News Wirbel um Microsoft-Zahlen: Windows verliert keine 400 Millionen Nutzer in drei Jahren

also wenn man ein rundum funktionierendes Gaming System will kommt man um Windows leider nicht herum (nein Linux ist keine Alternative, immer noch zu viel Kompatibilitätsprobleme).
Aber ich kann es echt verstehen warum es vielen mittlerweile echt reicht, Windows ist so zugemüllt mit unnötiger MS Werbung das ist nicht mehr feierlich. Durch was für kacke man sich nach jedem größeren Update immer klicken muss, Nein ich will kein 360 Abo, Nein ich will kein OneDrive Abo, Nein ich will kein Gamepass Abo, Nein ich will keine MS Foto Datensicherung/Abo, Nein ich brauch kein Handy quatsch, kein CandyCrush und weiß der Teufel was man da immer für einen Müll 10 Minuten löschen muss um ein sauberes System zu haben.
So sieht halt kein gutes Betriebssystem aus und das ist schade, denn wenn der Fokus bei MS richtig wäre, hätte das Monopol doch echt großartig sich nach 30+ Jahren entwickeln können. Effizients, Performance usw. wird halt immer gebremst durch bloatware. Da ist es schön das SteamOS jetzt mal reinkrätscht, Linux ist wie oben schon geschrieben, NOCH keine gänzliche Alternative, aber wer weiß wie sich das entwickelt.
 
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Ich nutze privat Windows11 und MacOs.

Ich finde beide Systeme gut.
 
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Ich bin absoluter Windows "Fan", hatte eigentlich nie wirklich Probleme mit Windows. Einzig Windows Vista fand ich etwas "strange". Die anderen Versionen fand ich allesamt echt gut.

Ich installiere (für meinen inneren Monk) 1-2x pro Jahr Windows sauber neu. Von daher gingen auch fast alle Treiber Probleme weitestgehend an mir vorbei.
 
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Das Microsoft Nutzer verliert, ist jetzt nicht wirklich überraschend, schon alleine das die vielen alten Geräte die locker Win11 super flüssig stemmen können, aber es nicht offiziell dürfen weil irgendwas fehlt (SSE4.2) oder zu alt ist (niedrigeres TPM als 2.0), ist eigentlich noch immer eine Frechheit, denn wenn man es rein Wirtschaftlich überdenkt ist diese Pflicht milde gesagt kontraproduktiv, die Leute überlegen sich dann zweimal ob ein neuer PC angeschafft werden soll oder einem zum Beispiel das günstige Android Tablet reicht.

Aber auch Nvidia hat da viel beigetragen, dass die Preise in den letzten Jahren massiv angestiegen sind, kann man keinesfalls nur mit Inflation oder höhere Produktionskosten erklären, ich denke mir schon seit Jahren das diese Preispolitik Nutzer langfristig vom PC abspringen lässt, Hersteller zu kurzfristig denken, sie ihre zukünftigen Kunden für kurzfristige gewinne dezimieren.
 
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JahJah192 schrieb:
Aber ich kann es echt verstehen warum es vielen mittlerweile echt reicht,
Du hast den Artikel schon verstanden oder? Windows verliert vor allem an Android, weil schlichtweg der "PC" als Plattform immer mehr Nutzer verliert!

Schon mal in letzter Zeit ein Kassensystem gesehen? Lief früher alles auf Windows-PCs, heute siehst du überall Tablets. Schon mal unterwegs einen Techniker bei der Arbeit gesehen? Viele packen kein Notebook mehr heraus, die gesamte Software und Formulare sind auf einem Tablet.

Über den privaten Bereich brauchen wir gar nicht erst zu reden. Kaum jemand in meinem Freundeskreis hat noch eine Kiste stehen, Konsolen, Tablets, Smartphones erledigen den Job des PCs, heutzutage viel besser und einfacher für den Endanwender. Oft wird dieser sowieso zu einer App gezwungen, die es logischerweise nur für Android und iOS gibt.

Der klassische PC stirbt nicht erst seit gestern, wollen manche nur nicht wahrhaben.
 
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Ich hatte seit Windows 98 nie Probleme, Windows 11 läuft auch unauffällig.

liegt wohl am User.
 
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Frag mich gerade ob mein System noch zählt. Hab meine Windows-Installation (seit 2001 Dualboot zum spielen) in diesem Jahr mal ausversehen gebootet. Startet noch, aber ob das nach den Updates noch so ist ... Ich denke im nächsten Jahr wird's definitiv nochmal ein Win weniger, es sei denn Anno 117 läuft nicht mit Linux 😜
 
Mach nichts, ist sowieso nicht Microsofts Cashcow mehr. Rechner gibt es im Alltag immer weniger zugunsten von Smartphone&Tablet (auch wenn ich persönlich mit Tablets wenig anfangen kann). Und im Profesionellem Bereich (Informatiker) sehe ich deutlich mehr Macs als Windows-Geräte. Ist für viele die Höchststrafe, wenn's Windows vom Arbeitgeber gibt.
 
Bitte weiter so.
Wieviel vom Rest irgendwelche Zombie Maschinen in der Produktion von Firmen sind möchte ich gar ned wissen. Sind alleins bei der Bahn wohl noch zig w311 Kisten im Einsatz, die Geldautomaten sind wohl auch schon zum Problem geworden.

Möchte ned wissen wieviel vom ehemaligen Einsparungspotential noch geblieben ist wenn man den Aufwand betrachtet den Hirntoten am Leben zu halten
 
Man kann die Diskussion hier exemplarisch für eine zunehmend verbreitete Oberflächlichkeit halten, wenn es um Windows 11 und die strategischen Entwicklungen bei Microsoft geht.
Aussagen wie „Ich bin mit Windows 11 zufrieden“ oder „Läuft doch gut bei mir“ mögen aus Sicht eines unkritischen Endanwenders nachvollziehbar sein – verkennen aber die eigentlichen Kernprobleme.

Es geht längst nicht mehr um rein technische Details oder UI-Vorlieben, sondern um tiefgreifende strukturelle Veränderungen im Plattformmodell:
  • Zunehmende Kontrolle durch Microsoft: Mit jeder neuen Version von Windows werden über die EULA, das Update-System und tief integrierte Online-Komponenten systematisch Nutzerrechte eingeschränkt. Die Einführung von verpflichtenden Microsoft-Konten, TPM-/Secure-Boot-Zwängen und künftig cloudgebundenen KI-Funktionen ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer gezielten Entwicklung hin zum SaaS-artigen Kontrollmodell.
  • Datensouveränität und KI-Integration: Funktionen wie Recall oder Copilot+ führen dazu, dass das Betriebssystem potenziell in kurzen Intervallen Inhalte analysiert, Bildschirmdaten abgreift oder Verhaltensprofile erstellt – unter dem Deckmantel von „Produktivität“. Dabei bleibt unklar, welche Daten wann, wie lange und von wem einsehbar oder rekonstruierbar sind. Das ist nicht nur eine Frage des Datenschutzes, sondern ein grundlegender Paradigmenwechsel in der Systemarchitektur.
  • Geplante Obsoleszenz durch Sicherheitsfeatures: Technologien wie VBS, HVCI oder die Ausschlüsse durch AI-PC-Anforderungen führen dazu, dass nach wie vor performante Geräte – etwa mit Ryzen 3000 oder Intel 9th Gen – als angeblich „unsicher“ deklariert und künstlich ausgesperrt werden. Dass dabei funktionierende Hardware auf dem Müll landet, ist nicht nur ökologisch verwerflich, sondern auch wirtschaftlich und ethisch problematisch.
Wer all das ausblendet und Windows 11 rein anhand des eigenen Nutzungserlebens bewertet, verkennt den größeren Zusammenhang. Solche Aussagen wirken, mit Verlaub, naiv – als würde man ein System nur daran messen, ob der eigene Rechner noch startet.
Wer sich mit grundlegenden Fragen digitaler Souveränität, Datensicherheit und Nutzungsfreiheit ernsthaft beschäftigt, kann die aktuellen Entwicklungen kaum guten Gewissens als „normal“ oder gar „gelungen“ bezeichnen.

Diese Kritik ist kein Ruf nach Regression oder Fanboy-Tum alternativer Systeme.
Aber man darf – ja muss – Entwicklungen, die mittel- bis langfristig in Richtung Entmündigung, Vernetzungspflicht und Blackbox-Design gehen, sehr klar und ohne Relativierung benennen.
Und das wird in dieser Diskussion leider kaum getan!
 
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xexex schrieb:
Der klassische PC stirbt nicht erst seit gestern, wollen manche nur nicht wahrhaben.
Bei "Sterben" bin ich nicht ganz dabei, aber er wird deutlich kleiner.
Wobei ... wenn du mit "klassisch" diese dicken Kisten meinst, die sehe ich im Büro nirgends. Mein privater wird beim nächsten Umzug auch rausfliegen, Laptop+Dock reicht.
 
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Microsoft ist auch stark behindert.
Der einzige Grund für Windows ist die Softwareunterstützung.
 
Betriebssysteme werden zunehmend irrelevant, da immer mehr Software Web/Cloud-bassierend ist, das hat auch MS erkannt und verdient sich mit Azure/Entra und M365 ne goldene Nase.

Mir persönlich ist es völlig schnurze welches System ich benutze, solange es seine Aufgaben erledigt und ich nicht zuviel basteln muss.
MacOS ist die einzige Ausnahme, obwohl ich tagtäglich/regelmäßig damit arbeite, denke ich immer warum; Linux oder Windows können dasselbe, noch viel mehr und auch noch besser. Wenn ich die Wahl hab nehme ich mein X1 (Dual-Boot) und wenn es nicht anders geht das MacBook Pro. Goldener Käfig ist halt nicht so meins.
 
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pseudopseudonym schrieb:
Bei "Sterben" bin ich nicht ganz dabei
Dieses sterben sagt man dem PC doch schon ungefähr 25 Jahre nach, zuerst waren es die Konsolen, dann die Smartphones und dann die Tablets, alles hat der PC überlebt, der "tot" ist nie eingetreten, obwohl es immer wieder diverse Personen "prognostiziert" hatten. Was manche scheinbar nicht verstehen wollen, es gibt kein verdrängen oder ersetzen, es gibt mehr Möglichkeiten, was eine Koexistenz nicht ausschließt.
 
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@Ritterschwert Dioe Frage ist, was man als Sterben definiert. Ein schöner Stand-PC in jedem Haushalt? Das ist lange vorbei.
Dass es gar keine PCs mehr gibt? Wohl eher nicht so bald.
 
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t3chn0 schrieb:
Ich installiere (für meinen inneren Monk) 1-2x pro Jahr Windows sauber neu. Von daher gingen auch fast alle Treiber Probleme weitestgehend an mir vorbei.
Ich hab mein Windows annähernd zehn Jahre nicht mehr neu installiert! Das läuft trotz eines zwischenzeitlichen Komplettwechsels auf neue Hardware (Mainboard, CPU und RAM ) einwandfrei und ohne jeden Bug oder Probleme. Sämtliche Fastboot- und Schnellstartoptionen sind aktiv, der Rechner wird grundsätzlich in den Ruhezustand geschickt und nur dann neu gestartet, wenn das tatsächlich erforderlich ist. Hier läuft alles komplett butterweich ab, ich sehe keine Bugs, keine Fehlermeldungen und auch keine nicht reagierenden Anwendungen oder Tools.
 
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R O G E R schrieb:
Und alle die über die Hardwareanforderungen sprechen.
Windows 11 läuft wunderbar auf alter Hardware. Siehe meine Signatur.
Das kann man auf seinem eigenen Hobby-System schon machen, aber nicht auf fremden (außer man ist zu 100% sofort zur Stelle, falls es doch kracht) und nicht auf professionell genutzten Systemen.
 
Win 10 und 11 schaffen es ja nicht mal, die Lautstärkeregler der einzelnen Apps konsistent zu halten. Beispiel: Die globale Lautstärke habe ich auf 50%, die meisten App auch auf 50%.
Sobald eine dieser Apps geupdated wird, setzt Win es auf 100% und bläst mir halb die Ohren raus.

Wenn jemand ein Tool kennst, welches die Lautstärke immer auf meine Werte hält, gerne Bescheid geben.

Oh, und danke für das Support-Ende von WMR, Microsoft.
 
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Bin seit Ende letztem Jahres komplett von Windows weg. Mein Gaming PC läuft schon seit über zwei Jahren im Dual Boot mit Fedora.
Für den Kram, für den ich noch Windows noch alle paar Wochen starten musste, habe ich mir nun nen Mac Mini als Daily Driver und Always-On-Gerät hingestellt. Damit muss ich nicht mehr jeden Tag meinen stromhungrigen PC anschmeißen, kann aber sofort ohne Bootzeiten (und laute Lüfter) loslegen.

Ich habe das Gefühl, dass Windows sich immer weiter von dem wegentwickelt, was Nutzer eigentlich haben wollen (eine Kiste, auf der einfach der Standardkram läuft). Immer mehr Werbung und KI, was kaum jemand will, kommt stattdessen..

Die Masse ist (noch) zu faul für einen Umstieg. Windows lebt, weil alle es kennen und wenige sich einen Umstieg zutrauen. Gleiches gilt für die Softwarehersteller, wenn auch aus monetären Gründen, weshalb sie hauptsächlich Windows (und Mac) bedienen.

Zumindest was Gaming angeht, ist man aber schon seit einigen Jahren (Steam sei Dank), aber nicht mehr wirklich von Windows abhängig, insbesondere mit ner AMD Karte. Je mehr unliebsame Featuers MS einbaut, desto mehr werden abwandern, vllt erreicht man dann irgendwann auch eine krtische Masse, welche die Softwarehersteller zum Umdenken bewegt (z.B. Adobe), und mehr kommerzielle Software auf Linux vertrieben wird. Das würde dann weiter den Niedergang von Windows beschleunigen.

Wirklich brauchen tut man Windows an sich eigentlich nicht (mehr). Nur die Infrastruktur drumherum.
 
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