Man muss wissen, dass Festplatten von heute mit einer so hohen Dichte beschrieben werden, dass ein fehlerfreies schreiben und auslesen nicht mehr möglich ist. Durch die ECC wird dieses wieder ausgeglichen, sodass der Anwender davon nichts mitbekommt. Wenn man eine schlechte Platte erwischt hat, kann es schon mal vorkommen, dass dieser Korrekturmechanismus nicht mehr ausreicht - ist dann halt ein Garantiefall.
Desktopplatten sind von der Firmware so ausgerichtet, dass sie endlos lange versuchen den Fehler zu korrigieren. Diese kann dann schon mal 10 Minuten und mehr dauern. Man hat dann den Eindruck der Recher ist eingefrohren, dieses ist aber nicht so, das OS wartet einfach auf die Platte. Man sieht dieses daran, dass die HD-LED dauernd leuchtet. Wenn man lange genug wartet geht es irgendwann weiter. Serverplatten, die im RAID-Verbund verwendet werden, haben eine andere Firmware, die einen Fehler nach wenigen Korrekturversuchen sofort an das OS bzw. den Controller melden, der dann seinerseits eine Fehlerkorrektur (über RAID-5) vornimmt.
In Deinem Fall ist die Platte Schrott, also zurück zum Hersteller.
Ich hatte auch einmal ein solche Platte als Systemplatte. Die auch gelegentlich solche Erscheinungen gezeigt. Leider gibt es/kenne ich kein Tool welches eine HD auf schlechte Sektoren testet, es wird immer nur auf defekte Sektor getestet. Schlecht ist ein Sektor, wenn es länger als x Sekunden dauert ihn zu lesen, obwohl er noch lesbar ist muss er aber trotzdem in die Defektspurliste. Machmal sehnt man sich doch in die alten Zeiten zurück, in der man eine echte Low-Level-Formatierung machen konnte und dem Programm sagen konnte, dass maximal 3 Schreib-/Leseversuche zugelassen werden.