz sollte man deiner meinung nach daraus ziehen? Wäre es angebracht gewesen, die anzeige von Paypal gar nicht erst aufzunehmen bzw. dem gar nicht nachzugehen?

Auch wenn man Sympathien für diese Aktion hegt, bleibt immer noch die Frage wie ein Rechtsstaat damit umzugehen hat. Sollte er einen offensichtlichen rechtsbruch ungeahndet lassen nur weil die Motive moralisch nachvollziehbar sind? Würde das nicht, wenn man daraus einen Grundsatz ableiten würde, zu Willkür führen?

Edit: @Thaquanwyn: Und zu deinem letzten Absatz: Dabei stimme ich dir zwar grundsätzlich zu, wenn in einem Dtaat die rechtsstaatlichen Prinzipien außer Kraft gesetzt sind und es keine andere Möglichkeit gibt Widerstand zu leisten. aber dies trifft in diesem Fall nicht zu. Es stand Wikileaks frei rechtliche Schritte einzuleiten und ggf Schadensersatzforderungen zu stellen (ich frage mich ernsthaft warum sie diesen Weg nicht gegangen sind). Es stand jedem frei Visa Paypal, Mastercard, Amazon usw zu boykottieren. Damit hätte man diese Unternehmen ganz legal empfindlich treffen können.
 
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Die erste Möglichkeit das ganze rechtlich korrekt zu behandeln wäre gewesen, das jeder der ein Konto bei Mastercard und Visa hat dieses kündigt und zu einer Bank welchselt die eben nicht sich dem angeschlossen hat. Begründung wäre das die Banken gegen die Prinzipien des Kunden verstoßen haben. Dies ist das gute Recht des Kunden. Das hätte die Banken ab einer gewissen Menge an Kunden die ihr Konto dort kündigen wirklich empfindlich getroffen. Aber ich gehe fest davon aus, dass nur die aller allerwenigsten dies gemacht haben. Aber die Ddos Attacke hier als einziges Mittel hinstellen. Lächerlich

Fakt ist, das die Hackergruppe Anonymus sowie jeder der ihnen geholfen hat, also die dummies die sich die low orbit ion cannon software geladen haben, sich strafbar gemacht haben. Dies ist und bleibt unabhängig was hier der Großteil von den USA hält in vielen Ländern ein Strafbestand.

Aber kommen wir zu weiteren Möglichkeiten zu protestieren und die nach geltendem Recht. Zum einen währen Unterschriftenaktionen möglich die den Unternehmen überreicht werden. Weiterhin wären Schreiben an die jeweiligen Vertreter der Regierung möglich. Weiterhin wären Demonstrationen möglich. Und und und. Es gibt soviele Möglichkeiten dies friedlich und nach geltendem Rech zu machen.

Die Frage die sich mir hier auch schon seit den ersten Kommentaren stellt ist folgende:
Wer von euch der eine Kreditkarte von Visa oder Mastercard besitzt hat diese gekündigt? Wer von euch hat sein Paypal Konto gekündigt. Wer von euch hat schon jemals an einer Demonstration teilgenommen die gegen etwas ging das er als ungerecht empfand. Wer von euch hat sich schon politisch angagiert weil er damit zeigen will das es so nicht weitergeht?

Ich schätze mal, dass allein in diesem Thread dies fast garkeiner gemacht hat. Aber alle schreien hier rum wie gemein die USA ist, wie moralisch korrekt doch die Ddos Attacke war und und und. Die heuchler sind doch ganz klar hier die Poster die groß rumreden, aber aktiv nichts machen.

Mißversteht mich nicht. Ich halte von den Aktionen die da von Mastercard, Visa und und und gefahren wurden ebenso wenig. Aber bin ganz klar der Ansicht das was die Hackergruppe Anonymus macht ist der falsche Weg. Anstatt sich gegen die Unternehmen zu stellen, sollten sie lieber ihre Zeit darin investieren Wikileaks darin zu unterstützen online zu bleiben. Sei es indem sie Server stellen, sei es indem sie Webspace stellen, sei es indem sie helfen die Dokumente zu sichten.
Achja es gibt übrigens noch andere Plattformen die wie Wikileaks Fehlverhalten aufdecken. Aber die scheinen ja keinen zu interessieren.

Zur Person von Assange. Nunja wenn er wirklich die Verbrechen in Schweden begangen hat, derer er angeklagt ist. Gehört er verurteilt und. Aber dies sollte keinen Einfluß auf Wikileaks haben, wenn man mal das ganze nüchtern betrachtet. Auch erschleicht sich mir schon eine Weile der Verdacht das es hier nicht um Wikileaks ansich geht, sondern das Assange hier wirklich hinstellt als wäre er der Messiah und dafür nutzt er eben jenes Enthüllungsportal um sich im Licht zu baden. Wenn dieses wirklich so sein sollte. Dann wäre ein Assange nicht besser wie jeder andere Politiker der sich auf Kosten anderer im Rampenlicht halten will.

Ich meine was hindert Wikileaks daran sämtliche Dokumente zu veröffentlichen, die Assange als seine Lebensversicherung bezeichnet hat? Gut das meiste wird warscheinlich noch garnicht gesichtet wurden sein. Aber wenn es hier wirklich nur darum ginge die Wahrheit ans Licht zu bringen, sollte es am Ende recht unwichtig sein was mit Assange passiert, solange er einen Fairen Prozess bekommt in Schweden, sollten sich die Anklagepunkte verhärten.
 
@ Dark Knight

Genau das ist der Punkt. Es hätte viele andere Möglichkeiten gegeben, seinen Unmut auf legalem weg zu äußern bzw. dagegen zu protestieren.
Ich habe selbst schon an einigen Demonstrationen teil genommen, um meinem Protest zum Ausdruck zu bringen. Das ist nicht nur in Europa sondern auch in den USA möglich.

Auch der Boykott dieser Unternehmen wäre eine sehr effektive und vor allem nachhaltige Form des Protests gewesen. Das setzt allerdings voraus, dass man auch mal gewillt ist, auf die ein oder andere Annehmlichkeit zu verzichten bzw. gewillt ist mal etwas mehr Zeit dafür aufzuwenden.

Und zu den anderen Plattformen: Da gebe ich Dir recht. Da gäbe es noch cryptome.org, die wesentlich unaufälliger arbeiten bzw. nicht das "Rampenlicht" suchen, aber dennoch sehr gute Arbeit leisten.
 
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Steiner_mC schrieb:
Alter, florian du bist so blasiert ey.
Fakt ist, ja du hast Recht(PUNKT) Die DDos Attacken verstoßen gegen geltendes Recht.

Und mehr muss man auch nicht wissen, warum und wieso ist komplett uninteressant, wenn man das durchgehen lässt kommt jeder Anarchofan daher und zündet was im Netz an, nur weil er's gerade passend findet und mit den Entscheidungen von Firmen nicht einverstanden ist.

Cyberkriminalität wird heutzutage sehr ernst genommen und mit aller Härte bestraft.
Das sind ja keine Kavaliersdelikte.
 
schlimm wieviele hier schon eher zum selbstgefälligen system halten als zu einzelnen rebellen.. anscheinend hat die generelle verblödung der menschheit schon fortschritte gemacht
 
Ach wie herrlich, ich liebe Diskussionen wie diese. St. Assange gegen den Antichristen USA mit seinen Firmenbossen, erinnert ein wenig an St. Sarazzin gegen die bösen linken Gutmenschen im Integrationswahn. Die gleichen Argumente, die gleichen Rechtfertigungen und die gleichen einschränkten Weltbilder. Das Götterbild darf keinen Kratzer bekommen und der Böse hat immer unrecht mit allem was er tut und jedes Mittel ist legitim um das Böse zu bekämpfen.

Zu aller erst, ich bin kein Freund der Maßnahmen die Firmen gegen Wikileaks durchgemacht haben, aber ich bin auch gegen die ddos Angriffe von Ano. Ich komm mir schon vor wie bei den Netzsperren, da muss man vorher auch immer sagen das man kein Pädo ist um in der Diskussion nicht mir Mistgabeln und Fackeln angegriffen zu werden.
 
@Creeed

Hier wird doch jeder persönlich angegriffen (egal welcher Standpunkt), ließ doch mal ein paar Seiten weiter vorn, da durfte auch ich mir sowas hier gefallen lassen:

florian. schrieb:
Du bist also klarer Befürworter der Selbstjustiz?

Obwohl ich nichts weiter geschrieben hatte, als zu begründen warum es zu den DDos Aktionen kam.
Das sind halt Trolle und die wollen keine Disskusion sondern nur beleidigen und hohl provozieren.

Zum Thema muss man noch hinzufügen, dass das hier in Deutschland kein Strafbestand aus Sicht der Sachbeschädigung ist, da kein dauerhafter Schaden zugefügt wird.
Im Grund ist das eigentlich überhaupt keine Straftat, weil die nichts weiter machen, als Server mit massenweise Anfragen zu überschwemmen, bis der Server nicht mehr nachkommt.
Das macht jeder täglich, nur nicht in so einer zielgerichteten Form.
Daher sehe ich persönlich keine wirkliche Straftat von Seiten der Aktivisten.
Was anderes wäre es gewesen, wenn sie die Server der Bankunternehmen gehackt hätten, aber das haben sie nicht.
 
scully1234 schrieb:

Du bist aber auch noch ganz klar im Kopf? Dokumente lasse sich leider fälschen, werde diese als gefälscht veröffentlicht können damit auch unschuldigen geschadet werden. Was meinst du, warum man angebliche Beweise verifizieren muss. Ich behaupte nur im Gegensatz zu dir nicht, das alle Dokumente richtig sind, ich behaupte aber auch nicht das sie Falsch sind, sondern das sie gesichtet und bewertet werden müssen. Denn wenn jemand Dokumente fälscht und an Wikileaks gibt und diese veröffentlicht werden, ist das auch sehr schädlich und kann zu Aktionen führen die absolut ungerechtfertig sind. Wer hier also jeden "Scheiß" leichtgläubig glaubt, hast du wohl hier bereits verraten.

Wenn etwa gegen den Feind ist, nimmt man es gerne, auch wenn es falsch ist. Aber halte deine Meinung weiter. Mal sehen, was passiert wenn du mal zu unrecht angeklagt wirst und alle Beweise gegen dich sprechen und sie veröffentlicht werden ohne das sie vorher geprüft werden auf ihren Inhalt und ob das überhaupt sein kann oder nicht.
 
@Noskill
Auch in deutschland verstoßen solche attacken gegen geltendes Recht. Soweit ich weiss, wird das in § 303b StGB geregelt. Der wesentliche Punkt dabei dürfte folgender sein:

Daten (§ 202a Abs. 2) in der Absicht, einem anderen Nachteil zuzufügen, eingibt oder übermittelt oder
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__303b.html

Dabei dürfte Absatz 4 nicht ganz unerheblich sein, wenn es um das Strafmaß geht.

4) In besonders schweren Fällen des Absatzes 2 ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

1. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt,


Immerhin waren einige Zeit Zahlungen über paypal nicht möglich, wenn ich richtig informiert bin.
 
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@Jelais99

Und hast du dir auch mal den §202a angeschaut?
Da steht ganz eindeutig ausgespähte Daten, besonders gesicherte Daten.
Es geht bei §303b - 2 eindeutig um die Nutzung unrechtmäßig erworbener Daten in der Form, dass dabei einem anderen Schaden zugefügt wird. Das war bei den DDos Attacken nicht der Fall, da wurde schlicht der Server überlastet. Das kann man von Serverseite aber durch blockieren von IPs sehr schnell abstellen.
 
noskill schrieb:
@Jelais99

Und hast du dir auch mal den §202a angeschaut?
Da steht ganz eindeutig ausgespähte Daten, besonders gesicherte Daten.
Es geht bei §303b - 2 eindeutig um die Nutzung unrechtmäßig erworbener Daten in der Form, dass dabei einem anderen Schaden zugefügt wird. Das war bei den DDos Attacken nicht der Fall, da wurde schlicht der Server überlastet. Das kann man von Serverseite aber durch blockieren von IPs sehr schnell abstellen.

Kannst du, aber wir sollten hier nicht das Recht bewerten. Das soll ein Anwalt tun. Ich weiß nur, dass DDoS sehr wohl unter Strafe stehen kann, sobald ein Wirtschaftlicherschaden oder allgemein ein Schaden entsteht. ;) Aber wie genau, Anwalt fragen. :)


-- Änderung (P.S) --
Als Nachtrag zu diesem Beitrag: https://www.computerbase.de/forum/t...ous-beteiligte-vor.851286/page-6#post-9285738

Scully1234, es gibt genug beweise für Dokumente die gefälscht wurden und angeblich echt waren und sich dann als falsch rausstellten. Die Folgen solcher Entdeckungen sind für einen einzelnen nicht abzusehen. Die Hilter-Tagebücher in den 80er beim Stern sollten dir daher was sagen. Wenn jetzt hier aber kritische Dokumente gefälscht werden, ist die Auswirkung für und von den einzelnen kaum absehbar und für die Gesamtheit so wieso nicht. Welche Folgen es also hat, kannst weder du, ich oder andere Absehen. Daher gehören solche Dokumente geprüft und auch die Quellen. Zu sagen, es wäre pietätlos, zu sage, dass man die Dokumente kritisch betrachten sollte, ist eher geistlos! Das hat nichts mit Respektlosigkeit den "Toten" gegenüber zutun, sondern mit gesundem Menschenverstand. Das einfache veröffentlichen und etwas als Wahr hinnehmen ist fahrlässig und Dumm. Was meinst du warum Wikileaks mit Redaktionen zusammen arbeitet...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@GameRsT

Na es kann sein, dass es noch einen anderen Artikel im StGB gibt, aber der oben genannte Artikel greift bei einer DDos Attacke definitiv nicht.
Wie das bei den Amis ist weiß ich sowieso nicht, da wird das Ganze auch völiig anders bewertet, da die Entscheidung von den Geschworenen getroffen wird.
Persönlich bin ich der Ansicht, dass die DDos Attacke lächerlich ist, um dagegen vorzugehen.
Dann könnte ich ja auch jeden, der mir irgendwie auf die Nerven geht, oder mich behindert anzeigen.
Da die Server aber frei erreichbar sind und lediglich zuviele Anfragen beantworten musste, aber kein Schaden an den Servern entstanden ist, ist das meiner Ansicht nach nicht wirklich strafrechtlich relevant.
Im Grunde hatten die Server einfach nicht ausreichend Kapazität um die Flut an Anfragen zu bewältigen. Da muss man sich dann nicht wundern, wenn die lahmgelegt werden.
Wie die Folgen für die Aktivisten sind, ist dennoch nicht zu sagen, dazu wissen wir auch zu wenig, was denn genau gemacht wurde.
 
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