WLan oder mit massiven Aufwand Lan

styria_coupe

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Es wird Zeit, dass ich in meiner Schrauberhalle auch ein ordentliches Inet bekomme.

Obwohl es dazu bereits einige Erklärungen gibt, hab ich es noch nicht ganz kapiert. :rolleyes:

Zum Sachverhalt:
Im Wohnhaus steht derzeit ein Thomson TG 585 von der Telekom Austria. Nun soll in meiner Schrauberhalle, 30-40m Luftlinie und 3 Wände entfernt, eine Netzwerkanbindung geschaffen werden.

Idee 1: Leitung; wäre nur mehr sehr schwer nachzuziehen (ältere Leerverrohrung über Umwege) bzw. wäre die Verlegung im Wohnhaus, zu einem Thomson Port, schwierig.

Idee 2: W-Lan; welche Geräte wären sinnvoll, derzeit ist in der Halle kein Empfang vorhanden. Reicht Richtfunk oder sollte man Bridge Geräten einsetzten.

Idee 3: D-Lan; die Gebäude besitzen unterschiedliche/eigene Stromzählern bzw. wird der Strom bereits im exteren Stromkasten separat abgegriffen.

Von meiner Seite keine weiteren Ideen...;)

Lt. meinen Recherchen wird Idee 3 sowieso nicht funktionieren. Daher die Fragen zu 1 und 2.
Würde eine stabile W-Lan Verbindung, mit einer zweiten Station in der Halle, machbar sein? Wenn ja, wie und mit welchen Geräten?
Wenn nein, wie und mit welchen Geräten baue ich eine ordentliche Lan Lösung?
 
mit massiven Aufwand Lan
Das.
Muss ja nicht zwangsweise durch die Leerrohre. Kann auch Aufputz innen oder außen (auf Außenfähigkeit achen).

Idee 2: W-Lan; welche Geräte wären sinnvoll, derzeit ist in der Halle kein Empfang vorhanden. Reicht Richtfunk oder sollte man Bridge Geräten einsetzten.
Kannst du auch kombinieren, wenns mit LAN absolut nicht klappen sollte.

Wenn nein, wie und mit welchen Geräten baue ich eine ordentliche Lan Lösung?
Wenns nur um einen Anschluss in der Halle geht, reicht eine Cat5/6-Dose an jedem Ende. Als Kabel kommt nur Verlegekabel (Cat6 reicht für Gbit mehr als aus) in Frage. Und noch ein LSA-Tool zum Auflegen bzw. gibt es auch werkzeuglose Varianten mit Keystone-Modulen, da sind die Buchsen aber etwas teurer.
 
LAN ist immer besser als WLAN, aber beides ist machbar. Abhängig was für eine Bandbreite du möchtest ist LAN alternativlos.

Das WLAN würde man via Richtfunk realisieren. Dazu kaufst du dir zwei WLAN APs (z.B. http://www.amazon.de/TP-Link-TL-WA8...KTWI/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1355323579&sr=8-6) und dazu jeweils eine Richtantenne (http://www.amazon.de/TP-Link-TL-ANT...1_1?s=computers&ie=UTF8&qid=1355323724&sr=1-1).

Die Antennen gibt es auch für außen bzw. mit RICHTIG viel Leistung (http://www.amazon.de/TP-Link-TL-ANT...1_2?s=computers&ie=UTF8&qid=1355323724&sr=1-2), was du aber wohl nicht brauchst bzw. wenn du dir sowas jemals anschaffen willst, reicht es, wenn eines der Geräte über so eine gute verfügt (und der andere über eine reguläre Richtantenne). Mit solch einem Teil könnte man über sein ganzes Dorf funken ;).

Für die Funkgegenseite wäre ein WLAN Router (http://www.amazon.de/TP-Link-TL-WR9...1_8?s=computers&ie=UTF8&qid=1355323943&sr=1-8) vlt. besser als ein AP, da du so mehr Netzwerkanschlüsse im Hobbyraum hättest.
 
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Wenn die Geschwindigkeit nicht wichtig ist, würde ich hier WLAN nehmen. Wenn Dateien verschoben werden sollen, würde ich stark LAN präferieren.
WLAN ist zudem auch Wetterabhängig. (Starkregen und so)

2 normale WLAN APs sollten Bridging können. Richtantennen wären hier dann allerdings Pflicht.
 
Die Wetterabhängigkeit vom WLAN liegt am 2,4GHz Frequenzband. Ist das ein Problem z.B. da er viel Freifläche überbrücken muss, wäre 5GHz Funk angeraten. Problem ist dass 5GHz Funk nicht so weit kommt wie 2,4GHz (mit Richtantenne sollte das aber kein Problem sein) und die Hardware teurer ist.
 
Was nützt eine Richtantenne, wenn man die Leistung zurückschrauben muss? Je nach Gewinn ist man im Bereich der illegalität, da die äquivalente Strahlungsleistung überschritten wird.

Ich würde definitiv LAN Verlegen.
 
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Patchkabel (mit Stecker an beiden Enden; das deutest du zumindestens gerade an) ist in aller Regel nicht wetterstabil. Für solche Aufbauten nimmt man entsprechend wetterstabiles Verlegekabel (Außenkabel/Erdkabel) und schließt an beiden Enden mit Dosen ab.

Bspw. dieses hier: http://www.elektroland24.de/product_info.php?info=p48935{X}_jmp.html&no301=1
 
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Zieh wenigstens ein Lan-Kabel in die Halle, am besten Erdkabel, wenn es auch Draußen verläuft, das ist an der frischen Luft UV beständig und kann verbuddelt werden.
Da kannst du einen Router dranhängen und evtl. noch Access Points.

TP-Link TL-WR1043ND
https://www.computerbase.de/preisvergleich/486889

Der Router kann auch als Access Point eingerichtet werden.

Guck auch in meinen Antennen - Thread, link ist in meiner Signatur.

Erd - Verlegekabel CAT 7 DRAKA UC900 SS23 4P PE
http://www.kab24.de/kabel-adapter/r...artnr~6713~func~det~wkid~947831323616852.html

Digitus CAT 6 Klasse E Netzwerk Doppeldose AP/UP Designfähig DN-9006-KL-N
http://www.kab24.de/kabel-adapter/r...artnr~6529~func~det~wkid~730021323616938.html

Netzwerk Werkzeug Set mit Tasche LogiLink® WZ0012
http://www.kab24.de/kabel-adapter/r...artnr~7613~func~det~wkid~730021323616938.html

Cat6 Patchkabel
http://www.kab24.de/kabel-adapter/r...hkabel~func~anzeige~wkid~730021323616938.html

Hier sind zwei Threads die sich mit dem thema befassen:

Internet Vernetzung 2 Gebäude
https://www.computerbase.de/forum/threads/internet-vernetzung-2-gebaeude.947367/

Heimnetzwerk / WLAN über Wohnhaus und 4 Ferienwohnungen verteilen
https://www.computerbase.de/forum/t...nhaus-und-4-ferienwohnungen-verteilen.949294/

^^
 
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T.I.M. schrieb:
ganz einfach: normal 360° abstrahlwinkel mit 100mW, bei einer richtantenne z.b. 10° abstrahlwinkel bei 100mw

Das ist nicht so einfach.
100mW Sendeleistung mit einer Richtantenne von 9dBi Antennengewinn sind 29dBm bzw. 794mW EIRP. Die in Deutschland zulässige äquivalente isotrope Strahlungsleistung beträgt im 2.4GHz-Band aber nur 100mW EIRP.

Mit einer 9dBi-Antenne müsste man demzufolge die Sendeleistung reduzieren auf:
20dBm(=100mW)-9dBi=11dBm
11dBm sind 12.6mW.
Plus noch ein bisschen für die Verluste im Antennenkabel.

Schlussendlich darf die Strahlungsleistung aber nicht höher sein als 100mW EIRP (Strahlungsleistung, nicht Senderausgangsleistung). Der einzige Vorteil mit einer Richtantenne ist, dass eventuell störende Sender ausgeblendet werden können.
 
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