Win11 mit Rufus 4.9 - Erfahrungen

Du bist etaws zu voreilig gewesen: Ich konnte meine Ausführung nicht rechtzeitig vervollständigen.
Ergänzung ()

Bezüglich meines Intel Core i7-6700K, über diesen die Installtion von Windows 11 sich in dem meinigen Fall kein einziges Mal querstellte, in lediglich das "Trusted Platform Module" (TPM) fehlt dem ASUS ROG Maximus VIII Hero Alpha gänzlich, habe ich nun herausgefunden, dass die erforderliche Instruktion "SSE4.2" doch unterstützt wird, wie auch das Produktdatenblatt von Intel es bestätigt.

Dass auf Seiten der Kompatibilitätsliste von Microsoft ein jeder Skylake-Prozessor für inkompatibel gelistet ist, erschließt sich mir nicht, zumal das Setup von Windows 11 sich an dem Prozessor nicht stört.

In nicht anders sieht es bei einem noch älteren Modell aus, das in der Familie am Werkeln ist, bereits unter Windows 11, der Intel Core i5-4690K, dessen Plattform ebenso bloß wegen eines gänzlich fehlenden TPM des ASUS ROG Maximus VII Hero auf eine solche Umgehungsmethode angewiesen zu sein scheint.

https://www.intel.de/content/www/de/de/products/compare.html?productIds=88195,80811

Also, man sollte sich nicht ausschließlich auf die kolportierten Angaben in den sogenannten Kompatibilitätslisten stützen, wenn es um die Frage geht, SSE4.2-Unterstützung in ja oder nein.
 
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Naru schrieb:
Bezüglich meines Intel Core i7-6700K, über diesen die Installtion von Windows 11 sich in dem meinigen Fall kein einziges Mal querstellte, in lediglich das "Trusted Platform Module" (TPM) fehlt dem ASUS ROG Maximus VIII Hero Alpha gänzlich, habe ich nun herausgefunden, dass die erforderliche Instruktion "SSE4.2" doch unterstützt wird, wie auch das Produktdatenblatt von Intel es bestätigt.
Der 6700K verfügt auch über TPM, bei Intel auch PPT genannt. Falls dies auf deinem Board mit dem aktuellen BIOS nicht aktivierbar ist, hat das ASUS und nicht MS verbockt.

Damit ist der 6700K 100% Windows 11 kompatibel, er steht bloß nicht auf der Liste, das heißt kein offizieller Support. Einzige Einschränkung ist der fehlende MBEC Support, was bei aktivieren HVCI emuliert werden muss und Performance kostet, das ist aber kein Muss und trifft Windows 10 und 11 gleichermaßen.

TPM ist hingegen klar Bestandteil der offiziellen Systemanforderungen von Windows 11. 24H2 und vermutlich auch 25H2 sind auch ohne TPM lauffähig, es gibt jedoch keine Garantie, dass das auch für zukünftige Versionen gilt.

Ohne TPM kann es heute schon zu Einschränkungen kommen.
 
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Die TPM-Sache habe ich Microsoft nicht angekreidet, nur diese Falschauslegung in der Support-Liste, worauf Du in einer anderen Perspektive eingegangen bist.
Die TPM-Sache geht auf ASUS zurück; sie ist aber auch kein Mangel, weil das TPM erst mit dem Release von Union Point aufgekommen ist und in 2016/2017 für Sunrise Point in noch keinster Planung für die Mainboard-Hersteller im Raum gestanden ist.

Die Sache mit dem MBEC, das weiß ich bereits und auf eine damit einhergehende Konsequenz bin ich bereits eingegangen, weswegen man die besagten Sicherheitsfunktionen abschalten sollte.
 
Naru schrieb:
Die Sache mit dem MBEC, das weiß ich bereits und auf eine damit einhergehende Konsequenz bin ich bereits eingegangen, weswegen man die besagten Sicherheitsfunktionen abschalten sollte.
Das ist richtig, hat aber nichts mit Windows 11 bzw. der blöden Support Liste zu tun und gilt auch nur für CPUs ohne MBEC (GMET bei AMD). Intel Kaby Lake (7. Gen) unterstützt MBEC, steht aber nicht auf der Liste, AMD Zen+ hingegen nicht, steht aber trotzdem auf der Liste.
 
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AMD-Flo schrieb:
TPM ist hingegen klar Bestandteil der offiziellen Systemanforderungen von Windows 11.

Deswegen ist mir eine solche Behauptung suspekt:

kommdieter schrieb:
Das Einzige, was Pflicht ist, ist SSE4.2
Kein GPT, kein TPM oder sonstiges.

Das Setup von Windows 11 fordert ausnahmslos das TPM 2.0.
Ich weiß nicht, über welches Windows 11 er geschrieben hat: Ich kenne es nicht und zweifle dessen Existenz an.
 
Ich vermute er meint "Für den Betrieb der aktuellen Version zwingend erforderlich".
 
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AMD-Flo schrieb:
AMD Zen 2 hingegen nicht, steht aber trotzdem auf der Liste.

Welcher ist denn nun der springende Punkt, weswegen die Summit Ridge-CPUs und Raven Ridge-APUs ausgegrenzt sein sollen?
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AMD-Flo schrieb:
Ich vermute er meint "Für den Betrieb der aktuellen Version zwingend erforderlich".

Ach so. Also nicht für die Installation ist da gemeint.
Ja, dann sorry.
 
Das ist genauso willkürlich, wie die Ausgrenzung von Skylake (6. Gen). Und wenn MBEC bzw. GMET das Argument sein sollte, müsste Kaby Lake in Liste rein und Zen+ hingegen nicht.

Zen 2 hat GMET Support, nur Zen und Zen+ nicht, habe es oben korrigiert.
 
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AMD-Flo schrieb:
AMD Zen+ hingegen nicht, steht aber trotzdem auf der Liste

Ja, das hatte mich damals gewundert gehabt.

Also, in diesem Chaos gänzlich den Überblick zu bewahren... Faceplam, sage ich dazu nur.

PS: Habe ich gesehen. Skylake ist zu Kaby Lake abgeändert. 👍
 
Naru schrieb:
Deswegen ist mir eine solche Behauptung suspekt:



Das Setup von Windows 11 fordert ausnahmslos das TPM 2.0.
Ich weiß nicht, über welches Windows 11 er geschrieben hat: Ich kenne es nicht und zweifle dessen Existenz an.
Das bezog sich auf die Aussage davor und mit allen Haken in Rufus. Dann ist nur noch SSE4.2 Pflicht.
 
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Das Update auf Windows 11 klappt bei 99% der Fälle ohne Probleme. Bei dem 1% das nicht funktioniert wird der Update-Prozess wieder rückgängig gemacht und alles ist wie vorher. Letztlich ist das Update auf Win11 nichts anderes als ein älteres Feature-Update bei Windows 10.

GPT ist aber Pflicht. Das ist aber nun wirklich kein Problem. SSE4.2 können Intel-Prozessoren ab Nehalem. AMD-Prozessoren beherrschen POPCNT ab Barcelona-Architektur (K10), SSE4.2 ab Bulldozer.

Das fehlende TPM 2.0 ist bis dato kein Problem.
 
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AMD-Flo schrieb:
Der 6700K verfügt auch über TPM, bei Intel auch PPT genannt. Falls dies auf deinem Board mit dem aktuellen BIOS nicht aktivierbar ist, hat das ASUS und nicht MS verbockt.

Damit ist der 6700K 100% Windows 11 kompatibel, er steht bloß nicht auf der Liste, das heißt kein offizieller Support.
Das trifft nur auf die non-K CPU zu, welche über Intel TXT verfügt. Die K-Modelle benötigen ein physisches TP-Modul, um TPM 2.0 im BIOS zu aktivieren.
 

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Nice Info. 👍
Kann ich aber verstehen, in weshalb es so ist, obwohl man sich dieses Plus-Feature in umgekehrt denken würde: Die Non-K-CPUs richten sich vorzugsweise an OEM-Partner.
 
Wir haben hier beispielsweise ein Asus Zenbook Pro UX501VW aus 2016. Der i7-6700HQ verfügt ebenfalls nicht über Intel TXT. Allerdings hatte Asus bereits TPM 2.0 implementiert, wodurch es alle Vorraussetzungen für Win 11 erfüllt. Lediglich MS befindet die CPU als zu alt.

Fairerweise muss man dazu sagen, dass die alten Mainboards schon seit Jahren keine BIOS Updates mehr erhalten und TPM-relevante Sicherheitslücken nicht geschlossen werden können.
 
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2.0 in 2016 bereits, echt jetzt?

Dachte, diese aktuelle Version kam erst so um Skylake-X-Release heraus. Die ersten Summit Ridge-und Skylake-Platinen haben immerhin nur 1.2. (Microsoft hat das natürlich schön ausgenutzt, indem im Nachhinein die Anforderung auf 2.0 verschärft wurde.)

Ich weuiß ja nicht, aber lassen sich diese TPM-Module updaten, also von 1.2 auf 2.0?
 
SenyorS schrieb:
Das trifft nur auf die non-K CPU zu, welche über Intel TXT verfügt. Die K-Modelle benötigen ein physisches TP-Modul, um TPM 2.0 im BIOS zu aktivieren.
Du hast Recht, der 6700K verfügt nicht über TXT. TXT benötigt zwar ein TPM Modul, ist jedoch keines. Das in die CPU integrierte TPM heißt PPT und ist nicht das gleiche.
1753538655883.png

https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Intel_Platform_Trust_Technology_fTPM
https://tuhlteim.de/windows-11-inte...el-prozessor-cpu-trusted-platform-module-dtpm

Im Netz findet man auch Beiträge von Nutzern, die TPM auf dem 6700K aktivieren konnten, z.B. hier:
https://www.computerbase.de/forum/threads/windows-11-und-i7-6700k.2045505/
 
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stickedy schrieb:
GPT ist aber Pflicht. Das ist aber nun wirklich kein Problem.
Vor der Nutzung von mbr2gpt dürfen nur maximal 3 primäre Partitionen vorliegen.
Hat man z. B. eine erweiterte Partition angelegt muss diese vorher rückgängig gemacht werden.
Das ist jetzt nicht so die 0815 eines Windows-Nutzers.
Hat man das geschafft dann mit mbr2gpt umwandeln, im BIOS von Legacy auf UEFI-only umstellen.
ISO downloaden, anklicken und damit mounten.
setup /product server (LAN-Kabel vorher entfernen für local-only ohne Kontozwang)
 
Naru schrieb:
Dass auf Seiten der Kompatibilitätsliste von Microsoft ein jeder Skylake-Prozessor für inkompatibel gelistet ist, erschließt sich mir nicht,
Weil die alte CPUs die neuen Sicherheits Features VBS inkl. HVCI nicht bzw nicht vollständig unterstützt. Daher haben die älteren CPUs keine offizielle Freigabe.

Win11 setzt halt auf einen höheren Standard an Sicherheit als win10, darum ist dann auch TPM2.0 Pflicht.
 
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TPM2.0 Pflicht - Nein, ist es nicht. Ist das so schwer zu verstehen?
Ich habe bei meinem Ryzen r7-3700x fTPM im BIOS deaktiviert.
Windows 11 läuft trotzdem noch.
 
bisy schrieb:
Weil die alte CPUs die neuen Sicherheits Features VBS inkl. HVCI nicht bzw nicht vollständig unterstützt.

Das ist bekannt. Nur ist es so, dass das Windows 11-Setup das in nicht so sieht wie Microsofts Liste.
 
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