News Windows-Update-Problem: SSD-Ausfälle wegen Dateisystemfehler in Japan

textract schrieb:
Aha und warum sollte man das machen, wenn es doch offiziell gar kein Problem gibt?
Es gab ja ein Problem, und das wurde auch zugegeben. Aber eben nur in der japanischen Version.

Wenn Du "Drecksverein" sagt, darf ich fragen, was Dich zu dieser Aussage bringt?

Ich meine, hast Du noch nie in Deinem Leben einen Fehler gemacht? Ist Dir klar, wie komplex SW-Entwicklung ist und wie extrem komplex ein OS wie Windows ist? Wie problematisch SW-Auslieferungen sind?

Und ja, wie jeder großer Konzern hat MS das Problem, dass sie eine Fluktuation der Mitarbeiter haben, Wissen verloren geht, Angestellte Fehler machen - und nicht zuletzt, das Management IMMER an der falschen Stelle einspart.

Aber wie gesagt, das machen alle Unternehmen so. Weil es menschlich ist.
 
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ElliotAlderson schrieb:
Ich bin selber Softwareentwickler und wenn ein Kunde Probleme hat, ich die ums Verrecken aber nicht nachstellen kann, was soll ich dann machen? Augenscheinlich existiert dann erstmal kein Problem. Software ist komplex, aber das scheinst du nicht zu verstehen.
Och glaub mir das weiss ich, zumal es sich hier nicht ausschlieszlich um Software handelt. Sondern wahrscheinlich auch an der endlosen Anzahl an moeglichen Hardware/Firmware/Software Kombinationen.

Aber Microsoft hatte das ja innerhalb von 3 Tagen komplett ausschlieszen koennen, das es ein Problem gibt ....
Das zeigt nur welch fahrlaessig legere Art die haben, mit Problemen umzugehen.

Beim 2. Mal draufgucken wurde doch was gefunden, bzw die habens endlich geschafft mal mit einem japanischen Windows 11 zu testen. Und konnten wohl was reproduzieren und habens nun veroeffentlicht.

In 2-3 Monaten wissen wir dann, ob sie auch die anderen Probleme mal reproduzieren koennen.

Niemals vergessen, auch Intel war sich sicher, dass sterbende CPUs nur Einzelfaelle von Overclockern sind. X-D
 
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Merasch schrieb:
Bullshit das nur japan ist , die nvme Controller schalten sich ab und bleiben offline. Selbst nach ios Flash und win11 neu install werden die nvme nicht mehr auf den board erkannt im BIOS, in windows seh ich sie sind aber angeblich deaktiviert. Nur passiert nicht beim reaktivieren der Festplatten sie bleiben offline
Und das liegt natürlich an dem Update, obwohl Du weitestgehend der Einzige bist, bei dem sich das Problem auf diese Weise äußert.
 
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1776 schrieb:
Aber Microsoft hatte das ja innerhalb von 3 Tagen komplett ausschlieszen koennen, das es ein Problem gibt ....
Sie konnten es nicht nachstellen und MS waren nicht die einzigen, selbst Phison konnte nichts finden. Glaubst du ernsthaft die Lügen dich alle an? Warum sollten sie sich dann überhaupt erst darum kümmern? Hätten ja von Anfang an sagen können: "Stimmt nicht". Was hätten sie auch davon?
 
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Ich hatte hier nen frischen Win11 PC, der eigentlich fertig war und nach den Updates heruntergefahren wurde...
Nach dem Starten ein paar Tagen später war der MBR komplett defekt und die Kiste ließ sich nur noch über Ventoy mit Win11 booten.
Hab ihn am WE nochmal aufgesetzt und aktuell läuft er.

Ob es jetzt am Update oder nem anderen Murks lag (sind ältere Komponenten) kann ich nicht sagen, deshalb hab ich "weiß ich nicht genau" angekreuzt.
 
Euphoria schrieb:
Also soll man schweigen, wenn man von dem Problem betroffen ist? Von JEDER kann ja auch keine Rede sein, das bestätigen ja auch "nur" 4%, allerdings sind 4% bei den gravierenden Auswirkungen zuviel.
Wenn wir einen Community-Test unabhängig vom Update starteten, in dem wir 200GB erst verschieben und dann kopieren, wäre ich nicht überrascht, wenn wir hier im Forum eine Fehlerquote von 4% hätten.

Dann heiße es erstmal aussortieren: OC/UV raus, "verdächtige" SSDs raus, schwachbrüstige (SSD-)Kühlung raus, "Experten" raus, fehlerhafte/veraltete Firmware raus, ...

Die armen Schweine bei MS/Phison, die den Fehler suchen müssen, tun mir richtig leid. Mit diesen ganzen false positives wirst auch noch in die Irre geführt. Bah, nee danke.

Euphoria schrieb:
Dass es am Update liegt kann man durch einen einfachen Kreuztest (Update deinstalliert) eingrenzen.
Das kann man leider nicht. Der Auslöser muss nicht zwingend auch Ursache sein.
 
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Naru schrieb:
Die Intel-Problematik geht zu 98% auf insuffiziente Nutzer zurück, diese auf den Sachverhalt in viel zu spät oder gar nicht reagiert haben, obwohl Intel bereits früh zu Release auf die Problematik verwies und die Mainboard-Herssteller rechtzeitig mit Microcode-Updates reagierten.
Sry, aber guck dir bitte nochmal genau die Historie und die Berichte der Geschehnisse im zeitlichen Ablauf an. Das ist wie ein Schlag mitm Amboss in die Magengrube der Betroffenen, wenn du sowas schreibst. Allein dass es erst Updates gab, als die 14. Generation schon längst released und monatelang auf dem Markt war, sollte doch einem zu denken geben. Immerhin ist ja auch die 13. Generation betroffen.
 
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Grestorn schrieb:
Es gab ja ein Problem, und das wurde auch zugegeben. Aber eben nur in der japanischen Version.
Ach so, wo denn? Ich hab jetzt auch die ersten paar Seiten Google News mal genutzt und eine offizielle Stellungnahme, dass ein Problem existiert, finde ich nicht.

Grestorn schrieb:
Wenn Du "Drecksverein" sagt, darf ich fragen, was Dich zu dieser Aussage bringt?
Unter anderem das hier:
Grestorn schrieb:
Und ja, wie jeder großer Konzern hat MS das Problem, dass sie eine Fluktuation der Mitarbeiter haben, Wissen verloren geht, Angestellte Fehler machen - und nicht zuletzt, das Management IMMER an der falschen Stelle einspart.
Wenn einem Unternehmen Wissen verloren geht, ist es im Normalfall selbst dran Schuld, da gibts kein Mitleid von mir.

Ganz abgesehen davon, kann ich dir natürlich gerne mal erklären, wie wir bei uns mit solchen, gemeldeten Problemen umgehen. Wir testen so lange, bis wir den Fehler finden, ohne Ausnahme, um dann eine fundierte Stellungnahme abgeben, warum der Fehler aufgetreten ist und das auch ungeachtet dessen, ob die Schuld bei uns liegt, oder nicht. Bei einem Fehler, der so schwerwiegend ist, dass er sogar zu Datenverlust kommt, gibt es überhaupt keine Ausrede den Fehler nicht bedingungslos rekonstruieren zu wollen.
 
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Kann mir bitte jemand die Stelle zeigen, an der Microsoft potentielle Fehler mit KB5063878 kategorisch ausschließt?

"After thorough investigation, Microsoft has found no connection between the August 2025 Windows security update and the types of hard drive failures reported on social media. As always, we continue to monitor feedback after the release of every Windows update, and will investigate any future reports."

In dem Abschnitt hier jedenfalls nicht.

Sie haben ja sogar eine Liste mit bekannten Problemen online.
 
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textract schrieb:
Ach so, wo denn? Ich hab jetzt auch die ersten paar Seiten Google News mal genutzt und eine offizielle Stellungnahme, dass ein Problem existiert, finde ich nicht.
Wie wäre es mit der News in dessen Thread Du Dich gerade befindest?

textract schrieb:
Unter anderem das hier:

Wenn einem Unternehmen Wissen verloren geht, ist es im Normalfall selbst dran Schuld, da gibts kein Mitleid von mir.
Muss es auch nicht. Nur musst Du dann ALLE Firmen als Drecksverein bezeichnen. Denn dieses Problem ist global. Selbst wenn man gut dokumentiert und saubere Übergaben macht (was in der Praxis leider meist eher die Ausnahme ist), kann man durch Fluktuation verlorenes Wissen nicht mehr ausgleichen.

Und da heutzutage alles immer billiger werden muss, ist die Fluktuation leider sehr hoch.

textract schrieb:
Ganz abgesehen davon, kann ich dir natürlich gerne mal erklären, wie wir bei uns mit solchen, gemeldeten Problemen umgehen. Wir testen so lange, bis wir den Fehler finden, ohne Ausnahme, um dann eine fundierte Stellungnahme abgeben, warum der Fehler aufgetreten ist und das auch ungeachtet dessen, ob die Schuld bei uns liegt, oder nicht. Bei einem Fehler, der so schwerwiegend ist, dass er sogar zu Datenverlust kommt, gibt es überhaupt keine Ausrede den Fehler nicht bedingungslos rekonstruieren zu wollen.
Ist ja schön, dass ihr das so macht. Was hat das mit dem Problem hier zu tun?

Ich denke, nachdem der Fehler bekannt wurde, hat MS das genau so gemacht. Und den Fehler eben NICHT reproduzieren können (wie durchaus kommuniziert wurde, nur glaubt das ja dann keiner).

Dass beim reproduzieren vermutlich keiner auf die Idee gekommen ist, ausgerechnet die nur in Japan zur Auslieferung gekommene Version des Updates zu prüfen...

Aber klar, DU hättest diesen Fehler natürlich nicht gemacht. Du hättest von vorneherein den umfangreichen Test mit allen 100+ verschiedenen Sprachversionen durchgezogen.
 
textract schrieb:
Bei einem Fehler, der so schwerwiegend ist, dass er sogar zu Datenverlust kommt, gibt es überhaupt keine Ausrede den Fehler nicht bedingungslos rekonstruieren zu wollen.
Das braucht eben Zeit. Ich würde mich aber nicht vorzeitig zum Schafott führen lassen.

MS macht Fehler, keine Frage. Ist dem Lynch-Mob aber hier und da auch schon passiert. Da baumelte so manchmal der Falsche. :freak:
 
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Encoding unter Windows ist immer abenteuerlich. Bei der ganzen Liebe zur Abwärtskompatibilität kommt halt ein Flickwerk bei rum, welches arg abenteuerlich ist. Allein sowas:

https://learn.microsoft.com/en-us/windows/win32/intl/character-sets-used-in-file-names
Caution


Windows code page and OEM code page character sets used on Japanese-language operating systems contain the Yen symbol (¥) instead of a backslash (\). Thus, the Yen symbol is a prohibited character for NTFS and FAT file systems. When mapping Unicode to a Japanese-language code page, WideCharToMultiByte and other conversion functions map both backslash (U+005C) and the normal Unicode Yen symbol (U+00A5) to this same character. For security reasons, your applications should not typically allow the character U+00A5 in a Unicode string that might be converted for use as a FAT file name. For more information, see Security Considerations: International Features.

Mit solchen Späßen, Verhalten bei der Handhabe vom Dateisystem in Code anpassen zu müssen, wird es großer Bockmist.

So ein harter Schnitt wäre echt mal notwendig. UTF-8 (normalisiert) überall, keine sonstige Encodings, CodePages. Die ganzen Sonderlocken sind einfach nur ein Loch ohne Boden, in das immer wieder jemand reinfallen wird.
Ergänzung ()

Grestorn schrieb:
Dass beim reproduzieren vermutlich keiner auf die Idee gekommen ist, ausgerechnet die nur in Japan zur Auslieferung gekommene Version des Updates zu prüfen...
Da Microsoft das Wirrwar um ihre Encodingsinderlocken ja selber dokumentiert, sollte das bei automatisierten Tests enthalten sein.
 
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Piktogramm schrieb:
Da Microsoft das Wirrwar um ihre Encodingsinderlocken ja selber dokumentiert, sollte das bei automatisierten Tests enthalten sein.
Was sollte bei welchen automatisierten Tests enthalten sein?

Das Update als solches wurde sicher getestet - auch auf der japanischen Version. Dass im Update-Paket für Japan das falsche Filesystem ausgeliefert wurde, ist aber ein Package-Fehler.

Klar müsste auch jedes Update-Package für jede Sprache getestet werden. Wurde vermutlich auch. Nur ist bei diesem dann eher einfachen Test ("Systen startet") der Fehler nicht aufgetreten.

Leuts, ihr stellt Euch das immer alles so einfach vor. Aber Tests müssen in endlicher Zeit ablaufen können. Und sind deswegen vom Scope her immer begrenzt.

Ihr seid alle viel zu weit weg von der gelebten Realität in der SW Entwicklung.
 
@Gaming-Opa USB Adapter sind notorisch fehleranfällig. Und dazu gibt es noch verschiedene Möglichkeiten, eine SSD im System über USB anzumelden.

Die Fehlerursachen sind derart vielfältig, dass ich hier zu 99,999% sicher bin, dass Dein Problem gar nichts mit dem Windows Update zu tun hat.
 
qiller schrieb:
Das ist wie ein Schlag mitm Amboss in die Magengrube der Betroffenen, wenn du sowas schreibst.

Das mag so mancher Leser für pietätlos auffassen, aber wenn man mal darüber nachdenkt, wie viele Nutzer mit einem Core i5-Modell den Vorfall schilderten, so müsse das einem zu bedenken geben.

Die Core i5-Modelle sind in der Regel gar nicht betroffen, solange man sie nicht fernab von der vorgegebenen Spezifikation betreibt.

Es mag diese 4,1% der anderen Nutzer geben, diese meinen, eine Raptor Lake-.S-CPU sei für Datacenter und dergleichen konzipiert, also lasse man sie 24/7 durchlaufen, um in das zuvor beschriebene Szenario zu rennen, aber die meisten Nutzer sind diejenigen, welche die vorgegebenen Spezifikation übertreten haben. Das geht halt nur mittels OC/ OV.

Ob das jetzt daran liege, weil ein Mainboard-Hersteller wie ASUS meine, ab Werk muss dass MultiCore Enhancement aktiv sien, sodass ein sowieso viel anfälligerer Core i9 mit 5,7 GHz @ All-Core schrubben muss, was den meisten Nutzern nach nunmehr 10 Jahren des Bestehens solcher Mainboard-Features längst bekannt sein müsste, oder ob ein solches OC/ OV bewusst vorangetrieben wurde.

Und wer meine, einen Intel Core i9-14900K noch weiter strapazieren zu müssen, weil er seine Hochnäsigkeit in die Welt hinausposaunen will, was für eine tolle 6,0-GHz-All-Core-CPU er häbe, hat sowieso nicht alle Tassen im Schrank — dass ausgerechnet er seine aus Eigensverschulden kaputt gespielte CPU auch noch kostenfrei reaklamiert bekommt...

Wenn das ein Anwender mit einem Core i9 berichtet, dann glaube ich ihm eher als denjenigen, der meine, sein Core i5 sei von sich aus in ein Extrem-Szeanrio gerannt, in dem die CPU sich zuerst einmal befinden muss, damit der besagte Bug seines Amtes walten kann.

Ihr solltet nicht so naiv denken, zu meinen, das Problem läge ausschließlich an Intel: Die Communities sind randvoll von von solchen Kindern: HardwaeLUXX ist zu der reinsten Spielwiese für Hardware-Quäler verkommen. Deshalb sind für mich die anderen 95,9% Eigenverschulden.
 
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Grestorn schrieb:
Die Fehlerursachen sind derart vielfältig, dass ich hier zu 99,999% sicher bin, dass Dein Problem gar nichts mit dem Windows Update zu tun hat.
Oh, das tue ich natürlich auch. Mit Windows(-Updates) an sich hatte ich nie Probleme. Ist vielleicht falsch rüber gekommen. Ich dachte eher, daß es einfach daran lag, daß das Teil nicht funktionierte weil es billiger China-Schrott ist. Ich meine, wenn es schon Anyone heißt, ist man auf so etwas gefaßt. :evillol:
 
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Wenn es ein Problem mit dem Dateisystem ist, kann man dann überhaupt noch von einem SSD Problem reden ? Und wieso tritt das bei HDD´s nicht auf. Verstehe irgendwie den Zusammenhang nicht.
 
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