News Wirbel um Microsoft-Zahlen: Windows verliert keine 400 Millionen Nutzer in drei Jahren

douggy schrieb:
Ich meine, wenn ich die empfohlenen Apps deaktiviere, bleibt dieser Blocker da stehen im Menü .. wer denkt, das wäre toll?

Mir ist es ein Rätsel, dass man immer noch versucht so ein Blödsinn aufzuzwingen.

Man wird "Empfohlen" im Startmenü ausblenden können, vermutlich mit der Build 25H2 Build.
Deskmodder
 
cuthbert schrieb:
Keine Sorge, ich fühle mich nicht abgehängt.
Musst du auch nicht! Ich bin längst selbst in dem Alter, indem ich nicht mal im Ansatz jedem Trend hinterherrenne und mich durchaus auch ärgere, dass zum Beispiel viele Locations keine richtige Webseite mehr haben, sondern alles nur noch auf Facebook oder Instagram posten.

Ich stelle mich aber auch nicht hin, stampfe mit dem Fuß und verlange von denen die 90er Jahre zurück. Bei Windows ist es letztlich nichts anderes, es wird auf die aktuellen Gegebenheiten hin optimiert und nicht auf Wünsche und Vorstellungen der "Boomer". Das kann ich akzeptieren, so wie ich es hier und jetzt tue, oder mich ständig in Foren auskotzen wie "fehlgeleitet" die Entwicklung doch ist und wie toll doch die Alternativen aus der Steinzeitkiste sind.

Der springende Punkt an dieser Stelle, ist verstehe diese Entwicklung und brauche mich nur umzusehen, um zu wissen wieso sie ist wie sie ist. Entweder gehe ich die mit oder springe ab und gehe zurück zur technischen Steinzeit, wo man noch immer probiert alte Windows GUIs möglichst genau nachzubilden. Ich habe meine Entscheidung getroffen, du scheinbar ja auch, aber glaube nicht Microsoft müsste Vorstellungen vom "PC" hinterherrennen.
 
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Verstehe die Abneigung gegenüber Windows nicht.
Hatte keine Probleme mit WIn7, 8, 10 oder jetzt mit 11.

Ich bin froh über den Wandel. Der gehört schließlich zur IT Welt dazu.
Mit Ubuntu/BDS, ... hatte ich 2010-2012 einiges gemacht, damals noch während des Studiums ... Multiplexing IO mit epoll, kqueue etc... Bin mit Linux aber nicht wirklich warm geworden als Daily Driver...
 
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Kazuya91 schrieb:
Wie Habeck sagen würde: "Die Kunden sind nicht weg, sie sind nur woanders"
Qualität ist, wenn der Kunde zurück kommt und nicht das Produkt. :lol:
Blöd, dass man Lizenzen so schlecht reklamieren kann.

Im privaten habe ich kein Stress mit Windows 11, ein System war offiziell nicht kompatibel, aber dank AM4 wurde da einfach kurzerhand für kleines Geld der Prozessor getauscht.

In der Firma habe ich heute 30 neue Systeme bestellt, da die alten Fujitsu Möhren mit ihren Core i5 - 7400 offiziell nicht mehr mitspielen (ganz davon ab, dass Fujitsu auch keine Clients mehr herstellt).
Das ist einerseits ärgerlich, andererseits hat sich die Welt aber auch einfach weitergedreht und die Büchsen sind mit ihren SATA-SSDs, 8 GB RAM und 4 Cores einfach nicht mehr am Stand der Technik.
Das merkt man an verschiedensten Stellen im produktiven Einsatz und da kommt die Windows 11 Argumentation gerade recht, um frischen Wind an den Arbeitsplatz zu bringen. :cool_alt:
 
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BxBender schrieb:
Es gibt sogar die Möglichkeit, fast identische Oberflächen zu genau der einen Windows Version seiner Wunschvorstellung direkt auszuwählen, oder selber hinzukonfigurieren.
Ich habe Windows 7 wegen seiner Oberfläche und weil man es stark verändern konnte. Habe es durch zig Registry Änderungen, Theme patchern, Austausch von System Dateien oder editieren von DLLs stark angepasst. Eini98ges was Windows 7 nativ angeboten hat, ging bei 10 nur noch mit Drittanbietertools. Manches ging gar nicht mehr. Fast identisch trifft daher zu, aber leider nicht ganz identisch! Nur sind die Sachen welche sich nicht mehr ändern ließen, entscheidend für mich! Bin erst letztes Jahr Zähneknirschen von 7 auf 10 umgestiegen und leide.
 
JMP $FCE2 schrieb:
Seit wann gibt es "richtiges" autonomes Fahren
Völlig unerheblich, genauso wie Windows noch kein vollständiges Cloudsystem ist. In Schrauberforen wird genauso jede Schritt in die Richtung verteufelt, wie hier jeder Schritt seitens Microsoft, die Cloud und das OS näher zu bringen.

Ooooh, böses Onlinekonto... Oooooh, böse KI Suche.... Oooooh, böse KI Bildbearbeitung.

Foren waren und sind ein Sammelsurium ewig gestriger, nicht negativ verstehen, denn schon die Tatsache mich in einem Computerforum mit anderen auszutauschen, macht auch mich zu einem Teil davon. Die Welt dreht sich aber nicht darum was mal war, sondern was ist und wie die Welt in Zukunft aussehen wird Da holt eine Windows 95 UI und um einen Programmlauncher gebaute Bedienung, keine Nutzer mehr ab.

So wie heute noch Leute gerne ihren Golf II pflegen, weil man dort noch überall selbst die Hand anlegen konnte und kaum Elektronik verbaut war, werden auch in Zukunft noch Leute in ihrer Garage irgendwelche Linux Systeme pflegen. Nur ist das nichts was den Massenmarkt irgendwie interessiert, sie kaufen sich Autos um von A nach B zu kommen und Geräte um ihnen beim Erledigen diverser Tätigkeiten unter die Arme zu greifen.
 
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LCTron schrieb:
Meine Eltern laufen schon seit 2014 auf Ubuntu
Natürlich immer die ollen Kamelen wie wunderbar problemlos angeblich Omis mit einer Linux-Distro umgehen aber nicht mit dem Leben klarkommen wenn auf dem Win-Desktop ein Icon verrutscht ist.
Achso, das warst gar nicht du - habe ich leider bei der Beliebigkeit nicht bemerkt.

Mensch_lein schrieb:
Steile These und irgendwie - quatsch. Aber das ist nur meine Meinung.
Die These ist aktuelle Realität. Aber wir können ja die Realität ignorieren. Was erfolgreich für die breite Masse gemacht ist, hat auch nicht ganz zufällig entsprechende Nutzer. Für Linux-Distros gilt abseits der Fantasiewelt mancher das halt nicht. Hilft auch nicht wenn immer eine Idealvorstellung hier propagiert wird wie

douggy schrieb:
Linux Mint ist in 15min installiert und in weiteren 15min fertig konfiguriert/individualisiert.
 
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15 Minuten brauche ich nicht für eine Windows-Installation, soll das etwa schnell sein?

Konfiguriert hab ich selbst W11 in wenigen Minuten, Zeit kostet eher die Zusatzsoftware bzw. Spiele
 
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Der
NIGHTFIL schrieb:
Verstehe die Abneigung gegenüber Windows nicht.
Hatte keine Probleme mit WIn7, 8, 10 oder jetzt mit 11.
(...)
Bin mit Linux aber nicht wirklich warm geworden als Daily Driver...
Die Abneigung ist oft auch nur ein wenig IT-Hipster-Getue um den IT-Edgelord zu geben...

Die Leute sind nun einmal Windows gewohnt. Ich selber ja auch. Ich komme deswegen am besten mit Windows zurecht, selbst wenn ich auf der Linux-Konsole (berufsbedingt) sehr sicher bin. Auch auf dem Uralt-Laptop meines Sohnes läuft Linux Mint, und das funktioniert auch gut, aber so richtig dran gewöhnen kann ich mich nicht so ganz.

Die sinkenden Benutzerzahlen kann man aber doch ganz einfach damit erklären, dass außer Nerds und Gamern kaum noch einer einen Rechner/Laptop zuhause hat. Die allermeisten machen ALLES mit dem Handy oder Tablet. Auf der Arbeit haben viele dann noch den Windwos-PC. Meine Mum (Ende 60) hat sich zwar Anfang des Jahres noch einen Laptop mit Windows gekauft, aber in der Realität macht sie alles am Handy oder am Tablet. Warum auch einen Rechner noch für den 08/15-Office-Kram? Google Docs und jeder kann im Browser, oder Wahlweise als App, systemübergreifend 99% aller im Heimbüro anfallenden Dinge bearbeiten. Es braucht schlichtweg keinen Rechner mehr.

Ich habe überhaupt nichts gegen Linux, aber selbst bei Mint, was wirklich äußerst gut lokalisiert ist und dessen Cinnamon den schon das meiste abdeckt, braucht man die Konsole noch viel zu häufig, als dass es irgendwie "massentauglich" wäre. Da ist die 100%-Maus-Bedienung von Windows einfach angenehmer. Zudem kennt man seine Wege - und das seit mehr als 30 Jahren (in meinem Fall).

Selbst das SteamOS-Argument zieht ja nur, wenn man sich wirklich auf die Steam-Library beschränkt. Und auch da funktionieren nur gut 70-80% der "Top-Spiele" mit. Bei dem "Rest" der Steam-Bibliothek siehts noch ganz anders aus.
Sicher, dass wird besser werden, und mir wäre eine ECHTE Alternative zu Windows/Microsoft wirklich äußerst lieb, denn (echte!) Konkurrenz belebt ja das Geschäft, aber aktuell bleibt Windows noch das System meiner Wahl.
 
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Bin seit 2019 Linux Mint Nutzer (danke an Steam für Proton!), von daher kann man mich dazu zählen.

Auf der Arbeit muss ich mich leider mit Windows rumärgern, aber da gibt's ne IT Abteilung wenn was nicht läuft. Ich ärgere mich mit Windows nicht mehr rum.
 
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Staubwedel schrieb:
Zeit kostet eher die Zusatzsoftware bzw. Spiele

Wobei das heutzutage wesentlich schneller geht, weil man die SSD mit dem Steam-Verzeichnis einfach in einen neuen Rechner einbauen, dann Steam installieren, und das Spieleverzeichnis auf der anderen SSD einbinden kann. Dann sind alle Spiele sofort wieder da.

Auch andere Launcher und Spiele können alte Installationen reaktivieren.

Früher war das grauenhaft, als man jedes Spiel einzeln wieder von CD installieren musste, um den Registrymüll wiederherzustellen.

Quake 3 war eine der wenigen Ausnahmen. Verzeichnis auf neuen Rechner kopieren, quake3.exe starten - fertig. Spiel mit sämtlichen Mods wieder da.
 
Kenne auch viele die mttlw alles mit Tablet/Handy machen kann das aber nicht wirklich verstehen. Sobald man doch iwas halbwegs produktives machen will auch wenns nur office oder ne größere E-Mail bricht man sich doch an dem kleinen Handybildschirm die Finger ich krieg da das kotzen und will NIE auf meinen Desktop verzichten.
 
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Ich bin einer von denen.
Bin vor 2 Jahren zu Apple/MacBook gewechselt weil ich deren Hardware interessant finde und ich kein Interesse mehr am Gaming hatte.
Windows trauere ich immernoch hinterher, das hätte ich gerne wieder und wird wohl ein Grund früher oder später zu wechseln, gibt ja mittlerweile entsprechende Alternativen zum MacBook Pro.
Linux ist keine Alternative, sobald irgendwas halbwegs spezielles laufen soll, ist zu viel meiner kostbaren freien Zeit nötig das hinzufrickeln.
 
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Staubwedel schrieb:
Dass Linux auch instabil laufen kann sehe ich derzeit alle paar Tage an einem Test-PC auf der Arbeit.
Bei mir würdest du das nicht sehen. Wenn Linux instabil läuft, liegt es an der Konfiguration oder an Layer 8. 🌻
(Und ich bin auch ab und an Layer 8^^)
 
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Kuristina schrieb:
Bei mir würdest du das nicht sehen. Wenn Linux instabil läuft, liegt es an der Konfiguration oder am Layer 8.
Es gibt immer einen Grund warum etwas nicht so tut wie es soll - das ist aber dabei doch gar nicht das Thema. Ihr (die Pro Linux Fraktion) nehmt das nur immer irgendwie zu persönlich.

Genau genommen ist in aller Regel auch nicht "Linux" das Problem, sondern es ist in aller Regel immer irgendwas, was dazu führt, das eben irgendwas nicht sauber geht. Von Konfig über Layer 8 bis Hardware, Treiber und sonstwas für Gründe, alles ist dabei. Nimmt man es noch genauer, dann ist das nichtmal mit einem Windows zu vergleichen, weil letztlich "Linux" in den Köpfen der pro Linux Fraktion als sehr sehr viel weniger gehalten wird als "Windows".

Simples Beispiel: jüngst erst wieder in den Medien, aktuell gibt es Probleme bei der Installation neuer 24H2 Windows 11 Installationen, wo der Print to PDF Kram nicht geht.
Ist das jetzt Windows? Oder der Treiber? Oder der Printer? Oder irgend eine Dritt-App?

Mit dem gleichen Prinzip ala "liegt es an der Konfiguration oder am Layer 8" wäre das auch kein Windows Problem ;)
Dem gemeinen User ist die Wortklauberei aber meist relativ egal. Läuft etwas nicht, ist selten der reale Grund verantwortlich, sondern es wird ein Schuldiger gesucht und gefunden. Im Zweifel eben das OS, weil das hat den Kram ja mitgebracht.
 
fdsonne schrieb:
Im Zweifel eben das OS, weil das hat den Kram ja mitgebracht.
Ja, ist aber halt sehr oberflächlich. Immer wenn andere mit den gleichen Dingen kein Problem haben, greift mein Statement.
 
@JMP $FCE2 Entweder verstehe ich deinen Beitrag falsch oder was willst du damit genau sagen?

Man sieht seit Jahren das die Entwicklung Richtung Mobile Betriebssysteme geht. Und was ist daran verwerflich wenn sich ein "DAU" nicht mehr grossartig mit IT auseinander setzt? Versteh mich nicht falsch, aber man sollte 2025 einfach erwarten können das Geschichten wie Drucker und Co. einfach Funktionieren und man sich nicht mit vielfältiger Installationen rumschlagen muss. Und da ist gerade Linux Mint ein Segen. Hier geht das alles Out-Of-The-Box. Selbst einen USB Stick zu Formatieren ist ein Knopfdruck.

Windows 11 wird für viele zu kompliziert. Neuer Drucker gekauft und erstmal was installieren.

Gerade die Handys sind was die UI Betrifft doch sehr einfach geworden, was auch gut so ist. Du kannst mit einem Knopfdruck (Circle to Search) direkt Texte Übersetzen. Du kannst sehr simpel Bilder Bearbeiten usw.

Ich gebe dir Recht, dass Grundlagen unbedingt gelernt werden müssen. Gerade das Thema Medienkompetenzen und Datenschutz. Gerade im Bereich Mobiler Geräte, dass sich die Leute bewusste Gedanken machen sollten, "was passiert wenn App XYZ Zugriff auf Kontakte usw. hat?" Was bedeutet das für das Gegenüber wenn aufeinmal seine Nummer von jemand anderem in der Cloud Analysiert wird? Und da sind sehr sehr viele Leute absolut Lasch unterwegs. Ich musste mir schon einige Male den Satz anhören, "ja, Facebook hat eh schon alle unsere Daten.." wo ich der Person am liebsten das Handy ins Gesicht schmeissen würde.
 
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Mensch_lein schrieb:
PS: Ein wirklicher Lacher war ja der, welcher meinte, seit Window98 niemals Probleme gehabt zu haben. Manche färben sich die Welt echt gerne so, wie sie sie haben wollen.
Nach 5 Neustarts hat doch Windows 98 das gemacht was man wollte... zumindest manchmal
 
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Weyoun schrieb:
In Asien mag das so sein (da geht der Trend zu "alles auf dem Smartphone erledigen"), in Deutschland haben die meisten Familien mindestens einen Computer (PC oder Laptop). Bis auf meine Tante kenne ich niemanden in meinem Umfeld, der keinen PC (inkl. Mini-PC), Laptop oder Mac hat, unabhängig vom Betriebssystem. Und mit einem Tablet kann man zwar vieles machen, aber eben nicht alles (bzgl. der installierbaren Programme).
Erfahre ich genau andersherum. Klassische PCs finden sich kaum noch in den Haushalten. Aber persönliche Erfahrungen sprechen ja nie für die Allgemeinheit. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.
 
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