RMS_der_Zweite schrieb:
Unix/Linux ist technisch solide und führt kein Eigenleben,
systemd hat den Determinismus im Init-Prozess gekillt.
Und so Sachen wie Google-Nameserver als Fallback einzutragen lösten teils heftige Diskussionen aus.
RMS_der_Zweite schrieb:
Seine meinetwegen gefrickelten Einstellungen behält es nahezu ewig
Naja.
Allein sowas wie Netzwerkkonfiguration ist ein Krampf weil jeder es irgendwie anders macht. Es gibt gefühlt Dutzende von Lösungen von systemd.networkd bis Network-Manager.
Theoretisch gibts dann sogar noch die klassische Netzwerkeinrichtung die aber auch irgendwann umgebaut werden musste, weil
ifconfig durch
ip ersetzt wurde.
Wo wir schon bei Netzwerk sind: Paketfilter. Erst
ipchains, dann
iptables jetzt
nftables.
Die solltest Du dann auch nicht mischen. Was spätestens dann ein Problem ist, wenn Highlevel-Tools ins Spiel kommen. Das eine Tool schreibt dann nftables-Regeln während docker aber noch iptables haben will.
Bei aller Liebe: Aber wenn man solche Vergleiche macht, sollte man auch fair sein.
RMS_der_Zweite schrieb:
bei Windows NT von BSD geklaut hat
"Geklaut" kann er schon deshalb nicht sein, weil die BSD-Lizenz das ja explizit erlaubt.
Das wäre im Prinzip so, als wenn Du Linux-Distributionen vorwerfen würdest, das sie OpenSSH bei OpenBSD "geklaut" haben.
btw. gabs auch Dinge, wo Windows die Nase vorne hatte. Die hatten (zumindest in der NT-Linie) schon relativ früh Threads während man bei Linux und Co mit Forking arbeiten musste, um Vergleichbares zu erreichen.
RMS_der_Zweite schrieb:
Kernel namespaces ist eine der größten Innovationen der letzten Jahrzehnte.
Naja. Also so Isolationskram gabs vorher schon in Solaris mit
Zones und in FreeBSD mit
Jails.
Das ist jetzt nicht zu 100% vergleichbar, aber da gibts starke Überschneidungen.
RMS_der_Zweite schrieb:
Kann Windows nativ Container (Docker usw)?
Kommt drauf an, was man unter nativ versteht. :-)
RMS_der_Zweite schrieb:
Die kryptischen Registrykeys
Wobei man sagen muss, sowas wie dconf/GConf ist jetzt auch nicht gerade hübsch.