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Wlan, Wifi per Mesh

lukass2000

Ensign
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Feb. 2018
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Hi Leute,
seit einigen Tagen ruft mich der Hotlinemitarbeiter meines Internetproviders an und möchte mir sein Mesh System vorstellen (in weiterer Folge natürlich auch verkaufen). Angeblich scheint dort auf, das ich vor laaaangem öfter angerufen habe, das mein WLan Router einfach keine Reichweite hätte. Nun habe er die perfekte Lösung für mich.

Hab mich nun mal versucht etwas schlau zu "googlen" was das Mesh macht.
Ich verstehe aber absolut nicht, was hat dieses Mesh System gegenüber einem AP oder Repeater für Vorteil?
Der Hr. Der Hotline meinte, ich stelle in bestimmten Abständen eine Mesh-Box und hätte dann ein Flächendeckendes WLan mit voller Geschwindigkeit?
Flächendeckendes WLan leuchtet mir ein, sofern die Mesh-Boxen dann in entsprechenden Abständen stehen, aber wie soll volle WLan Geschwindigkeit klappen?

Hab zu Weihnachten mal versucht meinen WLan Router ins Dachgeschoss zu stellen, im ersten Stock einen Repeater und im Keller einen Repeater. Damit hatte ich im Keller tatsächlich Internet, aber bereits surfen wurde zu Qual, Videostreamen war aussichtslos, da einfach keine Geschwindigkeit vorhanden war.
Hab dann etwas gesucht und entdeckt, das ja wohl jeder Repeater die Übertragungsrate halbiert, was mir wiederum einleuchtet, muss ja senden und Empfangen und so bleibt im Keller halt nicht allzuviel übrig, für reines surfen wohl okay.
Der ganze Versuch lief auf 2.4GHz ab, bei 5GHz kam ich nichtmal in den ersten Stock :(

Ja, mir ist klar, das das ganze immer relativ ist und auch extrem baulich abhängig.
Aber warum sollte jetzt so ein, zumindest seitens der Hotline, Mesh System all diesen meinen Erfahrungen widersprechen?
Dieses Mesh dingens kann doch auch nicht mehr, als von einer Box zu nächsten senden, oder?
Wie kann mir also volle Flächendeckung mit voller Geschwindigkeit (hab mehrfach nachgefragt und man sagte mir immer "ja, volle Geschwindigkeit") angeboten werden?

DANKE!
 
Hi, ja auf der AVM Seite war ich auch schon :)
Theoretisch habe ich das Mesh-System glaub ich schon verstanden.
Ich verstehe nur nicht, wie hier überall die gleiche "Übertragungsgeschwindigkeit" erreicht werden soll?
Wenn man eventuell in drei nebeneinanderliegenden Räumen jeweils ein Mesh-Box stellt könnte das ja sein, aber mein guter Hotlinemitarbeiter sprach da von über 300m² bei 2 Boxen?
Und wir sprechen von einer Wohnung/Haus nicht im die Flächendeckung im freien ;)
 
Z.b. Wenn eine fritzbox mittig in der Wohnung steht, kannst du links und rechts davon (in 5-10 Meter Entfernung) ein fritzrepeater aufstellen (Mesh-Box), diese mit der fritzbox koppeln... und nun hast du ein mesh, das die Reichweite um 20-50 meter verlängert. Somit kannst du nun mit dem laptop von einer Ecke zur anderen laufen ohne unterbruch. vergleiche auch den Preis dieses Angebotes! Oft wird ein neues Abo mitverkauft das dich für xy Monaten verpflichtet, mit teurer Hardware.

stockwerkübergreifend mit repeater ist suboptimal und oft unmöglich. Da wäre pro Stock ein mit lankabel angeschlosser AP perfekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte beachte aber, dass die "Beschreibung" von AVM viel Marketinggeblubber ist.
Roaming (also der Wechsel zwischen Access Points) hat beispielsweise technisch gesehen nichts mit einem Mesh Netz zu tun.

Die optimale Lösung ist immer noch Access Points per Kabel anbinden. Da gibt es auch Lösungen wie UniFi die Roaming unterstützten.

Die Aussage "überall die volle Geschwindigkeit" ist mMn nur ein Werbeversprechen.
 
Es gibt aber auch die mesh Varianten wo die repeater über ein Frequenzband ein Backbone aufbauen für die eigene Kommunikation und mit den Clients über eine andere Frequenz. Hier wäre dann die Datenrate deutlich höher als bei einem normalen repeater betrieb.
 
Z.b. Wenn eine fritzbox mittig in der Wohnung steht, kannst du links und rechts davon (in 5-10 Meter Entfernung) ein fritzrepeater aufstellen (Mesh-Box)
Nö, links und rechts ist nicht ;)

Der nette Hr. an der Hotline hat mir ein Set mit drei Meshboxen (für Euro 300,- ;) ) Angeboten.
=> Eine sollte ich dann an den vorhandenen Router anstecken, ist okay.
Der Router steht bei mir sozusagen links im Dachgeschoss (ergibt sich so, da dort mein Büro eingerichtet ist)
=> Die zweite Box sollte ich ans andere Ende stellen, also im Dachgeschoss ganz rechts.
=> Die dritte Box soll ich in den Keller stellen

So hätte ich dann theoretisch eine Dreiecksaufstellung und die bestmögliche Ausgangsbasis.
Wie schon gesagt, theoretisch ist mir das einleuchtend.
Zumindest sofern alle drei Boxen untereinander beste Signalstärke haben.
Praktisch ist es aber so, wenn ich derzeit mit meinem Smartphone im Keller bin, dann habe ich, wenn ich ganz ganz günstig stehe kurz Empfang, so das ab und zu eine Mail reinkommt, Videostreaming absolut nicht daran zu denken.
Daher frage ich mich, wie die Mesh Boxen das lösen sollten?

Oder verbinden sich die Mesh Boxen untereinander vielleicht über ein eigenes Übertragungssystem?
Dann wäre das noch erklärbar?
Da muss ich nochmal nachfragen?
 
Die "volle Geschwindigkeit" gibt es schon, aber nur wenn man das Mesh mit Dual-Band Geräten aufbaut.
Dabei wird dann das 5 GHz Netz, vorzugsweise, für die Kommunikation zwischen den Geräten verwendet und das 2,4 GHz Netz für Endgeräte. Manko an der Sache: die Geräte dürfen bei 5 GHz nicht weiter als 10m~ voneinander entfernt stehen, da die APs/Repeater/Router sich sonst gegenseitig nicht gut genug empfangen können.

Also drehen wir die Geschichte doch um und bauen die Gerätekommunikation über 2,4 GHz auf und die Endgeräte bekommen 5 GHz.
Tja, da gibt es ein paar Probleme, die durch schlechte Chips und Treiber verursacht werden. Die meisten Probleme wird man da mit Smartphones feststellen. 99% aller Smartphones benutzen WLAN-Chips von Broadcom, die im 5 GHz sehr viele Probleme haben, darunter auch die teuren Geräte Samsung Galaxy S und alle Apple iPhones und iPads.
Außerdem haben dann die Endgeräte das 5 GHz Netz mit der geringen Reichweite, wodurch nahtloses Roaming wieder nur geht, wenn genügend APs/Router/Repeater vorhanden sind. Hier hat man dann etwas mehr Spielraum, da die Netze für den Client nur ein wenig überlappend sein müssen, wodurch man nur alle 15m~ eine Basisstation benötigt.
 
Mal angenommen:
=>ich konfiguriere meinen Router mit der WLan SSID "Test" und dem Passwort "123456" auf Kanal 1.
=>Meinen alten Router mit der WLan SSID "Test" und dem Passwort "123456" auf Kanal 6 konfiguriere und als AP im ersten Stock ins LAN hänge
=>Und einen weiteren alten Router mit der WLan SSID "Test" und dem Passwort "123456" auf Kanal 11 konfiguriere und als AP im Keller ins LAN hänge

Welchen Vor- oder Nachteil hätte dies?

Das Endresultat sollte sein, das ich in allen Stockwerken WLan habe.
Ich muss da nicht von einem zum anderen wandern, ohne irgendeine Unterbrechung zu haben.
Auch wohne ich am Lande, mein nächster Nachbar ist 800 Meter weg, ich habe also so gesehen alle 12WLan Kanäle frei :)
 
Wenn du in jedem Stockwerk einen LAN-Anschluss hast und auf Roaming verzichten kannst, ist das auf jeden Fall die bessere Lösung, da die APs/Router dann per LAN angebunden sind.
Eine kabelgebundene Anbindung der APs ist der einer (Mesh-) Drahtlosverbindung vorzuziehen.

Der Nachteil hier wäre, dass die WLAN Geräte sich teilweise dauerhaft bei einem AP eingewählt halten (wenn du sie in den Keller mit nimmst), auch wenn dessen Signal grottig ist.
Das wäre das fehlende Roaming.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab das jetzt mal mit einem Router als AP getestet, den zweiten zusätzlichen werd ich später noch hinzufügen, muss den erstmal "wiederbeleben" und Firmware updaten ;)

Ich glaub das funktioniert zwischen oder mit den zwei Routern so wie ich mir das eigentlich vorstelle und die Euro 300,- kann ich mir sparen :)

Das Problem das ich dauerhaft im eventuell auch grottenschlechten WLan verbleibe, glaube ich, sollte die Einstellung im Router "Roaming-Assistant" verhindern. da steht dann Disconnect clients with RSSI lower than -80 dBm. Wobei die -80 dBm änderbar sind.

Werd das mal weiter testen :)
 
Was Mesh macht ist ganz simpel, es wird nur gerade oft durcheinander geworfen.
Zunächst mal ist Mesh für Repeater. Und Mesh ist immer noch schlechter als per Kabel angebundende Accesspoints. APs können Roaming schon fast ewig...

Normalerweise Hast du einen WLAN AP. Im Router oder sonstwo. Das ist quasi die WLAN Basis.
Nutzt du jetzt Repeater, meldet sich jeder Repeater an der WLAN Basis an oder in seltenen Fällen an einem anderen Repeater (das WLAN wird dadurch nicht besser).

Mesh ändert das nun insofern, dass sich jeder Mesh-Repeater nicht nur mit einem anderen WLAN-Knoten verbindet, sondern mit allen in Reichweite. Dadurch entsteht ein vermaschtes Netz, in dem man sich frei bewegen kann (roaming).
Fällt ein Mesh Knoten aus, wird das Signal umgeleitet, falls möglich.

Aber wie eingangs gesagt, Mesh ist noch immer die schlechtere Lösung als AccessPoints zu verteilen und es macht auch keinen Sinn die Mesh-Knoten einfach ala "eins pro Stockwerk" o.ä. zu verteilen.
 
War heute mal im Shop.
Der Verkäufer dort meinte, er könne mir nicht ganz genau beantworten welche Flächendeckung ich damit erreichen würde, das das Paket noch zu neu sei, er hatte aber ein Paket neulich zurückgenommen und mir angeboten dieses mal zu testen.
Also die Teile haben ja absolut gar keine Reichweite :(
Da brauch ich nicht in jedem Stockwerk eine Box, da brauch ich in jedem Raum eine, dann könnte das klappen :(
=>Hab die erste Box an meinen Router angeschlossen.
=>Dann die zweite einen Raum weiter an den Strom angeschlossen, bereits da springt die Verbindung schon auf 2,4GHz um, aber das ist für mich okay. Zwei Räume weiter ist die Verbindung aber schon so schwach, das sich die Box nicht mehr verbindet :(
=>Also gut erste Box einen Raum weiter, zweite Box das gleiche Spiel.
Hab dann noch etwas gespielt mit der Verteilung und mit drei Boxen (eine jedoch sozusagen als Basis Missbraucht) unter perfekter Aufteilung schaffe ich eine Abdeckung das ich im Büro (wo die Basis steht) im Schlafzimmer und im Kinderzimmer per Amazonstick einen Film streamen kann, fast ohne Ruckler. Aber nur ein Stream, starte ich einen zweiten steht alles.
Also so weit schafft das mein Asus Router blank auch, da ist das Mesh System jetzt nicht gerade der Weisheits letzter Schluss :(
Schade, da hatte ich mir laut Hotlinemitarbeiter Aussagen doch einiges mehr erwartet :(
 
viel Marketing gebrabbelt und wenig Leistung.... habe mir sowas schon gedacht.... ein Rad wird nicht neu erfunden, besonders im wlan-bereich
 
Hallo,

möchte mich mal einklicken und mein Senf dazu geben, da ich mir nämlich ein
Mesh System zugelegt habe.
Vorher hatte ich folgende Kombi im Einsatz:
im Keller die 6490 > per LAN zu einen Netgear Router (ebenfalls im Keller)>
dann geht es ab per Wlan zum Netgear Repeater im EG
und zusätzlich noch für das 1.OG eine Fritzbox 7390, die hier noch stehen hatte
und sich das Signal vom Repeater holt.
Performance von einer 200er Leitung, kommen per Wlan im 2,4 Ghz max. 60-70 im
Keller an,im EG sind es 30-50. Im 1.OG waren es max nur noch 20.
Den Einsatz von 5 Ghz hatte ich mangels schlechter Verbindung aufgegeben.

Nun habe ich mir das Orbi Mesh System probehalber bestellt um zu testen.
Und ich bin wirklich begeistert. Gekauft habe ich mir das RBK40.
Beinhaltet ein Router und Satellit.
Ausgetauscht habe ich nur den Netgear Router gegen den Mesh Router und an
der Stelle im EG, wo der Repeater war, steht jetzt der Satellit.
Und es kommen mind. 95% der Leitung bei den Geräten im EG an.
Im 1.OG, wo ich vorher noch die 7390 hatte, kommen über den Satellit
auch noch mehr als 150 MBits an. Von daher kann ich das absolut weiter
empfehlen. Also nur ein Werbegag ist es nicht. Die Sendeleistung ist
klasse.
 
@nes
Verrat mir mal, welchen Netgear Router und welchen Netgear Repeater du in Verwendung hattest, wäre ja nicht uninteressant ;)

Ich behaupte mal, das man Theorie und Praxis etwas realsitisch sehen muss und ja gleich vorweg es gibt immer für irgendwas die Ausnahme.
Das Ganze ist extrem baulich bedingt, zumindest meine Feststellung, Mesh ist halt irgendwo auch nur WLan?
Mit 200er Leitung ist dann ein 200Mbit/s Anschluss gemeint, oder?
Siehst du, das Problem habe ich schonmal nicht, hab nur blankes ADSL mit 8Mbit/s zur Verfügung :)
LG
 
als Router NB150 und Repeater WNR2000.
Im Grunde ist Mesh auch nur WLAN und natürlich spielen die Baugegebenheiten eine Rolle.
Der Router und Satellit stehen Luftlinie
ca. 10m auseinander. Da zwischen eine Stahlbetonplatte ca. 35cm.
Die Räume über den Satellit liegen bis zu
ca. 20m weit weg zusätzlich mit einer weiteren Betonplatte.

Ich habe ebenfalls auch schon probiert,
so ein System aufzubauen, da ich hier insgesamt drei Fritzboxen habe, die allesamt
2,4 und 5 Ghz beherrschen.
Aber leider ist die Reichweite im 5 Ghz Bereich
nicht wirklich pralle.
Darum wollte ich einfach ein Mesh System
ausprobieren und es funktioniert einfach wie es soll.
Ja ist eine 200MBit Kabelleitung.
 
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