daivdon schrieb:
Natürlich immer die ollen Kamelen wie wunderbar problemlos angeblich Omis mit einer Linux-Distro umgehen aber nicht mit dem Leben klarkommen wenn auf dem Win-Desktop ein Icon verrutscht ist.
Du hast schlicht nicht verstanden, was er sagen wollte. Es kommt auf die Nutzung an. Wer vielleicht mal nen Brief schreibt, öfters surft und sonst nicht wirklich viel mit dem Rechner anstellt, für den ist Linux bei weitem besser als Windows. Auch sicherer, da alles über eine Software installiert wird und man sich damit nicht Virus xyz von Seite Dümmergehtsnimmer einfängt.
daivdon schrieb:
Die These ist aktuelle Realität. Aber wir können ja die Realität ignorieren. Was erfolgreich für die breite Masse gemacht ist, hat auch nicht ganz zufällig entsprechende Nutzer. Für Linux-Distros gilt abseits der Fantasiewelt mancher das halt nicht. Hilft auch nicht wenn immer eine Idealvorstellung hier propagiert wird wie
Schon drollig, dann fangen wir doch mal beim Anfang an. Definiere den Massenmarkt.. . Dann sehen wir uns mal an, was die grösste Menge der Menschen mit dem Rechner tut - oder dem Tablet/Smartphone - und dann erkennen wir, dass die grösste Masse an Menschen nicht mehr als ein Linux benötigt und damit sehr gut fahren würde. Spieler nehme ich da mal aus, aber die holen sich dann halt ne Konsole. Denn DAS ist der Trend.
Die grosse Masse an Menschen kauft sich keinen Rechner mehr. Könnte man aber auch merken, wenn man nicht glaubt, der eigene Tellerrand sei der Mount Everest von allem Weltlichen.
Also deine Realität ist, Linux ist nicht für den Massenmarkt, aber Windows schon? Da darfst du mir gerne von den Massen erzählen(Phantasieren), die nur mit Windows durchs Leben gehen. Daher auch der Trend zu Android - dass - oh Wunder, ja auch mit Sicherheit ein abgewandeltes Windows ist - oh - Wait!!! Da war doch was. Hüstelt.
@Staubwedel
15 Minuten brauche ich nicht für eine Windows-Installation, soll das etwa schnell sein?
Das muss Ironie sein, oder deine Zeit vergeht irgendwie anders als die der breiten Masse.
Eine halbe Stunde haste mit modernster HW. Weniger modern - also wie meine - gute Stunde.
Dann kommen die Updates und schon ist erneut mindestens eine halbe Stunde vergangen.
Dann das einrichten, ich sag mal, wenn man nicht allzuviel machen muss, sind es dann 15 Minuten.
Spiele installieren - lasse ich mal weg.
Im Vergleich dazu, habe ich Linux Mint tatsächlich in 15 min installiert.
Updates nochmals 15 Minuten(nach Leitung unterschiedlich).
Einrichten dann ca 10 Minuten - ausser die Kaffeemaschine will mehr Zeit.. .
@oetZzii
Ich habe überhaupt nichts gegen Linux, aber selbst bei Mint, was wirklich äußerst gut lokalisiert ist und dessen Cinnamon den schon das meiste abdeckt, braucht man die Konsole noch viel zu häufig, als dass es irgendwie "massentauglich" wäre. Da ist die 100%-Maus-Bedienung von Windows einfach angenehmer. Zudem kennt man seine Wege - und das seit mehr als 30 Jahren (in meinem Fall).
Genau beim letzten Teil liegt die Crux. Ich fluche gerne mal über Linux, weiss dabei aber ganz genau, dass es an meinem Mangelnden Wissen liegt, nicht am OS.
Was ich damit sagen will, es ist ein total anderes OS. Da sind die Wege nunmal anders. Darum fällt es nunmal schwer, herauszufinden was wie funktioniert - bis man es begriffen hat! Das braucht Zeit und die will sich so manch einer nicht nehmen. Ist ja auch ok. Auch darin wird der Trend zu Tablet und Smartphones begründet liegen.
@M@tze
Trotzdem würde ich so gut wie niemandem aus "der breiten Masse" ein Gerät mit Linux empfehlen - zu hoch ist die Fallhöhe und zu groß die Wahrscheinlichkeit für Frust.
Ich habe oben dargelegt, was die breite Masse ist. Darum nur noch, wer nur surft, briefe schreiben, vielleicht mal ein Video gucken - bei dem reicht locker ein Linux. Aber und nun wird es wichtig und zentral - wenn dieser Mensch bereit ist, sich darauf einzulassen. Wenn dieser Mensch nicht schon zig Jahrzehnte mit Windows rumtigert und nicht nur 0815 macht mit dem Rechner.
Ich denke, Du siehts das etwas aus Deiner Blase heraus und überschätzt die Geduld und Fähigkeiten der Leute, sich bei sowas einzuarbeiten.
Glaube ich nun eher weniger. Mir ist bewusst, wie träge der Mensch ist und wie faul. Ich sah es jahrzehnte lang bei der Arbeit, so isses ja nicht. Ich hab lange - sehr lange für Windows support geleistet und darum kenne ich Windows besser, als Linux - noch.
Bei Linux fängt es ja schon an: Welche Distro nutzt Du? Welches Release? usw. Unterschiedliche Befehle, Ablage von Konfigdateien, usw.
Das nun, ist korrekt. Darum halte ich meine Empfehlung jeweils auf das Anwendungsprofil fixiert. Die grosse Masse - Linux Mint. Konsole braucht der 08/15 User da nicht. Ich begleite die Installation und erkläre die Funktionen.
Was du nun hier meinst, ist der - welcher mehr mit seinem Rechner macht, als nur surfen etc. Und genau diese Lernkurve sprach ich an, denn der muss man sich stellen und nunmal umdenken! Genau das macht Linux nicht einfach - da wir praktisch alle - Windows von den Kinderschuhen her gelernt/angewendet haben. Ok, ich etwas früher - dos. Und natürlich muss ich zugeben, dass damals das lernen leichter war.. !
Ich sehs sogar an meiner Freundin. Die hatte immer nur Windows - Lappi - Windows erkennt kein Wlan mehr. Nach zig Versuchen - ja auch support von MS - läuft nicht - nada.
Also Linux drauf - - Schrecksekunde - - läuft als wäre nichts! WTF????
Noch heute regt sie sich darüber auf, wenn sie etwas - spezielles - damit tun will. Weil es eben kein Windows ist. Dennoch rennt der Rechner noch immer mit Linux. Einfach weil er mit Windows nicht zu gebrauchen wäre, ohne Wlan. Es ist die Hauseigene Geistige Sperre, die es gilt zu durchbrechen - wenn man es denn will - also Linux. Ansonsten hat es keinen Zweck, noch Sinn.
Ums mal zu verdeutlichen - ich nutze Windows seit es auf den Markt kam. Ich bin am Umsteigen auf Linux, da es meinen Bedürfnissen eher entspricht. Da ich noch nicht alles so hinbekomme wie ich es will, stehe ich noch zwischen den Stühlen und lerne Step by Step Linux. Bin mir aber bewusst, dass mir alle Erfahrung mit Windows nicht wirklich viel bringt. Da wirklich eklatante Unterschiede bestehen, zwischen den beiden OS. Nur habe ich eben auch gemerkt, dass es an MIR liegt, nicht am OS. Es liegt an meiner Bereitschaft, mich darauf einzulassen. Genau darum versuche ich diesen Teil näher zu bringen. Das hat auch nichts mit Missionieren zu tun. Denn ein jeder soll das nutzen, was er/sie/es will - ist mir schnuppe.
Ich schreibe meine Erfahrungen mit Windows nieder, genauso wie mein Teilweises Versagen bei Linux. Aber, ich lasse den Blödsinn einiger hier nicht gelten, Windows sei so superduper geil und Fehlerfrei - was es nachweislich nicht ist. Und nein, es geht nicht darum, dass Linux fehlerfrei sei - das kann ein OS nie sein. Es geht um Realitätsbezug und Tatsächlichkeit.
Der Artikel zeigt mir sehr gut, wie der Trend ist - weg vom PC. Das nehme ich daraus mit und genau das bedient die breite Masse. Kein Windows, denn die meisten Smartphones laufen auf Adroid(linux), oder ApplesOS(linux/Unix). Bei den Tablets siehts genauso aus.
Kurz zusammengefasst - wir sind nicht mehr die Zukunft, noch die breite Masse. Wir sind Auslaufmodelle.