News Windows 11: Was Microsoft mit den Windows-Versionen 26H1 und 26H2 plant

Spiczek schrieb:
Wer Hilfe bei der Auswahl benötigt, kann hier innerhalb von 5min schlauer werden.
Bei mir kommt Pop!_OS raus. Damit und vorher mit Ubuntu habe ich reingeschnuppert, aber bin jetzt auch mit CachyOS glücklich.
 
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@Rubyurek Ich habe dazu mal eine Frage vor 5-10 Jahren gabs mal einen Fall das WoW oder Battlenets Anticheat glaub Warden eine Linuxversion als Cheat ansah, muss man da keine Sorge haben das Linux als Cheat eingestuft wird und dann das WoW Konto gesperrt wird? Ich habe weniger Sorge das es nicht läuft sondern das mir das Anticheat das Konto sperrt wegen Linux Mint. Vielen Dank. Schönes Wochenende.
 
Rubyurek schrieb:
Sooo sehr will ich zu gerne auf Linux wechseln aber durch bestimmte Games wie die Battle.net Games eher ein blanker Horror... Ich kann und will nicht Windows 11 weiter unterstützen aber bei so einem starken Monopol ist das verdammt schwer.
Ich habe da auch Sorgen wegen WoW und Elder Scrolls online das mir das Anticheat das Konto sperrt.
OpenSystemFan schrieb:
Einfach mal ein Startmenü, das man effektiv nutzen kann.
Wie wäre es wie bei Windows 7 die Browserwahl das zwar erstmal das Windows 11 Startmenü kommt aber dann in den Einstellungen man umschalten kann auf Windows 10, Windows 7 oder Windows XP Startmenü.
Dann bräuchte ich auch kein Open Shell was ich seit Windows 10 nutze überall.
Weyoun schrieb:
Mal schauen, wie lange ich noch auf 24H2 bleiben kann, bevor mich M$ mit Zwangsupdates oder Supportlosigkeit beglückt. Derzeit lese ich was vom 13.10.26.
Bis ca. Juni/Juli 2026 dann wird Windows 11 irgendwann 25H2 versuchen zu installieren so wars bei mir im Juli 2025. Komischerweise meldete Windows 23H2 das Windows aktiviert sei und Windows 24H2 fand dann auf einmal auf dem Laptop keine Lizenz mehr.
Kuristina schrieb:
War bei mir ähnlich. Ich hatte mein altes Windows zwar noch auf einer anderen SSD, aber nie wieder gebootet. ^^ Die Lernkurve ist vielleicht bisserl steiler, weil man sich halt mit eventuellen Problemen auch beschäftigen muss, statt ihnen einfach nur aus dem Weg zu gehen, aber man eignet sich so schneller Wissen an und kommt in weniger Zeit deutlich weiter. Wenn man dazu bereit ist. :)
Ich würde auch Dualboot nehmen wie sehr Linux (Mint) funktioniert würde ich dann als Backup Windows 10 offline nutzen oder Windows 11.
boonstyle schrieb:
Es gibt im Prinzip nur wenige Hauptdistros wie Debian, Ubuntu, Arch und Fedora etc.
Alles andere ist nur umverpackt und es spielt in der Realität für den Otto-Normal-Verbruacher keine Rolle welche er nimmt solange diese aktuell ist.
Das stimmt. Ich hatte auf einem HP Pavion dv5-1190 eg jahrelang Ubuntu 1504 neben Vista.
Wollte darauf eigentlich Linux Mint installieren, aber Linux Mint lässt kein Dualboot zu und Ubuntu in der aktuellen Version wollte gar nicht erst installieren. Auf dem Acer Winodws 11 Laptop brach Ubuntu nach 99% ab es sei ein Problem aufgetreten Installation wurde rückgängig gemacht. Danach startete wieder Windows 11. Sehr komisch. Zu Ostern versuche ich es mit Linux Mint erneut.
boonstyle schrieb:
Microsoft hat nach Einführung von Win 95 im PC Markt keine Konkurrenz gehabt die ernstzunehmen war was OS mit GUI betrifft (MaC != PC).
Bis Windows 10 Ausnahme Windows Vista vor Servicepack 1 und Windows 8 und 11 waren es ja auch gute Systeme. Bevorzugen würde ich Windows 7 mit Sicherheitsupdates.
Nemesis200SX schrieb:
ein weiterer Grund meinem Windows 10 treu zu bleiben
Wenn es nicht anders geht ja.
boonstyle schrieb:
Viele haben Rechner die nicht Windows 11 fähig sind und keine Lust bei aktuellen Preise einen neuen PC zu kaufen.
Das mit der Hardwareanforderung ist sowieso die blödste Idee von Microsoft.
Sie könnten doch die Installation zulassen mit dem Hinweis Achtung sie nutzen nicht unterstützte Hardware ein Update in Zukunft oder folgende Funktionen werden nicht mehr funktionieren. Und dann könnte der Nutzer selbst das Risiko abwägen.

Auf der Website kommt folgendes Ergebnis. Ein Bekannter empfahl mir aber ich soll nicht Ubuntu nutzen sondern Linux mit wegen Steam und Proton das sei dort direkt dabei und einfacher. Liebe Grüße.
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boonstyle schrieb:
Mir ging es nur aufzuzeigen WARUM Windows so verbreitet ist, und das hat wie gesagt nicht mit Linux zu tun sondern damit, dass Windows 20 Jahre früher dran war und ein Kommerziell vertriebenes Tool ist.
No front, nur als kleine Korrektur. Es sind 30,x Jahre, seit Win95 rauskam. Und Windows ist deshalb so verbreitet, weil Bill Gates damals einen Deal mit IBM gemacht hat, dass auf jedem Gerät eben ein BS von Microsoft ist. IBM war damals absoluter Marktführer.
MacOS ist auch nur deshalb da, weil Apple eben alles allein machen will und sein Publikum gefunden hat.

Wenn grundsätzlich Geräte OHNE Betriebssystem verkauft werden würden, dann hätte Linux auch einen höheren Anteil, da bin ich mir sicher.
Ergänzung ()

SavageSkull schrieb:
Bei mir kommt Pop!_OS raus.
Bei mir und nem Kumpel ebenfalls. Ich lass ihn aber erstmal testen. Ich hab aber auch lieber sudo apt als sudo dnf. :D
Ergänzung ()

wagga schrieb:
Ein Bekannter empfahl mir aber ich soll nicht Ubuntu nutzen sondern Linux mit wegen Steam und Proton das sei dort direkt dabei und einfacher
Fehlt da was im Satz?
Das "dabei" ist schön, aber eher unnötig. Diese "Spiele- Distros" haben halt die Launcher (Steam, Lutris, etc) schon mit drin. Diese kann man aber ganz einfach selbst nachinstallieren. Wichtiger als die ist, dass deine komplette Hardware inkl. Drucker und Scanner läuft. Unter EndeavourOS hatte ich mit meinem Brother DCP Probleme den Scanner zu installieren. Unter Fedora sofort ohne Probleme.
 
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Spiczek schrieb:
Fehlt da was im Satz?
Da fehlt was ja stimmt, scheiße ich sollte konsequenter die Bildschirmlupe nutzen. :(
Ein Bekannter empfahl mir statt Ubuntu Linux Mint zu nutzen wegen vorkonfigurierte Programme wie Steam mit Proton für die Spiele die ich auf Steam habe. Er meinte dann müsste man weniger selbst konfigurieren das würde dann Steam komplett übernehmen. Danke für den Hinweis.
 
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pseudopseudonym schrieb:
KI wird beim Arbeiten immer essentieller
Welche "KI" und welches "Arbeiten" soll das denn sein?
Wer Qualität will und benötigt, nutzt keine KI.
Bei mir spielt Ki kaum bis keine Rolle, da gilt die Maxime:
Kein Slop sonst macht es plop mit dem Job.

Spiczek schrieb:
Wer Hilfe bei der Auswahl benötigt, kann hier innerhalb von 5min schlauer werden.
Coole Seite, bei mir wäre das Arch Linux, Nutze SteamOS, passt somit.
Hätte mich über ein paar aufgelistete Linux Industrie Distributionen gefreut...
 
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Habe mir Spasseshalber auch einmal die Seite angeschaut, bei mir kam folgendes heraus :):
 

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Spiczek schrieb:
Hilfe bei der Auswahl benötigt, kann hier innerhalb von 5min schlauer werden.
Bisschen wilde Empfehlungen. Arch, Gentoo, Void, NixOS (…) uhm, nope. Immerhin wird Tumbleweed weiter unten auch genannt.
 
Eigentlich wollte ich was zum Thema schreiben, aber hier geht es nur noch um Linux & Co.
Da vergeht mir die Lust, eigentlich wie immer mehr hier in diesem Forum. ☹️☹
 
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WinFan schrieb:
aber hier geht es nur noch um Linux & Co.
Das ist halt das Jahr des Linux-Desktops.
Kein Wunder, das alle aus dem Häuschen sind. :-)

WinFan schrieb:
Da vergeht mir die Lust, eigentlich wie immer mehr hier in diesem Forum.
Immerhin bist Du noch einer der wenigen, die noch zur Windows-Nutzung steht.
Lass Dich nicht vom Linux-Mob unterkriegen!
Halt die Windows-Fahne hoch!
Code:
                    ..'~::;;;;;:~'.
               .':!=iiiiiiiiiiiiiii=!~.
               =iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii+~
              ;iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii~   .
             .iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii+   !+!~.                    .''
             !iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii'  ~+++++>;~'.        ..'~:;>++:
            'iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!   >++++++++++++>>>>++++++++++>
            +iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii=.  :+++++++++++++++++++++++++++~
           ~iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii;  .+++++++++++++++++++++++++++>
           =iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii=.  ;+++++++++++++++++++++++++++'
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wagga schrieb:
Seit Windows 11 und 8.1 damals nicht mehr. Windows XP,7, 10 waren doch super.
Windows XP und 7 stellten zu ihrer Zeit bedeutende technologische Fortschritte dar. Windows 10 hingegen war lediglich zufriedenstellend.
 
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Hexxxer76 schrieb:
Windows XP und 7 stellten zu ihrer Zeit bedeutende technologische Fortschritte dar.
Naja.

Windows XP (NT 5.1) war lediglich ein Windows 2000 (NT 5.0) mit Bonbon-Oberfläche (gut; ist jetzt vielleicht etwas überspitzt, aber so grob ist es das; ok wurde ein bisschen am Treibermodell geschraubt und USB 2 gabs dann im Zuge des ersten ServicePacks auch endlich).

Und Windows 7 (NT 6.1) war im Grunde ein vollendetes Vista (NT 6.0).
Vista wurde seinerzeit ja ewig verschoben (und auch viele der versprochenen Features nicht gebracht) und dann als (man muss es so sagen) halbfertiges OS auf dem Markt geworfen.

Das waren durchaus solide Systeme. Aber die brachten in dem Sinne jetzt nicht so viel technologische Fortschritte wie deren Vorgängerversionen. Was ja schon an deren Versionsnummer ablesbar ist.
 
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Im Ernst, ich werde niemals wieder ein Office Dokument in Windows xy öffnen oder suchen. Ich gebe der KI doch kein Futter!
Ergänzung ()

wagga schrieb:
nicht Ubuntu nutzen sondern Linux mit wegen Steam und Proton
Das ist ALLES Linux. Bei meinem ersten Steam Installationsversuch war ein Dummi installiert, man mußte Steam deinstallieren dann konnte man erst komplett aufspielen.

Ubuntu war vor Jahren echt ne Krankheit, jetzt bin ich bei Linux Mint, ist aber ähnlich.

Nachtrag: heute habe ich die letzte "App" unter Windows in Linux ersetzt, die aktuell benötigt wird.
Jetzt kann ich auch die VM mit Windows im Notfall löschen.
Fehlt mir nur noch die BluRay Abspiel-Software für Linux, werde ich noch paar Lenze warten müssen,
illegal entschlüsseln ist nicht.

Frage in die Runde:
Kann man eine BluRay unter OpenElec zum Laufen bekommen?
 
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Tag,
Google Pagerank wirkt: habe hier interessiert gelesen und möchte mal meinen Senf dazugeben als jemand, der GNU/Linux seit Ende der 90er nutzt (vorher Windows NT, 98, 95, DOS, Amiga). Habe heute noch Windows 11 auf dem Gaming PC, weil mir da die bekannten Probleme relativ egal sind. Als Haupt-OS wäre es für mich inakzeptabel.

Hier wird sich viel an einzelnen Punkten aufgehangen, wichtiger finde ich aber die Grundlagen:
Unix/Linux ist technisch solide und führt kein Eigenleben, legt auch keine künstlichen Beschränkungen auf. Seine meinetwegen gefrickelten Einstellungen behält es nahezu ewig, es läuft und läuft. Auf Dauer ist ein Linux wesentlich WENIGER Arbeit. Ich war lange beruflich Admin, bin schlicht zu faul für Windows.

Meine Debian-Installation bei meinen Eltern lief 14 Jahre lang bis das Paketmanagement Probleme bekam, die von Techniktalent vollständig freie Freundin nutzt ein Ubuntu, das eben einfach Browser und Mail
bereitstellt.

Ich kann meinen PC mit Bordmitteln klonen, ein bootbares Backup erstellen und das laufend synchronisieren, egal auf welchem Medium. Auch wenn das Bootlaufwerk größer ist als das Ziellaufwerk, solange die Rootpartition draufpasst.

Ja, man muss sich evtl. in Dinge reinarbeiten weil die Software im Prinzip einfach nicht fertiggestellt wurde - jeder Softwareautor weiß, dass das "Polieren" für Endanwender leicht den mehrfachen Aufwand der Erstellung der Basisfunktionalität bedeuten kann. Das ist ein klarer Schwachpunkt. Über die Jahrzehnte sieht man, wie das auch anders gehen kann - eine aktuelle Linuxdistro automatisiert das Setup so weit, wie man es sich "damals" kaum vorstellen konnte. Ein Handy als Modem nutzen war vor 15 Jahren noch eine Google-Orgie, jetzt steckt man es an, ein neues Interface wird aufgesetzt, fertig. Geht doch?!

In der Windows-Welt ist das genau umgekehrt: alles ist mit sinnvollen Einstellungen vorbelegt und läuft erstmal. Die Technik dahinter ist aber oft.. schmerzhaft. Vor allem wenn es um offene Protokolle geht. Ein aktuelles Win11 versucht z.B. bei NFS-Mount, jede einzelne Datei im Hauptverzeichnis auf dem Zielhost zu "mounten", als sei das ein eigenes Dateisystem. Das Syslog des NFS-Servers ist voll davon.
In den 90ern gab es größte Probleme mit IP unter Windows, der IP-Stack war absoluter Müll bis Microsoft ihn bei Windows NT von BSD geklaut hat. Noch heute kriege ich keine größeren Dateien auf das Win11 kopiert ohne dass die Transferrate immer wieder einbricht, egal ob WiFi oder LAN. Ja, diese Reservierung ist ausgeschaltet. Derselbe PC unter Linux schiebt alles mit maximaler Bandbreite durch, egal worüber. Beim alten Gaming-Laptop war es exakt dasselbe.

Irgendwer schrieb hier, dass keine Innovationen von Linux kommen. Da würde ich klar widersprechen. Welches Windows kann den Kernel updaten ohne Reboot? Kann Windows nativ Container (Docker usw)? Kernel namespaces ist eine der größten Innovationen der letzten Jahrzehnte.

Unix hatte Multiuser und Netzwerk schon Anno 1970, das zeigt sich auch jetzt noch. Windows basiert teilweise auf VMS, IP und Multiuser sind aber erst in den 90ern dazugekommen.

Schlussendlich: unter Linux ist echte Fehlersuche möglich, und man lernt was. Ich kann Programme in Härtefällen durch strace laufen lassen, da wird jeder Syscall angezeigt und man sieht z.B. dass irgendeine Datei nicht gefunden wird.
In Windows-orientierten Foren wird alles mögliche an schwarzer Magie zur Problemlösung empfohlen, da könnte man auch gegen den Rechner treten und hoffen dass es hilft. Die kryptischen Registrykeys mögen ein konkretes Problem lösen, lernen tut man daraus nichts, alles ist völlig undurchsichtig.

Tl,dr: Windows hat die Nase vorn bei unkompliziertem Aufsetzen; muss man an den Automatiken vorbei, wird es schnell wesentlich komplizierter als ein Unix jemals sein könnte.
 
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War ja klar was hier wieder hauptsächlich "diskutiert" werden wird. Naja, selber Schuld wenn man noch die Kommentare zu News über Windows liest und sich eventuell was substanzielles zum Thema erhofft.

Nervt halt iiiiiiirgendwie doch...
 
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RMS_der_Zweite schrieb:
Unix/Linux ist technisch solide und führt kein Eigenleben,
systemd hat den Determinismus im Init-Prozess gekillt.
Und so Sachen wie Google-Nameserver als Fallback einzutragen lösten teils heftige Diskussionen aus.

RMS_der_Zweite schrieb:
Seine meinetwegen gefrickelten Einstellungen behält es nahezu ewig
Naja.
Allein sowas wie Netzwerkkonfiguration ist ein Krampf weil jeder es irgendwie anders macht. Es gibt gefühlt Dutzende von Lösungen von systemd.networkd bis Network-Manager.
Theoretisch gibts dann sogar noch die klassische Netzwerkeinrichtung die aber auch irgendwann umgebaut werden musste, weil ifconfig durch ip ersetzt wurde.

Wo wir schon bei Netzwerk sind: Paketfilter. Erst ipchains, dann iptables jetzt nftables.
Die solltest Du dann auch nicht mischen. Was spätestens dann ein Problem ist, wenn Highlevel-Tools ins Spiel kommen. Das eine Tool schreibt dann nftables-Regeln während docker aber noch iptables haben will.

Bei aller Liebe: Aber wenn man solche Vergleiche macht, sollte man auch fair sein.

RMS_der_Zweite schrieb:
bei Windows NT von BSD geklaut hat
"Geklaut" kann er schon deshalb nicht sein, weil die BSD-Lizenz das ja explizit erlaubt.
Das wäre im Prinzip so, als wenn Du Linux-Distributionen vorwerfen würdest, das sie OpenSSH bei OpenBSD "geklaut" haben.

btw. gabs auch Dinge, wo Windows die Nase vorne hatte. Die hatten (zumindest in der NT-Linie) schon relativ früh Threads während man bei Linux und Co mit Forking arbeiten musste, um Vergleichbares zu erreichen.

RMS_der_Zweite schrieb:
Kernel namespaces ist eine der größten Innovationen der letzten Jahrzehnte.
Naja. Also so Isolationskram gabs vorher schon in Solaris mit Zones und in FreeBSD mit Jails.
Das ist jetzt nicht zu 100% vergleichbar, aber da gibts starke Überschneidungen.

RMS_der_Zweite schrieb:
Kann Windows nativ Container (Docker usw)?
Kommt drauf an, was man unter nativ versteht. :-)

RMS_der_Zweite schrieb:
Die kryptischen Registrykeys
Wobei man sagen muss, sowas wie dconf/GConf ist jetzt auch nicht gerade hübsch.
 
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