windows boot manager 0xc00000e Fehler auf SSD mit Truecrypt

lebeaufkombi

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Gutentag,

Ich habe mir eine neue SSD bestellt und deswegen meine alte eine woche aus dem rechner geworfen.
Heute wollte ich auf die wichtigen datein der alten SSD zugreifen die nichtmal 3 Monate alt ist.
Über den Boot Manager wollte ich auf die alte SSD zugreifen aber trotzdem hat er Windows 7 auf der neuen gestartet.
Also neue SSD ausgebaut und nurnoch alte drinne gehabt.
Dann wieder über Boot Manager auf die SSD und dieser Error kam mir windows boot manager 0xc00000e.

Dort stand ich soll Windows CD einlegen und Windows reparieren, leider erfolglos.
Ich habe mir dann paar Lösungen aus dem internet gesucht aber leider waren diese erfolglos.
Weiß jemand wie ich das am besten lösen kann?

Daten müssen drauf bleiben.

Danke.
 
Die Daten auf der SSD sind beschädigt.

-> Prüfen, neu formatieren und dein letztes Backup zurückspielen.
 
Sephe schrieb:

Also ich habe mit formatieren kein Problem, aber vorher brauche ich ja die Daten.
Kann ja nicht sein das nach einer Woche einfach die Daten kaputt gegangen sind.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
lebeaufkombi schrieb:

Genau das kann aber passieren. Und die Gefahr, dass von jetzt auf gleich alle Daten weg sind ohne Vorwarnung ist bei SSD's um ein vielfaches höher als bei Festplatten, die dies vorher i.d.R. noch ankündigen. (SMART-Werte).

Du willst mir aber jetzt nich sagen, dass du von deinen verschlüsselten Daten kein Backup hast, oder?


Zudem hast du wichtige Informationen nicht mitgeteilt bzgl.Partitionierung.

Ist die vollständige SSD mit TrueCrypt verschlüsselt, oder liegt darauf nur ein Container?
Ist deine Partitionstabelle noch vorhanden, findet er überhaupt noch Daten oder zeigt er nur eine "RAW-Partition" an?

Verschlüsselungen sind dafür da, die Daten vor Fremden zu schützen. Jedoch ist dann auch eine Datenrettung so gut wie unmöglich.
Aus diesem Grund MUSS man bei verschlüsselten Daten ein externes Backup anlegen. (Kein Raid!)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sephe schrieb:

Ich habe mir gedacht ich lege die SSD eine Woche zu seite und dann benutzte ich sie wieder.
Die ganze Festplatte ist verschlüsselt.
Wo kann ich sehen ob die SSD als RAW angezeigt wird?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Z.b. mit einem Live-Linux. (Knoppix, Gparted etc.)

Bei einer normalen Windows-Installation sieht die Festplatte so aus:

[[ [ Bootloader (ca. 100MB) ] [ NTFS-Partition mit Windows (Laufwerk C:) ] ]]

Wenn du Truecrypt verwendest inkl. Verschlüsselung:

[[ [ Truecrypt -> Bootloader ] [ Verschlüsselte NTFS-Partitition mit Windows (Laufwerk C:) ] ]]


Wenn du also ganz viel glück hast, dann wurde lediglich der Bootloader überschrieben, und die verschlüsselte NTFS-Partition ist noch intakt.

Frage:
War deine ALTE SSD während der Installation von Windows auf der neuen SSD angeschlossen?

Dann wurde vermutlich bei der Windows Installation der Bootloader auf der alten SSD installiert, und Truecrypt überschrieben.

Dann könnte dir das helfen:
http://praxistipps.chip.de/truecrypt-bootloader-wiederherstellen_29634



BTW: 1600. Beitrag :D
 
Sephe schrieb:

Meine alte SSD war bei der installation der neuen angeschlossen, und ich hoffe der Bootloader wurde überschrieben.

Wie kann ich das jetzt lösen ?

Deinen ersten Satz verstehe ich nicht kenne mich halt sehr wenig aus, wie gesagt habe ich die SSD verschlüsselt weil dort sehr Private Daten drauf sind und ich habe nicht erwartet das die SSD so schnell defekt wird.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sephe schrieb:
Genau das kann aber passieren. Und die Gefahr, dass von jetzt auf gleich alle Daten weg sind ohne Vorwarnung ist bei SSD's um ein vielfaches höher als bei Festplatten, die dies vorher i.d.R. noch ankündigen. (SMART-Werte).

SMART-Werte gibt es auch bei SSDs und diese sind in der Regel auch aussagekräftig.
Ergänzung ()

lebeaufkombi schrieb:
Wie kann ich das jetzt lösen ?

Hast du genügend Platz um die SSD einmal komplett zu sichern?

Welchen Anleitungen bist du im Netz gefolgt?
 
Hallo32 schrieb:
SMART-Werte gibt es auch bei SSDs und diese sind in der Regel auch aussagekräftig.

Bei Kunden/Bekannten und mir sind schon SSD's abgeraucht, bei deinen es vorher KEINE Verschlechterung der Smart-Werte gab!

Ich habe auch nicht geschrieben, dass es bei SSDs keine Smart-Werte gibt, ich habe lediglich gesagt, dass diese bei HDDs i.d.R. rechtzeitig auf einen baldigen Defekt hinweisen.
 
lebeaufkombi schrieb:
Kann ja nicht sein das nach einer Woche einfach die Daten kaputt gegangen sind.

Dürfte auch nicht passiert sein. Aber zuerst solltest du dich um die Daten kümmern und dann kann man sich die SSD einmal anschauen.
Ergänzung ()

Sephe schrieb:
Bei Kunden/Bekannten und mir sind schon SSD's abgeraucht, bei deinen es vorher KEINE Verschlechterung der Smart-Werte gab!

Von welchen SSDs und welchen Fehlerbild reden wir?
 
Die sicherheits CD habe ich leider nichtmehr, nur das Passwort.
Genug Platz um die SSD zu sichern habe ich aufjedenfall.

Ich habe anleitungen aus manchen Foren befolgt, bei denen man in der CMD sachen eingeben musste.

Ich brauche einfach eine Lösung.
Ob nun die Daten sicherstellen und dann die SSD formatieren oder den Boot Fehler beheben.
Hauptsache die Daten gehen nicht verloren.
 
Hallo32 schrieb:
Von welchen SSDs und welchen Fehlerbild reden wir?

OCZ Vector 180 (480GB)
Corsair Force 3A (60GB)
Kingston SSDNOW V300 (240GB)

Allesamt ohne Vorwarnung abgestürzt. -> PC hat nicht reagiert, bei Neustart kein Bootfähiges Gerät mehr gefunden.
 
Eine einfache Lösung gibt es jetzt nicht mehr.
Erstelle zuerst ein Image der kompletten SSD, damit nicht mehr beschädigt wird. (Raw Image)
Ergänzung ()

Sephe schrieb:
Corsair Force 3A (60GB)
Kingston SSDNOW V300 (240GB)

Die beiden SSDs basieren auf einen SF2*** Controller. Bei denen ist bekannt, dass die spontan den Dienst einstellen.

Edit: Bei den Controllern hat man die SMART-Werte nicht mehr ausgelesen sondern gleich die SSD entsorgt oder max. für unwichtige temporäre Daten verwendet. War in der Praxis einer der schlechteren Controller.

Die Ursache für die Vector 180 wäre hingegen interessant.
Ergänzung ()

Sephe schrieb:
BTW: 1600. Beitrag :D

Glückwunsch :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Persönlich würde ich unter Linux zu dd greifen.

Paragon Backup & Recovery 14 Free sollte es auch können.
 
Zuletzt bearbeitet:
So,

Ich habe das Programm nun installiert und die alte SSD wieder angeschlossen.
Nun ist mir aufgefallen das die alte SSD unter Computer angezeigt wird und noch den ganzen speicher zur verfügung hat und außerdem ein paar Editor datein hat in denen die ergebnis der cmd befehle gespeichert sind.

hier mal ein paar sachen vielleicht hilfreich:

bcdinfo
Windows-Start-Manager
---------------------
Bezeichner {bootmgr}
device partition=C:
path \bootmgr
description Windows Boot Manager
locale en-US
inherit {globalsettings}
default {default}
resumeobject {80c08f4f-dfef-11e5-8995-f1fd65b7ae8b}
displayorder {default}
toolsdisplayorder {memdiag}
timeout 30

Windows-Startladeprogramm
-------------------------
Bezeichner {default}
device unknown
path \Windows\system32\winload.exe
description Windows 7
locale en-US
inherit {bootloadersettings}
recoverysequence {80c08f51-dfef-11e5-8995-f1fd65b7ae8b}
recoveryenabled Yes
osdevice unknown
systemroot \Windows
resumeobject {80c08f4f-dfef-11e5-8995-f1fd65b7ae8b}
nx OptIn

Windows-Startladeprogramm
-------------------------
Bezeichner {80c08f51-dfef-11e5-8995-f1fd65b7ae8b}

Wiederaufnahme aus dem Ruhezustand
----------------------------------
Bezeichner {80c08f4f-dfef-11e5-8995-f1fd65b7ae8b}
device unknown
path \Windows\system32\winresume.exe
description Windows Resume Application
locale en-US
inherit {resumeloadersettings}
filedevice unknown
filepath \hiberfil.sys
debugoptionenabled No

Windows-Speichertestprogramm
----------------------------
Bezeichner {memdiag}
device partition=C:
path \boot\memtest.exe
description Windows Memory Diagnostic
locale en-US
inherit {globalsettings}
badmemoryaccess Yes

EMS-Einstellungen
-----------------
Bezeichner {emssettings}
bootems Yes

Debuggereinstellungen
---------------------
Bezeichner {dbgsettings}
debugtype Serial
debugport 1
baudrate 115200

RAM-Defekte
-----------
Bezeichner {badmemory}

Globale Einstellungen
---------------------
Bezeichner {globalsettings}
inherit {dbgsettings}
{emssettings}
{badmemory}

Startladeprogramm-Einstellungen
-------------------------------
Bezeichner {bootloadersettings}
inherit {globalsettings}
{hypervisorsettings}

Hypervisoreinstellungen
-------------------
Bezeichner {hypervisorsettings}
hypervisordebugtype Serial
hypervisordebugport 1
hypervisorbaudrate 115200

Einstellungen zur Ladeprogrammfortsetzung
-----------------------------------------
Bezeichner {resumeloadersettings}
inherit {globalsettings}

Ger„teoptionen
--------------
Bezeichner {80c08f52-dfef-11e5-8995-f1fd65b7ae8b}
description Ramdisk Options
ramdisksdidevice unknown
ramdisksdipath \Recovery\80c08f51-dfef-11e5-8995-f1fd65b7ae8b\boot.sdi

disklayout
Microsoft DiskPart-Version 6.1.7600
Copyright (C) 1999-2008 Microsoft Corporation.
Auf Computer: MININT-ONNBKNS

Datentr„ger ### Status Gr”áe Frei Dyn GPT
--------------- ------------- ------- ------- --- ---
Datentr„ger 0 Online 232 GB 0 B

Datentr„ger 0 ist jetzt der gew„hlte Datentr„ger.


Datentr„ger-ID: "1C7ECE97"
Typ : "SATA"
Status : "Online"
Pfad : "1"
Ziel : "0"
LUN-ID : "0"
Speicherortpfad : "PCIROOT(0)#PCI(1F02)#ATA(C01T00L00)"
Aktueller schreibgeschtzter Zustand: Nein
Schreibgeschtzt : Nein
Startdatentr„ger : Nein
Auslagerungsdatei-Datentr„ger : Nein
Ruhezustandsdatei-Datentr„ger : Nein
Absturzabbild-Datentr„ger : Nein
Clusterdatentr„ger : Nein

Volume ### Bst Bezeichnung DS Typ GrӇe Status Info
---------- --- ----------- ----- ---------- ------- --------- --------
Volume 1 D System-rese NTFS Partition 100 MB Fehlerfre
Volume 2 C NTFS Partition 232 GB Fehlerfre

Volume ### Bst Bezeichnung DS Typ GrӇe Status Info
---------- --- ----------- ----- ---------- ------- --------- --------
Volume 0 E WIN_7_ALL UDF DVD-ROM 4291 MB Fehlerfre
Volume 1 D System-rese NTFS Partition 100 MB Fehlerfre
Volume 2 C NTFS Partition 232 GB Fehlerfre

Volume 1 ist jetzt das gew„hlte Volume.

Datentr„ger ### Status Gr”áe Frei Dyn GPT
--------------- ------------- ------- ------- --- ---
* Datentr„ger 0 Online 232 GB 0 B

Nur Lesen : Nein
Ausgeblendet : Nein
Kein Standardlaufwerkbuchstabe: Nein
Schattenkopie : Nein
Offline : Nein
BitLocker-verschlsselt : Nein
Installierbar : "Ja"

Volumekapazit„t : 99 MB
Freier Speicherplatz auf Volume: 86 MB

Datentr„ger 0 ist jetzt der gew„hlte Datentr„ger.


Datentr„ger-ID: "1C7ECE97"
Typ : "SATA"
Status : "Online"
Pfad : "1"
Ziel : "0"
LUN-ID : "0"
Speicherortpfad : "PCIROOT(0)#PCI(1F02)#ATA(C01T00L00)"
Aktueller schreibgeschtzter Zustand: Nein
Schreibgeschtzt : Nein
Startdatentr„ger : Nein
Auslagerungsdatei-Datentr„ger : Nein
Ruhezustandsdatei-Datentr„ger : Nein
Absturzabbild-Datentr„ger : Nein
Clusterdatentr„ger : Nein

Volume ### Bst Bezeichnung DS Typ GrӇe Status Info
---------- --- ----------- ----- ---------- ------- --------- --------
Volume 1 D System-rese NTFS Partition 100 MB Fehlerfre
Volume 2 C NTFS Partition 232 GB Fehlerfre

Partition ### Typ GrӇe Offset
------------- ---------------- ------- -------
Partition 1 Prim„r 100 MB 1024 KB
Partition 2 Prim„r 232 GB 101 MB

Partition 2 ist jetzt die gew„hlte Partition.

Partition 2
Typ : 07
Versteckt: Nein
Aktiv : Ja
Offset in Byte: 105906176

Volume ### Bst Bezeichnung DS Typ GrӇe Status Info
---------- --- ----------- ----- ---------- ------- --------- --------
* Volume 2 C NTFS Partition 232 GB Fehlerfre

SRTtrail
Protokoll der Starthilfediagnose und -reparatur
---------------------------
Anzahl von Reparaturversuchen: 1

Sitzungsdetails
---------------------------
Systemdatenträger = \Device\Harddisk0
Windowsverzeichnis =
AutoChk-Ausführung = 0
Anzahl der Fehlerursachen = 1

Durchgeführter Test:
---------------------------
Name: Nach Updates suchen
Ergebnis: Erfolgreich abgeschlossen. Fehlercode = 0x0
Erstellungszeit = 0 ms

Durchgeführter Test:
---------------------------
Name: Systemdatenträger-Test
Ergebnis: Erfolgreich abgeschlossen. Fehlercode = 0x0
Erstellungszeit = 0 ms

Durchgeführter Test:
---------------------------
Name: Datenträgerfehlerdiagnose
Ergebnis: Erfolgreich abgeschlossen. Fehlercode = 0x0
Erstellungszeit = 0 ms

Durchgeführter Test:
---------------------------
Name: Test der Datenträgermetadaten
Ergebnis: Erfolgreich abgeschlossen. Fehlercode = 0x0
Erstellungszeit = 0 ms

Durchgeführter Test:
---------------------------
Name: Zielbetriebssystem testen
Ergebnis: Erfolgreich abgeschlossen. Fehlercode = 0x0
Erstellungszeit = 0 ms

Gefundene Fehlerursache:
---------------------------
Die Startkonfiguration ist beschädigt.

Reparaturaktion: Partitionstabelle reparieren
Ergebnis: Fehler. Fehlercode = 0x490
Erstellungszeit = 32 ms

---------------------------
---------------------------

Außerdem habe ich nun per Paragon Backup & Recovery 14 Free die sicherung versucht.
Leider war das ergebnis sehr unschlüssig weil alle datein nur 11,2mb groß sind.
Eine PVHD, PBE und PBI datei
 
Zuletzt bearbeitet:
Schau bitte nochmal in die Optionen von Paragon. Es muss eine bitweise-Kopie der Festplatte angefertigt werden. (Auch Roh-Kopie genannt). Irgendwo muss da eine Einstellung sein.

Ansonsten: Clonezilla. (Ist nen Minilinux was quasi ein dd-image macht)
 
Ich habe diesen teil auch gefunden aber leider der gleiche Fehler, kann es daran liegen das Truecrypt auf der Festplatte ist?

Edit: Habe nun ein NoName Programm benutzt und eine 3GB DAT Datei rausbekommen, ist doch auch viel zu wenig speicher oder?
Ergänzung ()

Ich habe noch was nach einer Lösung gesucht und viele sagen sie haben eine Reperatur CD benutzt.

So was:
https://www.youtube.com/watch?v=GEHOlQt7jbg

Weiß jemand wo ich so eine ISO herbekomme?
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Möglichkeit KANNST und DARFST du NICHT benutzen, da du damit die letzten Reste des Bootloaders auch noch überschreibst.

Bitte mache dich mit "dd" vertraut.

damit lässt sich eine bitweise kopie der festplatte machen.
Befehl ÄHNLICH:

dd if=/dev/sdX of=/mnt/externe_festplatte/backup.img
 
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