Wofür so viel Rechenleistung bei iPad?

mischaef

Kassettenkind
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Moin zusammen,

ich stehe vor dem Kauf eines neuen iPads. Ich bin zwar eigentlich in der Android-Welt daheim, brauche das iPad aber auch aus beruflichen Gründen - und mein iPad Air packt das neue iOS und die Apps immer weniger. Jetzt stehe ich aber vor der Frage, welches ich mir holen soll. Der Preis spielt dabei erst mal eine untergeordnete Rolle, dass ich es eh von der Steuer absetzen kann. Dennoch möchte ich natürlich nicht unnützes Geld ausgeben. Auf der anderen Seite wäre ein iPad Pro für mich schon wegen dem fehlenden Kopfhöreranschluss ein NoGo....

Was ich mich aber frage: Wofür brauche ich überhaupt die Rechenleistung bei den neuen iPads? Eines der Argumente mag jetzt Videobearbeitung sein, dass stelle ich mir aber schon aufgrund des schlechten Dateiaustausches schwierig vor. Stifteingabe benötige ich im Grunde auch nicht. Und die meisten Spiele, die ich gelegentlich mal starte, dürften so viel Leistung nicht benötigen.

Daher bin ich mir aktuell etwas unschlüssig, ob es das neue iPad oder das aktuelle iPad Air sein soll...

Gruß

Michael
 
Hab keine große Ahnung von Apple Geräten, aber den wichtigsten Punkt hast du doch selbst schon im zweiten Satz geschrieben? Zukunftssicherheit.
 
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mischaef schrieb:
dass stelle ich mir aber schon aufgrund des schlechten Dateiaustausches schwierig vor.

Der Dateiaustausch ist nur schwierig, wenn du nicht im Ökosystem bist. Du kannst ganz normale SD-Kartenleser an das iPad anschließen und da dann Dateien rüberkopieren, auf dem iPad bearbeiten und gleich hochladen. Oder per AirDrop auf deinen Mac kopieren.

Das iPad hat so viel Leistung, weil es immer mehr kann. Multitasking mit ihreren Apps gleichzeitig auf dem Display, Videobearbeitung, Bildbearbeitung mit Photoshop. Dazu kommt die immer höhere Auflösung und der Ansatz, dass das iPad für jeden sein soll. Für den Poweruser wie für den Netflix-gucker auf der Couch. Und wenn das iPad in 5 Jahren noch iOS Updates bekommt, ist doch klasse! Da kann jedes Android Tablet nur von träumen
 
mischaef schrieb:
Eines der Argumente mag jetzt Videobearbeitung sein, dass stelle ich mir aber schon aufgrund des schlechten Dateiaustausches schwierig vor.
Der Datenaustausch ist nur schlecht, wenn man von Windows anderes gewohnt ist. Geht man da ohne Vorkenntnisse/Vorurteile dran (und bleibt apple intern) funktioniert das auch.
 
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Auf den Pencil würde ich nicht verzichten wollen.

Ob Photo/Videobearbeitung oder einfach nur Notizen. Das Ding ist wirklich super und hält immer griffbereit.
 
Als Alternative zum Air 3 möchte ich das 2017er Pro ins Spiel bringen. Es hat bis auf die CPU Leistung überall die Nase vorne - schnelles 120Hz Display, Quad Lautsprecher, 4GB RAM.

Eine Frage ist für mich offen:
Wie lange wird es iOS Updates bekommen - im Vergleich zum Air 2019?

Aber was du noch nicht gesagt hast, was soll damit bei der Arbeit gemacht werden? Sonst ist eine Empfehlung schwierig. Für mich hab ich das Pro 2017, dem Air 2019 vorgezogen, vor allem wegen der besseren Pencil Erfahrung in Verbindung mit dem schnelleren Display.
 
Toms schrieb:
Der Dateiaustausch ist nur schwierig, wenn du nicht im Ökosystem bist. Du kannst ganz normale SD-Kartenleser an das iPad anschließen und da dann Dateien rüberkopieren, auf dem iPad bearbeiten und gleich hochladen. Oder per AirDrop auf deinen Mac kopieren.

Mit Dateiaustausch meinte ich eher, Dateien an einen zentralen Ort ablegen zu können und auf diese mit jeder beliebigen App zugreifen, diese bearbeiten und wieder beliebig (z.B. auf meinem NAS) abspeichern zu können. DAS geht eben bei Android wesentlich einfacher. Da nützt mir auch die Update-Versorgung nichts. Die Cloud scheidet bei mir schon aus Vertragsrechtlichen Gründen aus...
 
Du kannst auch ganz normal Owncloud mit dem iPad nutzen. Aber ja, iOS erfordert ein anderes Denken um Dateien als andere Systeme. Jedes Konzept hat auf seine Art und Weise Vor- und Nachteile.
 
Naja, da frage ich mich immer: So schlecht kann das Konzept der anderen nicht sein, wenn sich alle Konzepte im Grunde ähneln und nur ein Hersteller es anders macht.

Und größere Datenmengen erst in die Owncloud und von da aus auf mein NAS, welches sich dann vielleicht 2 Meter von meinem iPad entfernt befindet, runterladen, soll die berühmte Einfachheit von Apple sein? Warum dann nicht direkt auf das NAS?

Das sind so die Sachen, welche mich davon abhalten, das iPad als Hauptgerät zu nutzen. Mir ist das System dabei reichlich egal, ich nutze dass, welches MIR die besten Möglichkeiten zum arbeiten bietet. Technisch und vom Design her finde ich die iPads interessant, auch von der Verarbeitung her (wenn man nicht gerade eine krumme Ausgabe erwischt...^^)
 
Du kannst mit IOS direkt auf einem NAS arbeiten. Mache ich zum Beispiel mit der App FileExplorer in der Pro Version. Damit kannst du ganz einfach eine Freigabe einrichten und Dateien hin und her verschieben.
 
Den habe ich auf meinem Air auch genutzt, das Problem dabei ist aber, dass man eben nicht an alle Dateien heran kommt. Zumindest ist das bei mir so. Die meisten Dateien (auch wenn ich mir einfach nur ein Video anschauen will), werden in den Speicherbereich der jeweiligen App geladen und somit komme ich mit einer anderen App nicht daran. Das wird problematisch, wenn man z.B. verschiedene Apps zum Betrachten und Bearbeiten einer Datei nutzt. Weiterleiten wird kaum noch unterstützt, mir wird nun meist nur das Kopieren von Dateien angezeigt - was wieder redundante Daten und verschwenderter Speicherplatz bedeutet.
 
Wenn es zu mehr taugen soll als zum gelegentlichen Surfen und Bespaßen bei Langeweile, dann würde ich aktuell wohl zum iPad Air greifen. Der A12 ist dem A10 doch merklich überlegen und daher einfach die langfristigere Sache.
Wenn du mit dem alten iPad Air (ich hasse Apple für diese schwachsinnige Wiederverwendung der selben Namen) jetzt an Grenzen kommst, dann geht es dir ungefähr wie mir. Ich habe auch ein echtes iPad Air und merke, dass es langsam in die Jahre kommt. Aber da ich es wirklich nur zum Surfen und für einfachere Apps nutze, ist das ok und stört mich nicht.

Würde ich jetzt ein neues iPad kaufen müssen, dann würde ich zwischen Air und iPad schwanken und vermutlich das iPad nehmen, eben weil ich es nur privat nutze und nichts "ernsthaftes" damit tun will.
 
Das würde ich so nicht mal sagen, die iPads würden sicherlich aber mehr anhänger finden, wenn Apple für den Datei-Zugriff eine bessere Lösung finden würde...technisch wissen die zu überzeugen.
 
@Old Knitterhemd für mich gehört auf das Pro ganz klar ein MacOS. Finde ich bei über 1000€ wäre das auch angemessen von Appel gewesen. Habe das IPad Pro 1. Gen bei vielen Kommilitonen gesehen. An sich ein Top gerät durch iOS aber zu sehr eingeschränkt für eine "Pro" Version die (meiner Meinung nach) für Business Geräte stehen sollte.

Edit: Das macht Windows mit dem Surface wesentlich besser. Haben bei uns sogar einige genutzt um da RecurDyn und CAD drauf laufen zu lassen. Zwar nicht die beste Lösung geht aber. Sowas fehlt beim iPad Pro einfach.
 
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Yep... das Dateisystem ist auch einer der Hauptgründe warum ich ein Surface Pro und nicht ein iPad Pro besitze.
(das und eine nicht ganz kurze Liste andere Sachen die das iPad nicht kann)

iSight2TheBlind schrieb:
Es soll wohl deutliche Verbesserungen für das iPad geben, inklusive der Möglichkeit eine App mehrmals gleichzeitig zu öffnen - also beispielsweise zwei Word-Dateien nebeneinander anzeigen.

Das kann man echt nur hoffen. Hat ja dann auch lange genug gedauert. Dann würde ich auch iOS zugestehen das es tatsächlich Multitasking-fähig ist.



Aber was das Thema angeht: Wenn du's von der Steuer absetzen kannst, warum nicht einfach das aktuelle iPad Pro? :D
Sonst würde ich zum iPad Air 2019 greifen dem laminierten Bildschirm zuliebe.
 
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Wie oben bereits geschrieben - weil das iPad Pro keinen Kopfhöreranschluss hat...
 
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