News Wirbel um Microsoft-Zahlen: Windows verliert keine 400 Millionen Nutzer in drei Jahren

Der halbgare Copilot-Murks, während das Kernprodukt verottet, ist natürlich genau die Art von Management-Sturzgeburt, die von einem Unternehmen dieser Größenordnung zu erwarten ist. Weite Wege, zu viele Entscheider, zu viel operativer Druck, zu kurzfristiges Denken. Aber das Schöne ist natürlich, damit wird anderen die Tür für Innovation weit geöffnet. Oder naja: Eher für Selbstverständlichkeiten, die ein Betriebssystem heutzutage bieten muss.
 
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Das sind keien Fake News, das sind Einordnungen, die auf von MS veröffentlichten Zahlen basieren. Dass MS da selbst korrigieren musste, sollte da schon einen deutlicher Hinweis sein.
 
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ReVan1199 schrieb:
Zumindest hat sich Microsoft keinen Gefallen getan, Windows 11 damals in diesem Zustand zu veröffentlichen und so dilettantisch weiter zu entwickeln. Auf der Arbeit wo ich mit Win11 arbeiten muss, bin ich täglich darüber am fluchen...
Dann macht eure IT-Abteilung was falsch!
 
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Artikel-Update: Microsoft selbst hat die Zahl im aktuellen Blog-Beitrag mittlerweile korrigiert. Nun ist auch dort von über 1,4 Milliarden monatlich aktiven Nutzern die Rede. Die Grundlage für die Analyse von Bott entfällt damit. Bestehen bleibt der rückläufige Windows-Marktanteil, den Analysedienste wie StatCounter liefern. Bei StatCounter wird aber die Reichweite gemessen, die von Windows-Geräten ausgeht. Das bedeutet: Ein rückläufiger Windows-Marktanteil kann auch entstehen, wenn Nutzer die vorhandenen Geräte weniger verwenden.

Erstaunlich bleibt die Geschichte dennoch. Wenn ein börsennotierter Konzern Zahlen wie die monatlich aktiven Nutzer herausgibt, sind solche Angaben relevant für den Aktienkurs. Dementsprechend hellhörig reagieren Branchenbeobachter auch auf solche Werte. Dass Microsoft diese dann im Nachklang korrigiert, ist zwar nachvollziehbar. Dennoch ist erstaunlich, dass man nicht von Anfang die 1,4 Milliarden aktiven Geräte erwähnt.

Die ursprüngliche Meldung mit allen Zahlen folgt.
 
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Corros1on schrieb:
Windows „nur noch“ auf einer Milliarde Geräten? Na dann: Möge das Windows-Bashing beginnen! Jetzt ist Windows wirklich am Ende – ganz bestimmt. Und Linux? Steht wie jedes Jahr bereit, jetzt aber wirklich den Desktop zu übernehmen.
Marktanteil? Spielt doch keine Rolle, solange man in den Kommentarspalten mit stolzgeschwellter Brust das Windows-Ende ausrufen kann.
Same drama, different year.
Bis hier hin, gehe ich noch mit dir mit.
Corros1on schrieb:
Versteht mich nicht falsch: Linux ist ein gutes System.
Aber es ist nicht für die breite Masse gemacht – und wird dort auch nie ankommen.
Steile These und irgendwie - quatsch. Aber das ist nur meine Meinung.
Corros1on schrieb:
Nein. Muss man eben nicht.
Hier nun, vergisst du deine eigene Lernkurve. Ja, du musstest dich mit Windows zu Beginn genauso beschäftigen, das ist eine Tatsache und nicht zu leugnen - denn, es ging uns ALLEN so.
Corros1on schrieb:
Und ganz ehrlich: Wenn man beim Umstieg zu Linux direkt toxisch-missionarisch wird, dann verzichte ich dankend – und gehe lieber mit dem Windows-Schiff unter, als mir von selbsternannten Linux-Anbetern anhören zu müssen, wie dumm ich bin.
Das ist prinzipiell ziemlich - falsch. Es ist ein unding, jemanden wegen unwissenheit als dumm zu bezeichnen. Zeugt trefflich von der eigenen Arroganz. Ich gebe dir ja recht, dass der Ton in gewissen Foren nicht wirklich ok ist. Es gibt aber auch Menschen da, die wirklich bereit sind zu helfen.
Corros1on schrieb:
Wer Linux mag, soll es benutzen.
Richtig!
Corros1on schrieb:
Wer bei Windows bleibt, hat ebenfalls seine Gründe.
Richtig!
Corros1on schrieb:
Aber hört doch bitte auf, den anderen deren OS-Wahl nieder zu machen...
Naja, wenn man seine Meinung hier schreibt, ist das auch legitim. Wenn es dann das OS nunmal nicht rosig erscheinen lässt, ist das genauso ok. Ich habe Windows seit Beginn mitverfolgt und genutzt. Damals war Linux noch ein Graus - Wortwörtlich.

Abgesehen von der fragwürdigen Zahlen, die hier im Artikel genannt werden - die ich nicht glaube - ist es nicht wirklich von der hand zu weisen, dass das Nutzerverhalten sich verändert hat. Fast alles kann man mit dem Smartphone erledigen, oder dem Tablet. Da ist es kein Wunder, wenn der klassische PC weniger genutzt wird.

Im Gegensatz zu anderen, sehe ich den PC nicht sterben - noch Windows. Denn dieses Mantra höre ich schon seit vielen... vielen Jahrzehnten.

Zur Sache mit dem Nutzen von PC in Behörden. Mal ganz ehrlich, diese eigenbrötlerei in Behörden gehört verboten. Es gehen dafür Milionen drauf pro Jahr. Dazu noch die Lizenzkosten für das OS, da kommt eine Menge zusammen. Würde man das vereinheitlichen und dafür zu Beginn, mehr Geld in die Hand nehmen, hätte man in 5-10 Jahren arg viel Geld eingespart. Aber der Horizont ist nunmal max 4 Jahre.

Witzig ist auch die Diskussion darüber, was der heutige Nutzer denn so will. Ähm, fragt mal die Jungen. Wir älteren sind schlicht NICHT die, welche das bestimmen.

PS: Ein wirklicher Lacher war ja der, welcher meinte, seit Window98 niemals Probleme gehabt zu haben. Manche färben sich die Welt echt gerne so, wie sie sie haben wollen.
 
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Andy schrieb:
Das sind keien Fake News, das sind Einordnungen, die auf von MS veröffentlichten Zahlen basieren. Dass MS da selbst korrigieren musste, sollte da schon einen deutlicher Hinweis sein.
Es ist schlimm, dass MS auf solche "News" reagieren muss, um Klarheit zu schaffen
Denn mehr als 1 Milliarde geht bis "-1" 2 Milliarden. Also alles im grünen Bereich. Da kann man nichts hineininterpretieren. Auch keine Aktienkurse.
 
Mir reicht die Windows Welt aktuell für alles was ich tue.
Gaming, Arbeit, Office, Surfen.
Es tut was es soll. Und gut ist.
 
Kazuya91 schrieb:
Wie Habeck sagen würde: "Die Kunden sind nicht weg, sie sind nur woanders"
Hat er nicht Unrecht :)
Umso jünger die Leute, desto weniger verbreitet ist noch ein Notebook, erst recht kein Desktop PC mehr.
Alles wird mobile auf Handy oder Tablet gemacht und da ist Windows halt nicht verbreitet.

v3locite schrieb:
Aber das Schöne ist natürlich, damit wird anderen die Tür für Innovation weit geöffnet.
In der Linux Welt oder wie meinst du?
Denn das ist ja das Problem an Microsofts quasi Monopol, wenn die auf Einflüsse, insbesondere Designwünsche von außen nicht reagieren.... siehe 20 Jahre Kauderwelsch an Designsprachen und Kontextmenüs
 
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@Simonte

Deskmodder hat recht, weil die direkt auf den korrigierten Artikel geschaut haben. Als ich gestern Abend die Meldung verfasst habe, stand da noch 1 Mrd aktive Nutzer.

Und wie gesagt: Wenn Konzerne solche Zahlen nennen, sind die zuvor durch ein Haifischbecken gegangen. Die sind eigentlich solide. Und das ist ja der Grund, warum erfahrene Journalisten darauf anspringen. Ich bin da selbst wirklich überrascht (und massiv genervt).

Weil ja auch die Vorwürfe von Fake News und MS Hate kamen: Ich empfehle da wirklich die Analyse von Zac Bowden/Windows Centra. Der Typ mag Windows 11, aber die bestehende Probleme muss man attestieren. Solche Zahlen dann aufzugreifen, obwohl die nicht "offiziell" sind und sicher MS nicht passen, ist daher auch journalistische Arbeit. Schließlich geht es darum, nicht nur die Narrative der Unternehmen nachzuerzählen.
 
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Linux Mint ist in 15min installiert und in weiteren 15min fertig konfiguriert/individualisiert.

Treiber sind automatisch da, Drucker automatisch eingebunden, hab ein Office-Paket, einen funktionierenden (und auch anpassbaren) Dateimanager. Und so kleine Annehmlichkeiten wie einen bulk renamer.

Das ist ein Betriebssystem, was mich unterstützt.

Windows 11 ist nicht mehr als ein App-Launcher. Und dabei leider noch nichtmal sonderlich schlank. Neben fehlender Individualisierbarkeit und heftigen UI-Fails ..

Ich meine, wenn ich die empfohlenen Apps deaktiviere, bleibt dieser Blocker da stehen im Menü .. wer denkt, das wäre toll?

Unzufriedene werden aber wohl eher unter Messtolleranz laufen.
Eher sehe ich das bei meinen Nachbarn .. die machen Onlinebanking und Steuererklärung schon am Handy .. wozu also noch einen Windows Laptop.
 
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Im Gegensatz zu anderen Foren/Seiten, geht ihr @Andy mit den Infos gut um und neigt nicht dazu, zu vertuschen. Das mag ich an CB!
 
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Wie unfähig muss der ZDNet Journalist sein, dass er aus nem beiläufigen Nebensatz eine genaue Aussage ableitet? Das grenzt ja an Berufsunfähigkeit.
 
Mimir schrieb:
Dass Windows oder Rechner zu verstehen als „IT fachwissen“ zählt ist bereits ein Denkfehler,
Kenntnisse über das meistverbreitete Desktop-OS nicht zu haben, würde ich als groben Wissensmangel einstufen. Zumindest bei jemanden, der sich "IT-irgendwas" schimpft.
Was du nicht verstanden hast, möglicherweise bedingt durch eine Linux-Verengtheit:
Wer keine Kenntnisse über Windows hat, dem fehlt i.d.R. auch jegliche IT-Affinität.
Wer sich mit Windows einigermaßen auskennt, hat auch einen leichteren Zugang zu jeglicher anderer Materie als wer es nicht tut.
Wer sich heute nicht mit Windows auskennt, hat (außer in deinem Wunschdenken) diesen Mangel nicht weil er
sich mit den wirklich "wichtigen" IT-Themen beschäftigt oder sich eben in ein alternatives OS auskennt (etwa Linux/MacOS), sondern weiß nur wie man Apps installiert und bedient.

In deiner Vorstellung steckt der Idealfall, beispeilhaft ein Kumpel von mir, dem ich helfe, sein Windows aufzusetzen usw. Nur: der ist Diplom-Ingenieur, dem kann es latte sein, dass er genau dieses OS nicht besonders gut kennt und wenn er unbedingt wollte, hätte er keine intellektuelle Schwierigkeit damit. Dafür hat er ja einen Kumpel.

Den Regelfall sehe ich allerdings auf der Arbeit:
  • Kollegin kennt sich mit Filtern (auf Insta) aus und wie man eben etwas postet, hält aber den Monitor für "den Computer" und weiß nicht was ein DateiOrdner eigentlich ist.
  • Ich muss unseren Haustechnikern erklären, warum Drucker xy nicht funktioniert (es ist eigentlich ihre Aufgabe). Einer ist altmodisch und kennt sich mit digitalem nicht so aus, der andere ist jung und kennt sich mit dem Hintergrund von digitalem abseits von Appnutzung nicht aus...

Wenn wir also nicht in unseren Schulen eine IT-Affinität aufbauen (und dann sehr gerne auf einem Linux-OS!), hilft das keinem weiter, wenn Windows Nutzer an Android/IOS verliert. Wir haben nur mehr Leute, die nur noch eine App bedienen können und noch weniger gefordert sind, irgendwas von dem zu verstehen was sie da benutzen. Linux als 3%-OS spielt da erst recht keine Rolle.
 
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xexex schrieb:
Zu vergleichen mit Autoforen, die sich mit Händen und Füßen gegen autonomes Fahren wehren oder Audioforen, die seit mehr als 20 Jahren nicht verstehen können, dass Menschen heutzutage Musik aus Streamingdiensten, auf billigen 50€ Brüllwürfeln konsumieren können.

Seit wann gibt es "richtiges" autonomes Fahren - sprich Level 5 mit voller Herstellerhaftung - in Serienfahrzeugen für Endkunden, womöglich noch zu Mittelklassepreisen ?

Und dass 50€-Brüllwürfel gravierende hör- und messbare Mängel aufweisen, ist eine Tatsache. Völlig egal, ob ein Plattenspieler oder eine Streamingkiste dranhängt. Anspruchslose Menschen gab es schon immer, die haben sich nur damals einen Ghettoblaster statt einer richtigen Anlage gekauft.

fullnewb schrieb:
Mit Linux kenne ich mich inzwischen auch besser aus, als mit Windows.

Hast Du spontan einen Tip, wie ich bei Ubuntu die Mausbeschleunigung loswerde ? Ich habe bisher nur einmal kurz gegoogelt, widersprüchliche Ergebnisse vorgefunden, und das ganze vorerst vertagt.

Einige hatten das Problem gar nicht kapiert, deshalb präzisiere ich es gleich: wenn ich die Maus schnell 10 cm nach rechts schiebe, und dann langsam 10 cm wieder zurück, dann soll der Zeiger genau da sein, wo er vorher war.

Ansonsten ist der Standardkram tatsächlich weitgehend intuitiv.

xexex schrieb:
Du gehst scheinbar immer noch davon aus, Menschen würden PC hochfahren, gezielt eine bestimmte Software starten und damit arbeiten.

Kreative Menschen waren schon immer eine Minderheit. Trotzdem gibt es immer noch Baumärkte und Händler wie Conrad oder Reichelt.
 
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Typische Microsoft Qualität. Sei es im OS oder in einfachen statistischen Analysen. Gott bin ich froh seit über 10 Jahre von deren Murks fernzubleiben. Seitdem läuft auch alles dauerhaft stabil.
 
dh9 schrieb:
vielleicht mal Gedanken machen
Soviel Gottvertrauen habe ich dann doch nicht.
Die haben es dafür zu oft verkackt
 
Interessant wirds erst wenn das Supportende von W10 erreich ist. Zwar wirds genügend Menschen geben die trotzdem den PC weiter anschalten, aber mal sehen wie es sich dann weiterentwickelt.

Ich mag W11 nicht so sehr wegen solchen Dingern wie das miese Startmenü und der einzeiligen Taskleiste, so manches kann man per Tricks und Mod-Software immerhin anpassen.

All die Programme die ich nutze kann ich nicht einfach wegschmeissen. Das alles für Linux zu ersetzen klappt einfach nicht.

Dass Linux auch instabil laufen kann sehe ich derzeit alle paar Tage an einem Test-PC auf der Arbeit.
 
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