Win 10 und Linux

-Helmo-

Ensign
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Moin zusammen.
Ich werde die nächsten Tage einen neuen PC basteln.
Jetzt hab Ich mir überlegt Linux zum Surfen und Co. und Win 10 zum zocken zu nutzen.
Installiere Ich erst Win 10 und dann erstelle Ich ne Extrapartition für Mint?
Kann Ich meinen HP Drucker dann auch unter Mint nutzen?
Wie groß sollte die Partition für Mint sein?
Beides soll auf ne 256 GB Samsung 960 Evo.

Gruß,Micha
 
Installier Windows 10 und dann pack Linux in ne VM zum Surfen. Viel praktischer/flexibler als ein Dualboot.
Für den Drucker musste gucken, ob es Treiber gibt.
 
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Dann kannst auch gleich mit Windows surfen...

Was die Partitionsgröße angeht:
- Splitte die Platte auf 125, dann solltest für beide Systeme genug haben für Updates & Programme ec.

Spielen gehen ja denke ich eh auf eine zusätzliche Platte?

Installationsreihenfolge:
- Erst Windows
- Dann Linux
 
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dualboot ist ohne weiteres möglich; die frage ist ob das rebooten zwischendurch wirklich praktikabel für dich ist.

evtl ist eine virtualbox linux installation dafür besser...hängt aber ab davon was du unter linux machen möchtest und was dein rechner an ressourcen (cpu / ram) aufbieten kann...

ich sitze gerade an einer xeon e5-1660 v4 workstation mit 32gb ram - ubuntu mate als host os und 3 vbox vm's (unter anderem windows als vm..)
das hinundher wechseln zw. den vm's ist deutlich angenehmer als rebooten...
Ergänzung ()

tuccler schrieb:
Was die Partitionsgröße angeht:
- Splitte die Platte auf 125, dann solltest für beide Systeme genug haben für Updates & Programme ec.

ich würde linux eher weniger zuweisen; zum surfen alleine reichen einem linux auch deutlich weniger...30-40gb z.b. sollten für das linux reichen.
 
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Wenn man nur surfen möchte, würde ich die VM-Variante wählen. Schützt natürlich nicht vor Malware die über den Windows-Host installiert wurde :)
Prinzipiell aber eine sehr gute Idee und realitätnäher als ein Dualbootsystem. Übrigens kannst du dann auch aus der VM drucken, wenn du den USB-Drucker durchschleust.
 
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Hallo!
-Helmo- schrieb:
Jetzt hab Ich mir überlegt Linux zum Surfen und Co. und Win 10 zum zocken zu nutzen.
Warum Mint? Das ist das am wenigsten empfehlenswerteste Linux, mindestens mal aus Sicherheitsgründen.

Kann Ich meinen HP Drucker dann auch unter Mint nutzen?
Ja! HP hat die beste Linuxunterstützung. Es gibt sogar eine grafische Oberfläche (Paket: hplip-gui)

Für Linux reichen schon locker 20GB incl. /home. Alles andere hängt von deiner Nutzung ab.

Installiere Ich erst Win 10 und dann erstelle Ich ne Extrapartition für Mint?
Ist im Prinzip wurscht! Geht beides. Bei MBR/BIOS ist es sinnvoller zuerst Windows und dann Linux zu installieren, da die jeweils letzte Installation den MBR mit seinem Bootloader überschreibt. Das ist aber ggf. ohne große Aktion schnell repariert. Bei UEFI-Boot muss ggf. nur die Bootorder angepasst werden.
WICHTIG: Beide OS sollten im gleichen Bootmodus installiert sein. Bei Installation per Stick, muss der passen für UEFI oder MBR/BIOS. Softwaretipp: Rufus

Die VM ist eine Option, wenn man reichlich RAM hat. Trotzdem ist man vom jeweiligen Host "abhängig". Meine klare Empfehlung: richtiges Dualboot! So viel Zeit muss sein!

L.G.
 
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Für ne Linux-Surf-VM braucht man 2-3 GB RAM, und wenn es doch mal eng werden sollte, schickt man die VM kurz schlafen. Geht auch schneller als das Booten von Windows.
 
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Pc wird aus
I7 8700
16 GB RAM bestehen.
Spiele kommen auf ne MX300.
Das mit der VM scheint wohl wirklich die angenehmere Variante zu sein
Ergänzung ()

@K-BV
Danke für den Hinweis zu Mint.
Was wäre denn eine sichere Linux Variante?
 
-Helmo- schrieb:
Danke für den Hinweis zu Mint.
Was wäre denn eine sichere Linux Variante?

Eigentlich alle! :)

Das Problem mit Mint ist, dass die ja ihre Pakete zu 99% von Ubuntu beziehen aber an bestimmten Stellen, auch sicherheitsrelevante Pakete, Änderungen vornehmen. Würden über die normalen Aktualisierungen nun Updates für diese Pakete eingespielt, ginge das ggf. zu Lasten der Stabilität von Mint. Ergo unterdrücken sie per default diese Updates. Nach einer Neuinstallation fragen sie den User aber, ob er es lieber stabil, mittelmäßig oder sicher haben will. Entscheidest du dich für letzteres, bekommst du gleich gesagt, dass das aber auf eigene Verantwortung geschieht. Man schiebt die Verantwortung für die eigene Pfuscherei also bequem an den Nutzer weiter und wäscht sich die Hände in Unschuld. Vor dem Hintergrund, dass man die eigenen Homebase hat hacken lassen, weil (vermutlich) die verwendete Software nicht mehr so ganz aktuell war, und Nutzerdaten geklaut wurden sowie gefälschte ISOs von dort in Umlauf gekommen sind, ergibt sich eben kein gutes Gesamtbild. Und das ist längst nicht alles, aber das würde hier zu weit führen. Für viele "Linuxer" ist diese Distro der "Sündenfall". Sie schaut halt hübsch aus.......!?

Von den Ubuntus gibt es ja 6 zur Auswahl. Da sollte für jeden was dabei sein. Wobei Ubuntu bei Puristen auch nicht gerade als vorbildlich gilt. Die Basis Debian ist immer ein guter Tipp, aber imho nicht unbedingt für Einsteiger geeignet. Der Klassiker OpenSuse ist nach wie vor beliebt und neuerdings hat das Arch-basierte Manjaro eine wachsende "Fangemeinde". Das gibt es auch in einer Version mit der GUI Cinnamon, die auch Mint als Standard benutzt. Wer Wert auf neueste SW legt ist bei dem RED-Hat Ableger Fedora gut bedient..

Noch mal zu VM oder Dualboot. Wenn es ein Produktivsystem werden soll, würde ich Linux nativ im Dualboot installieren. Als Test- Spiel, oder Zweitsystem mit minderer Bedeutung, ist die VM O.K. Aber egal wie du dich jetzt entscheidest, lässt sich ja alles ändern.

Viel Erfolg!
 
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Gute Erklärung.
Danke Dir!
Werd Ubuntu mal in einer VM ne Weile probieren.
Wenn es mir gefällt, mach Ich nen Dualboot

Gruß, Micha
 
Sorry, aber so viel Müll bzgl. Linux Mint kann man einfach so nicht stehen lassen.

Die Update-Politik von Linux Mint finde ich auch nicht sonderlich gut, aber mit wenigen Mausklicks kann man das korrigieren; man muss einfach nur auswählen "Alles aktualisieren", dann bekommt man dieselben Aktualisierungen wie bei Ubuntu inkl. Kernel.
Ich habe seit langem Ubuntu Mate und Linux Mint Mate parallel laufen, deswegen erlaube ich mir mal diese Aussage!
 
Wenn Fakten Müll sind für dich dann ist das halt so! Das ändert nichts am grundsätzlichen Vorgehen von Mint. Du hast entweder ein Sicherheitsproblem oder ein Stabilitätsproblem. Die sind lang und hart dafür kritisiert worden und die aktuelle Lösung, das nach der Installation so zu kommunizieren ist immerhin ein Zugeständnis, was es aber letztlich nicht besser macht. Man könnte das OS aber auch so konzipieren, dass solche fragwürdigen Dinge nicht nötig sind. Das schaffen sie aber nicht. Warum auch immer. Also kann man die Dinge einfach beim Namen benennen. Dass das nicht jedem gefällt ist klar. Es gibt so viele Distros, da muss man nicht gleich "zur ersten Besten" greifen. Und dafür sind Foren eben da, unterschiedliche Ansichten aufzuzeigen.

Wer's mag soll es nutzen, aber er sollte auch wissen, wo was im Argen liegt. Eine weitere Mint-Debatte werde ich hier aus Rücksicht auf den TS nicht führen, da das eh nicht sein Hauptanliegen ist.

L.G.
 
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"Du hast entweder ein Sicherheitsproblem oder ein Stabilitätsproblem"
Nein stimmt nicht, ich habe weder das eine noch das andere.
Wir können das gerne im Detail diskutieren, aber wenn dir das zu anstrengend ist, dann halt nicht ...
 
Lies dir das hier (Debian Entwickler) durch! Und es hat sich nichts geändert seit dem. Ich kann doch nichts dafür, dass die so arbeiten! Falls du dich nicht "betroffen fühlst", O.K. Ändert aber nach wie vor nichts an den Fakten. Informiere dich einfach, ziehe deine Schlüsse draus und gut is.

Das hat nichts mit anstrengend zu tun. Es ist nicht das Problem des TE. Von daher kommt von mir hier nun wirklich nichts mehr dazu.

Ein gutes WE an alle!
 
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Hast du jemals Linux Mint installiert?
Ich bin kein Fanboy von irgendwas, schon eher kritisch bzgl. jeder Distro.
Aber was da geschrieben wird stimmt einfach nicht.
 
-Helmo- schrieb:
Jetzt hab Ich mir überlegt Linux zum Surfen und Co. und Win 10 zum zocken zu nutzen.
Und dazwischen immer neu Booten? Realitätsfremd! Lass das Linux einfach weg. Du würdest es nach wenigen Wochen sowieso löschen, um den Platz der knapp bemessenen SSD für dich sinnvoller zu nutzen. Surfen geht auch mit Windows.

Werd Ubuntu mal in einer VM ne Weile probieren.
Wenn es mir gefällt, mach Ich nen Dualboot
Dualboot ist vollkommen unbrauchbar für den Alltag. Viel schlimmer noch als die VM, die wenigstens einen gewissen Parallelbetrieb ermöglicht. Wenn dir das Ubuntu tatsächlich gefällt: Lösche das Windows.

Mit 99% Sicherheit wird jedoch der ganz oben von mir genannte Fall eintreten. Warum ich mir da so sicher bin? Weil du das Linux bei _ernsthaftem_ Interesse einfach schon mal ausprobiert hättest, statt ohne jeglichen Selbstversuch hier solche Gaga-Fragen zu stellen, die jede FAQ beantwortet.
 
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Schön, dass es Leute gibt, die von vorne herein immer alles besser wissen!

um den Platz der knapp bemessenen SSD für dich sinnvoller zu nutzen.
Klar, 20 GB auf ner 256er Platte abzwacken geht gar nicht. Da bleiben für Windows ja nur noch +/- 230GB übrig. Eindeutig zu knapp!

Dualboot ist vollkommen unbrauchbar für den Alltag.
Irgendwas muss ich die letzten Fuffzehn Jahre dann wohl falsch gemacht haben.....!?

Mit 99% Sicherheit wird jedoch der ganz oben von mir genannte Fall eintreten.
Mit 99%iger Sicherheit geht morgen früh auch die Sonne wieder auf.....!?

.
.....statt ohne jeglichen Selbstversuch hier solche Gaga-Fragen zu stellen,
Genau! Herr lass es Spezialisten regnen, damit sich normal Sterbliche nicht mehr erdreisten unfachmännische Fragen zu stellen.....!?

.....die jede FAQ beantwortet.
Neudeutsch heißt das ja rtfm oder utfse. Machts aber auch nicht besser!

L.G.
 
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K-BV schrieb:
Von den Ubuntus gibt es ja 6 zur Auswahl. Da sollte für jeden was dabei sein. Wobei Ubuntu bei Puristen auch nicht gerade als vorbildlich gilt.
Was heißt "für Puristen"? ubuntu ist das Windows unter den Linux-Distributionen. :-)

K-BV schrieb:
Die Basis Debian ist immer ein guter Tipp,
Ja. Zumindest für Antiquitätenliebhaber. :-)

K-BV schrieb:
aber imho nicht unbedingt für Einsteiger geeignet.
Naja. Sowas ist generell schwer zu sagen. Kommt halt auch auf den "Einsteiger" an. Wenn man als Einsteiger definiert "will schnell und ohne Aufwand irgendwie was installiert haben" kann kommt das hin.

K-BV schrieb:
Wer Wert auf neueste SW legt ist bei dem RED-Hat Ableger Fedora gut bedient..
Ich dachte, wer Wert auf aktuelle Software legt, nimmt ein Rolling-Release.

K-BV schrieb:
Der Klassiker OpenSuse ist nach wie vor beliebt und neuerdings hat das Arch-basierte Manjaro eine wachsende "Fangemeinde".
Letztlich ist es ohnehin egal. Alle bedienen sich aus dem selben Pool an Software. Und die erste Distribution die man wählt ist ohnehin nie die Letzte (zumindest wenn man bei Linux bleibt). Von daher ist es auch gar nicht so entscheidend das "Richtige" zu nehmen. Erst mal in die Thematik reinkommen und dann ergibt sich im Zeitverlauf von ganz allein, was für einen selbst das Richtige ist.
 
Moin Moin!

andy_m4
Was heißt "für Puristen"? ubuntu ist das Windows unter den Linux-Distributionen. :-)
Das ist natürlich diskutabel, lohnt aber irgendwie nicht! Windows ist Windows, Linux ist Linux, Ubuntu ist Ubuntu (sowie K-, X-, L-, M-, B-) usw. usf.

Ja. Zumindest für Antiquitätenliebhaber. :-)
Wenn man stabil und gut gepflegt als antiquiert betrachtet, sicher!

Naja. Sowas ist generell schwer zu sagen.
Deshalb steht da "imho". Ich halte andere Ansichten, als die meinige, durchaus für denkbar.

Ich dachte, wer Wert auf aktuelle Software legt, nimmt ein Rolling-Release.
Denken lässt mitunter mehr als eine Möglichkeit zum gleichen Punkt zu. Fedora ist zwar kein Rolling Release, aber legt großen Wert auf aktuell(st)e SW und erscheint alle Halbjahr neu, ohne Langzeitsupport.

Und die erste Distribution die man wählt ist ohnehin nie die Letzte (zumindest wenn man bei Linux bleibt).
Dann hab' ich offensichtlich was völlig falsch gemacht (zumindest mit den Produktivsystemen). Asche auf mein Haupt!

L.G.
 
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