News Wochenrück- und Ausblick: Microsoft grübelt über Windows 11, während Linux lockt

Linux ist eine nette Alternative aber kein ersatz für mich
Fängt schon damit an das ich keine Kernel Anti cheat spiele Zocken kann es macht zwar nur 10% oder so aus, aber ab und an zock ich schon gerne ne runde Marathon oder Battlefield.
Und dazu ist mir Linux noch viel zu frickelig und empfindlich was kleinste änderungen an geht
 
csch92 schrieb:
Und dazu ist mir Linux noch viel zu frickelig und empfindlich was kleinste änderungen an geht
Woher kommt dieser Mythos?
Vom eigenen Erfahrungen kann es ja nicht sein.

Seit Jahren verwende ich Linux im professionellen Umfeld und habe damit nicht weniger oder mehr Probleme als unter Windows.

Man muss sich mit der Materie lediglich beschäftigen, gilt für Windows genau so.
 
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csch92 schrieb:
Und dazu ist mir Linux noch viel zu frickelig und empfindlich was kleinste änderungen an geht
Kann ich jetzt nicht bestätigen. Wenn man nicht gerade besondere Ansprüche hat, dann sind die meisten Distris inzwischen recht einfach installierbar und lassen sich auch mit wenigen Mausklicks einrichten. Wirkliches Gefrickel findet da gar nicht mehr statt. Sowas kommt höchstens vor, wenn man z.B., wie ich, auch den Ruhezustand haben will und der in der gewählten Distri nicht voraktiviert ist. Aber man kommt eben auch ohne ihn klar und für seine Einrichtung gibts sehr gut beschriebene Anleitungen, die man nur Schritt für Schritt abarbeiten muss. Solche Sachen gibts allerdings auch unter Windows.
 
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Habe vor Jahren mein Arch aufgesetzt, es hat noch jedes Update überstanden.
Was natürlich ein Abenteuer war was ich z.B. meiner Mutter nicht zumuten wollen würde war, als Herr Nvidia den Support für alte GPU eingestellt hat und man dann mit Aur und dkms rumbasteln musste. Ging alles, muss man aber erstmal drauf kommen :)
 
Ich bin mit Linux Mint absolut zufrieden Handbrake läuft fast ein Drittel schneller als unter Windows und die 365 Werbung nervt nicht, das ist doch ein Grund zur Freude.
 
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vander schrieb:
Das hatte mir bei meiner ersten Suche bereits die KI gesagt.
Pass da doch einfach etwas auf den genauen Wortlaut auf, das ist von Bedeutung!
Da ist nichts Optional, es gibt nur ein Altersfeld, das man eintragen "kann" aber es ist keine Verifikation.

Das mit der Verifikation ist der Knackpunkt an der stelle, das gibt es stand jetzt noch nirgends.
Und Ki mal wieder - da biste voll drauf reingefallen so gesehen...
 
csch92 schrieb:
Und dazu ist mir Linux noch viel zu frickelig und empfindlich was kleinste änderungen an geht
Am Anfang ist es frickelig wenn man wirklich einsteigen will, dafür hat man es danach auch wirklich unter Kontrolle. Ich hab mit Windows 3.11 angefangen und bin heute kaum schlauer als damals dank geschlossem System. Den Unix-Unterbau zu kennen nützt einem auch für MacOS und alles was da sonst noch kommen mag.
"Empfindlich" kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht sind diese ganzen Automatismen für Neuuser empfindlicher, da hat MS halt langen Vorsprung. Das Basissystem ist quasi unerschütterlich.
 
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RMS_der_Zweite schrieb:
Am Anfang ist es frickelig wenn man wirklich einsteigen will,
Was viele immer wieder vergessen.

Wenn jetzt heute einer in Windows einsteigen will, ganz ohne Vorkenntnisse, muss er genau so viel Zeit zum Reinfuchsen investieren wie unter Linux.
 
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ArrakisSand schrieb:
Kann da vielleicht einer weiter helfen und kurz und prägnant die Vorteile von CachyOS gegenüber Nobara für mich aufzählen.
Ich glaube, alles was da kommen würde, wäre zu 80% Subjektiv.

Wenn Nobara für dich passt, ist doch alles gut. Ich würde die Distribution, mit der man zufrieden ist, nicht wechseln, weil eine andere gerade angesagt ist.

CachyOS kann durchaus in einigen Szenarien bedingt durch optimierte Pakete besser performen, muss es aber nicht. Das müsstest du individuell auf deinem System mal ausprobieren.
Es lässt sich auch schwer beurteilen, ob die Paketverwaltung "besser" ist. Da ist man mit Arch und dem AUR vielleicht etwas breiter aufgestellt, muss sich aber auch mal selbst um Probleme kümmern.

Am Ende geht probieren über studieren ;-)
 
ArrakisSand schrieb:
Kann da vielleicht einer weiter helfen und kurz und prägnant die Vorteile von CachyOS gegenüber Nobara für mich aufzählen.
Du musst dich lediglich mit den Vor- und Nachteilen von Fedora und Arch Linux auseinandersetzen. Beide gehen unterschiedlichen Philosophien nach.
 
Microsoft bzw Windows hat sich zu einem OS entwickelt das stark für Unternehmen gedacht ist. Privatanwender sind für sie zurzeit nur zweitrangig. Sorry aber schon alleine das default Design von Windows 11 ist Augenkrebs, keine Ahnung was sie saufen. 😅
 
scryed schrieb:
Wiso bullshit.... Wenn es Microsoft treffen wird als OS dann trifft es alle Betriebssysteme... Glaubst du doch echt nicht das Linux da außen vor wäre

Das betrifft keine Betriebssysteme, sondern Unternehmen, nur die kommen als Rechtssubjekt für solche gesetzlichen Anforderungen infrage (Ein Betriebssystem kann schließlich nicht von alleine eine Altersverifikation einführen). Bei Microsoft ist das leicht: großes Unternehmen, ladungsfähige Anschrift, Sache erledigt.
Aber Linux ist oftmals nicht mal als Rechtssubjekt greifbar, denn die meisten Distributionen werden durch internationale Communitys vorangetrieben, ohne juristisch handfeste Strukturen.
Insofern doch, das ist ziemlicher Bullshit.
Es gibt aber Ausnahmen, beispielsweise Valve mit seinem SteamOS, die könnte man mit so einer gesetzlichen Pflicht durchaus ansprechen. Aber guess what: Dann nimmst halt einfach ein Vanilla Arch oder eine der drölftausend anderen Distributionen. Den Luxus so eine Verifikation reingedrückt zu bekommen, erfahren vor allem die Nutzer von proprietären Betriebssystemen. Wird mich daher nicht betreffen.

scryed schrieb:
Ps mich lockt Linux garnicht

Wenn man auch kaum mehr über Linux weiß, als nur das Wort.
 
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ArrakisSand schrieb:
Ich habe keine Ahnung was die Voreile von CachyOS gegenüber anderer
Linux-Distribution sind.
Made in Germany.
Schnell und die Software immer up2date (Jeden Tag Updates).
Rolling Release.
Nicht zu viel Main-Software vorinstalliert, eher kleinere Systemtools die auch Sinn ergeben.
Das meiste muß nachinstalliert werden (Thunderbird, Office usw.).
Voll implemntiertes BTRFS mit Snapshots über den Bootloader Limdine (Direkt im Installer anwählbar).
Snapshots sind direkt aus dem Bootloader heraus wiederherzustellen.
Funktioniert OutOfTheBox.
Alle gängigen Desktops und Bootloader sind aus dem Installer heraus installierbar (KDE, Gnome, Mate, Cinnamon, Hyprland, Openbox usw.).
Umfangreiche Software-Auswahl auch über AUR.
Updater läuft mit wenn man möchte.
Meiner Meinung nach ist Pacman als Paketverwaltung Aptitude total überlegen.
Ein paar wählbare Tweaks wie z.b. Profile-Sync-Daemon (Use Ram for Browser-Profiles) um weniger auf der Platte zu cachen. Automatische Prozess-Priorisierung für besseres Systemverhalten. Pro-aktives Prozesse killen um Freezes bei Low_Memory zu vermeiden. Bpftune tune for systemnetwork.
DNS over DOH/T Toggle.
1774801444577.png

SecureBoot funktioniert auch.
1774800866234.png

CachyOS und KDE/Plasma ein Traum.
Auch die Standard Fish-Shell ist super cool, kannte ich vorher garnicht und war erst gewöhnungsbedürftig, aber dann war ich voll überzeugt davon. Nie wieder Bash :D
Super schnell und sicher.

Insgesamt nur auf zwei Notebooks und einem Desktop seit einem halben Jahr im Einsatz und ich möchte nie wieder etwas anderes.
Aktuell laufen die Distris auf:
Intel i5-8250u mit 16GB DDR4 RAM
Ryzen 5 7520 mit 16GB LPDDR5 RAM
Ryzen 7 3700x mit 32GB DDR4 RAM

Das muß man halt mal ausprobieren. Nebora selsbt habe ich noch nicht getestet, habe Jahre lang mit Debian Derivaten gearbeitet und bin froh jetzt bei Cachy gelandet zu sein, gerade weil Arch selbst mir zu aufwendig ist
auf jedem System extra anzupassen und Manajro für mich eher enttäuschend war.
 
Zuletzt bearbeitet:
zelect0r schrieb:
Made in Germany.
Schnell und die Software immer up2date (Jeden Tag Updates)...
Kann ich in allen Punkten zustimmen.

Hab es auch auf 2 Arbeitslaptops laufen und nicht ein Problem bisher.

Das einige das nervt ist der Drucker aber da kann Linux generell nichts dafür 🙈
 
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@Zhenwu du kannst bereits im Installer die komplette Drucker-Unterstützung mitinstallieren, ist leider Standardmäßig abgwählt. Auf Arbeit habe ich für den Netzwerk-Drucker nur Cups nachinstalliert, dann ging das auch.
So viele Drucker habe ich noch nicht getestet.
 
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zelect0r schrieb:
@Zhenwu du kannst bereits im Installer die komplette Drucker-Unterstützung
Ich wollte nicht zu sehr Offtopic werden.

Der Drucker geht zu 99 %. Lediglich den Randlosen Druck bekomme ich nicht zum Laufen, egal wie.
Der einzige Grund selten mal wieder Windows zu starten
 
Der Puritaner schrieb:
Ich bin mit Linux Mint absolut zufrieden Handbrake läuft fast ein Drittel schneller als unter Windows und die 365 Werbung nervt nicht, das ist doch ein Grund zur Freude.
Bei mir ist mit Debian Firefox ca. 40 % schneller als mit Windows. Dell Core i5-6500. Warum auch immer. Ich hab's mehrfach bestätigt.
 
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Skidrow1988 schrieb:
Ich habe gelernt, dass auf die Community hören oft nicht soooo gut funktioniert.
Das stimmt. Ich kann mich noch gut an das Geschrei erinnern als in Office die "Tiles" bzw. die neue Oberfläche eingeführt wurde, dabei war das konzeptionell schon ganz in Ordnung, die Umgewöhnung ging schnell und es sah bedeutend besser aus. Mich stören an Windows 11 aber ganz andere Dinge als so pille-palle Kram wie der neue Platz der Taskbar.
 
Spock37 schrieb:
Dell Core i5-6500.
Meiner ist ein i7-6700K mit 500 GB M.2 SSD und 32 GB RAM der rennt im Linux wie Schmitz Katze
 
futzi schrieb:
Das stimmt. Ich kann mich noch gut an das Geschrei erinnern als in Office die "Tiles" bzw. die neue Oberfläche eingeführt wurde, dabei war das konzeptionell schon ganz in Ordnung, die Umgewöhnung ging schnell und es sah bedeutend besser aus. Mich stören an Windows 11 aber ganz andere Dinge als so pille-palle Kram wie der neue Platz der Taskbar.
Das waren die "Ribbons". Die "Tiles" kamen, als Microsoft mit Windows Phone und Windows 8 der Meinung war, man müsste das Fensterglas neuerdings mit Bad-Fliesen belegen.
Ergänzung ()

Der Puritaner schrieb:
Meiner ist ein i7-6700K mit 500 GB M.2 SSD und 32 GB RAM der rennt im Linux wie Schmitz Katze
Ja, die Kiste (bei mir auch mit 32 GB) läuft immer noch so sensationell gut, dass man zwar gerne einen neuen PC hätte, aber keinen Grund dazu...
 
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