Wofür bezahle ich bei der Grafikkarte?

Gutes Beispiel, wie Hersteller versuchen möglichst schnell die Entwicklungskosten einzuhohlen, sind die Launches der High-End Modelle. Die werden schon mal für 80 € mehr am ersten Tag über den Tresen geschoben. Lass es nur 5000 Leute sein, die das Teil kaufen, aber das sind schon 400.000 Reingewinn.

In diesem Falle hat AMD bei der hd 7xxx-Serie richtig Zaster gemacht, da zumindest das stärkste Modell, die HD 7970, fast ein halbes Jahr Gewinn einfahren konnte, bevor der Preis durch den Kepler-Launch gesenkt wurde. Wenn du was einzigartiges anzubieten hast, kannst du auch einen einzigartigen Preis verlangen (GTX 690).
Beobachten wird man das bald anhand der hd 78xx Karten von AMD können, wenn Nvida seine Modelle gegen diese Reihe stellt. Dann wird der Preis der HD sinken, um gegenüber der leistungsfähigeren Karten mit P/L zu punkten.
 
gaym0r schrieb:
Und die Frage wurde längst beantwortet. Keine Ahnung was der noch will.
Du hast ihm schon im ersten Post dumm angemacht, da war noch gar nichts beantwortet.
Und was "der" noch will hat dich rein gar nichts zu interessieren. Er kann hier fragen was er will und jeder User kann entscheiden ob er ihm antworten will oder ob ihm die Frage zu blöd ist. Was machst du denn hier im Thread wenn du eh nicht weiterhelfen willst? Einfach nur dumm rumpöbeln? Echt traurig wie sich hier manche benehmen.

@Fabien
Wo hast du die Daten her? Diese Information ist schoin immer interessant wenn solche Werte gepostet werden.
 
Nun ja, man muss natürlich auch sämtliche Büro-Angestellte mitbezahlen, die selbst nicht unmittelbar mit ihrer Tätigkeit Geld erwirtschaften. Das sind oftmals 20-30% aller Angestellten ;-)
 
gaym0r schrieb:
Und die Angestellen sollen nichts kriegen, oder was? Werbung brauchen so Produkte natürlich auch nicht :rolleyes: Junge, Junge, denk mal etwas weiter...

Nein, anscheinend bekommen die Angestellten wirklich fast nichts, liest du die News hier?

@Topic: Ich denke auch, dass der größte Teil in die Forschung geht,
den nächst größere Produktionskosten/Materialkosten und schließlich noch Lohn,
und nicht zu vergessen natürlich: Gewinn.
 
Ich denke man muss jetzt hier ein wenig differenzieren ob es um die Grafikkarte oder um die GPU geht.

Aus der Sicht des Grafikkartenherstellers ist ein sehr großer Posten das Material. Eben das komplett bestückte PCB samt GPU, DRAM, Spannungswandler etc.. F&E wird da eher wenig ausmachen.

Bei den GPU Entwicklern Nvidia und AMD wird der Großteil F&E sein und dann eben die externe Fertigung der GPUs bei TSMC.
 
Sagt mal seid ihr zwölf? Das ist ne anständige Frage die sich sicher jeder von uns schon einmal gestellt hat oder spätestens jetzt stellt (naja, manche auch nicht). Einige haben sich ja auch informiert oder geschätzt, also hört mal auf mit diesen unlustigen, kindischen oder überflüssigen Kommentaren (gaym0r oder besonders Mu3rt0).

@bensen
Wenn du "Grafikkartenhersteller" meinst, meinst du dann die GPU-Hersteller (und -Zusammensteller) wie Nvidia und AMD oder die Boardpartner, die die Platinen auswählen und ihre Kühler verbauen? Denn für AMD kostet eine Grafikkarte sicher prozentual weniger an Material, sondern eher an Hirnschmalz, als für Sapphire. Die haben ein paar Kühler zur Auswahl, passen die ggf. and die Platinen an und verkaufen das dann. Ja ich weiß die machen auch wohl mehr, aber vereinfacht ist das so. :)

MfG
Kaktus
 
@kaktus
Was ist an meinem Post uneindeutig?
Ich trenne doch genau zwischen GPU-Entwickler und Kartenhersteller und nenne AMD und Nvidia sogar namentlich. :confused_alt:
Kartenhersteller haben hohe Materialkosten und AMD/Nvidia viel F&E kosten.
 
Fabien schrieb:
Beim Preis ab Werk wie folgt:

Revenue 100.0%
Cost of revenue 60.2
Gross profit 39.8

Operating expenses:
Research and development 24.0
Sales, general and administrative 10.2

Net income (loss) 7.1%
.

Was sind das fuer Zahlen? Sieht mir verdaechtig nach NVDA income statement aus. 2010? Davon kann man aber schlecht auf die Kosten einer Grafikkarte schliessen.

Bei Computerteilen sind generell die Hauptkosten Forschung&Entwicklung. Herstellung und Material ist sehr wenig, und wieviel Marketing ausmacht sieht man ja an der ganzen Fernsehwerbung fuer Grafikkarten und Mainboards...
Cost of revenue ist unabhaengig von einzelnen Produkten, das umfasst eher so Sachen wie insgesamt gekaufte Halbleiter von Auftragsfirmen im jeweiligen Quartal/Jahr (die Kosten welcher ja wieder hauptsaechlich aus F&E bestehen), Support,Distribution, vieles...


Wen sowas interessiert, Capitalism 2 zocken! :D
 
@bensen hatte anscheinend nen Hirndreher, habe den Anfang des letzten Abschnitts nicht erkannt :D
 
Die Entwicklung verschlngt wohl den Großteil der Kosten. Gut daran zu erkennen, das kastrierte Chips weitaus günstiger angeboten werden, als die Topmodelle obwohl denen nur einige Elemente deaktiviert wurden. Dadurch versucht man mit geringstmöglichem Aufwand die Entwicklungskosten einer Generation durch größtmögliche Marktabgrasung aller Preissegmente einzufahren. Auch spielt die Händlerspanne eine ziemlich große Rolle und die nimmt mit steigendem Preis zu. Bei einer 100 Euro GRaka ist die Spanne weitaus geringer als bei einer 500 Euro GRaka. Mal so als Beispiel. Ein Bekannter Hat im MEdia Markt im PC den Einkaufspreis eines 65VT20 TV gesehen, im Verkauf mit 5000 Euro ausgepreist, lag der EK bei 2200 Euro + Steuer. Klar das diese Aufschläge nicht bei kleineren Geräten funktionieren.
 
Andregee schrieb:
Gut daran zu erkennen, das kastrierte Chips weitaus günstiger angeboten werden, als die Topmodelle obwohl denen nur einige Elemente deaktiviert wurden. Dadurch versucht man mit geringstmöglichem Aufwand die Entwicklungskosten einer Generation durch größtmögliche Marktabgrasung aller Preissegmente einzufahren.
Das ist sicherlich einer der Gründe, andererseits ist das aber auch einfach eine Nutzung von teildefekten Chips, man erhöht somit im Prinzip die Ausbeute der Fertigung.
 
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