Windows 10 funkt eine Menge nach Hause und wird zur Datensammelstelle

c_baser

Ensign
Registriert
Juli 2014
Beiträge
135
heise.de 15:44 MESZ > Neue Datenschutzbestimmungen – Windows 10 wird zur Datensammelstelle schrieb:
Neues Windows, neue Datenschutzbestimmungen: Windows 10 funkt eine Menge nach Hause. Das neue Betriebssystem gibt dem Benutzer aber auch neue Werkzeuge an die Hand, mit denen er steuern kann, was mit seinen Daten geschieht.

So weist European Digital Rights (EDRi) darauf hin, dass Microsofts neue Datenschutzbestimmungen und der Servicevertrag zusammengenommen 45 Seiten lang sind (in der englischen Version) und M$ weitgehende Möglichkeiten einräumen, auf die Daten der Nutzer zuzugreifen: "Man kann sagen, dass Microsoft sich im Grunde sehr weitgehende Rechte einräumt, alles einzusammeln, was Sie mit und auf Ihren Geräten tun, sagen und schreiben, um damit mehr zielgerichtete Werbung zu verkaufen oder Ihre Daten an Dritte zu verkaufen".

Last not least - und gut: Windows 10 kann auch ohne Microsoft-Account eingerichtet werden, der Benutzer hat in seinen Datenschutz-Einstellungen weitgehende Möglichkeiten, zu sehen, was über ihn gespeichert wird. Dort kann man auch zahlreiche Optionen ändern.

Trotzdem: Eine Tool wie beispielsweise XPAntiSpy, das verhindern kann, dass Windows [ W2K, WinXp, Vista, Win7 ] ungefragt persönliche im Hintergrund an Microsoft sendet, wäre auch für Windows 10 eine Bereicherung und einer Spende meinerseits oder ein Crowdfunding wert.
 
@bLu3to0th #2 - korrekt, damit kann die Privatsphäre vorab besser geschützt werden. Doch bei den Feedback- und Diagnoseeinstellungen besteht derzeit keine Möglichkeit, die Datenübermittlung vollständig zu unterbinden – zumindest auf dem offiziellen Weg. Vgl. auch CB > Details zu den übermittelten Diagnose- und Nutzungsdaten
 
ja so ist das halt mit Produkten die umsonst sind. Aber schaut Euch mal die update Funktionen an. Da werden die Updates via peer to peer mittels aller Rechner verteilt. Das kostet Geld, wenn man Mobil online geht und keine Flatrate hat.
 
c_baser #1 schrieb:
Trotzdem: Ein Tool wie beispielsweise XPAntiSpy, das verhindern kann, dass Windows [ W2K, WinXp, Vista, Win7 ] ungefragt persönliche im Hintergrund an Microsoft sendet, wäre auch für Windows 10 eine Bereicherung und einer Spende meinerseits oder ein Crowdfunding wert.

​Das Freeware-Tool DoNotSpy10 verspricht alle kritischen Windows-Einstellungen zur Privatsphäre mit wenigen Klicks automatisch auszuschalten. Es versteht sich von selbst, dass ich so ein Tool weder einsetzen werde oder gar mit einer Spende honorieren würde.

heise online vom 07-08-2015 schrieb:
Wirklich empfehlen können wir DoNotSpy10 allerdings nicht: Laut Urteil mehrerer Virenscanner enthält das Setup-Programm die Bibliothek OpenCandy, die ihrerseits eingehende Informationen über den Rechner sammelt, auf dem sie läuft, und diese an den Hersteller schickt. Basierend auf diesen Daten lädt das Setup dann weitere Software herunter, die der Anwender möglicherweise gar nicht haben will, und installiert sie.

Datenschutz und Cookies schrieb:
Microsoft hält sich in Bezug auf die Erfassung, Verwendung und Speicherung von Daten aus dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz an die Bestimmungen des amerikanischen Handelsministeriums.
Na bravo! => Quelle > Stand: Juli 2015
 
wenn man donotspy10 benutzerdefiniert installiert, wird auch kein opencandy adware installiert, was sich in dem paket befindet. habs gerade mit adwcleaner getestet - ich hab kein opencandy aufm rechner.

das programm ist sehr gut und anstatt daß hier halbwahrheiten verbreitet werden, sollte man die füße lieber still halten und sich erstmal informieren, bevor man was negatives postet.

außerdem ist es heutzutage üblich, daß sich in den setup-dateien von freeware adware versteckt. iwie müssen die autoren sich ja finanzieren. würden die leute genug spenden, wäre das gar nicht nötig. aber kostenlos is ja das geilste, ne?
 
Naja, irgend einem unbekannten Tool was Win10 Sammelwut ausnutzt um runtergeladen und installiert werden, gebe ich bestimm keine Adminrechte.

@TE, Feedback und Diagnose kann man ausstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
hildefeuer schrieb:
ja so ist das halt mit Produkten die umsonst sind.

Genau genommen zählen die Datenschutzbestimmungen für alle Systeme.
W10 bringt zwar weitere Funktionen mit, doch gesammelt wird nicht nur bei W10.
Mit den neuen Datenschutzbestimmungen räumt sich MS also das recht raus auch auf deinem bezahlten OS zu sammeln was ihnen auch beliebt.

In W8.1, was ich länger schon nutze, wurden zB vorherige Einstellungen bzgl Daten sammeln durch Windows Updates aktiviert (die ich bei der installation explizit deaktiviert habe) und gewisse Möglichkeiten Einstellungen vornehmen zu können genommen, in dem man die teilweise einfach weg gepatcht hat.

Alle Funktionen die auch in Vista bis W8.1 gegeben sind welche in den Datenschutzbestimmungen gelistet sind, dort werden genauso auch Daten gesammelt.

Es ist ein Trugschluß zu behaupten man wäre mit einem älteren System gefeit oder es wegen der kostenlosen Möglichkeit ein Upgrade zu machen darauf zu schieben.
Zumal W10 nicht ewig kostenfrei upgradebar ist. Es kostet die alte Lizenz und zum anderen hält das nur 1 Jahr vor.
 
Zurück
Oben