WIN 11 Pro Bootstick erstellen für Reparatur

Michele Halagar

Lieutenant
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Hallo geschätzte Wissende,
1. Problem, finde im PC keine Lizenz von Microsoft. Die soll man aber haben zur Erstellung eines Windows 11 bootbaren USB Stick für Windows 11 Reparatur. Habe nichts für den Ernstfall. Damaliger Verkäufer sagte, Lizenz wäre im PC integriert. Finde den damaligen Privatverkäufer nicht mehr. 2. Problem, kann mir total Unwissenden mal ein fruendlicher und hilfreicher Mensch in Einzelschritten auflisten, wie ich vorgehen muss, ( nach der einfachsten Methode) um einem Stick herzustellen und was ich eingeben soll, falls nach Lizenz gefragt wird? Habe zwar die Herstellungsanweisungen von MS gelesen, aber verstehe nichts richtig, die Wissenslücken sind zu groß bei mir. Wäre schön. Ist 25H2.
Mit vilelen Grüßen an die Gemeinde, Michele
 
Was genau möchtest du machen? Wie dem auch sei, Datensicherungen auf externen Medien sind hoffentlich vorhanden?

Michele Halagar schrieb:
1. Problem, finde im PC keine Lizenz von Microsoft.
Eine Fertigkiste hat die Lizenz wahrscheinlich im Brett, aktiviert sich von allein.
Eine Selbstbaukiste hat keine Lizenz im Brett, falls da mal 10 oder 11 installiert war, dann kennt MS die Kiste und auch hier wird automatisch wieder aktiviert.

Die Lizenz ist so ein Aufkleber, oder 🥴 wenigstens ein Code wenn es eine digitale Lizenz ist...

Michele Halagar schrieb:
Die soll man aber haben zur Erstellung eines Windows 11 bootbaren USB Stick für Windows 11 Reparatur.
? Nicht dass ich wüsste...

Michele Halagar schrieb:
Habe nichts für den Ernstfall.
Du brauchst auch nichts bis auf externe Datensicherungen.

Windows 11 Stick klöppeln: Stick brauchst und in Google eingeben: Windows Media Creation Tool
-> Dann macht das Teil auch schon alles von alleine und zaubert dir einen Windows-Installations-Stick

Michele Halagar schrieb:
was ich eingeben soll, falls nach Lizenz gefragt wird?
Konnte das damals überspringen, aber wenn der Rechner gerade aktiviert ist, dann wird es sich hier wohl nochmal aktivieren, Hardware ist ja noch die gleiche... 🤷‍♂️
 
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Das mit der Lizenz "kommt drauf an". Die kann im BIOS fest integriert sein, gerade bei fertig gekauften PCs der Fall. Die kann in deinem Microsoft Konto sein.
Und dann gibt es keinen Schlüssel mehr. Bei Neuinstallation erkennen die Microsoft Server die Hardware wieder, erkennen die Lizenz in deinem Microsoft Konto und aktivieren die.

Einfach "Ich habe keinen Product Key" bei einer eventuellen Neuinstallation angeben.

Und das Media Creation Tool ist doch selbsterklärend, woran scheitert es da?
Vorsicht, auf dem Stick wird ALLES gelöscht, und nimm auf keinen Fall eine Partition von deinem PC, sonst wird da ALLES gelöscht.
 
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Dazu: Geht es um Reparatur oder Neuinstallation?
 
Für die Erstellung vom Installationstick ist keine Key erforderlich.
Lade von M$ das Medienerstellungstool (MCT) runter. Damit erstellt du den USB-Installationstick.
Einen Key benötigts du bei einer Neuinstallation nur, wenn keiner im BIOS eingetragen ist. Eine Reparatur muß auch ohne funktionieren (wenn der verwendete Key gültig ist).
 
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-> https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11 -> "Windows 11-Installationsmedium erstellen" -> Download -> Stick reinstecken falls der noch nicht eingesteckt ist, das runtergeladene Programm "MediaCreationTool.exe" auf dem Rechner ausführen, NICHT das "MediaCreationTool.exe" auf den Stick schieben, das macht ja den Stick platt und erstellt einen Windows-11-Installations-Stick...

Natürlich kannst du den Stick auch testen bzw. wieder formatieren und ihn dann anderweitig nutzen.

E:
gforce4711 schrieb:
Für die Erstellung vom Installationstick ist keine Key erforderlich.
👍 Das ist korrekt.

Edit2: Systemreparatur geht natürlich damit, aber wenn das System startet, dann geht auch das in der als Admin gestarteten Konsole, irgendwo so in die Richtung:
dism /online /cleanup-image /checkhealth
dism /online /cleanup-image /scanhealth
dism /online /cleanup-image /restorehealth
Vorher vlt. chkdsk /f oder so und sfc /scannow 🤷‍♂️
 
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K3ks schrieb:
Die Lizenz ist so ein Aufkleber
Die Aufkleber mit Key gibt es schon lange nicht mehr. Das ist dann höchstenfalls ein kleines Windows Logo als
Sticker, um die im UEFI hinterlegte Lizenz zu erkennen.

Michele Halagar schrieb:
Die soll man aber haben zur Erstellung eines Windows 11 bootbaren USB Stick für Windows 11 Reparatur.
Wer sagt das oder wo stand das? Bei seröser Quelle nicht der Fall.
https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11
 
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Ich hab keine Ahnung 🤷‍♂️, fahre im Moment nur separat gekaufte 11 Pro digitale Lizenzen. EN/DE/INT vermutlich OEM/SB für 110€-160€. 🤷‍♂️ Hmm, dieser PC: OEM DM 🥴, permanently activated, licensed, mit Nutella beschmiert und vergoldet.
E: 260€ bei MS (Stick/digital, full retail). Ohne die ganze Werbung, potentielle Schnüffelei, die Bugs grrrr 😠 und anderen Problemen wäre ich auch bereit 300€ oder sogar 500€ zu zahlen, bei locker >10 Jahren Nutzung ist das jetzt kein Beinbruch...
Man hat Support mit dem Full Retail Dingens? 🤔🤷‍♂️


Edit2:
cvzone schrieb:
Wer sagt das oder wo stand das? Bei seröser Quelle nicht der Fall.
https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11
Literally der Link ^^:
Vor der Verwendung des Medienerstellungstools
Zunächst benötigen Sie eine Lizenz für die Installation von Windows 11 oder ein Gerät mit Windows 10, das zu einem Upgrade auf Windows 11 berechtigt ist.

Den Stick kann man ohne erstellen, man kann sogar ohne Lizenzeingabe das Windows installieren, man kann sogar komplett ohne Lizenz Windows betreiben aber verstößt damit wahrscheinlich gegen die ToS was nicht legal klingt, aber ich bin kein Jurist. 😅

Jedenfalls installiere ich die Kübel ohne Lizenz- bzw. Schlüssel-eingabe weil ich meine digitalen Lizenzen dann nach der Installation aufrufe, z.B. im Passwortmanager oder bei den Händlern im Kundenkonto, aktiviere dann nebenbei wenn ich alles einrichte...

Die aktivieren sich wohl eh von allein:
K3ks schrieb:
Eine Fertigkiste hat die Lizenz wahrscheinlich im Brett, aktiviert sich von allein.
Eine Selbstbaukiste hat keine Lizenz im Brett, falls da mal 10 oder 11 installiert war, dann kennt MS die Kiste und auch hier wird automatisch wieder aktiviert.
 
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K3ks schrieb:
man kann sogar komplett ohne Lizenz Windows betreiben aber verstößt damit wahrscheinlich gegen die ToS was nicht legal klingt, aber ich bin kein Jurist. 😅
Mit der Wassermarke und den gesperrten Einstellungen ist man schon gestraft genug^^
 
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Danke für die vielen Erklärungen. Bin jetzt davon überwältigt. Da ich überhaupt keine Ahnung habe welche Art von Stick ich tatsächlich benötige erkläre ich es mal. Falls das Windws mal ganz ausfällt wg. eines Fehlers von mir, dachte ich einen Stick zu haben auf dem Windows 11 drauf ist und von dem ich booten kann, um so irgendwie einen Reparaturzyklus zu starten. Denn in der Richtung habe ich überhaupt nichts. Nur das Windows was auf der SSD ist. Oder die SSD mal Fehler bringt. Welchen Stick brauche ich dazu? Den möchte ich mir versuchen zu erstellen, mit Eurer Hilfe. Genau die Einzelschritte schreibt, was ich nacheinander alles machen muss. Hoffe jetzt mehr Klarheit reingebracht zu haben. Vile Grüße fund Dank für den Fleiß Michele
 
Statt einer Reparatur, macht es mehr Sinn ein Backup wiederherzustellen, das geht in normallfall schneller.

Cu
redjack
 
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Einen ganz normalen USB-Stick, reparieren und installieren kannst du dann damit nachdem du mit dem Media-Creation-Tool daraus einen Windows-Installations-Stick gemacht hast...

Hast du einen USB-Stick? Mindestgröße laut hier* sind 8GB... 🤷‍♂️

* https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11 :
Vor der Verwendung des Medienerstellungstools
Eine Internetverbindung (möglicherweise fallen Gebühren des Internetdienstanbieters an).
Ein Computer, ein USB-Stick oder ein externes Laufwerk mit ausreichend verfügbarem Speicherplatz für den Download der ISO-Datei.
Zum Erstellen eines startbaren Datenträgers müssen eine leere DVD mit mindestens 8 GB Speicherplatz und ein DVD-Brenner vorhanden sein. Sie sollten einen leeren USB-Stick oder eine leere DVD verwenden, da alle Inhalte auf den Datenträgern gelöscht werden.

Wenn du keinen hast: Sandisk, Samsung, Lexar...

Wie dem auch sei: Externe Datensicherungen brauchst du immer, Datenverlust kann immer eintreffen. -> mindestens 2 externe Backups deiner wichtigen Daten.

So einen Installationsstick kann man praktisch an jedem Rechner erstellen, auch unter Linux mit anderen Tools.
 
Einen Stick für die Installation bzw. Reparatur kann wie beschrieben mit dem MCT erstellt werden. Das setzt natürlich voraus, das die HW (insbesondere CPU und TPM) auch kompatibel ist und nicht mit Tricks z.B. über Rufus installiert wurde.
 
USB-Sticks falls du keinen hast:
https://geizhals.de/adata-dashdrive-uv150-rot-32gb-auv150-32g-rrd-a944556.html?hloc=de
https://geizhals.de/pny-attach-4-3-1-schwarz-64gb-fd64gatt431kk-ef-a2128144.html?hloc=de

https://geizhals.de/lexar-jumpdrive-s80-schwarz-32gb-ljds080032g-bnbng-a2325902.html?hloc=de
https://geizhals.de/sandisk-ultra-32gb-schwarz-sdcz48-032g-u46-sdcz48-032g-a46-a990211.html?hloc=de

Edit: 😅 Vlt. wolltest du eigentlich das machen? ->
https://support.microsoft.com/de-de/windows/experience/backup-recovery/recovery-drive
Keine Lust das zu Testen, aber mein System hat mir ausgespuckt: Mind 32GB braucht bzw. bräuchte das Laufwerk bzw. in diesem Fall der Stick dafür... 🤷‍♂️

Wie dem auch sei, egal was du machst, kopiere deine wichtigen persönlichen Daten am besten auf wenigstens 2 externe Platten...
 
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Michele Halagar schrieb:
Genau die Einzelschritte schreibt, was ich nacheinander alles machen muss.
Die stehen bei Microsoft direkt auf der Seite, unter dem Punkt "Windows 11-Installationsmedium erstellen".
Was soll man noch mehr schreiben? Fang doch einfach mal an.

Du hast dann aber einen Stick nur mit Windows 11, was in ein paar Monaten auch wieder völlig veraltet ist. Es bringt also eher wenig, für den absoluten Notfall kann mans aber haben.
Eigentlich macht es mehr Sinn, wenn es zum Notfall kommt, an einem weiten PC (hat man selbst oder ein Freund hat den), den Stick eben fix zu erstellen.
Aber ja, kann man auch in den Schrank legen.

Auf dem Stick ist dann nix drauf, außer ein nacktes Windows, dessen bist du dir hoffentlich bewusst. Treiber, Programme und Daten (Bilder usw.) sind dann immer noch allein deine Sache und dann erstmal weg.
 
Michele Halagar schrieb:
Falls das Windws mal ganz ausfällt wg. eines Fehlers von mir, dachte ich einen Stick zu haben auf dem Windows 11 drauf ist und von dem ich booten kann, um so irgendwie einen Reparaturzyklus zu starten.
Kann man machen, und sicher ist es immer ratsam einen bootfähigen Stick mit 'irgendwas' für den Notfall zur Hand zu haben.

Diese (automatische) Reparatur von Windows ist aber sehr ... eigenartig. Da würde ich mich nicht drauf verlassen, vor allem wenn was schwerwiegendes passiert ist, und man selbst keine Ahnung hat was da vorgeht.
Außerdem ist eine Startreparatur schon im Betriebssystem ("Wiederherstellungspartition") integriert, die früher oder später auch automatisch loslegt, wenn sich Windows nicht mehr hochfähren lässt.

Ein "normaler" Anwender kann höchstens seine eigenen Benutzerdaten in Gefahr bringen, aber kaum durch einen "Fehler" - also ohne Absicht - den (nächsten) Start des Betriebssystems unmöglich machen.

Und wie schon erwähnt: IMMER Datensicherungen, Backups, System-Images auf externe Medien (mehrere!) machen.
 
eYc schrieb:
Und wie schon erwähnt: IMMER Datensicherungen, Backups, System-Images auf externe Medien (mehrere!) machen.
Ich hab immer das Gefühl das kommt nicht an, egal wie häufig das gesagt wird, dabei reicht einmal Flüssigkeit auf bzw. in den PC zu kippen wenn das Glas Cola mal auskippt, Spannungspitze, Schadprogramm wie Verschlüsselungstrojaner was man sich eingefangen hat, Sturz des Rechners wenn der Hund den Kübel mal umreist usw. usw. und alles ist weg wenn man keine externen Speichermedien mit den wichtigen Daten hat.
Die Platte kann auch einfach so plötzlich von heute auf morgen versterben und die Daten sind alle weg.

Das sollte auch alles so auf Speichermedien, auch Rechnern und Smartphones etc. als Aufkleber beim Verkauf auf der Verpackung oder dem Gerät draufstehen, sogar Hersteller von Speichermedien würden davon profitieren und nicht nur die Verbraucher die dann gegen Datenverlust deutlich besser gewappnet sind.
 
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