Windows 10 ohne Root wie Linux

Ja.
Wobei der LINUX-User ohne Root-Rechte weit mehr kann an der eingeschränkte MS-User: so viel wie nötig ohne zu nerven.

CN8

Ich meine «Ja» im Zuge der Bedienung und Benutzung; also der Effektivität und Effizienz.
 
Okay. Unter Windows wird generell empfohlen, nicht als Administrator, sondern als Benutzer ohne Rechte zu arbeiten und vor allem im Internet zu Browser.

Gilt dies auch für Linux oder reicht es bereits aus, dass man ein Passwort verwenden muss?
Bei Windows gab es auch Mal eine Zeit, in der man alles extra bestätigen musste, was durch die Beschwerden wieder entfernt wurde
 
Die Userverwaltung unter Windows und Linux haben nichts gemeinsam. Das kann man nicht wirklich vergleichen. Unter Linux arbeitet man niemals mit einem Root User. Das macht man nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Und da muss man auch nicht den User für wechseln. Dafür gibt es andere Mechanismen.

DerPessimist schrieb:
Bei Windows gab es auch Mal eine Zeit, in der man alles extra bestätigen musste, was durch die Beschwerden wieder entfernt wurde

Nicht wirklich. Bei der Standard UAC Einstellung muss man auch heute noch vieles bestätigen. Es ist deutlich weniger, als zB unter Vista. Aber es ist nicht weg.
 
DerPessimist schrieb:
Bei Windows gab es auch Mal eine Zeit, in der man alles extra bestätigen musste, was durch die Beschwerden wieder entfernt wurde
gibt es jetzt immer noch, die ist nicht weg, die Benutzerkontensteuerung wurde mit Vista eingeführt und recht gut mitlerweile überarbeitet, du kannst auch jetzt immer noch regeln wie schnell die anschlagen soll.

und ein richtiger Admin ist man unter Windows schon lang nicht mehr
 
Unter Linux ist der normale Nutzer für gewöhnlich in der sudoers list eingetragen, das heißt, er darf Root-Befehle über sudo mit seinem eigenen Passwort ausführen. Die Abfrage des Passworts erfolgt aber ungefähr genau so häufig, wie unter Windows für alle system-verändernden Dinge, z.B. Installationen, Updates - oder eben auch, wenn man einen Befehl mit sudo im Terminal ausführt.

Wenn man einen Nutzer aber aus der sudoers list herausnimmt, dann darf er sudo gar nicht mehr ausführen. In dem Fall muss man im Terminal dann auch erst mit "su" zu einem Admin-Account wechseln, um Befehle mit sudo auszuführen.
MacOS (ist zwar nicht Linux, aber auch Unixoid) erstellt z.B. standardmäßig normale nicht-Admin Benutzer so, dass sie kein sudo ausführen dürfen. Das wäre dann eher mit Windows vergleichbar, wo der normale Nutzer nicht sein eigenes Passwort zum Ausführen von Admin Befehlen angeben kann, sondern diese Befehle mit einem Admin Account und Passwort ausführen muss. Der Vergleich hinkt natürlich trotzdem, ich meine das nur ganz oberflächlich betrachtet.

Aber für den Fall, dass du z.B. jemand einen Linux Account geben willst, mit dem er keine root-Befehle ausführen kann (ähnlich einem normalen Windows Nutzer-Account), dann musst du den Account auf jeden Fall aus der sudoers list nehmen. Dann kann dieser Nutzer nichts mehr anstellen.
Für deinen eigenen Account ist das aber nicht notwendig, die Abfrage des eigenen Passworts für alle root-Befehle ist sicher und verhindert ungefragtes Ausführen im Hintergrund.
 
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